Das alte und neue Testament?

5 Antworten

Das Alte Testament etabliert Prinzipien, die im Neuen Testament veranschaulicht werden. Das Alte Testament enthält viele Prophezeiungen die im Neuen Testament erfüllt werden. Das Alte Testament liefert Geschichte über ein Volk, während das Neue Testament sich auf die Person fokussiert. Das Alte Testament zeigt den Zorn Gottes gegen Sünde (mit kurzem Blick auf Seine Gnade); das Neue Testament zeigt die Gnade Gottes gegenüber Sündern (mit kurzem Blick auf Seinen Zorn)
Das Alte Testament sagt einen Messias voraus (Jesaja 53), und das Alte Testament offenbart wer der Messias ist (Johannes 4,25-26). Das Alte Testament zeigt Gottes Gesetz auf, das Neue zeigt wie Jesus, der Messias, das Gesetz erfüllt (Matthäus 5,17; Hebräer 10,9). Im Alten Testament handelt Gott meist mit Seinem auserwählten Volk, den Juden; im Neuen geht es hauptsächlich um Gottes Umgang mit Seiner Gemeinde (Matthäus 16,18). 

Das Alte Testament sah das Paradies für Adam verloren; das Neue zeigt wie das Paradies wiedergewonnen wurde durch den zweiten Adam (Christus). Das Alte Testament verkündet, dass der Mensch durch seine Sünde von Gott getrennt wurde (1. Mose) und das Neue Testament verkündet, dass die Beziehung zwischen Mensch und Gott wieder hergestellt werden kann (Römer 3; 6). 

Das Alte Testament legt also die Basis für das Kommen des Messias nieder, der sich Selbst geopfert hat für die Sünden der Welt (1. Johannes 2,2). Das Neue Testament zeichnet den Dienst von Jesus Christus auf und schaut zurück, auf was Er getan hat und wie wir darauf reagieren müssen. Beide Testamente eröffnen den gleichen heiligen, barmherzigen und gerechten Gott, der Sünde verdammt und sich wünscht Sünder zu retten durch das Sühnopfer. In beiden Testamenten eröffnet sich Gott selbst für uns und zeigt uns, wie wir zu Ihm kommen können durch unseren Glauben. (1. Mose 15,6; Epheser 2,8).

Altes Testament=Strenge Regeln und dementsprechende "Strafen" /

Neues Testament=Es wird nicht mehr alles wörtlich genommen / Vergeben und Menschlichkeit steht hier im Vordergrund

Ans alte Testament halten sich unter anderem alle Muslime :)

also nicht alle, aber halt die streng gläubigen ;) is ja eh logisch

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Warum sollte das logisch sein?

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@jwgfha

Weil z.B. kleine regionale Unterschiede gibt, die Ding anders interpretieren :)

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Quatsch, die Muslime folgen dem Koran. Und das da über ist auch nonsens.

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Weil andere Religion. Es gibt zwischen den Suren (Buch im Koran) und dem alten Testament tatsächlich Parallelberichte. Man kann vielleicht noch einen gemeinsamen Ursprung vermuten, aber dann enden auch die Gemeinsamkeiten.

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@thlu1

Nein es gibt keinen Gemeinsamen Ursprung .Die Parallelberichte sind auch nicht indentisch sie wurden im Koran Grob geändert .

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Die Muslime haben kein Altes Testament sie haben den Koran .

Dort haben biblische  des AT Gestalten andere Werke und Worte getan .Haben andere Stammbäume und haben selbst noch ganz andere Namen .

