An Bibelkundige: Textstellen zur Sklaverei

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo xschwede,

Du bist wahrscheinlich an einer gründlichen und schnellen Bearbeitung Deiner Frage interessiert, sowie an einer Reihe von Bibeltexten.

Was sagt die Bibel? Heißt Gott Sklaverei gut?

Nächstenliebe ist ein Grundpfeiler der biblischen Lehre und verträgt sich in keiner Weise mit dem Konzept von Unterdrückung und Sklaverei. Deshalb sind viele irritiert, wenn sie in der Bibel von Sklaverei lesen.

In alter Zeit gestattete Gott seinem Volk, Sklaven zu besitzen (1. Mose 14:14, 15). Selbst noch in den Tagen der Apostel gab es Christen, die Sklaven hatten oder selbst Sklaven waren (Philemon 15, 16). Kann man daraus schließen, dass die Bibel Sklaverei gutheißt?

In alter Zeit gestattete Gott seinem Volk, Sklaven zu besitzen (1. Mose 14:14, 15). Selbst noch in den Tagen der Apostel gab es Christen, die Sklaven hatten oder selbst Sklaven waren (Philemon 15, 16). Kann man daraus schließen, dass die Bibel Sklaverei gutheißt?

Gesellschaftsformen in Konflikt mit biblischen Prinzipien

Als mit der Niederschrift der Bibel begonnen wurde, gab es bereits fest etablierte soziale und wirtschaftliche Strukturen, die sich mit Gottes Prinzipien nicht vereinbaren ließen. Einige der damals üblichen Bräuche wurden im Gesetz Gottes verurteilt. Andere, darunter auch die Sklaverei, wurden geduldet, jedoch gab Gottes Gesetz klare Anweisungen, damit Sklaven human und rücksichtsvoll behandelt wurden.

Die Sklaverei in der biblischen Geschichte

Sehen wir uns nun einige Bestimmungen des israelitischen Gesetzes etwas genauer an:

◝ Einen Menschen zu entführen und dann zu verkaufen wurde mit dem Tod bestraft (2. Mose 21:16). Wenn sich ein Israelit allerdings trotz der Bestimmungen zum Schutz vor Armut tief verschuldete, vielleicht durch schlechtes Wirtschaften, konnte er sich selbst als Sklave verkaufen. In manchen Fällen war es dem Sklaven dann sogar möglich, genug Mittel zu erwerben, um sich selbst wieder freizukaufen (3. Mose 25:47-52).

◝ Bei der Sklaverei in Israel handelte es sich nicht um eine ausbeuterische Sklaverei, wie sie über die Jahrhunderte in vielen Ländern üblich war. In 3. Mose 25:39, 40 ist zu lesen:

„Falls dein Bruder neben dir verarmt und er sich dir verkaufen muss, sollst du ihn nicht als einen Arbeiter in sklavischem Dienst gebrauchen. Er sollte bei dir wie ein Lohnarbeiter sein, wie ein Ansiedler.“

Diese Regelung war als Hilfe für die Ärmsten der Armen in Israel gedacht.

◝ Verurteilte Diebe, denen es nicht möglich war, den vom Gesetz geforderten Ersatz zu leisten, konnten in die Sklaverei verkauft werden, um die Schuld zu tilgen (2. Mose 22:3). Sobald sie ihre Schulden abgearbeitet hatten, waren sie wieder frei.

◝ Unter dem Gesetz Israels war es nicht gestattet, einen Sklaven grausam zu behandeln. Er konnte zwar von seinem Herrn bestraft werden, doch rohe Gewalt war verboten. Wurde ein Sklave von seinem Herrn getötet, musste er gerächt werden (2. Mose 21:20). Wurde ihm körperlicher Schaden zugefügt (z. B. Verlust eines Zahns oder eines Auges), kam er frei (2. Mose 21:26, 27).

