Mit Jerusalem ist das Himmlische Jerusalem gemeint (vgl. Hebräer 12,22).

Das Himmlische Jerusalem ist die Stadt Gottes, sowie das Volk Israel, dessen Gott Jahwe ist, in der Neuen Zeit (seit Jesus) "alle die von Gott Erretteten" bedeutet, auch das Volk Gottes ist. Sein geistiges Reich wird begründet in den Herzen, bis es einst am letzten Tag, dem Tag Gottes, vollendet wird mit allen seinen Bewohnern: denen, die gerettet werden durch Gottes Barmherzigkeit und ihren guten Willen durch Jesus Christus, Seinen Sohn.

In dieser Stadt ist Gott, denn das Reich Gottes bedeutet die Vereinigung aller erlösten Geschöpfe mit ihrem Schöpfer, also mit Gott.

Liebe Grüße

Lila14

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Hallo questioningalot!

Als Gott den Menschen erschuf, erschuf er ihn, um geliebt zu werden. Dem Menschen hat Er einen freien Willen gegeben, damit dieser Ihn aus freiem Willen lieben kann. Gott, der Allmächtige, der Unendliche, der nichts braucht und alles hat, warum hat Er die Schöpfung und besonders den Menschen geschaffen? Er genügt sich selbst. Aber Er ist die Liebe und wünscht nichts sehnlicher als zu lieben und geliebt zu werden. Der Mensch ist also für die Liebe geschaffen.

Gott gab dem Menschen ein einziges Gebot: von allen Bäumen und Sträuchern, von allem, was war, durfte er nehmen, nur nicht von einem Baum. Der Mensch war also zum Gehorsam und zum Vertrauen aufgerufen. Dann kam die Versuchung: in ihr hätte der Mensch treu sein sollen und in seiner Verwirrung zu Gott gehen und ihn um Rat fragen müssen. Diese Prüfung, um dem Menschen den freien Willen zu lassen - denn wenn er sich nicht anders entscheiden kann, ist die Liebe zu Gott nicht frei, wie Er es wollte.

Aber der Mensch fiel. Er wurde Gott ungehorsam.

Gott ist das Leben. Die Sünde trennt von Gott. Der Tod ist also die Folge der Sünde. Aber weil Gott auch die Liebe ist, hat Gott, dem nichts unmöglich ist, einen großen und unvorstellbaren Heilsplan entwickelt: die Erlösung der Menschen.

Gott ist auch die Gerechtigkeit. Auf die Sünde, die immer ein Schmerz Gottes ist, der uns ja bei sich haben will, muss also die Wiedergutmachung folgen, diese wird Sühne genannt.

Aber wer sollte die Folgen der Sünde tragen? Wer könnte die Sühne leisten? Sünde bedeutet ja Tod, weil sie Trennung von Gott ist. Der Mensch also, zum ewigen Tod verurteilt, kann nicht sühnen und das ewige Leben wiedergewinnen. Wer dann? Gott! Gott ist das Leben und kann Leben geben. Er trägt also aus Liebe selbst die Last der Sünde und sühnt. Die Gerechtigkeit wird befriedigt, der Mensch kann nun, wenn er will, das Leben haben.

Johannes 1,14 Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. drückt genau das aus: Dass Gott seine Gottheit mit Fleisch umgibt, auf die Augenhöhe des Menschen kommt und für ihn sühnt, damit er zum Leben zurückkehren kann. Das ist die Menschwerdung.

Aber wie soll Gott Mensch werden? Kann Er, der Unendliche, denn behütet und beschützt dort aufwachsen, wo Sünde ist? Kann eine menschliche, von der Last der Sünde befleckte Frau das unbegreifbare Geheimnis der Menschwerdung bewahren? Nein. Gott baut sich also seinen Wohnsitz, greift unmittelbar ein und gewährt Maria die Unbeflecktheit der Seele, so wie Eva vor dem Sündenfall.

Sie, die frei ist vom Stachel der Sünde, kann Gott tragen und kann das Geheimnis bewahren bis der von Gott vorherbestimmte Zeitpunkt kommt, an dem das Geheimnis gelüftet wird. Das ist der Übergang vom verborgenen zum öffentlichen Leben Jesu. Die Passion ist der Gipfelpunkt der Erlösung. Jesus, der als Gott Mensch geworden ist, also in allem dem Menschen gleich außer der Sünde (vgl. auch Hebräerbrief 4,15), anulliert Adam. Er widersteht allen Versuchungen und sühnt die Schuld des Menschen. Er, der neue Adam, widersteht und bleibt gehorsam.

