Was für Seitengänge denn? Oder meinst du, dass sie mit der Hinterhand oder der Schulter ausweicht? Das sind KEINE Seitengänge, sondern mogeln des Pferdes, um keine Last aufzunehmen. Bei richtigen Seitengängen nimmt das Pferd aber mehr Last auf.

Was sagt denn dein Reitlehrer dazu?

Was hat sich verändert, vll auch nur minimal? Blöd gewälzt? Hast du dich vll verzogen im Rücken, Hüfte etc? Sitzt du gerade und nicht schief? Das merkt man übrigens meistens gar nicht...

Wenn gesundheitlich soweit alles geklärt ist, bei dem Pferd UND bei dir, fehlt vll einfach die Geraderichtung. Es helfen echte Seitengänge, Zirkel verkleinern auf der Linken Hand, vergrößern rechte Hand. Warum? Damit das Gewicht auf die richtige Schulter geschoben wird. Links bricht sie eh aus mit der Schulter, also nicht auch noch provozieren mit Zirkel vergrößern. Deshalb nur verkleinern.

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Pferd in Anlehnung laufen?

hallo, ich habe eine Paso Peruano Stute und habe sie zu Weihnachten geschenkt bekommen, sie ist vorher einmal in der woche zum ponyreiten ein paar runden schritt gelaufen und manchmal eine bahn trab und hat trotzdem jeden Tag kraftfutter bekommen und ist jetzt natürlich dick. Bei den Vorbesitzern hatte sie mal einen Unfall, der Reiter hat den graben nicht gesehen und mein pferd ist dann mit ihrem linken Vorderbein in den Graben gerutscht, hat sich das bein aufgeschürft und musste operiert werden, danach wurde sie dann nur noch für den reitunterricht benutzt, niemand ist über Jahre mit ihr galoppiert und SEHR wenig Trab und vorallem der Reitunterricht war nicht richtig Reitunterricht, das waren 5 jährige Kinder die nur drauf saßen und ein paar runden schritt und dann höchstens eine bahn getrabt sind da wurde nicht mit schenkel oder andere hilfen geritten, sie ist sozusagen nach dem Unfall einfach abgeschoben wurden. Der Unfall ist jetzt ungefähr schon über 10 Jahre her.

Als ich sie dann bekommen habe, haben wir sie mit noch einem pferd zu uns nach hause gestellt und die futterration verringert und ich habe mit ihr langsam alles wieder aufgebaut, mit dem galopp wieder angefangen, ich war damals 8 Jahre und wir haben sehr viel zusammen erreicht, zb. wollte sie früher NIE im schritt und erst recht nicht im trab abwenden und ist wie sie es im reitunterricht gewohnt war allen pferden hintergedackelt, das haben wir aber nun alles wieder „gerade“ bekommen

Und das einzige Problem ist es nun noch, das sie nicht in Anlehnung läuft, ich habe schon alles ausprobiert, halbe paraden, übungen, seitengänge, hatte auch mal dreieckszügel drin, aber die helfen ja nicht wirklich, sie soll ja „gewollt“ und nicht zwingend in Anlehnung laufen, außerdem drückt sie im trab dagegen und reagiert nicht mehr auf meine zügelhilfen.

Habt ihr noch Tipps für uns ?

Ich habe die vorgeschichte mit hingeschrieben, weil man es dann vllt besser verstehen kann, warum sie nicht in Anlehnung läuft.

Das einzige was mal gut war ist, das sie nach ein paar seitengängen kurz in anlehnung war und auch gekaut hat aber nach kurzer zeit drückt sie den kopf dann wieder hoch und im trab erst recht. Sie hält ihren kopf auch nicht besonders hoch sondern,eher so nach vorne gestreckt.

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Das ist etwas wirr geschrieben... Du hast sie zu Weihnachten bekommen. Hast aber schon mit 8 auf ihr gesessen und viel erreicht? Und was ist mit Unterricht?

Gerade die Seitengänge waren dann nicht korrekt geritten. Das ist mehr als das Pferd seitwärts zu schieben. Schenkelweichen ist kein Seitengang, da fehlt Biegung.