◝ Ein israelitischer Sklave musste höchstens sechs Jahre dienen (2. Mose 21:2). Im siebten Jahr wurde er freigelassen. Das Gesetz sah außerdem vor, dass alle fünfzig Jahre sämtlichen israelitischen Sklaven im ganzen Land die Freiheit geschenkt wurde — egal wie lange sie bereits als Sklaven gedient hatten (3. Mose 25:40, 41).

◝ Von einem Herrn wurde Großzügigkeit erwartet, wenn er einen Sklaven in die Freiheit entließ. In 5. Mose 15:13, 14 heißt es dazu:

„Falls du ihn als Freigelassenen von dir wegsenden solltest, sollst du ihn nicht mit leeren Händen wegsenden. Du solltest ihn bestimmt mit etwas von deiner Kleinviehherde und deiner Dreschtenne und deiner Ölpresse und Weinkelter ausstatten.“

Später, zur Zeit Jesu und der Apostel, war die Sklaverei fester Bestandteil der Gesellschaftsordnung im Römischen Reich. Die Ausbreitung des christlichen Glaubens brachte es mit sich, dass sowohl Sklaven als auch Sklavenbesitzer die gute Botschaft kennenlernten und Christen wurden.

Weder Jesus Christus noch die Apostel predigten ein Evangelium der sozialen Befreiung. Es ging ihnen nicht darum, die bestehende Gesellschaftsordnung zu reformieren. Vielmehr wurden Sklaven und Sklavenbesitzer angehalten, sich als Glaubensbrüder zu begegnen und einander zu lieben (Kolosser 4:1; 1. Timotheus 6:2).

Ein Ende der Sklaverei

Wie bei jeder anderen biblischen Frage, so muss man auch beim Thema Sklaverei den Kontext berücksichtigen. Wenn man sich etwas eingehender mit der Bibel beschäftigt, stellt man fest, dass Gott die Ausbeutung von Menschen zutiefst verabscheut.

Gleichzeitig wird einem klar, dass die Sklaverei unter den Israeliten nicht dem grausamen Bild entspricht, das heute viele von der Sklaverei haben. Außerdem spricht die Bibel davon, dass Gott eines Tages jede Form der Sklaverei abschaffen wird. Dann wird jeder Mensch wirklich frei sein (Jesaja 65:21, 22).

Erwachet! 2011 Nr.7, S. 28-29, Heißt Gott Sklaverei gut?

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Dem kann ich nichts hinzufügen ! DH !

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jedoch gab Gottes Gesetz klare Anweisungen, damit Sklaven human und rücksichtsvoll behandelt wurden.

Ich liebe es dabei zu zu sehen, wie Verteidiger einer bronzezeitlichen Moralschrift sich winden müssen um eindeutige Texte zu tot zu deuten und um zu formen bis sie immernoch mehr schlecht als Recht in unser heutiges, nicht mehr ganz so bronzezeitliches Moralsystem passen. Klare Anweisungen... klar Mann, die findest du in der Bibel tatsächlich:

ZB zum Thema: wie heirate ich als Sklavenbesitzer einen meiner Sklaven

"Und siehst du unter den Gefangenen ein schönes Mädchen und gewinnst sie lieb, dass du sie zur Frau nimmst, so führe sie in dein Haus und lass sie ihr Haar abscheren (...) und lass sie in deinem Hause sein und einen Monat lang ihren Vater und ihre Mutter beweinen. Danach geh zu ihr und nimm sie zur Ehe und lass sie deine Frau sein."

  1. Mose 21,11

oder auch bestimmt irgendwie mit christliche Nächstenliebe zu vereinbaren ist auch die Anweisung wie mit einem Sklaven zu verfahren ist der unter den eigenen Schlägen leidet:

Wer seinen Sklaven oder seine Sklavin schlägt mit einem Stock, dass sie unter seinen Händen sterben, der soll dafür bestraft werden. Bleiben sie aber einen oder zwei Tage am Leben, so soll er nicht dafür bestraft werden; denn es ist sein Geld."

  1. Mose 21,20-21

Aber ich wette es sind nur böswillige Unchristen die hier etwa "hineininterpretieren" wollen, ja. So wird es sein...

