Beste Freundin will sich mit der Neuen meines Ex anfreunden?

7 Antworten

Sowas ist echt sehr schwierig. Ich würde grundsätzlich nochmal mit ihr reden und sie fragen, wieso sich denn mit der neuen Freundin anfreunden möchte, obwohl sie doch weiß wie es Dir dabei geht. Ich verstehe, dass du dich dadurch verraten fühlst, da sie ja deine beste Freundin ist und deswegen hinter dir stehen sollte.

Andererseits kenne ich die Situation selbst, da ich selber in einer ähnlichen Situation wie deine beste Freundin es ist, bin. Einer meiner besten Freunde kam mit einer guten Freundin von mir zusammen, obwohl er wusste, dass ich Gefühle für sie hatte (sie hatte früher auch Gefühle für mich, aber eine Beziehung wollten wir beide nicht und so blieb es bei Freundschaft zwischen uns). Ich war ihm zunächst böse, aber ich habe mit ihm darüber gesprochen und mich schlussendlich damit abgefunden. Mittlerweile haben sie sich wieder getrennt und ich stand wieder zwischen den Fronten.

Ich glaube deiner Freundin geht das ähnlich, da sie ja immer noch mit deinem Ex-Freund befreundet ist und da gehört seine neue Freundin wohl oder übel dazu.

Versuche wie gesagt einfach nochmal mit ihr zu reden und ihr zu zeigen, dass du dir Sorgen machst sie auch noch zu verlieren. Wenn sie das nicht begreift oder es ihr egal ist, dann ist sie keine Freundin, auch wenn es hart ist. Falls sie dir allerdings zuhört und auf deine Bedürfnisse eingeht, dann wird hoffentlich alles gut.

Und wegen deinem Ex-Freund, versuche ihn zu vergessen und wieder glücklich zu werden, es gibt auch andere tolle Jungs/Männer ;) Kopf hoch!

Loyalität sollte immer freiwillig gebracht werden, bzw kann letztenendes immer nur freiwillig sein. Und wie Loyalität aussieht bestimmt jeder für sich selber.

Für mich wäre es nicht ok, mich mit einer Person anzufreunden, die aktiv einem meiner Freunde schadet. In deinem Fall verhält es sich aber etwas anders, die neue Freundin schadet dir nicht aktiv. Sie trifft an dieser ganzen Situation am wenigsten schuld an deiner Lage (mal vorrausgesetzt, dass sie dir deinen Exfreund nicht mit voller Absicht ausgespannt hat) und schadet dir quasi nur durch ihre bloße Anwesenheit. Deshalb finde ich es von deiner Freundin durchaus vertretbar offen für sie zu sein, besonders, da sie sie vermutlich sowieso häufig sehen wird. Solange sie dir also nicht ständig unter die Nase reibt wie Glücklich dein Ex mit seiner Neuen ist, hast du kein Recht darauf irgendetwas von ihr zu verlangen.

Dein eigentliches Problem ist doch, dass du dich nicht von deinem Ex lösen kannst. Ich denke du solltest mehr daran arbeiten und anfangen ihn loszulassen. Dann wird es dir auch nichtmehr so schwer fallen, in dem Bewusstsein leben zu müssen, dass er eine andere hat.

Da verlangst du aber viel von deiner Freundin. Wenn sie sowohl mit dir als auch mit deinem Ex befreundet ist, müsste sie eigentlich zu beiden loyal sein. Da das aber bei euch nicht geht, ist es doch logisch, dass sie unparteiisch sein möchte.
Und versetz dich mal in die Situation der neuen Freundin. Sie kann ja nun wirklich nichts für eure Trennung, weshalb sollte sie ignoriert werden von seinem Freundeskreis? Das ist doch auch nicht fair.
Wenn du weiterhin so eifersüchtig bist, kann das auch die Freundschaft zu deiner Freundin gefährden. Natürlich ist das keine schöne Situation für dich und ich kann deine Gefühle nachvollziehen, aber hier liegt es an dir, dich zusammenzureißen, nicht an den anderen.

Ich sage doch auch nicht ignoriert. Ich verstehe, dass alle nett zu ihr sein müssen. Das wäre ja auch sonst unfair. Und ich hab auch nicht gegen sie. Aber es geht einfach darum, dass ich schon so unfassbar traurig bin wegen all dem. Mir geht es seit Monaten schlecht. Ich hänge noch so sehr an ihm. Warum muss sie sich jetzt auch noch mit diesem Mädchen anfreunden? Ich meine: Ist das wirklich nötig?