So schenkt Gott dem gefallenen Menschen wieder die Gnade, die er durch den Sündenfall verloren hatte. Wenn der Mensch will, kann er die in der Erlösung ausgestreckte Hand Gottes nehmen und zum Leben zurückkehren. Das ist der wunderbare Heilsplan Gottes.

Liebe Grüße und Gottes Segen

Lila14

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Ich finde er tut gutes

Hallo kolle707!

Ich finde, wir hätten nach Papst Benedikt keinen besseren Nachfolger kriegen können. Er ist wirklich Nachfolger Petri und Oberhaupt der Kirche ihrem Ursprung nach. Er lebt und übermittelt neu und in einer frischen Art die Haltung unseres Jesu. Er will die Kirche gerade in dieser schweren Zeit und gerade weil es auf die Endzeit zugeht zu ihren Grundsätzen zurückbringen und Zweifelnde von der Notwendigkeit des Glaubens überzeugen.

Beten wir, dass Gott ihn uns noch lange erhält, denn so einen wie ihn brauchen wir.

Liebe Grüße

Lila14

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Hallo vmert31!

Mir fällt zu dem Thema das ein:

Wie auch im zweiten Psalm geschrieben steht: «Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.» (Apg 13,33)

Also wurde Jesus, der Sohn Gottes nach Matthäus 1,23 und Jesaja 7,14 Siehe, die Jungfrau wird empfangen und einen Sohn gebären, und man wird ihm den Namen Emmanuel geben; das heißt übersetzt: Gott mit uns. und nach Matthäus 16,16 Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes! , daher wurde Jesus gezeugt und nicht geschaffen, weil Ich und der Vater sind eins (Joh 10,30 ).

Was das essen und schlafen angeht: warum sollte er nicht gegessen und geschlafen haben? Nach Johannes 1,14 Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. war Jesus Mensch, in allem uns gleich außer der Sünde, wie es im Hebräerbrief 4,15 steht. Seine Gottheit war in Ihm, das Fleisch des Menschen umhüllte sie wie ein Gewand den Körper.

Aber der Mensch hat das natürliche Bedürfnis zu essen, zu trinken und zu schlafen. Weil Jesus wirklich Mensch war mit Fleisch und Blut - so wie er auch sterben konnte, wie ein Mensch, da jeder, der geboren wurde, stirbt - so aß, trank und schlief er auch wie ein Mensch. Das Wunderbare an der Menschwerdung ist ja gerade das im Hebräerbrief Genannte: dass der unendliche Gott sich erniedrigt und auf die Augenhöhe des Menschen kommt. Nicht mehr Dornbusch, nicht mehr Feuersäule oder Propheten: nein, Gott selbst wird Mensch und begegnet ihm als solcher.

Liebe Grüße

Lila14

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Hallo anonym300300300!

"Normaler" Christ sein, heißt Gläubiger sein. Die Aufgabe des Gläubigen ist, sich Tag für Tag zu heiligen, um nach dem Tod in das Reich Gottes, den Himmel einzugehen.

Man kann Ihm dienen, auch ohne sich irgendwo zu engagieren. Man kann Ihm nämlich auch im Gebet dienen: im Gebet für die Brüder und Schwestern in der Welt. Für solche, dessen Aufgabe es ist, zum Herrn zu bekehren - auf welche Weise sie es auch immer tun - und für solche, die noch nicht auf Gottes Wegen sind. Man kann Ihm dadurch dienen ohne offiziell geweiht zu sein. Die Weihe geschieht durch die Liebe, die zum Gebet für den Nächsten anspornt und die in uns wächst, je mehr man sich sehnt die Sprache der Liebe zu lernen - bishin zur vollkommenen Liebe.

Jesu Jünger sind die Priester. Sie haben nicht nur die Aufgabe, sich selbst zu retten, durch das Ja zu Christus, sondern auch, die Brüder und Schwestern zu retten durch tätige Liebe, auch Gebet und predigen. Ihre Aufgabe ist auch die Bekehrung der Sünder.

Aber man kann auch dieses Amt des Jüngers ausüben ohne unbedingt Priester oder Ordensmann/-frau zu sein. Jeder kann es: Kinder, Jugendliche, Mütter, Väter, Eltern, Witwen und Witwer, Großeltern, Alleinstehende, Reiche, Arme, Große und Kleine. Jeder ist eingeladen, Teil des mystischen Leibes Christi zu sein, d.h. Teil des geistigen Baus der Kirche.