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Und, ganz ehrlich, was ist an dieser Stelle, die du selbst kopierst, falsch zu verstehen:

Falls dein Bruder neben dir verarmt und er sich dir verkaufen muss, sollst du ihn nicht als einen Arbeiter in sklavischem Dienst gebrauchen. Er sollte bei dir wie ein Lohnarbeiter sein, wie ein Ansiedler

Deinen Bruder, ob nun familiärer Bruder oder Bruder deiner Glaubensrichtung, den darfst du nicht versklaven. Ist er nicht dein "Bruder", sieht die Sache ganz anders aus. Dieses herum eiern um eindeutige Passagen ist mir das liebste.

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@pRiot

@pRiot !

Als ich Deine Zeilen zu Gesicht bekam, dachte ich geich: Entweder er liest nicht, oder er ist emotionell so aufgeladen, dass er nur selektiv wahrnimmt. Und zwar hast Du ganze Abschnitte einfach "überlesen". Beispielsweise den folgenden:

Nächstenliebe ist ein Grundpfeiler der biblischen Lehre und verträgt sich in keiner Weise mit dem Konzept von Unterdrückung und Sklaverei. Deshalb sind viele irritiert, wenn sie in der Bibel von Sklaverei lesen.

Als mit der Niederschrift der Bibel begonnen wurde, gab es bereits fest etablierte soziale und wirtschaftliche Strukturen, die sich mit Gottes Prinzipien nicht vereinbaren ließen. Einige der damals üblichen Bräuche wurden im Gesetz Gottes verurteilt. Andere, darunter auch die Sklaverei, wurden geduldet, jedoch gab Gottes Gesetz klare Anweisungen, damit Sklaven human und rücksichtsvoll behandelt wurden.

Vielleicht hätte ich schreiben sollen: "damit Sklaven unter seinem Gesetz humaner und rücksichtsvoller behandelt wurden als bei den anderen Nationen."

Das Gesetz, das Gott dem Volk Israel gab, war vollkommen, Es erfüllte vollommen seine Aufgabe, einen weiteren Schritt zu tun , von der Unvollkommenheit des Menschen, hin zur Vollkommenheit Gottes. Dieser Schritt war erreichbar für die Israeliten, sie schafften es - als Volk gesehen - jedoch nicht.

Wenn Gott seinerzeit die vollkommene göttliche Gerechtigkeit verlangt hätte, wie er es schließlich tun wird, dann hätte er auch gleich Adam und Eva sterben lassn können, bevor sie Nachkommen gezeugt hatten, denn solch ein hohes und heiliges Gesetz hätten sie unmöglich erfüllen können (sieh mal, wie sogar Jesu Jünger reagieren, als er den Juden das Recht absprach, ihre Ehefrau aus beliebigem Grund mit einem Scheidungsbrief wegzuschicken, in Matthäus 19:3-12 )

Denk auch an die Aussicht, die nur Gott durchsetzen kann, in den beiden letzten Absätzen:

Wie bei jeder anderen biblischen Frage, so muss man auch beim Thema Sklaverei den Kontext berücksichtigen. Wenn man sich etwas eingehender mit der Bibel beschäftigt, stellt man fest, dass Gott die Ausbeutung von Menschen zutiefst verabscheut.

Gleichzeitig wird einem klar, dass die Sklaverei unter den Israeliten nicht dem grausamen Bild entspricht, das heute viele von der Sklaverei haben. Außerdem spricht die Bibel davon, dass Gott eines Tages jede Form der Sklaverei abschaffen wird. Dann wird jeder Mensch wirklich frei sein (Jesaja 65:21, 22).

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@kdd1945

Du scheinst meine Erwiderungen nicht gelesen zu haben (Oder das Thema betrifft dich persönlich emotional und du verteidigst das was du für Richtig hältst unter Allen Umständen)

Es ist eben nicht "human", wie in der Bibel über Sklaven gesprochen wird, müssen wir das wirklich diskutieren? Und das etwas eine Norm zu dieser Zeit war, macht es moralisch nicht besser oder schlechter. Wozu das Gewurschtel? Es gibt nichts Gutes zu finden an der Sklaverei, es gibt keine "humane Sklavenhaltung", dass kann doch nicht Gegenstand sein.

