Ab wann spricht man in einer Beziehung von "klammern"?

12 Antworten

Hi Naliaiaia, ich wage/versuche zumindest mal einen Teilbereich abzudecken...
Klammern umfasst viele Facetten... z.B. kann von Männern auch schon das genauere Nachfragen nach dem durchlebten Tag sein... für Frauen ist es oft ganz normal den ganzen Tagesablauf in allen Einzelheiten sehr genau zu schildern, aber für (uns) Typen kann das schon zum Stress werden, weil wir oft nicht soo viel erzählen wollen, oder aber schlimmer, uns dann ausgefragt/ausgehorcht vorkommen. Das muss jetzt nicht für alle gelten, aber z.B. für mich schon ;-) Sehr oft hilft es einfach darüber zu reden, das schafft auch die Möglichkeit über andere Ängste und Bedürfnisse zu reden und den jeweils anderen und seine Bedürfnisse/Ängste besser einschätzen und kennenzulernen.

LG

Ich würde das als nette Geste sehen wenn sie dich fragt wie dein Tag war.Das hat mit aushorchen .nichts zu tun. 

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@Jutz53

Ich sagte ja... für mich. Und ehrlich gesagt fand ich das auch nur am Anfang etwas extrem, aber nach 5-6 Jahren kennt man sich dann schon wesentlich besser und weiß auch wie das gemeint ist, aber ich denke mal, dass die Fragestellerin eher etwas jünger ist und daher auch ihr eventueller Freund... und ich kann mich noch gut erinnern, wie stressig solch einfache Fragen früher für mich waren... ich kann aber auch ein Einzelfall sein ;-)

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Das ist eine Frage die jedes Paar welches sich in einer Beziehung befindet, letztendlich auch für sich ganz alleine klären muss und die Meinungen können in dieser Hinsicht durchaus auch sehr weit auseinander gehen. Das was für den einen noch unter ganz normale Anhänglichkeit fällt, das kann für den anderen bereits erdrückend respektive eben schon Klammern sein. Von daher sollten in einer Beziehung nach Möglichkeit die gegenseitigen Erwartungen auch möglichst präzise angesprochen werden.


Klammern ist meiner Meinung nach der letzte Ausweg, in einem Streit!

Zum Beispiel: Missverständnis zwischen den Partnern, ihm wird es zu viel und er will gehen. Sie will ihn nicht gehen lassen, hat Angst ihn zu verlieren, hängt sich an sein Bein und jammert. Oder so ähnlich.

Also eher ein schwacher, armseliger Versuch, den Partner bei sich zu behalten.

"Klammern" ist sicher ein negativer Begriff. Es ist also danach zu fragen, wann es denn schlecht ist, jemanden festzuhalten und nicht loszulassen. Das ist sehr schwer allgemein zu beantworten.

Sicher gibt es Beispiele, in denen die Redensart gültig ist, Lieben heiße, loslassen zu können. Das gilt insbesondere für Eltern, die natürlicher Weise ihre Kinder immer mehr loslassen müssen. Gilt das auch für einen Ehemann, dessen Frau ihn eher wie einen Vater empfunden hat und sich nun plötzlich emanzipieren möchte ?  Eigentlich ist loslassen nicht der eigentliche Sinn der Ehe ...

Ich würde von "Klammern" reden, wenn ein_e Partner_in sich dadurch belästigt fühlt oder es vernünftige Gründe für das Loslassen gibt. Aber was hier als "vernünftig" gelten kann, ist vielleicht auch eine Sache des Empfindens...

ich finde "klammern" bis zu einem gwissen maß nicht schlimm und sogar normal in einer Bezieung.

Problematisch wird es erst wenn es den Partner stört.dann fühlt er sich bedrengt,er hat keinen freiraum,...das wird dann oft grad bei männern zum Problem.aber solang es beide genießen ist das doch voll okay!:)

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