Dobermann gefährlich oder nicht?

12 Antworten

ich habe auch zwei dobermänner, den 1. aus 2. hand und schlechter haltung, den 2. mit garkeiner sozialisierung. sind sehr schwierige tiere, wenn sie einen schlechten start hatten. man muss bei dem kauf eines welpen immer darauf achten, dass der hund freundlich und offen gegenüber menschen und hunden ist. wenn in der sozialisierung etwas falsch gelaufen ist, ist es sehr schwierig mit einem dobi. dobis sind nicht bissiger als andere, aber dobis haben einen sehr hohen schutztrieb, der gerade im dunkeln zum vorschein kommt. ihre familie lieben sie abgöttisch, meine beiden sind keinesfalls dominant gegenüber mir oder meiner familie. sie sind aber skeptisch gegenüber fremden hunden und menschen und drücken dies auch lautstark aus, nach einer minute ist das konzert dann auch beendet und sie werden zu kampfschmusern. ich finde nicht, dass dobis mehr bewegung brauchen als andere sportliche hunde. für sie ist das wichtigste bei ihrer bezugsperson so oft wie möglich zu sein. daher sehe ich auch diese rasse nicht als zwingerhund, da sie sehr intensiv die nähe zu ihrem menschen brauchen. ich kenne beide seiten von dobermännern, die meisstens sind aber sehr kinderlieb. meine beiden haben leider keine guten erfahrungen mit kindern gemacht, ich bekomme bald ein baby und weiss, dass meine hunde das kind lieben werden, weil es zur familie gehört. familie geht über alles bei dieser rasse. was mir aufgefallen ist bei dobis, dass sie sehr grob sein können im umgang mit anderen hunden, was sie aber niemals böse meinen, meine beiden sind so und viele andere auch. diese rasse untereinander beim spielen versteht sich super, aber andere hunde haben ein wenig angst, wenn dobis anfangen wild zu spielen. das sind meine erfahrungen. aber wie gesagt es gibt solche und solche. was bei einem dobi ganz schlimm ist, dass er sofort merkt wenn man unsicher und ängstlich ist und er dann auch unsicher wird und anfängt zb. aus unsicherheit jmd wegzubellen, etc. ich würde mir schon wieder einen dobi danach kaufen, aber nur einen welpen, der 100 prozent einen sauberen charakter hat. leider haben einige dobis auch einen enormen jagdtrieb, der schwer zu bändigen ist, da muss man schon genug abwechslung und beschäftigung auf spaziergängen mitbringen, damit der hund nich auf jagd geht.

Ich bin am freitag morgen von meinem1,5 jahre alten dobi rüden ohne grund ganz plötzlich und ohne jede vorankündigung wie von einem wolf angegriffen worden. Er hat immer wieder auf mich eingebissen und ich hab gedacht, er beisst mich tot. Wir hatten vorher auch zwölf jahre lang eine dobi hündin und dort gab es nie irgendwelche vorfälle. Wir hatten beide hunde von welpenzeit an und der letzte ist von klein auf mit kindern und anderen tieren grossgeworden. Der hund hatte viel auslauf und viel platz mit haus und garten am wasser... War ein wunderschöner grosser brauner rüde aus ganz liebevoller zucht. Warum nur? Ich finde keine antwort darauf. Hätte nie gedacht, dass so etwas passieren kann. Der hund ist eingeschläfert worden. Er war immer recht dominant und wir haben viel unterordnung mit ihm geübt. Er beherrschte alle grundkommandos ganz toll. Ich bin immer noch ganz fertig. Was, wenn er auf unsere 11 jährige tochter drauf gegangen wäre... Er hat nie schutzdienst oder ähnliches kennengelernt.