Fakt ist: Die Bibel hat kein Problem mit Sklavenhaltung, dass lässt sich nicht weg diskutieren und auch nicht relativieren. Ende. Entweder du akzeptierst die Bibel als moralische Instanz, dann akzeptierst du Sklaverei als moralisch vertretbar oder du lehnst die Moralvorstellungen der Bibel in diesem Punkt ab, aber dieses Wischi-Waschi- Zurechtgerede ist wirklich unwürdig. Berücksichtige den Kontext so viel du willst, die Bibel sagt klar, dass es okay ist, wenn dein Sklave erst 2 Tage nachdem du ihn verprügelt hast, stirbt, es ist keine Sünde, weil es dein finanzieller Schaden ist. wo ist da der geschichtliche Kontext an dieser Moral, die es deiner Meinung nach über den Berg der aufgeklärten, humanistischen Moral zu retten gilt?

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@pRiot

Berg der aufgeklärten, humanistischen Moral

Deine aufgeklärte humanistische Moral hat keinen Krieg und keinen Hunger abgewendet:

1945–1949 Indonesischer Unabhängigkeitskrieg 1946–1949 Griechischer Bürgerkrieg 1946–1954 Französischer Indochinakrieg 1947–1949 Erster Indisch-Pakistanischer Krieg (Erster Kaschmir-Krieg) 1947–1949 Palästinakrieg seit 1948 Bewaffnete Konflikte in Myanmar 1950–1953 Koreakrieg 1954–1962 Algerienkrieg 1955–1959 Zypriotischer Unabhängigkeitskrieg 1956 Sueskrise (Zweiter israelisch-arabischer Krieg) 1956 Ungarischer Volksaufstand 1956–1959 Kubanische Revolution 1957–1958 Spanisch-Marokkanischer Konflikt 1957–1962 Niederländisch-Indonesischer Krieg um West-Neuguinea 1957–1975 Vietnamkrieg 1959 Tibetaufstand 1960–1989 Namibischer Befreiungskampf 1960-1996 Guatemaltekischer Bürgerkrieg 1961–1991 Eritreischer Unabhängigkeitskrieg 1961–1963 UN-Katanga-Krieg 1961 Schweinebucht-Invasion (USA – Kuba) 1961–1974 Portugiesischer Kolonialkrieg 1961/1974–2002 Unabhängigkeits-/Bürgerkrieg in Angola 1976–1992 Mosambikanischer Bürgerkrieg 1962 Indisch-Chinesischer Grenzkrieg 1963–1964 Algerisch-Marokkanischer Grenzkrieg 1963–1967 Shifta-Krieg 1965 Zweiter Indisch-Pakistanischer Krieg (Zweiter Kaschmir-Krieg) seit 1964 Bürgerkrieg in Kolumbien seit 1966 Bürgerkrieg im Tschad 1967 Sechstagekrieg (Dritter israelisch-arabischer Krieg) 1967–1970 Biafra-Krieg (Nigeria) 1968–1979 Bürgerkrieg im Baskenland 1969 Fußballkrieg (Honduras/El Salvador) 1969 Chinesisch-Sowjetischer Grenzkrieg (1969) seit 1969 Unabhängigskeitskampf der Provinzen Papua und Papua Barat 1969–1997 Nordirischer Bürgerkrieg 1971 Bangladesch-Krieg 1971 Dritter Indisch-Pakistanischer Krieg 1971–1972 Erster Uganda-Tansania-Krieg 1973 Jom-Kippur-Krieg (Vierter israelisch-arabischer Krieg) 1974 Zypernkonflikt 1974–1991 Äthiopischer Bürgerkrieg 1975–1988 Grenzkrieg zwischen Thailand und Kambodscha (ab 1979 unter vietnamesischer Besetzung) 1975–1990 Libanesischer Bürgerkrieg 1975–1999 Unabhängigkeitskampf in Osttimor (Besetzung Osttimors