Linux

Ich möchte micht nicht in die Abhängikeit des Marktführers für Desktop-Betriebssysteme und seiner Datensammelei begeben. Deshalb habe ich einen einfachen Rechner und ein Ubuntu darauf installiert. Glücklich macht, dass ich so seit Jahren auf nicht allzu aktueller Hardware ein aktuelles Betriebssystem laufen habe, mit dem ich alles machen kann, was ich machen möchte. Ich bin allerdings auch kein Spieler.

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-73 dBm ist nicht viel. Der awus036ach hat RP-SMA-Anschlüsse für die Antenne. Da kannst Du auf die Suche einer Richtantenne mit diesem Anschluss gehen. Achte darauf, dass die Antenne für das richtige Frequenzband ausgelegt ist. Möglicherweise reicht auch ein Reflektor aus Aluminiumfolie aus, um den Empfang entscheidend zu verbessern. Allerdings begibst Du Dich mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit in den illegalen Bereich, weil Du den Grenzwert für die EIRP von 20 dBm überschreitest.

Frage nebenbei: Mit welchem Treiber verwendest Du den Stick am RasPi?

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Hallo Anja,

das, was Du hier schreibst, liest sich gut. Du kannst Dich ausdrücken und verständlich formulieren. Das ist um Größenordnungen besser als vieles, was hier von Leuten abgeliefert wird, deren Geburt problemlos verlief.

Ob Deine Schwäche am Sauerstoffmangel liegt, lässt sich aus der Ferne nicht beurteilen. Ich kenne aber durchaus Personen, deren Geburt problemlos verlief und die auch nur sehr "einsilbig" kommunizieren. Auf Fragen kommt da nur ein "ja", "nein" oder auch sehr beliebt "weiß nicht". Oder eine sehr unbestimmte Antwort, mit der man nichts anfangen kann. Woran das im Einzelnen liegt, vermag ich nicht zu beurteilen. Bei Dir mag der Sauerstoffmangel ein Aspekt sein, muss aber nicht.

Möglicherweise bist Du aufgrund der Folgen des Sauerstoffmangels in kontinuierlicher ärtzlicher Behandlung. Vielleicht befragst Du einfach mal Deinen Arzt dazu? Vielleicht hat der auch einen Tipp.

Wenn ich mich an meine Kindheit und Jugend erinnere: In Klassenarbeiten habe ich auch eher kurz geschrieben und meine Gedanken sehr weit zusammengefasst. Ich war nie jemand, der lange herumgeredet hat. Das hat sich im Erwachsenenalter durchaus noch geändert, heute kann ich auch ausschweifend reden und antworten ...

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Einer von Deinen Freunden muss sein WLAN umbenennen oder beide müssen das gleiche Passwort einstellen. Eine andere Lösung gibt es nicht.

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Ja, mit dem eingebauten WLAN-Modul beim RasPi kann man einen Accesspoint bauen. Ich würde die Software hostapd dafür nehmen, die ist auch in den Paketquellen von Raspbian verfügbar. Zur Vergabe von IP-Adressen bevorzuge ich dnsmasq, außerdem muss das Forwarding aktiviert werden. Eine gute Anleitung findest Du unter https://wiki.ubuntuusers.de/WLAN_Router/

Nur so nebenbei: Den Raspi solltest Du nicht durch Trennen der Stromversorgung ausschalten. Das wird Dir recht bald die SD-Karte zerschießen. Es gibt einen Befehl zum Herunterfahren: sudo shutdown -h now

hostapd kann man als Daemon laufen lassen. Dann startet er beim Neustart des Raspi eigenständig. Der nötige Befehl findet sich in der Datei /etc/default/hostapd.

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Download-Installer können ja nicht per Firewall geblockt werden und haben Zugriff auf alle Daten - Sicherheitsproblem? Wie überprüfen, ob Installer="Trojaner"?

Hallo,

ich erlaube per Firewall Software nur Zugang zum Internet, wenn deren Funktion es benötigt (Browser usw.). Download-Installer vermeide ich grundsätzlich, da denen Zugang zum Internet erlaubt werden muss und ich nicht wissen kann, ob dieser dann vielleicht missbraucht wird. Theoretisch könnte er sämtliche Informationen, die auf der Festplatte gespeichert sind an den Hersteller übermitteln oder sogar eine Remoteverbindung herstellen. So viele Programme, wenn nicht sogar die meisten, versuchen irgendwohin zu verbinden, obwohl das nichts mit deren Funktion zu tun hat. Es liegt also auf der Hand, dass manche Hersteller es ausnutzen, dass einem Download-Installer der Zugang nicht verwehrt werden kann.

Nun bin ich dieses Mal gezwungen, einen Download-Installer zu verwenden. Zwei Fragen hätte ich an euch:

  1. Würdet ihr sagen, dass man namhaften Herstellern dabei vertrauen kann, da sie um Ihre Reputation fürchten müssen und niemals auf diese Art und Weise Schindluder treiben würden?
  2. Wie kann ich am Einfachsten überprüfen, ob der Installer das Internet nur zum Download der benötigten Dateien verwendet oder auch Informationen sendet? Es hat etwas mit Ports zu tun, soviel ich weiß und es dürfte dann nur der FTP-Port verwendet werden - glaube ich. Wie kann ich vorgehen, um den Installer zu überwachen? (Ohne mich dafür einen halben Tag einarbeiten zu müssen)

Danke!

