Dreiste Nachbarin (Alleinerziehende Mutter) Was tun?
Moin. Seit dem wir eingezogen sind, war 2 Monate lang friedliches Leben möglich in dieser Wohnung dann kam diese Frau und macht die Wohnung zu einer Art Babyhölle. Mütter die das Lesen sollten jetzt die Seite verlassen oder Mitverständnis üben.
Seit ihrem Einzug brüllt das Kind wie am Spieß. Als würde man ein Schwein schlachten. Am Anfang dachten wir, es müsse sich an die neue Wohnung gewöhnen oder sei krank, aber das zieht sich mittlerweile 1 Jahr hin. Das Kind ist mittlerweile knappe 3 Jahre alt und brüllt immer noch täglich von 7 - 20 uhr. (ab und an pause) Zudem stellt sie ihren Kinderwagen, den sie seit knapp 7 Monaten nicht mehr nutzt immer in den Flur neben die Haustür. Wir haben ihn schon einmal in den Keller geschafft, sie meinte erzürnt nur, dass sie den Wagen noch bräuchte und sich keiner verletzten oder daran stören würde. Wäre ja auch okay wenn unsere anderen Nachbarn und wir nicht ständig mit unseren Einkaufstüten und Schuhen daran hängen bleiben würden. Letztens ist der Nachbarssohn über uns auch deswegen gestürzt. Wir haben ihr alle (4 Mietparteien/ 3 davon beschweren sich) bereits gesagt, sie solle den Eingang frei halten, weil es auch in der Hausordnung so steht, sie meinte darauf hin nur, dass sie eine Alleinerziehende Mutter sei und nicht ständig in den Keller laufen wolle um den Wagen hochzuholen. Dabei haben wir beobachtet, dass sie den Wagen, wie gesagt seit 7 Monaten nicht mehr nutzt. Die anderen Mietparteien haben aufgegeben weil sie keinen Nachbarschaftskrieg wollen. Nur meine Familie sieht es nicht ein, denn da gibt es noch einen Punkt der uns stört aber die anderen nicht Betrifft:
Den Flur im Erdgeschoss müssen wir mit ihr teilen und aller 2 Wochen wechselnd säubern. Die oberen Mietparteien den oberen Flur. Jeder hält sich an die Regel, nur sie macht nie etwas. Sie staubsaugt nicht, wischt nicht, nein sie räumt nicht mal ihre Schuhe oder das Spielzeug des Kindes weg. Ständig müssen wir das übernehmen. Als Ausrede kommt immer wieder: Ich bin eine arme alleinerziehende Mutter, die für sowas keine Zeit hat.
Ich kann ja verstehen, dass eine alleinerziehende Mutter, sehr viel Kraft und Zeit in das Kind investieren muss, aber in der Zeit wo der Vater das Kind bekommt und sie allein ist, könnte sie wenigsten ein paar Dinge im Haus erledigen. Stattdessen müssen wir jede 3. Woche ein Paket für sie annehmen (mittlerweile machen wir das auch nicht mehr) und ihr gesamtes Gerümpel und Gebrüll akzeptieren.
Die Hausordnung besagt:
die Eingangstür muss freigehalten werden und der Flur darf nicht als Abstellkammer genutzt werden. (Dies Gilt für Pakete, Wagen, sperrige Gegenstände etc,)
Die Mietparteien der jeweiligen Flure haben sich in Absprache an der Säuberung des Treppenganges und Flures zu beteiligen. (Wir haben aller 2 Wochen ausgemacht)
Was können wir gegen sie tun? Sie hält sich an keine Regeln und spielt immer wieder die Mitleidskarte. Umziehen? -> lässt sich nichts finden (noch nicht jedenfalls)
9 Antworten
solange ihre mitleidsnummer funkoniert, warum sollte sie daran was ändern. die würde ich scheuchen. übrigens, was in der Hausordnung steht, muss eingehalten werden. was sagt denn eigentliche euer vermieter.
Beschwert euch bei der Hausverwaltung, dass sie nicht putzt und dass sie ihre Sachen ständig im Hausflur abstellt.
Wegen der Hausordnung den Vermieter kontaktieren.
Geht das Kind nicht in den Kindergarten? Und woher wisst ihr, dass das Kind von.... bis brüllt? Seid ihr immer zuhause?
jaja die armen Mütter immer und ihre kleinen, heiligen Engelsgestallten.
Wie wärs mal mit dem Vermieter reden?
https://www.kgh.de/news/2012/05/15/rechtsfolgen-bei-verstoessen-gegen-hausordnungen.html
Kinderlärm gilt nach dem Gesetz nicht als Lärm und man hat ihn also hinzunehmen.
Die anderen Dinge sollte man mal dem Vermieter mitteilen bzw. sie VORHER darauf hinweisen dass man darüber mit dem Vermieter sprechen werde. Er soll sie nicht gleich rauswerfen (was wohl hoffentlich eh nicht gehen wird!), sondern mal mit ihr sprechen, sie darauf hinweisen, dass die Nachbarn sich durch ihr Verhalten gestört fühlen. Ein klärendes Gespräch mit dem Vermieter wird vielleicht mehr bringen, als sich beschwerende Nachbarn.