Ich denke, dir fehlt das können und deinem Pferd die Ausbildung und Muskulatur.

Dass sie die Nase eher vor streckt als hoch ist doch super! Behindere sie da bitte nicht.

Meine Gedanken dazu .. vernünftiges Aufbaitraining durch korrektes Longieren am Kappzaum (siehe www.wege-zum-pferd.de), klassische Arbeit an der Hand (sehr schönes Buch dazu: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/ID89159214.html?ProvID=11000482&gclid=CjwKCAiA767jBRBqEiwAGdAOr7F33F1aEQlc4Ul0yozuQO4tLnzmmEQmyav0qNl6w8rjy0q7XnSBDxoC524QAvD_BwE )

Und dann erstmal aufmuskeln und lösen. In der Zeit jemanden suchen, der dir sowohl bei dieser Bodenarbeit unterstützen kann als auch beim Reiten. Wie in den anderen Antworten geschrieben, wäre ich da eher bei einem klassischen Ausbilder statt bei der FN, weil die FN schlichtkaum etwas von Gangpferden versteht. Zumindest die 0815 Trainer.

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Gerade Gangpferde haben oft sehr viel Trab, wenn es kein Gangsalat wird.

Dein Pferd wird, was auch die Frage zur Anlehnung bestätigt, schlicht schlecht geritten sein, schlufft auf der Vorhand und kann natürlich keinen Schub entwickeln.

Bitte, Bitte, suche dir einen Trainer (vielleicht aus der klassischen Dressur?) Der sich auch mit Gangpferden auskennt!! Du hast du schon mehrere fragen gestellt, Bitte hole dir einen guten Trainer dazu! Vll keinen 0815 FN-Reitlehrer, aber einer für altklassische Dressur, was viele als Barock betiteln, schaut da mehr über den Tellerrand und hat eher Ahnung von Gangpferden als bei der FN.

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Ich habe dann mit meinen Reitbeteiligungen gerne Sitzlonge gemacht, im Fellsattel.

Das Buch "Richtig sitzen" von Cadmos hat schöne Sachen drin, die man gut üben kann.

Man kann auch den Reitlehrer ansprechen, ob man mal eine Einheit Sitzlonge machen kann.

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Diese Frage gibt es hier schon zu Hauf...

Tatsächlich sollten Reiten wie Kunst aussehen, nicht wie Sport. Es ist die Kunst, das Pferd tanzen zu lassen, mit Leichtigkeit. Dadurch, dass in dieser Gesellschaft es ganz und gebe ist, mit 10 anderen völlig hirnrissig hinter einem Ball her zu rennen, ist es klar, dass das Gefühl für die Tiere und Reiten verfliegt.

Diese Jungs in deiner Klasse sind einfach nur neidisch, weil du dich für etwas anderes interessierst als Fußball. Das ist in dem Alter völlig normal. Lass sie einfach links liegen, lass sie reden. In 20 bis 30 Jahren werden sie erwachsen. Vielleicht.

Übrigens... Schach ist auch Sport. Billiard ist auch Sport.

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Offiziell musst du auf der Straße reiten.

Auf dem Gehweg darfst du offiziell führen.

Wenn es einen Grünstreifen gibt, macht es Sinn, darauf auszuweichen, da sich Fußgänger gerne über Äppel aufregen.

Ich stand mal an einem Stall, wo ich ca 15 Minuten an einer Bundesstraße entlang mussteins Gelände. Da bin ich natürlich auf dem Gehweg auch geritten bzw auf dem Grünstreifen, das war da sehr praktisch.

Wenn man es sich nicht mit den Fußgängern verscherzen möchte, dann einfach die Äppel auf Seite schieben. Wenn es eine stark befahrene Straße ist, wird dich dafür keiner verurteilen, wenn du auf dem Gehweg auch reitest und dich angemessen verhälst. Heißt, nicht pöbeln, Hinterlassenschaften wegschieben, freundlich Grüßen. Das ist das mindeste. Wenn einer Platz macht, bedanken. Dann hat man mit den wenigsten Leiten Probleme.