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Die einen sagen: Paranoid. Die anderen sagen: Konsequent!

Aus meiner Sicht gibt es keine seriösen Download-Installer. Es sei denn, der Installer stammt vom gleichen Hersteller wie die zu installierende Software. Um welchen "namhaften Hersteller" geht es denn?

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Steht doch alles in der Ausgabe drin: net view benötigt SMB Version 1. Die ist aber unsicher und deshalb auf aktuellen Rechnern nicht aktiv. Du musst also SMB1 aktivieren (was nicht empfohlen ist) oder auf net view verzichten.

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Ein Raspi läuft bei mir auch als Server: Nextcloud, Samba, früher auch CUPS, Thingspeak, Firefox Sync Server und noch ein paar Kleinigkeiten.

Beim Raspi hast Du meist ein Linux-Betriebssystem. Das ist gut, um sich mit den grundsätzlichen Dingen von Linux vertraut zu machen. Als Fachinformatiker wirst Du es häufig mit Windows-Umgebungen zu tun haben. Da hat man dann ein Active Directory/Domänencontroller etc. Ein zusätzlicher Rechner mit einem Windows-Server-Betriebssystem wird da nicht schaden.

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ich bin mir nicht sicher wie Owncloud reagiert, wenn es selbst keine Rechte hat, auf dem USB-Stick zu schreiben. Der Stick muss ein ext-Dateisystem haben (frisch aus dem Laden haben sie ein FAT- oder NTFS-Dateisystem) und außerdem dem Benutzer gehören, unter dem der Webserver läuft. Bei Apache ist es z. B. www-data

Möglicherweise kommt die Fehlermeldung auch, weil Owncloud den Stick nicht kennt. Dann hilft ein manueller Scan:

cd /var/www/owncloud
sudo -u www-data php occ files:scan --all

Den Benutzer (www-data) und den Pfad musst Du ggf. an Deine Verhältnisse anpassen.

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Die Frage ist sehr unspezifisch. Sitzt Du da jetzt mit dem Pi und dem Sensor auf dem Tisch und weißt nicht weiter? Das ist in zwei Sätzen nicht erklärt. Eine Suchmaschine gibt mir z. B. das hier aus:

http://www.pibits.net/code/am2320-temperature-and-humidity-sensor-and-raspberry-pi-example.php

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Private Netze sind in RFC 1918 definiert. Das sind konkret die Netze

10.0.0.0/8

172.16.0.0/12

192.168.0.0/16

172.16.0.0/10 ist keine Netzadresse. Das Netz wäre 172.10.0.0/12 und beinhaltet sowohl private als auch öffentliche Netze. 172.15.0.0/15 ist keine Netzadresse.

127.0.0.0/8 sind keine privaten Adressen, sondern Loopback-Adressen. Damit kann man kein Netz adressieren.

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Der obere Router muss das Netzwerk, in dem das NAS steht, kennen. Ein Heimrouter kennt erst mal nur sein eigenes Netz (der obere Router also Netzwerk 1) und "den Rest der Welt". IP-Pakete für Netzwerk 2 schickt er also in Richtung Internet heraus. Konfiguriere dem oberen Router also eine Route für Netzwerk 2.

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Das liest sich so, als wäre auf dem Router ein Filter aktiv. Bei der Fritzbox gibt es eine Einstellung "Nur Mail und Surfen" oder so ähnlich. Dann sind Dinge wie Torrent, FTP, Whatsapp gesperrt. Ein VPN würde nur helfen, wenn der VPN über Port 80, 443 oder einen Mail-Port aufgebaut wird.

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Die Frage passt nicht ganz zum Bild. Offenbar bist Du noch bei der Installation von Owncloud und willst nicht einen beliebigen Nutzer anlegen, sondern Du möchtest den Admin-Benutzer anlegen?

Owncloud hat Probleme mit der Datenbank. Welche Datenbank verwendest Du?

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Strahlung ist erst mal alles. Sogar Deine Stimme ist Strahlung. Es hängt von der Dosis, der Frequenz, der Leistung, der Modulation und vielen anderen Dingen ab. Die Wirkung von elektromagnetischer Strahlung aktueller Funktechnologien von Mobilgeräten etc. auf den menschlichen Körper ist noch nicht wirklich gut erforscht. Es gibt diverse Studien, die höchst unterschiedlich und uneinheitlich gedeutet werden können. Nichts genaues weiß man nicht. Der große Feldversuch läuft. In zwanzig oder dreißig Jahren wissen wir vielleicht mehr.

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Die statische IP-Adresse schreibst Du am besten in die /etc/network/interfaces. Dabei ist das Vorgehen für WLAN und LAN völlig identisch, beides sind halt nur Interfaces.

cat /etc/network/interfaces
auto lo
auto eth0
auto wlan0

allow-hotplug wlan0
iface wlan0 inet static
  address 192.168.0.10/24
  gateway 192.168.0.1
  dns-nameservers 192.168.0.1
  wpa-conf /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf

Interface-Bezeichnung und IP-Adressen musst Du natürlich an Deine Begebenheiten anpassen.

