Aus-/Wechselschalter als einfachen Lichtschalter anschließen?

4 Antworten

Am Lichtschalter sind drei Anschlußmöglichkeiten für Drähte. alle drei sind beschriftet. Entweder mit Buchstaben oder mit Pfeilen.

Als Erstes schaust du nach, wie der bisherige Schalter angeschlossen ist und merkst dir genau, welche Drähte angeschlossen sind und welche nicht.

Wahrscheinlich sind zwei Drähte angeschlossen. Der Einen kommt in die Klemme des neuen Schalters die mit "P" oder "L" oder "einem Pfeil nach innen" gekennzeichnet ist. Der Andere an eine beliebige der beiden anderen Klemmen. Die sind z.B mit "L'" oder einem "Pfeil nach aussen" gekennzeichnet. Welcher Draht wohin kommt ist egal.

Wenn aber in der Schalterdose drei Drähte am alten Schalter angeschlossen sind, dann musst du genau hinschauen und herausfinden, welcher davon an der mit "L", "P" oder "Pfeil nach innen" angeschlossen ist. Der muss dann wieder an genau diese Klemme des neune Schalters. bei den anderen Beiden ist es dann egal in welche Klemme sie kommen.

Achtung, Achtung, Achtung!

Strom riecht man nicht, sieht man nicht und hört man nicht. Aber seiner Wirkung wird man sich schlagartig bewusst!

Nimm vorher die Sicherung raus und prüfe ob die Drähte usw. auch wirklich ausgeschaltet sind. Dazu reicht z.B. so ein Leuchtschraubenzieher. Du musst nur vorher in einer beliebigen Steckdose testen, ob er noch funktioniert. Wenn du in der Wohnung nicht alleine bist, informiere alle, warum der Strom weg ist, damit nicht ein übereifriger die Sicherung wieder einschaltet, während du an den Drähten rummachst. Sonst fängst du noch an zu leuchten :)

Tip: wenn du vor dem Ausschalten der Sicherung die Lampe einschaltest, dann kannst du schon vom Sicherungskasten aus sehen, ob du die Richtige erwischt hast. Das ersetzt aber nicht das Prüfen mit dem Leuchtschraubenzieher!

Tip2: Ziehe Schuhe mit Gummisohlen an (Turnschuhe), stell dich nicht in eine Wasserlache und wenn du an den Drähten rumfummelst, fasse immer nur einen Draht an und lehne dich nicht gegen die Heizung oder den Wasserkran/ Wasserleitung etc. (Das erste was eine Elektriker in der Ausbildung lernt ist: Hände in die Taschen!)

Tip3: wenn der alte schalter Schraubklemmen hatte, der neue aber Federklemme, wo man die Drähte nur rein schiebt, dann musst de die verbogene und verkrumpelten Drahtenden erst mit einer Kombizange oder Flachzange wieder schön gerade drücken.

Wenn er Schuhe mit Gummisohlen an hat kann es sein das der tolle Leuchtschraubenzieher ( Phasenprűfer oder besser Lűgenstifft) nichts anzeigt obwohl 240V an liegen! !!!

Diese Dinger sind fûr Elektriker verboten. Geprűft wird immer mit einem 2 poligen Messgerät!

Sie zeigen nicht nur falsch an , sie leiten den Prűfstrom durch den Körper gegen Erde und messen oft erst ab 60V. Da die Berűhrungspannung nur 50V betragen darf ist es mir ein Rätsel warum die uberhaupt verkauft werden dürfen.

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Übliche Vorgehensweise bei Schalterwechsel: Genau gleicher Schaltertyp (Aus, Wechsel, Serien...) genau gleich angeschlossen.

Wie war der alte angeschlossen?

Welcher Schaltertyp ist der bisherige?

Nur zur Info: Rot ist bei den Uraltfarben nicht immer der Schutzleiter! Die Regel, dass Rot nur als Schutzleiter verwendet werden darf, exisiterte früher nicht. Rot war idr. Schaltader/Phase(!!), wenn die Netzform TN-C (klassische Nullung) ist.

Woher ich das weiß:Hobby

Genau so wie der vorherige Schalter angeschlossen war, in deinem Fall wurde zwischen Leuchte und Schalter offensichtlich geklemmt oder dort war nie ein Schalter vorgesehen.

Der Wechselschalter hat drei Anschlüsse. Den schwarzen Draht klemmst du auf L und den Anderen auf einen der Pfeilanschlüsse. Wenn dir die Schalterstellung für ein und aus nicht gefällt einfach die Pfeilanschlüsse tauschen.

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