3 jähriger Shetty hengst?

6 Antworten

Ich habe mir damals bei meinem zwei-/fast dreijährigen Sven Hilfe bei einem Trainer für Horsemanship geholt, denn Sven war nicht nur frech und hat getestet, wie weit er gehen konnte, er hatte auch ein unsichtbares Schild auf der Stirn, mit der Aufschrift "Dagegen!"...Wir haben einen Winter lang geübt und es wurde immer besser. Man muss im Umgang mit jungen Pferden und ganz besonders mit jungen Hengsten, immer konsequent sein. Wenn Sven beißen wollte, habe ich ihm in die Nüstern gegriffen, das mochte er gar nicht. Auf Spaziergängen hatten mich die Beißversuche schon früher genervt, gleichzeitig kaute er liebend gerne auf etwas herum und hatte bei den Spaziergängen tatsächlich Langeweile. Dafür habe ich damals schon ein ungebrochenes Trensengebiss mit Karabinern am Halfter befestigt, nicht zum Führen, sondern zum darauf herumkauen, was er auch gerne genutzt hat. Geführt wurde wie vorher am Halfter mit Hengstkette unter dem Kinn her (damals aus Sicherheitsgründen noch notwendig), die Langeweile war weg und die ständigen Beißversuche bei Spaziergängen auch...

Nicht hauen. Da haben die Anderen schon recht. Stattdessen hat man bei Shetties die Möglichkeit den Kopf hochzuheben und 3 Sekunden oben zu lassen. Das stört sie, tut aber nicht weh. Außerdem ist Körpersprache extrem wichtig und wird immer unterschàtzt. Sei selbstbewusst, stehe mit beiden Beinen fest im Boden. Zeige ihm, dass du der Herdenführer bist und im Falle einer Gefahr dazu imstande bist ihn zu schützen. Aber er muss untergeordnet sein. Als allgemeine Faustregel, ab wann er dich als "Boss" sieht, gilt: Wenn er sich, auf dein Zeichen hin, das aus möglichst wenig Bewegung bestehen sollte, von dir wegbewegt. Dann hat er dich als Herdenführer anerkannt. 

Ich selbst habe sehr viel mit Shettyhengsten gearbeitet und kenne deine Probleme nur zu gut. Aber sie lassen sich mit Ruhe und Gelassenheit einfach lösen. 

Ich wünsche dir noch ganz viel Glück und Erfolg mit dem Klenen :)

Da warst du alleine wenig ausrichten können. Dafür fehlt dir das nötige Wissen, sonst hättest du die Frage hier nicht gestellt.

Bei der Besitzerin sieht es meines Erachtens übrigens nicht anders aus. Das klingt alles beim besten Willen nicht nach "testen". Das ist in meinen Augen ein Pony, welches nie gelernt hat, wo seine Grenzen sind. Und das kann im schlimmsten Fall gefährlich werden.

Am besten setzt du dich mit der Besitzerin zusammen und redest mit ihr über das weitere Vorgehen. So kann es auf keinen Fall weitergehen und selbst "rumbasteln" würde ich an deiner Stelle nicht. Das kann gewaltig nach hinten losgehen. Holt euch einen kompetenten Trainer dazu, der sich das ganze mal "live" anschaut. Der wird euch dann schon sagen, wie ihr die Probleme lösen könnt.

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