durch Indonesien) 1976–1978 Ogadenkrieg 1977 Libysch-Ägyptischer Grenzkrieg 1977–1978 Shaba-Invasion (Kongo/Angola) 1977–1989 Vietnamesisch-Kambodschanischer Krieg 1978-1987 Libysch-Tschadischer Grenzkrieg 1978–2005 Sezessionskrieg in Aceh (Indonesien) 1978–1989 Afghanischer Bürgerkrieg und sowjetische Intervention 1978–1979 Zweiter Uganda-Tansania-Krieg 1979 Chinesisch-Vietnamesischer Krieg 1980–1988 Erster Golfkrieg (Iran-Irak) 1981 Peruanisch-Ecuadorianischer Grenzkrieg 1981–1990 Contra-Krieg (Bürgerkrieg in Nicaragua unter Beteiligung der USA) 1982 Libanonkrieg 1982 Falkland-Krieg (Argentinien/Großbritannien) 1983–2009 Bürgerkrieg in Sri Lanka 1983–2005 Sezessionskrieg im Südsudan 1983 US-Invasion in Grenada, Operation Urgent Fury 1985 Krieg um den Agacher-Streifen seit 1986 LRA-Konflikt 1986–1992 Bürgerkrieg in Suriname 1987–1993 erste Intifada (Gaza/Palästina/Israel) seit 1988/1991 Somalischer Bürgerkrieg 1989 US-Invasion in Panama 1989 Rumänische Revolution 1989 Georgisch-Ossetischer Konflikt 1989–1996/1999–2003 Liberianischer Bürgerkrieg 1990–1991 Zweiter Golfkrieg (UN-Koalition-Irak) 1991–1994 Dschibutischer Bürgerkrieg 1991–2001 Jugoslawienkriege 1991 10-Tage-Krieg in Slowenien 1991–1995 Kroatienkrieg 1992–1995 Bosnienkrieg 1999 Kosovokrieg 2001 Mazedonienkrieg 1991–2002 Bürgerkrieg in Sierra Leone 1992 Transnistrien-Konflikt 1992–1997 Tadschikischer Bürgerkrieg 1992 Georgisch-Abchasischer Krieg 1992–1994 Krieg um Bergkarabach seit 1994 Belutschistankonflikt 1994–1996 Erster Tschetschenienkrieg 1994–2006 Bürgerkrieg in Nepal 1996–1997 Erster Kongokrieg 1998–2000 Eritrea-Äthiopien-Krieg 1998–2003 Zweiter Kongokrieg 1999 Kargil-Krieg 1999 Dagestankrieg 1999–2003 Zweiter Tschetschenienkrieg 21. Jahrhundert[Bearbeiten] 2000–2005 Zweite Intifada 2001 Albanischer Aufstand in Mazedonien 2001 seit 2001 Krieg in Afghanistan 2002–2007 Bürgerkrieg in der Elfenbeinküste 2003–2011 Irakkrieg 2003–2009 Darfur-Konflikt seit 2004 Südossetienkonflikt seit 2004 Unabhängigkeitskampf südossetischer Rebellen 2008 Eskalation im Sommer 2008 2005–2010 Bürgerkrieg im Tschad 2006 Libanonkrieg 2006 seit 2006 Fatah-Hamas-Konflikt 2006–2009 Dritter Kongokrieg 2008 Eritreisch-dschibutischer Grenzkonflikt 2008–2009 Operation Gegossenes Blei Gaza (Hamas)/Israel seit 2009 Krieg gegen die Taliban in Pakistan 2010–2011 Bürgerkrieg in der Elfenbeinküste 2011 Bürgerkrieg in Libyen 2011 Internationaler Militäreinsatz in Libyen 2011 seit 2011 Aufstand im Irak (nach US-Rückzug) seit 2011 Bürgerkrieg in Syrien seit 2012 Rebellion der Bewegung 23. März seit 2012 Konflikt in Mali seit 2013 Opération Serval seit 2013 Bürgerkrieg im Südsudan seit 2014 Bürgerkrieg in Kiew seit 2014 Konflikt unter Russland und Ukraine

Quelle Wikipedia

Gott hat jedoch durch seine Zeugen für die Erfüllung von Jesaja 2:2-4 gesorgt.