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  • Das Alte und das neue Testament gelten insofern für alle Christen als sich hier von A-Z die Selbstoffenbarung Gottes in dieser Welt und zwar in der konkreten Zeit ,sich schritt für Schritt entfaltet .
  • Das sich zeigen Gottes in der Welt kannst du dem AT und dem neuen Testament entnehmen ,denn Testament ist Griechisch und heisst nichts anderes als Zeugnis ,du kannst es also daraus entnehmen .Im AT Testament zeigt sich Gott erst bei den Juden welche im Alten Bund mit Gott leben .Wo nur ein Bruchteil Gottes geoffenbart war ...erst in Jesus Christus erkennen wir das gesamte Wesen Gottes in dem Gott sich selbst ein Abbild von sich gegeben hat .
  • Nicht als Mann oder Mensch denn der Schöpfer ist kein Mensch ,aber in Jesus Christus wurde er jedoch auch Mensch .
  • Nach Christus können die Menschen im Neuen Bund mit Gott leben ,wo nicht mehr sich ein Mensch durch blinden Gesetzes Glauben welche im AT noch vorherrschen,da die Erkentnnis dort erst am Anfang war .
  • Nach Jesus Christus gibt es keinen Zweifel mehr darüber das Gott die Liebe ist und Liebe einfordert vom Menschen .Daher ist es reichlich komisch wenn Christen versuchen im Alten Bund zu leben ..und gewisse Leute wie Muslime zurückfallen und Barbarentum wie Steinigung etc ..verlangen ..
  •  und welch wohl auch oft nur Gott angedichtet worden sind von den Schreibern .Ausgenommen sind hier natürlich die wortwörtlichen Wort Gottes : Die 10 Gebote und das "bin der ich  bin da".
  • Der Neue Bund steht jeden Menschen offen nicht nur den Juden .
  • Römisch Katholiken  und die aller meisten Christen die ich kenne ..von Baptisten über Orthodoxe Christen freikirchen ..etc...,leben im neuen Bund in der Gnade Gottes ,ansonsten müssen sie nochmals nachsitzen denn sie haben etwas falsch verstanden .
  • Wir glauben also an das AT als Teil der Selbstoffenbarung Gottes in dieser Welt .Würde ich das alte Testament nicht anerkennen in dem Sinne ,dann wäre das  etwa so als ob ich mein Spagehtti Bolognese ohne die Spaghtties essen wollte.
  • Jedoch :Christen glauben nicht an ein Buch sie glauben an den auferstandenen  lebendigen Jesus Christus !

Der Unterschied ist damit sicher prägnant erklärt. Jedoch glaube ich nicht, dass die 10 Gebote in das Christentum hinüber gerettet wurden, weil Moses die Gesetzestafeln nach Genesis von Gott erhalten hat im Gegensatz zu den anderen Geboten im Deuteronomium, sondern weil sie als Konkretisierung der Gebote "Du sollst Gott und deinen Nächsten lieben" aus dem Neuen Testament gelten können. Die ersten 3 Gebote können interpretiert werden als "Du sollst Gott lieben" und die anderen als "Du sollst deinen Nächsten lieben".

Wäre es so wie du sagst, dann wäre das Gebot "Du sollst den Sabbat heiligen" nicht umgeschrieben worden in "Du sollst den Tag des Herrn heiligen". Ersteres wäre nämlich der Samstag.

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@Rowal

Du meinst also es gälte keine Sünde mehr im neuen Bund  : Andere Götter haben ,stehlen ,Eltern nicht ehren ,töten ,Lügen ,Ehebruch wäre keine Sünde im neuen Bund .

Dazu ist es für mich nicht verwunderlich dass in neuen Bund mit Jesus Christus ,der Tag des Herrn eben auch ihm gilt: Christus und nicht mehr dem Sabbat gilt .

Aber das höre ich jetzt öfters ,natürlich Toll wenn keine Gebot mehr gelten ,dann wird einfach ..


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Hallo jwgfha!

Ich weiß, dass ich spät dran bin, aber ich möchte trotzdem noch antworten, da ich fast dieselbe Antwort gerade woanders gegeben habe.

Das Alte Testament ist die Vorbereitung auf Jesus. Es beschreibt die Geschichte der Religion, da das Christentum dem Judentum entspringt und dessen Gesetze (10 Gebote) übernimmt. Jesus ändert das Gesetz nicht, sondern erfüllt es (vgl. Mt 5,17-18).

So oft heißt es im Neuen Testament:  Denn solches ist geschehen, damit die Schrift erfüllt würde (vgl. Joh, 19,36; Mt 26,56; Mk 15,28; Apg 1,16; Jk 2,8; usw.) Das AT kündet die Erlösung an, und bereitet die Menschen darauf vor. Es ist die Zeit des Zorns und der Prüfung. Mit Jesus bricht im NT die "Neue Zeit" an: die Zeit der Liebe und de Vergebung, da Er den Menschen die Gande wiedergeschenkt.

