Auch rein schnuppern geht nicht ohne jemanden, der dir was erklärt.

Beginnt schon dabei, dass in der Grundlegenden Arbeit die Zügel auch nicht länger sind. Zumal es auch noch zig verschiedene Varianten gibt.

Einfach mal einen Westernsattel bestellt? Hervorragend, dieser wird doch zu 99% nicht passen! Schick ihn zurück. Man kann auch pseudo Western mit anderen Sätteln reiten.

...zur Antwort

Abklären, was die Ursache ist. Bronchoskopie und dann Sekret einschicken ist das, was dafür meistens gemacht wird.

Grundsätzlich: Inhalation, Bewegung, vom Boden fressen. Dieses System hat bisher bei noch jedem Pferd geholfen. Wie stark die Bewegung ausfällt, kommt aufs Pferd und die Ursache an.

Meiner hat auch Donnerstag/Freitag angefangen zu husten. Joa, ist genau der Beginn der Allergiker-Saion. Ich persönlich regle das über viel Trab und Galopp, also Lunge aktivieren. Also Inhaleiren, um den Schleim zu verflüssigen, dann Bewegen im den Schleim aus den Bronchien heraus zu holen und dann vom Boden fressen lassen, damit der Schleim abfließen kann. Die Dosierung der Bewegung ist halt der Schlüssel bei sehr vielen Pferden.

...zur Antwort

Nicht wirklich. Das gesündeste ist und bleibt eine gute Hufbearbeitung in Kombination mit Bewegung der Gelenke in alle möglichen Richtungen - heißt, auch das seitwärts ist dabei enorm wichtig. Also nicht nur geradeaus, sondern halt auch deutliches Beugen und deutliches Dehnen sämtlicher Gelenke ist wichtig.

Bewegung ist nunmal das, was ein Gelenk am gesündesten hält.

Ein paar Arthrosen kann man im Leben nicht verhindern - Verschleiß ist überall ja trotzdem da.

MSM, Glucosamin und was es nicht alles gibt ist zwar zwischendurch ganz nett, aber vorbeugend auch eher unnötig. Ich hatte letzten Winter auch mal den Drang, meinem Pony Mineralfutter mit Ingwer zu füttern. Nicht länger als 30 Tage, weil nicht gut für den Magen an der Stelle, aber er lief damit echt nicht schlecht, ist aber auch inzwischen 18, wo nunmal erste Wehwehchen sich bemerkbar machen können. Inzwischen gibts einfach nur wieder lange Aufwärmphasen und fertig.

Also nein, bestimmte Stoffe vorbeugend ist einfach unnötig in fast allen Fällen - da ist Gymnastik und wirklich gute Hufbearbeitung deutlich deutlich mehr wert.

...zur Antwort

Als kurze Notlösung eine Variante, aber nichts langfristiges. Also ja, ist mir auch bekannt, habs auch schon selbst genutzt, aber bin dann eher beim Thema Erziehung.

...zur Antwort
Riss am Pferde Huf?

Mein Pferd hat einen Riss am Huf, beginnend am Kronsaum.

Er ist geschätzt-gemessen (habe versucht mit dem Hufkratzer und Fingernagel in den Spalt zu kommen) max. 1mm tief.
Es hat nichts geblutet, das Bein ist nicht heiß, er läuft nicht lahm, lässt sich problemlos alle Hufe auskratzen, an der Stelle anfassen, belastet alle 4 Beine auch im stehen gleichmäßig...

Da der Riss nicht einfach "aufgeplatzt" ist, sondern verdrängtes Material aufweist ist es naheliegend, dass ihn ein anderes Pferd "gesappt" hat. In unserer Herde gibt es (und jetzt steinigt mich nicht gleich dafür), beschlagene und unbeschlagene Pferde, ich denke da kann sowas schon mal easy vorkommen, vor allem wenn er einer der Heuraufen nicht versteht, wenn er weichen soll. Er ist rangmittig, aber eher im unteren Bereich.