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@kdd1945

Jesja 2:2-4

2 Am Ende der von Gott bestimmten Zeit wird folgendes geschehen: Festgegründet an der Spitze der Berge / steht der Berg mit dem Haus Jahwes, / erhaben über alle Hügel, / und alle Völker strömen ihm zu. 3 Die Menschen sagen überall: / "Kommt, wir ziehen zum Berg Jahwes, / zum Haus, das dem Gott Jakobs1 gehört. / Er soll uns lehren, was recht ist; / was er sagt, wollen wir tun. / Denn von Zion geht die Weisung aus, / von Jerusalem das Wort Jahwes." 4 Er spricht Recht im Streit der Völker; / er weist viele Nationen zurecht. / **Dann schmieden sie die Schwerter zu Pflugscharen um, / die Speere zu Messern für Winzer. / Kein Volk greift mehr das andere an, / und niemand lernt mehr für den Krieg.

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@kdd1945

Wollen wir ne Runde Grusel-Quartett spielen und wer weniger Tod und Elend auf der Hand hat gewinnt und bekommt die offizielle "Ich-habe-recht"-Medaille?

Und inhaltlich habe ich auf etwas mehr Gegenwehr gehofft

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@pRiot

Für mich ist das kein Sptel. Aber wenn Du nicht bereit bist, Argumente zu erkennen,hat es keinen Zweck, hier sinnlose Diskussionen zu veranstalten.

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@kdd1945

Ein Spiel? Kommt mir aber so vor als ob es das wäre. Und das Spiel heißt "Wie überzeuge ich mich und andere dazu, zu glauben, dass ein von Menschen geschriebener Text aus der Bronzezeit eine Moral enthalten könnte die heute noch aktuell wäre". genau so kommt mir das vor. Wären die Texte in irgendeinem unbekannten Schriftstück aus dieser Zeit zu lesen niemand würde da so viel Guten Willen rein interpretieren, wir würden sie lesen, einordnen, im Kontext der Geschichte verstehen und feststellen, dass sie völlig der Moral ihrer Zeit entsprechen. Alles was du und Kollegen hier betreiben ist cherry-picking und wunschdenken, ignorieren und hinzudichten und das sieht für mich verdammt noch mal wie ein irres Spiel aus!

Also: wo sind deine Argumente abgesehen von einer völlig zusammenhangslosen Liste mit Konflikten? Was soll das überhaupt aussagen, wie hängt das mit der Bibel oder mit irgendwas zusammen? Oder sollte mich das irgendwie beeindrucken?

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@pRiot

Und wie kommst du auf den irrwitzigen Gedanken das diese "Prophezeiung"

Kein Volk greift mehr das andere an, / und niemand lernt mehr für den Krieg.

eingetroffen ist oder in nächster Zeit eintreffen wird. (Gott hat jedoch durch seine Zeugen für die Erfüllung von Jesaja 2:2-4 gesorgt.)

Hast du in letzter Zeit mal eine Zeitung aufgeschlagen?

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@pRiot

Wofür die Liste ist steht darüber.

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@pRiot

Jehovas Zeugen, die Zeugen des wahren Gottes, beteiligen sich nicht an den Kriegen, Revolutionen und Bürgerkriegen. Sie lehnen es auch ab, sich auf einen Krieg hin schulen zu lassen,.

Das ist eine Erfüllung der Prophezeiung aus Jesaja 2, 2-4.

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@kdd1945

Als ich Deine Zeilen zu Gesicht bekam, dachte ich geich: Entweder er liest nicht, oder er ist emotionell so aufgeladen,

oder kdd1945 versucht bösartig solche Gräueltaten zu verharmlosen.

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@kdd1945

Deine aufgeklärte humanistische Moral hat keinen Krieg und keinen Hunger abgewendet:

und Die Bibelmoral kdd1945 noch viel weniger.