Wir hatten auch einen Dobermann Rüden und ich kenne viele. Alle sind nicht aggressiv. Keiner von denen ist je auf jemanden losgegangen. Bisher habe ich sowas nur von Hunden (nicht nur Dobis) erfahren, die falsch erzogen wurden. Warum Deiner so war, verstehe ich nicht, denn Ihr habt ihn ja erzogen, ihn ausgepowert etc. Es macht eigentlich keinen Sinn, da ein Hund (egal welche Rasse) nicht grundlos zubeißt. Er war 1,5 Jahre alt - vielleicht kam er aus einer Zucht wo nur aggressive mit einander verpaart wurden - eventuell wurden auch Fehler beim Züchter (Sozialisierung oder sonstiges) gemacht. Mit 1,5 Jahren ist er ja in der Pubertät gewesen, noch nicht gefestigt. Da kann vieles eine Rolle gespielt haben. Du schreibst allerdings, daß er sehr dominant war. Hat er sich selbst als Rundelsführer gesehen oder die Rudelsführung von Euch in Frage gestellt? Unser Dobi wurde mit ca. 9 Monaten geht heftig und schwierig. Wenn wir da nicht zu einem sehr guten Trainer gegangen wären, wer weiß wie er mit 1,5 Jahren geworden wäre. Wir haben allerdings ihm nicht nur Auslauf geboten, sondern uns 3-4 Stunden täglich mit ihm beschäftigt - ihn körperlich und geistig ausgepowert, da er einfach zu viel Energie hatte. Hätten wir das nicht gemacht, wer weiß. Eventuell gab es hier doch Fehler. Es gab aber auch schon Fälle (ganz ganz selten) wo der Hund einen Gehirntumor hatte und dadurch bedingt Ausfälle hatte und anders reagierte als normal. Frag Dich bitte aber nicht "was wäre gewesen wenn" Diese Fragen kann Dir niemand beantworten und sie machen Dich nur fertig.

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der Dobermann ist ein Familienhund,ist absolut nicht gerne alleine,und normalerweise sehr verschmust (Riesenbaby);er hat einen starken Bewegungsdrang und will beschäftigt werden.Gegenüber Kindern ist er sehr sozial und geduldig,allerdings auch manchmal etwas grob (ist halt ein großer Hund),bei Kleinkindern ist deshalb etwas Vorsicht geboten.Wir selbst haben auch 3 Kinder und meine Schwester,die öfters zu Besuch ist hat auch 2 kleine Kinder (2 und 5 Jahre alt) und unser Dobi spielt mit den Kindern immer eifrig mit (obwohl unser Hund aus dem Tierheim ist,war die ersten 3,5 Jahre bei 3 verschiedenen Besitzern und ist beim Letzten mit der Polizei rausgeholt worden).Ich kann wirklich nur positiv über die Rasse Dobermann berichten.Kannst auch mal beim Tierheim 66424 Homburg reinschauen-sind Bilder von unseren "Gino" und ein Bericht drin.