Was ich gestern gemacht habe nachdem ich den Riss entdeckt habe:
Huf gereinigt, mit starker Taschenlampe genau beleuchtet um zu sehen ob ich was sehe, mit Hufkratzer gemessen, wie tief (ca. 0,5-1mm), Stelle trotz allem desinfiziert und trocknen lassen, danach eine Honigsalbe auf den Kronsaum und den Rest am Rand des Risses abgestriffen.

Bild heute morgen erhalten, sieht aus wie gestern, ist also nicht tiefer geworden.

Foto hänge ich an, denn dann seht ihr das Schauspiel gleich.

Haltungsform:
Offenstall, ruhige Herde (keine Machtkämpfe), mehrere Heuraufen vorhanden.

Gefragt habe ich bisher:
Meine Tierärztin, meine Hufpflege. Beide sagen: beobachten.
Meine Trainerin, die sagt das ist nicht so wild.

Hätte jetzt aber gern noch weitere Meinungen dazu, aber bitte in einem höflichen Tonfall und nicht mit Unterstellungen oder Anschuldigungen, oder dem Verweiß, weil ich hier eine Frage stelle, wäre ich unfähig ein Pferd zu halten.

Meine Frage lautet:
Ist das schon ein kritischer Bereich?
Sollte ich die klaffenden Ränder abfeilen, oder so lassen?

Das Pferd wird NICHT geritten, lediglich Bodenarbeit gemacht.

PS: Hufpflege war übrigens erst am Dienstag vor Ort, da war noch nichts, wäre uns aufgefallen! Und ja, die Hufbearbeitung ist sehr gut und erfahren in ihrem Job, von ihr kommt der Schaden ziemlich sicher nicht, da der Huf wie gesagt nicht gerissen ist, sondern verdrängtes Material aufweist.
PPS: Falls es irgendwie von Belang ist... Er war noch nie beschlagen, ist auch nicht nötig, hat eine sehr gute Hufqualität, nie Probleme mit den Hufen gehabt, ist 5 Jahre alt, wird vom Boden aus alle 2 Tage gearbeitet (auf allen möglichen Untergründen, Halle, Platz, Gelände), steht 24/7 draußen. Der Wetterbericht sagt bei uns jetzt 2 Tage Regen, 2 Tage trocken, dann 1 Woche Regen voraus.

...zur Frage

Das sieht eher nach einem Hufgeschwür aus, was sich da geöffnet hatte. Nicht jedes Pferd geht damit lahm oder zeigt was an.

Senkrecht ist zwar etwas untypisch, aber nicht unmöglich.

Machen muss man da gar nichts, weder drauf schmieren noch irgendwas. Desinfizieren war schon ok.

Wenn es weiterhin von oben so runter wächst, könnte tatsächlich der Kronsaum bzw die Lederhaut dort, einen Schaden haben, aufgrund von Situation XY.

...zur Antwort

Naja, das fängt bei Profi tack an, geht über z. B. Alex Mundorff, aber auch Horsemanship4you, California Saddle, Rieser als Sattlerei,... und dann werden einem bestimmt in den suchen auch noch weitere Shops angezeigt.

Meinen Sattler von Horse and Silver gibt's jetzt leider ni ht mehr. Also, Sättel macht er noch, aber alles andere nicht.

Kleiner tipp, schau mal in den Ausstellern von Pferde messen in deiner Umgebung, da findet man sicherlich auch noch Ideen.

...zur Antwort

Grundsätzlich braucht ein halbwegs gesundes Pferd gar keine Decke.

Eine Abschwitzdecke sollte auch nicht länger als 20 Minuten drauf bleiben, denn dann ist sie nass und wird eiskalt. Wieso schwitzt das Pferd so stark, dassbes erst nach 30-60 minuten annehmbar trocken ist? Manchmal lassen die Wetter Verhältnisse auch gar kein "trocken" zu. Es reicht ja, wenn das Pferd nicht mehr dampft.