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Schwer zu sagen, wenn man das Pony nicht gesehen hat. Keine Ahnung, wie es bemuskelt ist und wie vernünftig und korrekt trainiert wird. Die wenigsten Ponys sind wirklich gut bemuskelt.

Aber ganz ehrlich... such lieber nach etwas größerem. Ich finde, du bist zu groß und zu schwer vermutlich. Rein spekulativ.

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Das geht von alleine wieder weg, ja.

Vermutlich hast du im Westernsattel sehr schlecht gesessen, falls das also öfter vorkommen wird, solltest du unbedingt Sitzübungen im Westernsattel machen, um das Wundreiten zu vermeiden. Zusätzlich ein bisschen besser sitzende Unterwäsche tragen.

Aber eine bitte habe ich... verteufel dadurch nicht jeden Westernsattel. Ich mache das auch nicht mit jedem Springsattel, nur weil ich darin nicht lange sitzen kann. Westernsättel haben eine tolle Auflagefläche und lassen auch einen korrekten Sitz zu, wenn man entsprechend locker sitzen lernt. Nutze solche Ritteals Korrektur für deinen Sitz!

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Vor der Frage stand ich auch lange.

Prinzipiell ist das mit fast allen Berufen möglich. Vielleicht keiner, wo du viel reisen musst.

Ich kenne in Ställen Ärzte, Arzthelferinnen, Krankenschwestern, Altenpfleger, TMFA, Apotheker, Beamte, Steuerberater, Hausverwalter, ...

Ich selbst bin Steuerfachangestellte. Das Gehalt ist im Ordnung, auch mit Pferd, allerdings fahre ich keinen Neuwagen, verzichte viel auf Luxus und Urlaub und stemme meine beiden Pferde nicht alleine.

Suche dor also einen Beruf, an dem du Spaß hast. Wenn du das hast, kannst du auch erfolgreich sein. Das bedeutet dann auch meistens mehr Geld. Mehr Geld bedeutet auch oft weniger Freizeit, aber mit dem richtigen Zeitmanagement ist alles möglich. Sei zufrieden und glücklich mit dem, was du machst und dann läuft der Rest von alleine.

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Das Buch "Richtig sitzen" von Cadmos.

Was mir persönlich geholfen hat, ist Bauchmuskeltraining. Anderen hilft z.B. Yoga, wieder andere machen ein bisschen was mit Eckart Meyners. Es gibt so viele tolle Ideen, such dir einfach etwas aus, was dich geschmeidig macht!

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Ein paar Satzzeichen und Absätze wären nicht schlecht.

Zu aller erst... 4kg auf der Hand? Pfui! Ein Pfund Butter. Ein Pfund sind 500g. Das ist weit entfernt von 4kg! Schade, dass das wohl heute so schlecht gelehrt wird!

Dann als nächstes: es gibt nicht DAS beste Gebiss. Dafür sind Mäuler und Empfindungen viel zu verschieden.

Was du beim einfach gebrochenen Gebiss meinst, nennt sich Nussknackereffekt. Allerdings können sich die Seitenteile erst dann gegen den Gaumen bewegen, wenn der Zug nach unten geht. Das ist z.B. bei einem gebrochenen Pelham der Fall. Oder wenn die Longe im Gebiss eingehängt wird. Normal genutzt hat ein einfach gebrochenes Gebiss keinen Nussknackereffekt. Solange die Seitenteile gleich lang sind, und das Gebiss nicht zu groß, hat es eine gute, differenzierte Wirkung. Es lässt einseitige Zügelhilfen zu.

Doppelt gebrochene Gebisse wirken auch erst wieder auf die Laden, wenn der Zug von unten kommt. Logisch, oder? Auch dieses darf natürlich nicht zu lang sein. Die meisten Gebisse sind übrigens viel zu lang, weshalb es nicht ansatzweise gerade im Maul liegen kann.

Durch die zwei Gelenke wirkt es schwammiger. Je größer das Mittelstück, desto größer die Übersetzung. Also desto schwammiger. Je kleiner das Mittelstück, desto näher kommt es von der Präzision wieder an das einfach gebrochene heran. Auch hier, bei normaler Nutzung passiert gar nichts schlimmes.

