Warum heiraten katholische Priester nie und haben nie Sex?

Woher weißt Du, daß sie nie Sex haben, hast Du schon mal die Lampe gehalten???

Basierend auf dem, was sie behaupten.)

7 Antworten

Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten (Unter Papst Innozenz II. beschloss man 1139 auf dem zweiten Lateran-Konzil, den Zölibat für christliche Priester auf der ganzen Welt zur Pflicht zu machen.) etliche vom Glauben abfallen und sich irreführenden Geistern und Lehren der Dämonen zuwenden werden durch die Heuchelei von Lügenrednern, die in ihrem eigenen Gewissen gebrandmarkt sind. Sie verbieten zu heiraten und Speisen zu genießen, die doch Gott geschaffen hat, damit sie mit Danksagung gebraucht werden von denen, die gläubig sind und die Wahrheit erkennen. Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, wenn es mit Danksagung empfangen wird; denn es wird geheiligt durch Gottes Wort und Gebet. 1. Timotheus 4:1‭-‬5 SCH2000

Maßgebend für diese Entscheidungen der Kirche waren nicht biblische Lehren sondern philosophische. Dem Philosophen Platon zum Beispiel galt der Körper als Gefängnis der Seele. Diese Seele als das Eigentliche, Wesentliche war physisch , sinnlich nicht fassbar.

Laut der Bibel soll man sich um des 'Himmelsreich Willen' sterilisieren lassen

Schauen wir uns Matthäus 19,12 Mal an

In Matthäus 19,12 steht:

Denn es ist so: Manche sind von Geburt an zur Ehe unfähig(bedeutet impotent)

manche sind von den Menschen dazu gemacht(das bedeutet sie wurden kastriert)

und manche haben sich selbst dazu gemacht(bedeutet sie leben ohne Ehe also enthaltsam, sie haben kein Geschlechtsverkehr)

Und das alles warum?:

um des Himmelreiches willen.

In Matthäus 19,12 wird der Begriff Eunuch erwähnt

Eunuch bedeutet eine kastrierte Person oder jemand, der freiwillig auf die Ehe verzichtet.

Der christliche Gelehrte Origenes hatte sich wegen Matthäus 19,12 kastriert

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Weshalb sollte man "um des Himmelsreiches Willen" entweder impotent sein, sich kastrieren lassen oder gar keine Ehe führen also gar keinen Geschlechtsverkehr haben und nur enthaltsam leben?

Weil in der Bibel steht das man zu 100% nur in den 'Himmel' kommt wenn man als Jungfrau stirbt, die Erstlinge im 'Himmel' werden laut der Bibel Jungfrauen sein

Schauen wir uns Mal dafür diese Bibelstelle an:

Offenbarung 14,3

Offb 14,3 Und sie sangen ein neues Lied vor dem Thron und vor den vier Lebewesen und vor den Ältesten. Aber niemand konnte das Lied singen lernen außer den hundertvierundvierzigtausend, die freigekauft und von der Erde weggenommen worden sind.

Offb 14,4 Sie sind es, die sich nicht mit Weibern befleckt haben; denn sie sind jungfräulich. Sie folgen dem Lamm, wohin es geht. Sie allein unter allen Menschen sind freigekauft als Erstlinge für Gott und das Lamm.

Der Historiker Daniel Caner stellte fest, dass es eine ganze Sekte von frühen Christen gab, die Valesianer, die die Kastration praktizierten. Die Valesianer hatten nicht nur sich selbst kastriert, sondern waren auch dafür berüchtigt, Reisende, denen sie begegneten, und Gäste, die sie besuchten, zwangskastriert zu haben

"Eine der weniger bekannten Regeln, die die Bischöfe auf dem Konzil erließen, war jedoch das Verbot für Männer, die sich selbst kastriert hatten, dem Klerus beizutreten. Denn offenbar war die Selbstkastration unter den frühen Christen zu einer Art Modeerscheinung geworden. So sehr, dass die Bischöfe die Notwendigkeit sahen, dieser Praxis offiziell Einhalt zu gebieten."