Übrigens, seit ich mein Pferd nicht mehr dampfend einfach raus stelle und wälzen lasse, ist er so gesund wie noch nie.

Auch die reinen 0g Decken sind nicht sonderlich super. Wenn es regnet, liegen die platt auf dem Fell auf, sodass keine Luftschicht mehr drunter ist, wie warm hält.

Da du fragst, was wir hier machen - keine Decke. Außer diesen Winter, wenn meine RB reiten wollte und es regnet. Dann gab's ne 50-100g Decke drauf, damit die Muskulatur nicht so kalt ist. Hintergrund war eine Verletzung meinerseits und entsprechend wenig Training und Gymnastik. Vom Grundsatz her stand er aber 70% der Zeit trotzdem ohne Decke.

Eine abschwitzdecke nutze ich fast gar nicht mehr. Habe eine tolle von Back on Track, die ich aber eher zum Vorwärmen nutze.

...zur Antwort

Und zack, werden Paraden missverstanden. Eine Parade kommt aus dem Sitz, nicht aus der Hand.

Links rechts bleibt Riegeln. Das ist nie zielführend.

Die Zügel sollen eine Kommunikation zum Pferd sein - eine HILFE, es besser in Balance zu bringen und uns besser zu verstehen. Was soll es denn von links rechts besser verstehen? Nix.

...zur Antwort

Basis in gesicherter Umgebung festigen, bis zum Erbrechen. Heißt, führen, halten, schneller/langsamer, rückwärts, seitwärts, Vorhand und Hinterhand einzeln bewegen, alles ohne Zug am Seil. Wenn das sitzt, und zwar wirklich, dann ist schon viel gewonnen. Auch das Pferd muss dich ja Lesen lernen.

Außerdem:

Guten Bodenarbeitstrainer ran holen.

...zur Antwort
Pferd hat Angst vorm aufsteigen?

Mein Pferd möchte mich nicht aufsteigen lassen. Es war schon immer nicht ganz einfach, hat aber maximal 2-3 min gedauert. Mittlerweile als ich versucht habe mit meinem Trainer dagegen vorzugehen ist es ausgeartet. Von Boden aus, egal ob er gesattelt ist oder nicht fällt es ihm schon schwer mich neben seinem Bauch stehen zu lassen. Wenn ich dazu noch mein Bein anhebe und antäusche aufzusteigen tritt er mit dem Hinterbein nach vorn oder er stampft vorn extrem. Wenn ich mit Aufstiegshilfe aufsteigen möchte bleibt er teilweise sogar gut stehen wo ich ihn haben möchte, wenn dann aber mein Bein kommt oder ich mit meiner Körpersprache andeute aufzusteigen dreht er sich weg oder tritt wieder mit dem Hinterbein nach vorn. Bevor hier wieder alle ausrasten:

Mein Trainer sagt, ich solle mich doch mal richtig durchsetzen und vorn so am Zügel rucken wenn er sich in irgendeiner Art wehrt. Außerdem sollte ich ihn in der Ecke begrenzen. Nach einer Woche habe ich gemerkt dass es alles viel schlimmer wurde und habe mich gegen den Trainer entschieden.
Der Tierarzt war ebenfalls da und der Sattel ist kontrolliert. Wie gesagt ist das Problem erst so schlimm seitdem ich mich stark durchsetzen sollte. Habe mit damit alles kaputtgemacht. Nun sehe ich mich dazu verpflichtet das verlorene Vertrauen wieder aufzubauen und übe seit 2 Wochen jeden Tag, neben ihm zu stehen und seinen Rücken zu streicheln.
Weiß jemand von euch was ich tun könnte? Tipps, ähnliche Erfahrung etc?

...zur Frage

Geduld und ein anderer Trainer, der mehr Ahnung vom Lernprozess bei Pferden hat.

Und ansonsten Geduld, Geduld und noch mehr Geduld. Immerhin hast Du selbst erkannt, dass dieses "Durchsetzen" nichts bringt, sondern sehr vieles zerstört.