Eine Stange ist aber auch nicht das Gelbe vom Ei. Es lässt keine einseitigen Zügelhilfen zu, da es bei einseitigem Zug sich verzieht bzw die andere Seite nach vorne kippt. Gummistangen könnten eine Alternative sein, wenn sie nicht wie ein Radiergummi wirken würden.

Es gibt also nicht das beste. Das sollte das Pferd entscheiden können. Jedes Pferd ist anders, jedes Pferd mag andere Gebisse.

Mit 4kg in der Hand tun jedoch alle Gebisse weh. Deinem Pferd zuliebe .. versuche doch bitte, mit weniger Druck in der Hand zu reiten. Pferde mögen keinen Druck, erst recht nicht im Maul. Sie mögen es komfortabel. Möchtest du nicht mit deinem Pferd mit einer ganz leichten Verbindung dahinschweben? Ersetze mal die innere Hand mit dem inneren Bein und gib statt irgendeiner Zügelhilfe die Hand vor und nutze stattdessen das Bein. Ganz fein natürlich. Es dauert etwas, kann dir aber im Kopf zu einer besseren Anlehnung helfen. Das nur so als gut gemeinten Ratschlag.

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Da ist nichts dran.... wie alt ist das Pferd denn?

Es ist weder gut genährt noch ansatzweise bemuskelt. Ich hoffe, es wird so nicht geritten...

Vll liegt das auch an einer Krankheit oder dem Alter. Aber Unternehmen sollte man da als Besitzer schon längst etwas!

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Sporen sind zum Bremsen da, nicht für triebige Pferde.

Viel wichtiger ist eine vernünftige Korrektur des eigenen Sitzes, Überprüfung der Ausrüstung und anschließendem Korrekturreiten.

Ein Pferd, was triebig ist, ist nicht motiviert bei der Sache. Meistens treiben die Reiter dann umso mehr und umso unverständlicher fürs Pferd. Dauertreiben bringt hier gar nichts. Pferd und vor allem Reiter müssen wieder sensibilisiert werden, das funktioniert aber nicht mit Sporen.

Unabhängig von Form und Material passiert nämlich folgendes beim Gebrauch des Sporns beim Pferd: eigentlich wird damit nur die untere Bauchmuskulatur gekitzelt. Kitzelt dich jemand am Bauch, ziehst du automatisch den Rücken rund und deine Beine Richtung Bauch. Übertragen auf das Pferd exakt das Gleiche, es versammelt sich also. Tatsächlich kann man ein Pferd sogar rein über den Sporen anhalten.

Schonend ist ein vernünftiger Gebrauch, da ist es fast egal, welche Ausführung. Plastik ist sowieso Müll, Dornsporen sind mit Vorsicht zu genießen, da sie (bei schädlichem Gebrauch, wie du es vor hast) das Fell in Falten ziehen und die Hämatome nicht sichtbar sind wegen des Fells. Hämatome sind blaue Flecken. Dauereinsatz von Rädchensporen ist aber genauso.

Also, Sporen weg, VERNÜNFTIGEN Reitunterricht suchen und dein Pferd wieder sensibilisieren! Sporen sind NICHT zum Treiben da! Niemals!

Vermutlich schiebst du mit der Hüfte, blockierst damit den Pferderücken, Pferd bremst. Du treibst mehr und schiebst es mehr an, weiter gegen die Bewegung. Nimmst du nun Sporen, bleibt der Teufelskreis gleich. Ich würde sagen, das ist in ca 95% der Fall für triebiges Pferde, weil es heute einfach so gelehrt wird.

Reagiert tatsächlich nur das Pferd triebig, was ich kaum glaube, gilt es, dieses systematisch zu sensibilisieren, mit einem GUTEN Trainer.

Bitte ü er denke deine Einstellung zum Pferd nochmal und suche den Fehler der Triebigkeit bei DIR!

Bevor du etwas entgegensetzen möchtest... doch, ich reite mit Sporen. Böse Westernsporen. Aber ich setze sie so detailliert ein, wirklich nur dann ans Pferd, wenn ich mir etwas mehr Rücken oder Biegung wünsche.

