BWL mit einem Abi 2,2 studieren, obwohl die Uni eine Auswahlgrenze von 3,1 hat?

5 Antworten

Wenn du so genau weißt, was der NC ist und wie er gebildet wird, ergeben deine ersten beiden Fragen aber keinen Sinn. Dann würdest du auch nicht fragen, warum es überhaupt einen NC gibt und er für BWL so niedrig liegt. Es gibt Unis an denen BWL einen NC von 1,x hat und andere, wo der Studiengang zulassungsfrei ist. Das hat nichts damit zu tun, wie anspruchsvoll das Studium ist. Nur weil der NC in einer Stadt schlechter ist, wird dir das Studium dort nicht leichter fallen, weil sich die Inhalte eben nicht groß Unterscheiden. Dein Arbeitgeber wird sich später auch nicht die Mühe machen und nachforschen, wie hoch der NC war, als du mit dem Studium angefangen hast. Dein Abitur interessiert den sowieso nicht.

Wie das bei IBWL mit Englisch ist und welches Niveau man da erreichen muss, weiß ich nicht. Wirt aber bestimmt auf der Internetseite der Uni stehen. Für International Management musste ich während des Studiums Kurse beleben, um ein C1 Niveau nachweisen zu können. Das war dadurch, dass man eine fachspezifische Ausrichtung hatte, vielleicht etwas anspruchsvoller als "normales" Englisch. Ich hatte da aber keine großen Schwierigkeiten allerdings auch 12 Punkte im LK.

Guten Tag,

Ich glaube nicht, dass es unter deinen Möglichkeiten liegen wird, da wie paar mal erwähnt, der NC nichts mit der Schwierigkeit des Studiums zu tun hat. Außerdem ist eine Abi-Schnitt kein Indikator für deine Intelligenz bzw. deine Fähigkeiten auf einem Fachgebiet.
Ein Bekannter hat ein 1,0 Abi und hat dann etwas Studiert, was keinen NC hatte. Ich denke nicht, dass ihm deshalb das Studium unglaublich einfach gefallen ist.
Das mit dem Englisch dürfte kein Problem sein, da du auf der Schule nur den Standard-Quark gelernt hast. Bei Beginn des Studiums wird von dir nicht erwartet, dass du sämtliche Wörter bereits beherrscht.

Freundliche Grüße

Sebastian

studium bleibt studium, die anforderungen aus der normalen schulzeit sind allesamt nicht mehr zu vergleichen. lerngeschwindigkeit, stoffmenge und workload (nacharbeit) sind in einem ganz anderen umfang notwendig, als du es bisher kennst.

einfacher wird das studium also nicht, nur weil du irgendwelche belanglosen noten in irgendwelchen schulfächern mal besser hattest.

ich kenne viele mit einem abi um 2,0, die das studium abgebrochen haben, ich habe mit einem 3er abi durchgezogen. liegt bei jedem selbst und ist absolut unterschiedlich.

der nc hat übrigens einfach etwas mit der zahl der bewerber zu tun, hamburg wollen sicherlich mehr als osnabrück, also wird dort bereits früher ausgesiebt.

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Hallo. Hast du das Bwl-Studium durchgezogen? Ich vermute mal, dass du jetzt also berufstätig bist. In welcher branche und als was wenn ich fragen darf. Und ist der Verdienst zufriedenstellend oder unter dem, was du dir nach so einem langen Studium vorgestellt hast?

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@TheRobbot

nein, ich habe einen höheren abschluss. dipl.wirt.ing. - aber ja, mein heutiger verdienst ist zufriedenstellend, mehr geht aber immer. ich bin als abteilungsleiter tätig und habe etwa 60 mitarbeiter unter mir.

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Danke für deine Einschätzung :)

Natürlich weiß ich, dass ein Studium deutlich anders ist. Und natürlich ist ein NC auch nicht wirklich aussagekräftig, was z.B. Selbstmotivation angeht. 

Trotzdem frage ich mich, warum es den NC denn dann überhaupt gibt? Irgendeinen Grund muss es ja haben, dass BWL so niedrig liegt. Und ich möchte vermeiden, dass jeder Arbeitgeber sagt "Warum haben Sie sowas studiert, wenn Sie so einen NC hatten?" 

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@SeeErbse

keiner sieht später mal, welchen nc deine hochschule hatte und ehrlich gesagt interessiert es auch niemanden. du wirst sowieso etwas völlig anderes machen, als du jetzt denkst. ein titel berechtigt dich nur für eine andere "stufe" im berufsleben, also führende positionen. wohin es dich verschlägt, weiß niemand.

das einzige, was du gefragt wirst, sind die gründe für schlechtes abschneiden in dem ein oder andere fach.

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@floppydisk

"Warum haben Sie sowas studiert, wenn Sie so einen NC hatten?" 

Ein Abiturdurchschnitt von 2,2 ist keine Glanzleistung. Kein Arbeitgeber der Welt würde diese Frage stellen, zumal sie inhaltlich falsch wäre. ;-)

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