Das Ihm-Dienen kann auf tausend Arten geschehen. Jeder so, wie Gott es will. Nicht jeder ist dazu bestimmt, in die Welt zu ziehen und in fernen Ländern zu missionieren. Nicht jeder ist dazu bestimmt, ein Martyrium des Blutes abzulegen.

Gott ist unendlich und unendlich sind auch die Wege des Herrn. Gehe den Weg, den Gott für dich bestimmt hat, habe Vertrauen in Seine Liebe und in Seine Vorsehung: Gott ist Vater, Er lässt dich nicht allein, er will dein Heil und führt dich zum Guten.

Liebe Grüße und alles Gute

Lila14

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ja

Hallo amiliii!

Ich würde meine Kinder auch religiös erziehen, wie ich religiös erzogen wurde. Es wurde hier zwar gesagt, dass man sich irgendwann (Pubertät) abschotten will vom Glauben der Eltern und es daher sozusagen kontraproduktiv wäre, aber bei mir war das Gegenteil der Fall.

Ich habe meinen Glauben durch meine Eltern und bewahre ihn auch weiterhin. Er schweißt meine Familie zusammen und gibt uns Halt und Trost in schweren Zeiten, Freude und Frieden in guten. Obwohl, genauer gesagt, gibt er immer Frieden und hilft immer - unabhängig von Situation und Augenblick.

Ich wünschte, alle würden den Wert des Glaubens erkennen - besonders in der schwierigen Zeit heute und und er kommenden, da die Endzeit naht.

Liebe Grüße und alles Gute!

Lila14

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Hallo AlterHalunke!

Ich würde schon sagen, dass wir in Richtung Endzeit gehen. Aber das muss uns nicht Angst machen. Wer nicht fallen will, wird auch nicht fallen. Du musst nur fest genug nicht wollen. Weil der Mensch aber sehr schwach ist und sich schwer tut beim Nicht-Wollen, gibt Gott ihm Seinen Beistand und Seine Kraft. Der Mensch muss den Kampf, der das (irdische) Leben ist, nicht austragen, er braucht sich nur an Gott zu wenden und Er wird für ihn kämpfen und siegen. Das Gebet in der Versuchung ist die stärkste und mächtigste Waffe. Jesus hat auch in der Wüste und im Garten Gethsemane gebetet - und Er war der Sohn Gottes! Um wie viel mehr müssen dann wir beten!

Was die Endzeit anbetrifft, sagt Jesus in Matthäus 24,6: "Sehet zu, erschrecket nicht; denn es muss so geschehen; aber es ist noch nicht das Ende." Keine Angst, sondern einfach Vertrauen auf Gott, den Vater, dass Er dich schon führen wird, Er dich stärken wird und Er an deiner Seite sein wird, denn es heißt auch: "Ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Zeit! " (Mt 28,20) Er ist bei uns und wird uns nicht alleine lassen. Darauf dürfen und müssen wir vertrauen! Das gibt neue Kraft.

Und wenn du die Zeichen siehst, zu denen ganz sicher auch der schleichende Atheismus, die Geld- und Machtgier zählt, dann bete für diese Seelen, dass Gott sie erleuchte, und bete für die Welt, dass sie gegen den Sturm Satans gestärkt ist, dass sie gewappnet ist und Gott zur Seite hat, wenn die Zeit anbricht.

Ich denke, dass das, was wir sehen und uns so schlimm erscheint, erst der Anfang ist. Dass noch viel größere Steine auf den Weg des Gläubigen geworfen werden, die es zu überwinden gilt. Aber Gott ist Vater, Er hilft uns. Wir müssen nur treu sein und beharrlich wieder aufstehen, auch wenn wir gefallen sind. Bete für die Seelen und sei versichert: es ist nicht umsonst! Das Gebet ist wie eine Münze, die Gott in Gnaden für die Welt umwandeln kann, in Stärke und Kraft, in Bekehrungen und Liebe in der Welt.

Hab Vertrauen! Gott ist stärker. Der Friede Gottes sei mit dir!

Lila14

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Hallo Milijan1515!

