Beistelltier

16 Antworten

alle genanten tiere eignen sich - kühe können allerdings auf der koppel zur lebensgefahr werden, wenns keine rasse ohne hörner ist. vom aspekt der weidepflege her sind kühe am besten geeignet, danach ziegen und schafe. ziegen sind allerdings ausbrecherkönige...

zusätzlich MUSS laut tierschutzgesetz ein zweites pferd oder pony vergesellschaftet werden, ansonsten ist es die sogenannte verbotene einzelhaltung.

Ich kannte einen Fall, wo ein Pferd mit einer Ziege die Box teilte. Das ging gut, zumal dder pferdige sozialkontakt mit artgenossen jeden tag auf der weide gegeben war. allerdings hört man auch von ziegen, die den pferden die schweife anknabbern etc.

Also auf gar keinen Fall sollte dein Pferd alleine sein. 🝎🝎Am besten wäre natürlich ein zweites Pferd 🝎😉(wenn nich schon nich eins da ist). Sonst glaube ich das Esel und Ziegen dafür sehr gut sind. 🝝Natürlich müssen es aber brave Tiere sein😉😊

Viel Glück🝀

Lg PrimaNova😄

also ich finde ziegen ja meine rb stand auch damit sie net aleline ist mit ner grossen ziegenbock in eineem grossen stall aber besser finde ich die artgenossen also die pferd !!!

Huhu!

Nen, da sie sich untereinander nicht verstehen, z.B. wenn das Pferd droht sieht eine Kuh oder ein Schaf das gar nicht so an, da es die Bedeutung nicht kennt. Dadurch wird die Kommunikation schon sehr schwierig. Wenn man mehrere Pferde und z.B. Schafe oder Ziegen auf eine Weide stellt wurde schon bei vielen Tests herausgefunden, dass sie sich in zwei Herden aufhalten. Von daher ist es den Pferden egal ob da Schafe am anderen Ende der Weide stehen oder nicht. Ausnahmen und Tierfreundschaften übergreifender Art gibt es natürlich immer.

Am besten hält man Pferde in einer 4-20 Pferde großen Herde im Paddock-Trail. Noch einmal kurz zu der hier schon angebrochenen Debatte über die Haltungsformen:

  • Ständerhaltung: Ist meiner Meinung nach absolut widerwärtig und auch tierschutzwidrig! Hier wird auf keines der Bedürfnisse des Pferdes Rücksicht genommen.

  • Boxenhaltung mit Weidegang: Ist schon besser, aber noch lange nicht das gelbe vom Ei. Das Pferd kann sich zwar frei bewegen, aber in kaum einer Box mehr als 5 Meter geradeaus laufen. Selbst wenn das Pferd 8 Stunden auf die Weide kommt (was für Pferdeställe mit Boxenhaltung in Deutschland schon viel wäre) ist das noch immer zu wenig. In freier Natur laufen Pferde jeden Tag 16-18 Stunden in eine langsamen ruhigen Tempo. Dabei fressen die Pferde auch fast dauernd karges, hartes Gras und laufen ständig um zur nächsten Wasserstelle, Wiese ect. zu kommen. So legen wilde Pferde am Tag locker 15-30 km zurück. Diese könnte es auf der Weide in der begrenzten Weidezeit noch nicht einmal schaffen wenn es die gesamte Zeit im Schritt umherlaufen würde und warum sollte es das auch tun? es braucht nur den Kopf zu senken und los fressen. Deshalb laufen Pferd ein dieser Haltung kaum mehr als 3 km und oft entstehen durch die falsche Fütterung mit dem hier üblichen "fetten" Gras und den mengen an Getreide und nicht ausreichender Bewegung sogennannte "Wohlstandserkrankungen" wie z.B. Hufrehe oder Cushing. Außerdem fehlt dem Pferd während der Boxenzeit ausreichend Sozialkontakte. Ein beschnuppern und entgegen schnauben durch Gitter reicht da auf keinen Fall und entspricht nicht der Art des Pferdes! Außerdem fehlt es dem Pferd auch oft an frischer Luft, was sich durch Paddockboxen zwar beheben lässt, aber die andere Probleme auch nicht löst. Boxenhaltung ist also für den Menschen recht einfach, aber für zum Wohle des Pferdes nicht die beste Lösung, leider aber immer noch sehr verbreitet.

  • Haltung im Offenstall mit Weidegang: Ist schon um einiges besser und löst das Problem mit den Sozialkontakten und der frischen Luft. allerdings bewegen sich die Pferde immer noch viel zu wenig und die Bewegung steht in keinem Verhältnis zu den Futtermengen und den Futterverhältnissen, die die Pferde fressen. Hier fehlen auch oft die Bewegungsanreize, dass heißt dass das Pferd gar keinen Grund hat sich zu bewegen, da Futter-, Trink-, Salz-, Liege- und Unterstellplätze relativ nah beieinander liegen. Ein sorgfältig geplanter Offenstall ist schon ziemlich artgerecht, aber noch lange nicht die beste Möglichkeit. Offenställe finden immer mehr Anhänger in Deutschland und schießen in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden.

  • Haltung im Aktivstall mit Weidegang: Hier ist es fast das selbe Prinzip wie beim Offenstall, aber auf die Bewegungsanreize wird mehr Wert gelegt, so dass das Pferd sich relativ viel am Tag bewegt. außerdem steht es ganztägig an der frischen Luft und mit Artgenossen zusammen. Schon ein sehr guter Ansatz für eine artgerechte Pferdehaltung und auf jeden Fall eine gute Wahl.

  • Paddock-Trail: Die wohl artgerechteste und natürlichste Pferdehaltung stammt von einem Amerikaner und besteht hauptsächlich aus dem Tail, einem "unendlichen Weg", dieser geht einmal im Kreis, wobei die Form dabei total egal ist und auch Abkürzungen werden mit eingebaut. Auf diesem Trail bewegen sich die Pferde den ganzen Tag und dies entspricht auch ihrer natürlichen Lebensweise wo sie in ihrem Gebiet auch immer die gleichen Wege, Trails, entlang gehen. Auf oder an den Trails/dem Trail legen dann sehr weit auseinander verschiedene Heunetze, eine Trinkstelle, Salz/- und Mineralstein, Liegehalle, Wälzplätze, Baumstämme, ein Unterstand und das alles möglicst weit auseinander und auf hügeligem Gelände, damit der Trail auch mal hügelig ist. Dieser wird auch mit verschiedenen Bodenbelägen wie, Sand, Schatter, Pflastersteinen gestaltet um die Pferdehufe zu härten und auf den Einsatz im Gelände vorzubereiten. In der Mitte der Trail liegen dann oft die Wiesen oder Tobepaddocks, die für begrenzte auf die Pferde angepasste Zeit geöffnet werden. Mehr zu dem Prinzip "Paddock-Tail" kannst du auf paddock-trail.de lesen. Auf der ganzen Welt verbreiten sich diese Stalle nur sehr langsam da diese Haltungsform noch keine zehn Jahre alt sind und die Ställe nach diesem Prinzip in Deutschland kann man wohl an zwei Händen abzählen, aber es werden immer mehr.

Liebe Grüße

vielen vielen dank.!

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@reike99

pferde leben nicht in herden, sondern im familienverband.

guter kontakt zwischen pferden und ziegen ist häufig. die körpersprache ähnelt in vielen bereichen. pferd und katze harmoniert gewöhnlich immer, während pferd und hund eher problematisch ist.

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