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Es gibt inzwischen so viel mehr, als nur englisch oder Western.

Ich arbeite nach klassischen Grundsätzen (also wirklich klassisch, nicht englisch), habe aber bedingt durch keine Pferde Westernsättel. Ich war in Pensionsställen immer die Westernreiterin. Immer! Bin ich aber gar nicht. Ich arbeite so, wie es für dieses Pferd korrekt ist.

Das meiste, was ich so sehe, ist grausam... von beiden Seiten. Dann lieber einen Akademiker. Die haben meistens noch Plan dahinter, was sie da gerade machen.

Der Trend geht übrigens weg von Western und Englisch, die ganzen Freizeitreiter Reitweisen quasi.

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Ich bin Steuerfachangestellte.

Damit habe ich ein geregeltes Einkommen, Bürotätigkeit, geregelte Arbeitszeiten, bei mir sogar mit Gleitzeit. Inzwischen macht mir das auch richtig Spaß! Ich habe meine Pferde als Selbstversorger ganz privat stehen, wodurch ich es natürlich nicht unbedingt schaffe, beide viel zu bewegen. Fibde ich aber auch gar nicht mehr schlimm.

Mein Tipp: such etwas, was dir Spaß macht!

Vielleicht Biologie oder Chemielaborant? Labor fände ich total interessant! Muss ja nicht immer studiert sein. Abi habe ich auch, dann ein Jahr versucht, Mathematik zu studieren und dann den Schwenk zur Ausbildung als Steuerfachangestellte.

Man findet in jedem Beruf mit dem richtigen Zeitmanagement die Zeit für ein Pferd. Ob MFA, TMFA oder ähnliches, was bei dir vll auch interessant sein könnte.

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Ein Pferd muss auch unter der Decke trocken sein. Sogar noch trockener als ohne Decke!

Wenn das Pferd sowieso bisher Pause hatte, hat es eh keine Kondition und muss erst aufgebaut werden. Dafür braucht es definitiv nicht schwitzen, das ist sogar eher kontraproduktiv. Warum das Pferd also zum Ende des Winters noch eindecken? Den Sinn dahinter verstehe ich schlichtweg nicht - denn trocken muss es so oder so sein, wenn man eindeckt.

Übrigens kommt man mit einer einzigen Decke im Winter auch nicht aus, da braucht es schon mehrere Decken, da man dem Pferd seine eigene Thermoregulation nimmt und dann der Mensch dafür verantwortlich ist - eindecken ist also nicht nur teuer (Mit einer Decke ca. 100 € gerechnet, ca. 5 Decken werden im Winter benötigt, macht schonmal 500€. Dazu noch der Stress mit den Passformen usw) sondern auch echt nervig mit ein- und ausdecken und umdecken.

Ich würde die Decke, gerade jetzt, wo es ganz langsam wieder wärmer wird, einfach ablassen bis zum Ende des Winters.

Hat die Decke denn irgendeine knallige Farbe? Sonst würde ich sagen, die anderen Pferde brauchen einfach etwas Zeit, sich daran zu gewöhnen, wenn die das nicht kennen. Eine zweite Heuraufe kann hier helfen... Gegen Zerbeißen hilft schlichtweg gar nichts.

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Probereiten Reitbeteiligung ( Legerete )?

Ja, ich weiß was jetzt wahrscheinlich viele denken... Diese Frage wurde doch schon 1000 mal beantwortet aber ich glaube meine Situation ist ein bisschen anders...

Also ich habe nächste Woche ein Probereiten bei einem Lusitano Wallach und von den Bildern und der Beschreibung ist er echt ein Traum und genau das was ich suche. Während dem Schreiben mit der Besitzerin meinte diese auch das ich von meiner Beschreibung her Klinge als würde ich sehr gut passen. Allerdings habe ich zu 2-3 Probleme...