Nein, weder Juden noch Christen glauben an David als an den Schöpfer. Schöpfer ist Gott allein! In beiden Religionen. David ist für beide ein Diener Gottes, den Gott als König für Sein Volk ausgewählt und geweiht hat. David gilt als großes Vorbild (Psalme, Siege, Treue zu Gott, usw.) und zeigt außerdem Gottes Barmherzigkeit, der ihm nach seinem Fehler wieder verziehen hat.

Darum war es von großer Bedeutung, wenn einer direkt von David abstammte. Für den Messias war dies prophezeit. Hier sind sich beide Religionen einig. Nur über die genaue Identität des Messias sind sie sich uneinig. Die Juden erkennen Jesus als einen der größten Propheten an, gehen aber nicht darüber hinaus. Die Christen dagegen sehen in Jesus den Messias und Sohn Gottes, der die Menschen erlöst hat.

Liebe Grüße

Lila14

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Hallo TATANGAMONA!

Ja und nein. Sicher hat jeder eine andere Vorstellung von Gott. Aber das lässt nicht folgern, dass jeder an einen anderen Gott glaubt, sondern jeder nur auf eine andere Weise. Gott ist so vollkommen und unbegreiflich für unser begrenztes Denken und unseren eingeschränkten Verstand, dass wir diese Vollkommenheit Gottes hier auf Erden nie ganz verstehen können.

Aber jeder versucht das ihm mögliche, bzw. jeden spricht beispielsweise eine andere wunderbare Eigenschaft Gottes an, durch dessen Überzeugung er zu Ihm gelangt. Gottes Wege sind unbegrenzt - wir können sie nicht verstehen, bis wir bei Ihm immer Himmel sind.

Liebe Grüße

Lila14

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Hallo nala2408!

Maria war 15 Jahre alt, als der Heilige Geist auf sie herabstieg. Joseph war zu der Zeit 30 Jahre alt. Das war aber nicht unnormal oder zumindest nicht sonderbar. Jesus begann sein öffentliches Leben mit 30 Jahren und starb 3 Jahre später. Maria blieb noch länger auf der Erde, um die noch junge Kirche zu führen.

Liebe Grüße

Lila14

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Hallo Tauchjunge!

Ich bin überzeugte Christin und denke, dass auch sie die Möglichkeit haben werden, das zu erreichen, was "normale" Menschen erreichen können: den Himmel, das Paradies. Wenn ein Mensch eine Seele hat (und das ist bei jedem Menschen der Fall), hat er damit auch einen göttlichen Ursprung und gehört so zur Krone der Schöpfung (viele lege das Wort falsch aus, es ist aber geistig gemeint).

Wenn er eine Seele hat, dann hat er das, was Gott retten will. Ist der Mensch fähig zwischen gut und böse zu unterscheiden und seinen Verstand und seinen freien Willen zu gebrauchen, dann ist er auch fähig entweder das Geschenk Jesu (die Erlösung) anzunehmen oder abzulehnen, sich also für den Himmel oder die Hölle zu entscheiden.

Einer, der seinen Verstand nicht gebrauchen kann, ist nicht schuldig. Er kann den Himmel sozusagen nicht (mehr) verlieren, da er das einzige, was ihn davon (noch) trennt, nicht verstehen kann: die Sünde. Alles andere (die Erbsünde) hat Jesus für ihn gesühnt, da kein Mensch nach Adam ohne Jesus hätte in den Himmel kommen können.

Liebe Grüße und einen schönen Abend noch!

Lila14

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Hallo andresko!

Es sind nicht die Christen, die Mose beschuldigt. Es sind die ungläubigen Juden, die die Stimmen der Propheten gehört, aber dann nicht auf sie gehört haben, da diese Jesus als Sohn Gottes angekündigt und die Zeichen vorausgesagt haben, die sich in Jesus erfüllen. Er klagt die Ungläubigen an, nur dem Worte nach die ihm von Gott gegebenen und die von ihm dem Volk weitergegebenen Gesetze gekannt zu haben. Er klagt also an, die Gesetze Gottes zwar dem Buchstaben nach zu kennen, aber nicht dem Inhalt nach - also ohne Werke des Guten diesen Worten folgen zu lassen.

ich hoffe, du verstehst, was ich meine..

Liebe Grüße

Lila14

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Hallo KonradLeyk!

Ich antworte als überzeugte Christin. Ja, im jenseits gibt es Liebe!