...zur Antwort

Der, der zur Form des Pferdes passt und vor allem lang genug ist.

Ich bin letztendlich beim Quittpad Gurt gelandet, als Mondgurt. Meiner ist auch schon immer empfindlich beim Gurten, allerdings eher mit dem Thema Satteldruck.

Ganz wichtig finde ich auch, langsames Gurten. Also am Anfang wirklich ohne Kontakt Gurten und dann Stück für Stück bzw Loch für Loch angurten. Ein Loch hoch, ne runde laufen, andere Seite ein Loch hoch.

...zur Antwort

Mit fast jedem Job.

Ich bin sowohl steuerfachangestellter als auch Huforthopädin, kenne aber auch viele viele andere Berufe, in denen man genug Geld für ein Pferd hat.

Weniger das "welcher Beruf" ist ausschlaggebend, viel wichtiger ist, dass man diesen Beruf gerne macht.

Außerdem kommt es natürlich auf die Rahmenbedingungen an - nach 14 Jahren Pferdehaltung werde ich durch Zufall immer günstiger, habe aber auch keinen Luxus Stall, den ich mir gönne.

...zur Antwort

Ja, das Start-Stop geht halt auf Anlasser und dann auch auf die Batterie, zusätzlich erhöhter Kraftstoff-Verbrauch bei jedem neuen Starten.

Nachteile, wenn man das Ausschaltet wüsste ich auf Anhieb aber keine.

...zur Antwort
Wird mein Wallach aufspringen - bin total verunsichert?

Hallo,

ich habe eine wahrscheinlich total bescheuerte Frage...

Mein junger Wallach (5 Jahre, mit 15 Monaten kastriert), steht als Neuankömmling in einer gemischten Herde seit Anfang des Jahres, was er auch kennt. Seit seiner Kastration sind Stuten langweilig für ihn.
Er ist im Rang eher im unteren Drittel (dort im Mittelfeld) zu finden, kein Lampenaustreter aber definitiv kein Chef, von dem kriegt er die Hucke voll und geht schon gar nicht mehr hin zum provozieren.

Er hat bisher in jedem Stall, in dem wir waren gesehen, wie andere Wallache auf Stuten aufspringen und auch "einlochen". Beim letzten Stall sogar 2x kurz hintereinander und aus nächster Nähe. Da stand auch eine Stute, deren Besitzerin meinte, egal in welchem Stall sie war, auf ihre Stute springen dauernd Wallache auf.
Er hat mit gewiehert, wenn die aufspringenden Wallache gewiehert haben, aber selbst ist er nie hoch, haben mir auch andere Einsteller gesagt.

Bisher hat er in der neuen Stallung KEINE Anzeichen zum aufspringen gezeigt, aber die Frühjahrsrosse kommt ja jetzt erst so richtig in Fahrt und ich habe einfach Angst.

Einen Stallplatz bei uns in der Gegend in einer Wallachherde kann ich ziemlich vergessen, ich kenne genau 3 bei denen die Haltungsbedingungen passen würden und alle 3 haben ellenlange Wartelisten.

Die einzige Option die wir hätten, wäre ein Einzelpaddock, wenn er aufspringen sollte und das wäre für ihn der absolute Stress pur, da er hoch sozial ist und am liebsten mitten in einer großen Herde steht.

Wie hoch stehen die Chancen, dass er anständig bleibt und NICHT aufspringt?

Sorry, aber ich hab einfach mega schiss...Verständlich?

PS: Es ist nicht möglich hier eine Wallachherde zu separieren an diesem Stall, er kann höchstens bis ich was neues gefunden habe separiert in eine Box mit Paddock ohne Zugang zur Herde.

...zur Frage

Kann man tatsächlich nicht voraussehen - muss man schlichtweg ausprobieren. Außerdem gibt es ja auch immer 2 Parteien dabei: Du vergisst, dass sich auch Stuten gerne mal aufdrängen.

...zur Antwort