Das AT ist also Vorbereitung, das NT Erfüllung (Erlösung und Verkündigung). Das AT wird also durch das NT nicht aufgehoben. Im Sonntagsgottesdienst wird auch immer eine Lesung aus dem AT und eine aus dem NT gelesen. Die Bibel - das Buch der Christenheit - enthält ja neben dem NT auch das AT. Das AT wird also nicht abgewertet oder ungültig.

Das NT ist zwar "wichtiger" für die Christenheit, da es sie vom Judentum unterscheidet (vgl. 1.Kth 15, 16-18), denn was ist wichtiger: die Fastenzeit, als die Vorbereitung auf Ostern oder Ostern selbst? Der Vorläufer, der den Messias ankündigt, oder der Messias selbst? Die Vorbereitung auf die Erlösung oder die Erlösung selbst?

Aber nur, weil das als zweites Genannte: Ostern, der Messias und die Erlösung wichtiger sind, als ihre Vorbereitung, ist letztere nicht unwichtig, oder? Ja, denn durch sie können wir, die Menschen, das Große, Zweite, besser verstehen.

Viel steht im AT und das meiste davon klingt für uns so fern! Wir fragen uns, welchen genauen Sinn das denn heute noch hat? Abraham sollte Isaak opfern... (1.Mose, 22,9) ja und? Gott hat Israel aus Ägypten befreit.... (2.Mose 20,2) ja und? Die Leute sollten das Blut des Lammes an ihre Türen streichen, damit die vom Unglück bewahrt würden... (2.Mose 12,7) ja und? Alles lässt sich ins Geistige übertragen!

Das erste Beispiel ist Vorbereitung auf Jesus: Gott (Vater Abraham) opfert Seinen Sohn Jesus (Isaak).

Das zweite Beispiel: Gott führt die Menschen aus dem Sklaventum (Ägypten) in die Freiheit, das "verheißene Land" (Palästina). Im Geistigen bedeutet "Sklaventum" "Sünde" und "verheißenes Land" "Himmel/Paradies". Gott befreit also durch Jesus die Menschen, uns, von der Sünde (Kreuzestod -> Erlösung) und öffnet ihnen den Himmel: sie bevölkern das Paradies, das "verheißene Land".

Drittes Beispiel: Wer das Blut des geschlachteten Lammes an die Türe streicht, den wird das Unglück, den Tod aller Erstgeburt, nicht treffen. Im Geistigen: Wer sich mit dem Blut des geschlachteten Lammes (Jesus, das Lamm Gottes stirbt am Kreuz), bestreicht wird nicht sterben, sondern leben. Der wahre Tod ist der der Seele, die durch der Trennung (durch Sünde) von Gott stirbt, der das Leben ist (Joh 14,6). Wer das Geschenk Jesu, die Erlösung also annimmt, darf durch dessen Vergebung, ins Leben, das Paradies, eingehen.

Alles lässt sich übertragen. Dies waren nur drei Beispiele und sicher längst nicht vollständig übertragen. Das AT ist in allen seinen - auch den scheinbar unbedeutensten (z.B. 4.Mose 21,8-9: Schlange an Stab rettet vor Tod durch Schlangengift) - übertragbar und somit höchst aktuell für uns heute und für jede Zeit.

Liebe Grüße, Lila14

PS: Ich führe das vierte, angedeutete Beispiel, auch zu Ende: Das Schlangengift ist - wie bei Adam und Eva - die Sünde, die vom Verführer, Satan (=Teufel), stammt. Die Sünde bedeutet Trennung von Gott, der das Leben ist, und somit, wie beim Gift, zum Tod führt. Die "feurige Schlange" am Stab/Panier dagegen ist ein Sinnbild für Jesus am Kreuz. Wer aufblickt (=daran glaubt), wird nicht sterben, da er Vergebung erhält. ("Feurige Schlange" bedeutet rot, wie Bronze und Feuer. Sinnbild für vergossenes Blut Jesu?)

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Gläubige Christin

Das alte Testament erzählt von der Zeit vor Jesus und das neue Testament erzählt von der Zeit ab Jesu Geburt.

Da gibt es kein wer hält sich an was.

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