Das Jenseits ist der Aufenthaltsort der Seele nach dem (irdischen) Tod. Dort findet das persönliche Gericht statt - je nach Handlungen und Werken kommt die Seele in den Himmel (zu Gott) oder in die Hölle (zu Satan). Da Gott die Liebe ist - und Satan folglich der Hass - kann im Himmel nichts anderes sein als Liebe - und in der Hölle nichts anderes als Hass.

Wenn du vom ewigen Leben sprichst, also vom Aufenthalt im Himmel, da Gott allein Leben ist (Joh 14,6), dann kann ich sagen: ja, es ist dort nur Liebe!

Wenn du allgemein "nach dem Tod" meinst, dann sage ich, ist dort teilweise Liebe - eben bedingt durch den genauen Aufenthaltsort der Seele.

Ich hoffe, du verstehst, was ich meine... :)

Liebe Grüße

Lila14

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Man geht ins Paradies/Hölle/Gott/Teufel

Hallo MCuser9230!

Ich glaube daran, dass wir in den Himmel oder in die Hölle kommen. Was die Seele anbelangt, schließt das auch diese mit ein.

Die Seele erscheint nach dem irdischen Tod vor Gott und wird von diesem je nach ihren Handlungen gerichtet. Am Letzten Tag vereint sie sich wieder mit ihrem Leib und Gott bestätigt das Urteil: Himmel oder Hölle.

Liebe Grüße,

Lila14

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Ja ich glaube an gott bzw. an Jesus christus

Hallo duden22!

Ja, ich glaube an Gott und an Seinen Sohn Jesus Christus. Ich glaube auch an die Dreifaltigkeit - ein sehr umstrittenes Thema, obwohl doch eigentlich ganz eindeutig. Ich glaube auch daran, dass Seine Mutter Maria Jungfrau und Miterlöserin ist; daran, dass Gott der Schöpfer aller ist und ich glaube daran, dass Er die Liebe ist, die nichts anderes möchte als lieben - die uns erlösen will, um uns das Heil zu schenken.

Liebe Grüße,

Lila14

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Hallo anonym300300300!

Der Fall Luzifers hat seinen Ursprung im Hochmut - wie alles, was Sünde ist. Hochmut, d.h. Stolz. Das ist die sogenannte "Selbstliebe". Luzifer wollte größer sein als Gott selbst - und ist tiefer gesunken denn je. Denn um wirklich groß zu sein, braucht es die Demut: die Zufriedenheit mit dem, was man ist. Ohne isch dabei selbst zu überschätzen. Das gilt auch für uns Menschen.

Die Engel sind keine Sklaven, d.h. auch sie haben einen freien Willen - und können fallen, wie und mit Luzifer. Sie sind sozusagen die höchste Stufe, die auch ein Mensch erreichen kann. Aber sie haben eine andere Aufgabe als der Mensch. Dieser Unterschied, der trotzdem gerecht ist - wie alles, was Gott tut - ist etwas schwer zu erklären und zu verstehen.

Jedenfalls ist der Fall Luzifers auf den Hochmut zurückzuführen - wie auch bei Adam und Eva. Wie schon gesagt,ist der Hochmut daher der Ursprung der Sünde. Deswegen heißt es ja auch in Matthäus 11,29: "Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen".

Ich hoffe, ich konnte weiterhelfen!

Liebe Grüße

Lila14

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Hallo JennyAD!

Das Christentum würde auf deine Wünsche passen. Warum? Es steht in der Bibel: Er antwortete und sprach: "Du sollst Gott, deinen Herrn, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüte und deinen Nächsten als dich selbst." (Lk 10,27)

In der Geschichte wurde dies oft missachtet (Kreuzzüge), aber trotz dem Fehlverhalten der Anhänger ist der Grundsatz derselbe: Liebe. Diese schließt Gewalt und jeglichen Zwang aus!

Und wenn im Alten Testament auch steht: "Du sollst nicht..", dann wird das in Jesus zu "Tue" (Beispiel: "Du sollst kein falsches Zeugnis ablegen wider deinem Nächsten" (2.Mose 20,16) -"Sei ehrlich") Dies ist also kein Verbot sondern ein Wegweiser der Liebe!

Wer liebt, tut automatisch nichts, was dem Geliebten Schmerz bereitet (nichta Absichtliches: Sünde begeht man nur durch Absicht). Wer daher liebt, denkt nicht nach über die "du sollst nicht" und "du darfst nicht", sondern er tut es gern, weil aus Liebe!

