Alte Fernsehantenne als WLAN Antenne umbauen?

4 Antworten

Die Antennen sind für einen anderen Frequenzbereich gebaut, daher vermute ich stark, dass das gute 10cm abisolierte Coaxkabel empfangstechnisch besser ist.

Ah ok und was mach ich mit den Draht einfach bloß Abisolieren und hinlöten oder erst irgendwie speziell biegen

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@Florian524

Versteh mich nicht falsch, das ist keine optimale Antenne. Ich wollte nur ein simples Beispiel nennen, das schon bessere Ergebnisse liefert.

Aber man kann sehr einfach gute Antennen bauen. Du kannst dafür ja mal das gute alte Internet konsultieren.

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Selbst 10 cm sind für diese Frewuenz schon zu lang. Bei mit dem Router oder der Ntzwerkkarte mitgelieferten Stab-Dipol-Antennen ist die freigelegre Seele etwa 4cm lang und die Abschirmung wiederum an ein ebenso kurzes über das Kanelgeschobenes Metallröhrchen gelötet

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@CATFonts

Die 10cm sind für das ganze Kabel gedacht, also mit Stecker und Bogen.

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Das ist keine gute Idee. Antennen sind für einen bestimmten Frequenzbereich ausgelegt. Dazu kommt, dass Fernsehantennen Richtantennen (meist Yagi-Antennen) sind. Yagi-Antennen für WLAN haben ganz andere Maße.

Zuletzt sei darauf hingewiesen, dass Betrieb eines Heimrouters nach dem Anbau einer solchen Antennen illegal ist. Du überschreitest damit die zulässige Sendeleistung.

Oh, das hab ich nicht gewusst. Würden gekaufte WLAN Antennen (Sektorantennen) aus dem Internet die Grenzwerte einhalten?

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@Florian524
Oh, das hab ich nicht gewusst. Würden gekaufte WLAN Antennen (Sektorantennen) aus dem Internet die Grenzwerte einhalten?

Nein. Du weißt nicht, welche Sendeleistung das Funkmodul hat. Du weißt nicht, welchen Antennengewinn die Original-Antenne hat. Beides darf in der Summe nicht mehr als 20 dBm (100 mW) senden. Du kannst also nicht einfach eine Komponente ändern.

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<<Zuletzt sei darauf hingewiesen, dass Betrieb eines Heimrouters nach dem Anbau einer solchen Antennen illegal ist. Du überschreitest damit die zulässige Sendeleistung.>>

Das stimmt definitiv nicht, sorry. Antennen vergrößern nicht die Leistung des WLAN-Senders. Verboten ist z. B., eine Firmware im Router zu nutzen, die die Leistung des Senders auf einen höheren Wert begrenzt.

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@CatsEyes
Das stimmt definitiv nicht, sorry.

Sorry, doch.

Antennen vergrößern nicht die Leistung des WLAN-Senders.

Informiere Dich bitte über das Stichwort Antennengewinn und EIRP (Effective oder Equivalent Isotropically Radiated Power). Du darfst eine EIRP von 100 mW (20 dBm nicht überschreiten. Die EIRP setzt sich zusammen aus der Leistung des Funkmoduls und dem Antennengewinn, abzüglich des Verbindungskabels. Du kennst weder die Leistung des Funkmoduls noch den Antennengewinn der Original-Antenne. Bei einem Heimrouter kannst Du im Regelfall auch die Sendeleistung des Funkmoduls nicht einstellen.

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@CatsEyes
Es gibt offenbar auch tatsächlich Antennen mit so hohem Gewinn, wobei das dann eher Richtantennen sind.

Fernsehantennen sind Richtantennen. Aber auch bei Dipolen hat man bereits Bereiche von 2,x bis 6 dBi Antennengewinn. Ein Unterschied von 3 dB entspricht einer Verdopplung. Hast Du also 17 dBm Sendeleistung vom Modul, dazu noch einen Antennengewinn von 3 dBi, kommst Du auf 20 dBm (100 mW), also das erlaubte Maximum. Schraubst Du nun eine andere Dipolantenne mit 6 dBi Antennengewinn dran, kommst Du auf 23 dBm, das sind 200 mW, also das Doppelte.

Router-Firmware ist länderspezifisch, auch betreffs der Sendeleistung.

So ist es.

Per einer freien Routerfirmware kann man durchaus z. B. amerikanische Werte einstellen, wo die Sendeleistung höher ist.

Auch das ist richtig. Möglich, aber verboten. Auch wenn Du Dir einen Accesspoint mit hostapd baust, hast Du alle Möglichkeiten. Ländercode auf US stellen und kräftig braten.

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Hallo,

das ist kaum sinnvoll, da das sicher alte Yagi-Antennen mit einer Richtwirkung sind, die allerdings für wesentlich niedrigere Frequenzen gebaut sind!

Schau Dir doch aktuelle WLAN-Richtantennen an und überlege ob Du mit diesen Teilen das hinbekommst.

Grüße aus Leipzig

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ab dem Studium bin ich ein Freak für Elektronik u. Computer

Ja das könnte Klappen, wie lang darf allerdings das Koax Kabel zwischen Router und Antenne sein. Wären 100m zu lang.😅

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@Florian524

100m... O Gott, so ein Koax-Kabel hat auch Verluste, pro Meter angegeben in DB, wenn ich mich nicht irre. Bei einer Entfernung von 100 Meter würde ich ein LAN-Kabel verlegen, bei denen sind 100 m gerade die max. Länge. Und dann am Ende einen Access-Point (Router z. B.) hinstellen.

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@AlterLeipziger

Das stimmt auch wieder... ok, dann muss vor Ort vielleicht 'ne selbstgebaute Antenne, siehe meine Antwort, hin.

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@Florian524

100m im Koax-Kabel bei 2,4 und 5 Ghz, da kommt so gut wie gar nichts mehr an. Was aber geht ist bei 100m ein 2-Draht-Lan Adapter, der dann sogar die Versorgungsspannunf für einen Accesspoint über diese einfache Klingeldraht-Leitung da hin schaffen kann. Ich habe über diese Technik eine Überwachungs-LAN-Kamera an ein hausinternes LAN-Netz erfolgreich erstellt. Allerdings sind solche 2Draht-Netzwerkverlängerer, die dann 100mBit sogar über bis zu 500m bringen können mnicht wirklich billig

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@CATFonts

Danke für den wirklich sehr guten Tipp. Bis jetzt liegen da uralte Koaxialkabel Rum, die teilweise angefressen sind. Das schlauste wäre wahrscheinlich ein langes LAN Kabel zu legen und über PPoE eine WLAN Sektorantenne zu betreiben. Strom ist nicht verfügbar. Aber ich werd mich auch Mal über 2 Draht LAN Adapter informieren und schauen was besser ist. 100Mbit/s das wäre schön, hier auf dem Land leb ich mit 5 MBit/s im Funkloch 😅😉

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