Probereiten sind bei mir bis jetzt meistens eher nicht so gut gelaufen... Ich hatte bereits eine Reitbeteiligung wo das Probereiten aber aus einem Ausritt mit der Besi bestand und eins wo die Besitzerin es sehr locker gesehen hat wie ich reite auch wenig auf Dinge wie Ahnlehung, am Zügel gehen, etc geachtet hat... Somit bin ich natürlich jetzt ein wenig skeptisch ob das was werden kann. Mein größtes Problem ist allerdings das ich dort auf dem Hof noch nie Glück hatte 😅 Ich war dort schon bei zwei Probereiten und bei beiden malen wurde mir abgesagt, bzw bei dem einen hatte ich auch direkt das Gefühl das es nicht passt. Ich habe einfach Angst das es wieder nichts wird, da ich bei diesem Pferd und auch vom aktuellen Eindruck der Besitzerin ein gutes Gefühl habe.

Eine weitere Sache wäre, daß es ein wenig anders geritten wird. Die Besi hat mir geschrieben das er nach der Légéreté gearbeitet wird und somit die Hilfengebung ein wenig anders wäre. Sie meinte auch, dass es kein Problem ist wenn ich das noch nicht kann, da ich das mit ihrer Trainerin erarbeiten könnte. Ist das nun eine ganz andere Reitweise mit krassen Unterschieden oder sind das eher Feinheiten? Wie soll ich denn dann überhaupt Probereiten?. .. 😅

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Mach dir keinen Kopf.

Für mich ist die klassische Reitkunst verglichen mit der FN deutlich mehr fühlen, weniger Dauerkontakt und viel feiner. Es wird mehr Wert darauf gelegt, das Pferd erst in Balance zu bekommen und dann erst das Tempo zu wechseln, variiert aber auch von Pferd zu Pferd. Das eine braucht erst Vorwärts, das andere erst Balance.

In der Légèreté steht das Pferd im Vordergrund. Was hilft dem Pferd gerade eher, den Reiter gesund zu tragen? So werden Lektionen viel schneller hinzu genommen, da diese ja auch einen Zweck haben. Eine Traversale soll das Pferd noch besser Geraderichten. Eine Piaffe soll versammeln. Alle Lektionen haben einen Nutzen!

Probiere es aus, lass dich mal darauf ein. Schaden kann es nicht! Im absoluten Zweifel weißt du, was du nicht willst. Wobei ich nur wenige Reiter kennen gelernt habe, die davon nichts angenommen haben.

Sei offen zur Besitzerin und nimm ihre Korrekturen und die "Bedienungsanleitung" an.

Ich würde suche dor viel Spaß und hoffe, dass dieses Pferd gut ausgebildet wurde, sodass du Spaß daran bekommst!

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Frage, ob sie dir auch ein wenig etwas zeigen kann und bei wem du Unterricht, auch in der Bodenarbeit, nehmen kannst. Dann kannst du sehen, wie das Pferd gearbeitet wird und durch zuschauen lernt man schon viel. Viele Pferdebesitzer machen quasi gar keine Bodenarbeit, da wäre es dann hilfreich zu wissen, mit was der Besitzer einverstanden ist.

Dann natürlich, was du darfst und vor allem was du nicht darfst!

Ansonsten... bleibe natürlich, sei neugierig und habe den Willen, zu lernen.

Ich hatte z.B. eine RB in meinem Alter für mein Pony. Die junge Dame hatte nicht allzu viel Erfahrung, war garantiert nicht perfekt. Ich habe sie trotzdem genommen. Warum? Sie wollte Lernen. Auch heute mit eigenem Jungpferd bildet sie sich immer noch ständig fort. Ich habe ihr viel Unterricht in Bodenarbeit gegeben (korrektes Longieren am Kappzaum, klassische Handarbeit, Langzügelarbeit, ...), meine damalige RL Reitunterricht. Aber auch hier habe ich immer mal wieder ergänzt, also dass ich ihr eine Stunde Unterricht gegeben habe. Sie hatte den Willen zu lernen. Und das ist das, worauf es vielen Pferdebesitzern ankommt.

Gestehe also ein, wenn du etwas nicht kannst und verzweifle nicht sofort.. Das als gut gemeinten Rat für deinen weiteren Weg!

Alles weitere ergibt sich sowieso, wenn man ins Gespräch kommt! Im Zweifel hast du einfach einen netten Pferdebesitzer und dessen nettes Pferd kennen gelernt!

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