Nur die entsprechende Liste hier aufzuführen gäbe der Rest meiner Lebenszeit nicht her, daher unterlasse ich dies.

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@kdd1945

die Zeugen des wahren Gottes

Ihr seid Anhänger von Zeus? Das wußte ich nicht. Nur warum nennt Ihr Euch dann Zeugen Jehovas?

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jedoch gab Gottes Gesetz klare Anweisungen, damit Sklaven human und rücksichtsvoll behandelt wurden.

da wird mir speiübel.

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@Abahatchi

Spuck Du ruhig, vielleicht kannst Du dann den Sinn des Geschriebenen besser erfassen. Das alles wurde bereits besprochen:

Nächstenliebe ist ein Grundpfeiler der biblischen Lehre und verträgt sich in keiner Weise mit dem Konzept von Unterdrückung und Sklaverei. Deshalb sind viele irritiert, wenn sie in der Bibel von Sklaverei lesen.


Als mit der Niederschrift der Bibel begonnen wurde, gab es bereits fest etablierte soziale und wirtschaftliche Strukturen, die sich mit Gottes Prinzipien nicht vereinbaren ließen. Einige der damals üblichen Bräuche wurden im Gesetz Gottes verurteilt. Andere, darunter auch die Sklaverei, wurden geduldet, jedoch gab Gottes Gesetz klare Anweisungen, damit Sklaven human und rücksichtsvoll behandelt wurden.


Vielleicht hätte ich schreiben sollen: "damit Sklaven unter seinem Gesetz humaner und rücksichtsvoller behandelt wurden als bei den anderen Nationen."


Das Gesetz, das Gott dem Volk Israel gab, war vollkommen, Es erfüllte vollommen seine Aufgabe, einen weiteren Schritt zu tun , von der Unvollkommenheit des Menschen, hin zur Vollkommenheit Gottes. Dieser Schritt war erreichbar für die Israeliten, sie schafften es - als Volk gesehen - jedoch nicht.


Wenn Gott seinerzeit die vollkommene göttliche Gerechtigkeit verlangt hätte, wie er es schließlich tun wird, dann hätte er auch gleich Adam und Eva sterben lassn können, bevor sie Nachkommen gezeugt hatten, denn solch ein hohes und heiliges Gesetz hätten sie unmöglich erfüllen können (sieh mal, wie sogar Jesu Jünger reagieren, als er den Juden das Recht absprach, ihre Ehefrau aus beliebigem Grund mit einem Scheidungsbrief wegzuschicken, in Matthäus 19:3-12 )


Denk auch an die Aussicht, die nur Gott durchsetzen kann, in den beiden letzten Absätzen:


Wie bei jeder anderen biblischen Frage, so muss man auch beim Thema Sklaverei den Kontext berücksichtigen. Wenn man sich etwas eingehender mit der Bibel beschäftigt, stellt man fest, dass Gott die Ausbeutung von Menschen zutiefst verabscheut.


Gleichzeitig wird einem klar, dass die Sklaverei unter den Israeliten nicht dem grausamen Bild entspricht, das heute viele von der Sklaverei haben. Außerdem spricht die Bibel davon, dass Gott eines Tages jede Form der Sklaverei abschaffen wird. Dann wird jeder Mensch wirklich frei sein (Jesaja 65:21, 22).

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@kdd1945

vielleicht kannst Du dann den Sinn des Geschriebenen besser erfassen.

Wie wäre es, wenn dies mal bei Dir geschehen würde?

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Die Bibel ist ein groteskes Buch, das die Sklaverei gut hieß. Heute interpretieren sich die Christen das schön, da der Zeitgeist ein anderer ist. Im Mittelalter hättest du die Bibel nicht auf diese Weise interpretiert.

Die Unterdrückung fremder Völker, die Sklaverei in den Kolonien der europäischen Länder, all das wurde mit der Bibel entschuldigt. Der europäische Humanismus wurde ohne Bibel und Religion begründet. Es ist unverschämt, dass die Christen heute behaupten, dass die Bibel die Grundlage für unsere heutige Moral ist. Die Bibel ist eines der unmoralischsten Werke überhaupt.