Der Historiker Daniel Caner hat diese Frage in seinem 1997 erschienenen Artikel "The practice and prohibition of self-castration in early Christianity" untersucht

Sehr abenteuerlich deine Erklärung. Du solltest mit dieser Begabung, Phantasieromane schreiben.

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@naaman

Wieso? Das ist bisher die historisch fundierteste Antwort zur Frage.

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Weil sie vor ihrer Weihe versprochen haben, nicht zu heiraten. Muss man ernst nehmen.

Ist ihnen von ihrer Kirche verboten.

Und: sie haben Sex- halt nur nicht offiziell - deswegen gibt es dennoch in einigen Bistümern extra Töpfe, mit irgendwelchen Phantasienamen - mit denen Unterhaltsforderungen bezahlt werden...

...deswegen gibt es dennoch in einigen Bistümern extra Töpfe, mit irgendwelchen Phantasienamen - mit denen Unterhaltsforderungen bezahlt werden...

Diese Töpfe gibt es nicht. Wenn ein Priester Unterhalt für ein oder sogar mehrere Kinder zahlen muss, dann muss er das von seinem Gehalt bezahlen, wie jeder andere auch. Nicht, ich glaube, dass es so ist, sondern ich weiß das. LG

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@guitschee

Vielleicht brauche ich dazu gar keine Zeitung. Manchmal gibt es Informationen aus erster Hand. 😊

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@guitschee

Nein, nur die in unserem, natürlich auch nicht alles. Aber was diese Frage angeht, sehr wohl. Außerdem dürfte das in den anderen Bistümern nicht anders sein.

Lediglich bei Ordensgemeinschaften ist das anders geregelt, ist aber auch eine andere Situation (Gewöhnlich haben bzw. können Ordensangehörige nicht über ein eigenes Gehalt verfügen).

Aber wie schon geschrieben, meine Infos sind direkt aus erster Hand.

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@wolfruprecht
Nicht, ich glaube, dass es so ist, sondern ich weiß das. LG

Ach, du musst wohl zahlen, was?

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@wolfruprecht

Na, das ist doch auch nicht mehr als recht und billig. Ich finde den Zölibat ja völlig abartig, aber wer halt in einer Gemeinschaft mit widernatürlichen Regeln Priester werden will, der sollte sich an eben diese Spielregeln halten oder für die Folgen seines "fleischlichen Vergnügens" zumindest geradestehen, indem er dafür blecht.

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@spanferkel14

Ich finde, die Verantwortung eines Elternteiles ist nicht damit erfüllt, Geld zu bezahlen. Und ein Erzeuger, der angeblich besonders hohe moralische Werte vertritt - und das soll ein Priester ja angeblich, der sollte definitiv mehr als nur "blechen".

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@guitschee

Das ist schon richtig. Mit Geldzahlungen ist die Verantwortung dafür längst nicht erfüllt, aber sie sind ein Teil davon.

Für alle Beteiligten ist das in der Regel eine schwierige Situation, auch die Not, die jeder der Beteiligten damit hat. Es ist am ehesten mit außerehelichen Beziehungen vergleichbar, wenn die bisherige Ehe oder feste Partnerschaft nicht aufgegeben wird oder sie nicht aufgegeben werden will. Auch da ist die Verantwortung nicht allein mit Unterhaltszahlungen erfüllt. Schwierig ist es für alle Beteiligten. Und diese Situation ist auch nicht einfach mit der Aufgabe der bisherigen Beziehung zu lösen. Genauso ist es bei einem Priester: Das Problem lässt sich nicht einfach mit der Aufgabe des zölibatären Lebens lösen. Häufig ist es nämlich so, dass mit der Mutter des Kindes eine partnerschaftliche Beziehung oder Ehe nicht möglich ist (z. B. sie ist selbst verheiratet) oder es ist von mindestens einer Seite aus nicht gewollt.