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Ganz ehrlich? Nein, sowas muss nicht sein, mMn. Aber da deine Freundin die Entscheidung getroffen hat, kannst du jetzt nichts mehr dran ändern. Was hast du ihr auch zu bieten? "Ich habe die Internetcommunity gefragt und die sehen das auch so wie ich?" - glaub nicht, dass das gut kommt. Auch weitere Gespräche in diese Richtung würden vermutlich nur bewirken, dass sie eher die Distanz zu dir sucht. Du kannst also entweder deine Freundin behalten und mit der Situation leben, oder dich dagegen wehren und Gefahr laufen, deine Freundin zu verlieren. Um ehrlich zu sein finde ich deine Freundin recht unsensibel und finde, sie gibt dir schon zu verstehen, welchen Stellenwert du einnimmst.

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Loyalität hat mit Offenheit und Ehrlichkeit zu tun, insofern ist deine Freundin loyal zu dir, sie möchte nur eine Freundschaft zu einer Person aufbauen, die ihr sympathisch ist und dich außerdem überhaupt nicht geschadet hat. Sei gerecht zu ihr und dir selbst. Der Schmerz, den du empfindest, jedesmal wenn du deinen Ex mit der neuer Flamme zusammen siehst, oder an sie denkst, stammt in Wirklichkeit aus der Beziehung zwischen dir und ihm. Daran hat kein anderer Schuld.

Loyalität wird manchmal zu stark überbewertet.

Ich schreibe niemandem vor wer mit wem befreundet ist/ sein darf.... oder in welcher Intensität.

Ich würde nicht die Loyalität in Frage stellen nur weil eine Freundin sich mit jemandem anfreunden will/ näher Kontakt möchte. Okay, diese "andere" ist deine Nachfolgerin. Aber kann sie wirklich was dafür das sie deine Nachfolgerin ist? Sie hat zufälligerweise jetzt den Partner den du vorher (vor Monaten) hattest. Das ist die einzige Verbindung.

Wäre es nicht deine Nachfolgerin, hättest du da auch so ein Problem wenn sich deine Freundin mit dieser Frau anfreundet? Nein? Warum? Ich nehme an "weil es ja auch einfach nur ein Mensch ist und man sich Freundschaften selbst aussucht - ohne das jemand anderes darüber zu bestimmen hat". Wo ist dann der Unterschied zwischen der Frau die einfach nur Frau ist - und der gleichen Frau die zufällig deine Nachfolgerin ist?

Natürlich kann sie nichts dafür. Und natürlich soll sie auch nett zu der "Nachfolgerin" sein. Aber zum 1000. Mal: Sie weiß, wie schwierig die Trennung für mich ist. Kann man da - in der Rolle der BESTEN FREUNDIN - nicht darauf verzichten, sich mit ihr wirklich anzufreunden? Dann habe ich meinen Freund an sie verloren und meine beste Freundin ist dann auch noch mit ihr befreundet. Und ja - sie kann nichts dafür. Aber ich frage mich halt einfach, ob das wirklich sein muss.

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@ronky11

Hmmm... nein. Ich habe in meinem Leben gelernt das ich mir meine Freundschaften/ Bekanntschaften von niemandem vorschreiben lassen sollte. Weder von meinen Eltern, noch von meinem Freundeskreis, noch von meinem Partner. Ich persönlich fahre damit besser - denn damit bleibe ich mir selbst treu.

Ja okay, die Trennung war schwierig für dich. Du bist möglicherweise noch immer verletzt. Aber das Leben geht weiter. Jeder Mensch lernt im Laufe des Lebens viele neue Leute kennen. Manche nur oberflächlich, manche näher.

Die Trennung ist 6 Monate her - dir wäre es nicht recht wenn deine Freundin sich mit der Nachfolgerin näher befreundet. Also dürfte sie sich erst mit ihr offiziell anfreunden wenn du irgendwann einen neuen Partner hast, vielleicht verheiratet bist? Oder auch in 50 Jahren nicht? Okay, sorry.... das war jetzt etwas provokativ formuliert. Tut mir leid.

Fühl dich bitte nicht angegriffen, ich kenne dich ja nicht persönlich und entsprechend auch nicht deine SItuation. Ich weiß aus meiner eigenen früheren Erfahrung wie schwer es manchmal fällt mit einer Exbeziehung abzuschließen. Wie sehr man sich manchmal darin "suhlt" und dadurch selbst die Chance nimmt damit abzuschließen. Ich weiß selbst wie ätzend der Gedanke an "die Neue" ist. Wie sehr man diese Person für alles verantwortlich macht. Bis... ja bis man damit abschließen kann.

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