Blei Akku 36V laden?

4 Antworten

die beste variante ist sie in serie zu laden. eine bleizelle hat in der regel 2 volt nennspannung. die ladeschlusspannung liegt bei 2,4 volt. dem entsprechend haben wir es also mit 18 in reihe geschalteten zellen zu tun (3 akkus zu je 6 zellen)

im idealfall tust du eine spannung von 42 volt drauf. das wären dann 2 1/3 Volt pro zelle, also etwas unter der ladeschlusspannung, so bist du auch auf der sicheren seite und deine batterien werden voll genug... geht der ladestrom dann irgendwann gegen null kannst du das ladegerät abklemmen.

lg, Anna

also meinst du ich soll besser kleine 2V batterien verwenden statt 3 grosse 12V?

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@Elchi5

nein, das meinte ich nicht, aber eine 12 volt bleibatterie besteht eben theoertisch schon aus 6 kleineren... sie sind eben nur in einem gehäuse zusammen gepackt...

lg, Anna

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@Peppie85

das wusste ich nicht, vielen Dank☺️ Wieder etwas dazugelernt

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Prinzipiell wäre hier die beste Möglichkeit , nicht alle Zellen in Reihe zu laden, sondern den Ladekreis so zu parallelisieren , dass jeder der in Reihe geschaltete Bleiakkus mit einem handelsüblichen Bleilader erfasst werden kann.

Wie viele Akkus zu je welcher Nennspannung und jeweils welcher Nennkapazität soll Dein Projekt denn enthalten , und welche Spannung bei welcher Strombelastbarkeit gibt Dein Bleiakku - Ladegerät aus ?

Ich bin zurzeit noch auf der suche nach einem passenden ladegerät, Die batterien haben 12V und 7Ah

sie sind für einen Motor mit 350w und 36V

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@Elchi5
12V und 7Ah

Na, wirklich weit wirst Du damit nicht kommen, aber für ein Bastelprojekt auf eigenem Grund und Boden ( umfriedet ) soll es schon o.K. sein.

Ich würde da grundlegend ( wenn es besonders günstig sein muss ) einen einfachen Blei-Trafolader für 12 V - Akkus empfehlen mit etwa 3-6 Ampere Stromlastfähigkeit . Schnelladen ist bei Bleiakkus ohnehin nicht so gut.

Du solltest dabei allerdings stets die Temperaturen und Last - Ladespannungen im Ladekreis stets im Auge halten.

Mehr als etwa 14,4 V Ladespannung sollten es pro Akku nicht werden.

Zu einem gewissen Grad nivellieren sich Bleiakkus über ihren Ladezustand via Innenwiederstand je nach Ladegrad selbst . Im Zweifel musst Du halt erst mal mit einem geeigneten Multimeter ermitteln , welcher Mopedakku im Parallel-Ladeverfahren in welchem Ladespannungsbereich und Stromfluss Einfluss nimmt , und das Ganze dann bei Bedarf über einen Vorwiederstand pro Ladekreis etwas eindämmen.

Das Ganze bleibt aber reine Versuchsbastelei, wenn Du wirklich günstigst mit vorhandenen Ressourcen da mit gebrauchten Bleoakkus etwas im Teilladungbereich etwas experimentieren möchtest, bevor die ( gebrauchten ) Bleiakkus ihren endgültig letzten Weg zum ( zulässigen ) Entsorger antreten.

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@Parhalia2

Danke für die Antwort,

da man mit diesen ja nicht wirklich weit kommt, hättest du eine andere Ideee welche Akkus ich verwenden könnte damit ich auch länger fahren kann?

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@Elchi5

Li-Ion, aber das wird für kleine Bastelprojekte ( nicht herabwürdigend gemeint ) ganz schnell ganz teuer .

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@Parhalia2

werde es mir mal anschauen😅 Sonst werde ich es einfach mal mit den 12V Batterien versuchen. Danke für deine Hilfe

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Handelsübliche Ladegeräte können mit 12V Akkus, manche auch mit 6V und 24V umgehen. 36V ist unüblich daher würde ich die 3 Akkus parallel schalten und gemeinsam laden.

Der einzige Knackpunkt ist das Zusammenschalten da zwischen den Akkus immer Ladeunterschiede sind. Daher würde ich über einen Widerstand mal zusammenhängen und nach ein paar Minuten direkt verbinden. Der Widerstand kann eine Glühbirne oder eine Kochplatte oder auch nur ein langer Draht sein.

Ist dir klar, dass dein Gefährt mit nur 7 Ah maximal 40 Minuten lang funktioniert, bis der Akku leer ist?

Aus den 7 Ah werden bei Serienschaltung nicht mehr, weil bei Serienschaltung nur die Spannung, nicht der Strom, steigt.

Häufiges Missverständnis.

Woher ich das weiß:Beruf – Elektronik-Entwicklung

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