Ich weiß nicht, ob du dir das vorstellen kannst, aber es gibt gar nicht so wenig Frauen, die unglaublich "scharf" auf eine sexuelle Beziehung zu einem Priester sind und diesen schwer in Bedrängnis bringen können (Das entbindet natürlich den Priester nicht von seiner Verantwortung dafür).

Jedenfalls ist die "Lösung" der Problematik nicht, einfach den Zölibat abzuschaffen. Damit würde man lediglich das Problem verschieben und ggf. neue schaffen, die man mit dem Zölibat nicht hätte.

Die Situation von Priestern und deren Kindern ist komplexer und vielschichtiger, als viele annehmen. Einfache Lösungen gibt es hierfür nicht, jedenfalls wüsste ich keine.

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@wolfruprecht

Um Eltern zu sein, muss man kein Paar sein - also doch, diese Probleme wären einfach zu lösen! Sofern man(n) es denn will - aber es ist einfacher sich feige zu verstecken und sich darauf herauszureden, dass es ja nicht lösbar wäre...

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@guitschee

Das ist nicht feige.....ich kenne (!) die Situation von einigen dieser Priester und deren Beziehungen. Es ist definitiv nicht einfach zu lösen. Und den Beteiligten Unwillen zu unterstellen, finde ich — zurückhaltend formuliert — für alle Betroffenen nicht gerade hilfreich.

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@wolfruprecht

Ganz vulgär ausgedrückt: die haben ihren Dödel in die Frau reingesteckt - freiwillig - die haben damit das Heranwachsen eines Kindes verursacht. Sich dann vor der Verantwortung - finanzieller aber auch emotionaler Art - zu drücken, ist genau das: FEIGE. Sie wollten sich offenkundig nicht an die Regeln ihres Jobs halten - sonst wäre das Kind nicht da! - aber wollen die bequemen Annehmlichkeiten behalten, anstatt Verantwortung zu übernehmen und Konsequenzen zu ziehen - das ist das Verhalten von feigen Dreckssäcken - sie könnten das jederzeit ändern, stattdessen ziehen sie dann plötzlich ihren Schwanz ein und lassen das die Frau und das Kind ausbaden!

Wer f*cken kann, der muss auch mit Konsequenzen rechnen und mit der Verantwortung umgehen können - und das gilt insbesondere für Kerle, die durch ihren Beruf einen höheren moralischen Anspruch verkörpern sollen, in ihrer Weltsicht.

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@guitschee

Du bist sehr mutig, muss ich feststellen. Ich würde mich an deiner Stelle in dieser Weise nicht zu Problemen äußern, von denen ich nicht die geringste Ahnung hätte.

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@wolfruprecht

... Ich weiß, was für Probleme KINDER solcher Verbindungen haben. Es ist die Pflicht der Eltern diese Probleme möglichst zu verringern, denn sie haben die Verantwortung dafür.

Ein Priester hat immer eine Wahl - niemand wird heutzutage gezwungen ein Priester zu sein. Wenn er also in der Weltgeschichte herum Sex hatte - dann hat er vier Möglichkeiten:

  1. er sich entscheiden, gegen das System zu kämpfen, das grausam ist - für sich und sein Kind - das wäre der härteste Weg.
  2. er kann sich entscheiden, diesen Beruf aufzugeben, und einen anderen zu ergreifen, in dem er offen zu Frau und Kind, oder nur dem Kind (je nach Situation) stehen kann
  3. er kann sich verstecken und versuchen trotzdem irgendwie teilzuhaben - ein meiner Ansicht nach wenig guter Weg
  4. er tut so als wäre das Kind und die Verantwortung nicht da, als hätte er damit nichts zu tun -> dann ist er einfach nur ein feiger Dreckssack.
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Sie tun das nicht um des Himmelreiches willen. Siehe Mt 19,12.

Bitte setz doch nächstes Mal das Komna (richtig)!

Denn so, wie du es geschrieben hast, kann man es genau entgegengesetzt verstehen, wie du es ziemlich sicher gemeint hast.

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