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Zunächst einmal sei hervorgehoben, dass das C in CUBE für Cisco steht. Wir sprechen hier also von einer proprietären Funktion. Dann sei hervorgehoben, dass ich kein Spezialist für VoIP bin. Deshalb eine kurze Erklärung, wie ich das sehe.

Wenn ein Unternehmen VoIP implementiert, wird in der Regel ein SIP-Server installiert. Dieser vermittelt die internen Gespräche zwischen den Teilnehmern. Wenn man dann nicht nur intern, sondern auch "in die Welt" telefonieren möchte, kann man mit einem Voice Gateway einen Übergang in die ISDN-Welt herstellen. Oder aber man hat einen Provider, der einem einen SIP Trunk zur Verfügung stellt. Es findet also kein Übergang zu ISDN statt, sondern die Rufvermittlung per SIP wird vom eigenen SIP-Server zum SIP-Server des Providers über den SIP-Trunk weitergereicht.

Jetzt fehlt noch der CUBE. Das ist ein Gerät, welches den Anschluss an einen SIP Trunk erledigt. Zunächst ein paar Worte zu SIP: Das ist zwar ein Standard-Protokoll, jedoch gibt es dazu reichlich Erweiterungen. Diese wurden geschaffen, um Leistungsmerkmale aus der ISDN-Welt (z. B. Konferenzschaltung, Anklopfen etc.), die SIP an sich nicht kennt, auch mit SIP zu realisieren. Diese Erweiterungen sind nicht zwingend standardisiert. Nun haben wir bei einem SIP Trunk zwei SIP-Server, die sich aber aufgrund der Erweiterungen nicht zwangsläufig komplett verstehen. Hier kommt dann der CUBE ins Spiel. Dieser kann das SIP so "normalisieren", dass sich die beiden SIP-Server verstehen und die Vermittlung wie gewünscht funktioniert.

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Mit Wireshark kann man vertrauliche Daten in einem Netzwerk mitschneiden. Vertraulich, weil dort personenbezogene Daten ausgetauscht werden oder aber weil es sich um geschäftskritische Daten etc. handelt. Auch Telefonate (VoIP) können mitgeschnitten werden, Wireshark spricht Dir diese wie ein Anrufbeantworter vor. Deshalb ist das Mitschneiden von Daten in Firmennetzwerken oftmals eingeschränkt (z. B. nach Genehmigung durch Geschäftsführung, Betriebsrat, Datenschutzbeauftragten etc. ) oder komplett verboten.

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Der Rechner bevorzugt in der Regel die LAN-Verbindung gegenüber der WLAN-Verbindung. Du musst den Rechner so konfigurieren, dass seine sogenannte Defaultroute die WLAN-Verbindung nutzt. Ich gehe jetzt mal von Windows aus. Zunächst solltest Du die Metrik der Schnittstellen manuell konfigurieren: Gehe ins Netzwerk- und Freigabecenter, klicke dort auf "Adaptereinstellungen ändern". Dort klickst Du mit der rechten Maustaste auf die LAN-Verbindung und wählst "Eigenschaften". Dort markierst Du "Internetprotokoll, Version 4" und klickst auf "Eigenschaften". Dort dann auf "Erweitert". Den Haken bei "Automatische Metrik" entfernst Du, als Schnittstellenmetrik trägst Du 100 ein. Dieselbe Prozedur machst Du für die WLAN-Schnittstelle, hier trägst Du als Schnittstellenmetrik 1 ein.

Im nächsten Schritt musst Du Deine Routen manipulieren. Dazu öffnest Du mit Administratorrechten die Eingabeaufforderung. Gib dort ein:

route print 0.0.0.0

Hier werden Dir Deine Defaultrouten angezeigt. Die musst Du erst einmal entfernen.

route delete 0.0.0.0 mask 0.0.0.0 <Gateway>

<Gateway> ersetzt Du mit der in der Routentabelle angegebenen Adresse. Dies wiederholst Du für alle vorhandenen Defaultrouten. Jetzt musst Du eine Defaultroute in Richtung WLAN-Router neu setzen, und zwar mit der Angabe einer passenden Metrik:

route add -p 0.0.0.0 mask 0.0.0.0 <IP-Adresse des WLAN-Routers> metric 1

Das -p in diesem Befehl steht für permanent. Es sorgt dafür, dass diese Route auch nach dem Neustart noch erhalten ist. Möchtest Du das nur einmalig machen, lässt Du das -p einfach weg. Nach einem Neustart ist die Route dann weg und alles ist wie vorher.

Aber: Ich bin mir nicht sicher, wie Du die LAN-Schnittstelle konfiguriert hast. Ich nehme an, dort ist eine statische IP-Adresse konfiguriert? Dann sollte es so wie beschrieben funktionieren. Wenn nicht, bräuchte ich noch mal die Ausgabe von

route print
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