viel Spaß mit deinem neuen Dobi

Ganz ehrlich ? Laß es. Ich liebe Dobermänner und wir hatten auch einen. Er ist leider letztes Jahr gestorben. Ich würde alles tun um meinen Duke zurück zu bekommen. Dennoch werden wir uns nie wieder einen Dobermann zulegen, denn die ersten 2 Jahre waren so heftig, daß wir die nicht mehr erleben möchten. Dobis sind Energiebündel und gehören nur in sehr erfahrene Hände. Sie sind sehr sensibel, benötigen dennoch eine harte Erziehung (mit hart meine ich nicht Gewalt - sondern 100% Konsequentheit etc.) Dobis versuchen der Rudelsführer zu sein. Sie müssen körperlich und geistig ausgepowert werden, d. h. nicht einfach spazieren gehen. Man braucht wirklich mind. 3-4 Stunden am Tag Zeit.
Es ist zwar vollkommen richtig, daß nicht der Hund sondern der Mensch das Problem ist und das der Dobermann ansich nicht gefährlich ist - aber der Dobi braucht mehr Auspowerung und eine absolut konsequente Erziehung als andere. Es ist nun mal schwieriger und zeitintensiver als bei manch anderen Rassen. Und wenn man nicht konsequent genug ist, tanzt der einem auf der Nase rum. Beim Dobi ist das nicht lustig. Wenn die Rangordnung nicht klar ist, dann ist er der Rudelsführer und das kann gefährlich werden - nicht weil er angreift sondern weil er tut und läßt was ihm paßt. Habt Ihr die Zeit, die Ausdauer etc. für einen Dobi? Wir hatten Hundeerfahrung und waren sehr informiert, dennoch stellten wir uns das damals einfacher vor als es war. Als er rund 9 Monate alt war, hatten wir Probleme, ich hatte ihn nicht im Griff. Wir gingen damals zu einem Trainer, der GsD sehr gut war. Bis wir die Fehler, die wir gemacht hatten, ausgebügelt haben - dauerte das über ein Jahr! Und es war sehr sehr viel Arbeit. Duke war zu keinem Zeitpunkt aggressiv, aber er war nicht einkalkulierbar und dazu sind Dobis auch noch grobmotorisch - ganz ehrlich, zwischen 9 Monaten und dem zweiten Lebensjahr war es gut, daß wir keine Kinder hatten. Danach war er ein super genialer Hund. Wirklich toll und wir waren stolz auf uns und ihn. Wären die zwei Jahre nicht, würden wir sofort wieder einen Dobi holen. Das Dobis als gefährlich eingestuft sind in zwei Bundesländern hat nichts mit der Gefährlichkeit zu tun. Sorry, aber warum ist er in NRW gefährlich und in BW nicht? Jetzt haben wir einen amerikanische Bulldogge - ist genauso eingestuft und die ist ein Lämmchen. Vergeß die Listen. Dobis sind nicht gefährlich, aber sie sind definitiv nicht einfach. Und sie können (wie jeder anderere Hund) gefährlich werden bei falscher Behandlung/Erziehung etc. Überlege es Dir dennoch gut, ob Du einem Dobi gerecht wirst. Alle die unseren Dobi kannten, waren begeistert. Wir hatten ihn generell mit im Geschäft und alle Kunden kannten ihn. Es gab sogar viele, die extra wegen ihm bei uns vorbei kamen. Alle empfanden ihn als einen super lieben Hund. Viele wollten sich darauf hinaus einen Dobi holen. Die Arbeit die aber dahinter steckte, damit er genauso wird wie er war - die hat keiner gesehen!

Mein Nachbar hat ein Pudel sobald er die Eingangstür verlässt fängt er an zu bellen. Ist er gefährlich?

Wenn er einen Brustumfang von 70 cm hätte und 45 Kilo wiegen würde , käme er auf die Liste von der du in deiner Frage schreibst, hin.

Es geht hier eigentlich immer nur ums visuelle und Statistik.

Ein tier ist ein Tier, der Hund ist ein Tier. Groß, Klein daraufkommts an. Der Pinscher wird auf keiner Liste geführt, ebenso wenig wie der Dackel. Eine Kopie des Dobermanns bloß kleiner.

Worauf ich als Dobermann Besitzer aufmerksam machen möchte ist: Schenke diesem Tier viel Zeit und Auslastung. Er bricht das mehr als Essen. Meiner würde lieber noch ne Runde machen als Abendessen.

Sei nie Aggressiv zu ihm, Schlag ihn nie obwohl es manchmal so was von nötig hätte (aber wenn man nicht weiss wie, lieber seinlassen).

Viel Auslauf und kein Stadthund. Garten, Freiheit und viel Liebe dann gibt dir die Gobi das Fünffache zurück.

Hier auf www.dobermann-hund.de gibts ausführlich über die Rasse und Erfahrungen zu lesen.

Der Dobermann ist ein Hund für den der sich nach einem Hund sehnt.

Und auch Nur für verantwortungsbewusste Leute.

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