Du sagst, du möchtest nicht speziell an einen Gott glauben, sondern an einen, der in jeder Religion ist.

Stell dir vor es gäbe nur einen Gott: den des Christentums. Dann wäre allein Sein Wort wahr. Also wäre dies ein Gott der Liebe - wie oben beschrieben. Wenn Er aber Liebe und Wahrheit ist, meinst du nicht auch, dass Er dann auch den Menschen, die Ihn nicht kennen, Teile Seiner Wahrheit enthüllen kann, weil Er die Liebe ist? Wenn also ein Mensch, der nichts vom Christentum weiß, aber instinktiv die Wahrheit - also Gott - sucht, dann wird er sich abwenden von allem, was nicht Wahrheit ist. Ein Vergil zum Beispiel. Trotz Heidentum ist er der Wahrheit sehr nahe gewesen (wenn du willst, kann ich dir das noch ausführlicher erklären).

Gott würde also wollen, dass alle Menschen zu Ihm kommen, da Er die Liebe und somit Leben und Heil ist. Er würde also in allen Religionen Teile Seiner Wahrheit legen, um auch die an diese Religionen glaubenden Menschen Ihn verstehen lernen können, auch wenn sie aktiv nichts von Seiner Existenz wissen. Beispiel: Die Griechen haben erkannt, dass es da mehr geben muss als das, was sie haben. Sie haben also auch den "unbekannten Gott" verehrt. Dieser instinktiv gefundene "unbekannte Gott" wäre dann der einzige Gott: der des Christentums, d.h. der, der im Christentum so verehrt wird, wie Er ist.

Wenn es also nur den Gott des Christentums gäbe, dann wären alle Menschen, Tiere un Pflanzen, die ganze Erde, das ganze Universum von Ihm erschaffen worden. Dann wäre es also nicht mehr "der Gott des Christentums", sondern das, was Er ist: der Gott aller.

Nach den beschriebenen Folgerungen aus der ersten Annahme müsste also in jeder Religion Teile Seiner Wahrheit sein, d.h. Er müsste überall zu finden sein, wenn auch nur passiv.

Um auf den ersten Teil meines Textes zurückzukommen: Gott ist die Liebe, sodass Er den Menschen den Weg des Heils zeigt: Liebe. Gott ist die Wahrheit, sodass Er jeden zu dieser Wahrheit führen will. Gott ist Vater, da Er alle erschaffen hat.

Was den anderen Teil deiner Forderungen anbelangt: diese findest du in der Geistigkeit der Lehre Gottes: die Seele ist mehr wert als das Fleisch, d.h. die größere Aufmerksamkeit ist nicht dem Körper zu gewandt, sondern dem Geist. Gott will das Reich des Geistes, d.h. das Leben der Seele, das Er selbst ist, weil er die Liebe ist.

Ich hoffe, du verstehst, was ich meine... :)

Liebe Grüße und alles Gute

Lila14

PS: wenn du Fragen hast, kannst du sie gerne stellen :)

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Hallo freufrei!

Ich kann dir nur sagen: habe keine Angst und vertraue auf Gott! In Lukas heißt es: "Ehre sei Gott in der Höhe und Friede den Menschen, die guten Willens sind!" (Lk 2,14) Also Friede denen, die guten Willens sind. Dieser Friede aber - der wahre, tiefe Friede -ist Gott selbst und Jesus sagt: "Der Friede sei mit dir!" (vgl. 3.Joh 1,15)

Wer den Willen hat gerettet zu werden, der wird gerettet werden, denn Gott weiß auch um die Schwäche des Menschen: "Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach."(Mk 14,38). Daher hilft Er Seinem Kind auf, wenn es gefallen ist. Selbst ein irdischer Vater tut das, und da sollte Gott, der vollkommene Vater, es nicht tun?

Habe Vertrauen in Seine Liebe, behalte deinen guten Willen und steh auf, wenn du gefallen bist!

Alles Gute und Gottes Segen!

Lila14

PS: Wenn du noch Fragen hast, kannst du mich gerne privat anschreiben. :)

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Ja, ich glaube an ein Leben / eine Existenz nach dem Tod

Hallo SimonEugenJosef!

Ich bin überzeugte Christin und glaube daher an ein Leben nach dem Tod, d.h. an das Paradies, das nichts anderes ist als die Vereinigung Gottes mit Seinem Geschöpf.