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Jesus hat die Menschen gelehrt, dass sie andere so behandeln sollen, wie sie selbst behandelt werden wollen (vgl. Matthäus 7,12). Daraus und aus anderen Anweisungen, die Mitmenschen zu lieben, mit Respekt, Achtung und Demut zu behandeln, ergibt sich, dass die Bibel gegen Sklaverei ist.

Die Idee, die Sklaverei abzuschaffen, kam von Christen, die Gottes Wort gelesen hatten. Ich kann den Film "Amazing Grace" empfehlen und die Beschäftigung mit der Lebensgeschichte des Christen William Wilberforce. Dann dürfte das klarer werden...

Es ist kein Widerspruch, dass Paulus den Sklaven geraten hat, weiterhin Sklave zu bleiben. Hätte Paulus zur Rebellion geraten, wären viele Sklaven hingerichtet worden. Deshalb rät Paulus ihnen, dass sie Sklave bleiben sollen, gleichzeitig aber wissen dürfen, dass sie als Christen frei sind und zu Gott gehören: "Bist du als Sklave berufen worden, so sei deshalb ohne Sorge! Wenn du aber auch frei werden kannst, so benütze es lieber." (1. Kor. 7,21)

Zu 1. Korinther 7,21.22 der Bibelkommentar der Studienbibel von John MacArthur: "7,21 als Sklave. Paulus spricht sich nicht für Sklaverei als solche aus, sondern lehrt, dass ein Sklave trotz seiner gebundenen Stellung Christus gehorchen und ehren kann (Eph 6,5-8; Kol 3,23; 1Tim 6,1.2).

sei …ohne Sorge. In der heutigen Gesellschaft erscheint dies wie eine kaltherzige Aufforderung an solche, die fälschlicherweise meinen, Freiheit von Sklaverei sei nicht nur die bessere Alternative, sondern ein von Gott gegebenes Recht.

7,22 Freigelassener des Herrn. In Wirklichkeit ist niemand freier als ein Christ. Keine Bindung ist schrecklicher als die der Sünde, und Christus hat den Gläubigen daraus befreit. Sklave des Christus. Die im sozialen Sinne Freien, die also keine Sklaven sind, wurden bei ihrer Errettung im geistlichen Sinne Sklaven Christi (Röm 6,22)."

Das erste mal wird sklave wohl im Zusammenhang mit eliezer, Avraham's Sklave genannt (1. Buch Moses).

Grundsätzlich unterscheidet man in der torah zwischen eved ivri (einem jüdischen Sklaven) und Eved Kenaani (einem nicht-jüdischen Sklaven, der zu den eroberten Völkern von Kanaan gehörte).

Der jüdische Sklave wird sklave, weil er gestohlen hat und das Diebesgut nicht zurückzahlen kann oder weil er schulden nicht zurückzahlen kann. ER kann höchsten für 7 Jahre versklavte werden, und im Jubeljahr (alle 50 Jahre) wird er auf jeden Fall befreit. Sein Herr muss auch für seine Familie sorgen, darf ihn nicht demütigen. Wenn es nur einen Polster gibt, kriegt ihn der Sklave, nicht der Herr.

Der Eved Ivri kann sich freiwillig länger als 7 Jahre seinem Herren unterstellen (bis zum nächsten Jubeljahr), in diesem Fall wird sein Ohr gepierct.

Der Kananitische Sklave war auf Lebzeiten sklave, oft schon als Sklave geboren. Für ihn galten bestimmte Schutzrechte: Wenn er davonlief und bei jemand anders Schutz suchte, durfte er nicht seinem früheren Herren zurück gebracht werden. Wenn der Herr ihn verletzte (an einem wichtigen Organ, z.B. Aug) musste er dafür frei gelassen werden.

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Wie findet ihr das in der Bibel steht das man seine Töchter an die Sklaverei verkaufen kann ohne eine Sünde zu begehen?

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