Es gibt zwei unterschiedliche Gerichte: das Individuelle nach dem irdischen Tod des einzelnen und das Universelle am Ende der Zeiten für alle. Gott urteilt in Gerechtigkeit je nach der Handlungsweise, der Situation und den Möglichkeiten des einzelnen. Das ist der Ausgleich von dem auch @Tolga67Alp gesprochen hat.

Liebe Grüße

Lila14

PS: Mein Alter kann ich dir aber leider nicht verraten - das liegt an denselben Gründen, die auch schon @Dultus erklärt hat. Und ich bin auch nicht 14, wie es mein Name vermuten lassen könnte :) Aber unter 30, das ja :))

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Der Friede sei mit dir, Youzos!

Maria war Jungfrau. Sie war und ist nie etwas anderes! Eine künstlich befruchtete Schwangerschaft ist auszuschließen, da dann der Titel "Sohn Gottes" Betrug wäre. Gott ist nicht mit Betrügern, Lügnern, Dieben und Mördern.

Aber Gott war mit Jesus. Daher die Wunder an Leib und Seele, daher die Auferstehung Lazarus' und vieler anderer, die tot waren und dann wieder ins Leben gerufen wurden. Gott ist der alleinige Herr über alles. Aber besonders deutlich wird dies bei Leben und Tod. Was tot ist, kann nur durch Ihn, den Ursprung allen Lebens, wieder lebendig werden.

Jesus ist der Unschuldige, d.h. der Sündenlose. Warum? Auch Maria ist sündenlos. Warum das?

Maria war es durch die besondere Gnade des Herrn. "Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade" heißt es im Rosenkranz. Maria sollte die neue Bundeslade Gottes sein: Diejenige, die Ihn selbst trägt. Aber nicht nur die neun Monate der Schwangerschaft hat sie Ihn getragen, sondern ihr ganzes Leben lang!

Aber wie kann Gott in diese Bundeslade einziehen und sich niederlassen, wenn der Schlamm der Sünde im Haus niestet? Niemand hat Gott so, wie Maria. Eben weil sie die Gottesträgerin ist! Gott hat also durch einen besondern Eingriff Seines Willens die Erbsünde, die an jedem haftet, von ihr ferngehalten. Maria ist also "die Unbefleckte".

In ihrer Reinheit und Liebe glich sie Eva vor dem Sündenfall. Rein und gut wollte sie niemanden außer Gott. Das heißt keine eigene Familie, keinen Mann, keine Kinder: nur Ihn, den einen Gott! Sie ist "die Jungfrau".

Gott aber hat sie für Höheres bestimmt, für etwas, was wir uns hier auf Erden nie vorstellen können! Er hat sie zur Mutter Seines Gesalbten gemacht.

Warum war Maria dann mit Joseph verlobt?

Eine unverheiratete Frau, die ohne Witwe oder geschieden zu sein, Kinder hat? Joseph wurde von Gott erwählt, irdischer Vater Seines Sohnes zu sein. Als Schutzmantel über das süße Geheimnis der reinen Jungfrau Gottes.

Gott ließ Seinen Geist auf ihr nieder und sie wurde schwanger und blieb dennoch Jungfrau.

Den Menschen zur Mutter, Gott als Vater, war und ist Jesus "der Gottmensch". Ganz Gott als göttliches Wort, aber diesen göttlichen Geist in das Fleisch des Menschen gehüllt.

Das ist die kleine Ahnung, die wir haben können, von der geheimnisvollen Menschwerdung Gottes! Geheimnisvoll, weil für uns unfassbar, unbegreifbar - und doch wahr.

Maria, als Mutter, Braut und Tochter Gottes, als Jungfrau und Magd des Herrn, stellt ihr ganzes Leben in den Dienst Gottes. Meint ihr, es sei leicht für sie gewesen? Oh nein, ganz gewiss nicht! Denn sie war auch Miterlöserin! Man erlöst aber durch Leid, wie Jesus erlöst hat und ja, immer noch erlöst.

Maria ist die Königin des Himmels, die göttliche Freude in ihrer Liebe und die Bittende für die Seelen, da sie auch Mutter des Menschen ist, Mutter aller.

Obwohl du sagst, dass du nicht gläubig bist, habe ich geantwortet, als wärst du es. Aber du willst Antwort auf eine Frage, die genau das wissen will. Deswegen hoffe ich, verstehst du die Absicht und den Inhalt meiner Erklärung. :)

Liebe Grüße

Lila14

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