Markt.de?

5 Antworten

Dort findest Du unzählige Anzeigen, die Dir direkt oder indirekt Sexdienstleistungen verkaufen möchten. Manche rücken allerdings nicht direkt mit der Sprache raus und schreiben statt "Sex gegen Geld - 1h 150€", sondern fantasieren etwas von "Taschengeld" und "Hobbyhuren".

Weder für die Art der Dienstleistung noch die Sicht des Gesetzgebers macht es einen Unterschied, ob die Dienstleisterin ihre Gage nun "Taschengeld", "Geschenk", "Spende" oder "Liebeslohn" nennt, ob sie nebenbei oder Vollzeit tätig ist, in einem Bordell oder ihrer Privatwohnung anschafft oder statt Bargeld auf Amazon-Gutscheine ausgewichen ist. Sex gegen Vorteile ist Prostitution - PUNKT.

Gelogen wird allerdings bei den "technischen Daten". Das Alter ist eher als grobe Schätzung zu sehen und kann auch mal 10 Jahre oder mehr abweichen. Die Bilder sind entweder mit Photoshop "optimiert" oder haben schon ein paar Jährchen auf dem Buckel - oder gar komplett aus dem Web geklaut. Die "Japanerin" ist eigentlich aus China und die "Studentin" studiert meist höchstens "das Leben im Allgemeinen".

Selbst wenn man schon reichlich Paysex-Erfahrung mitbringt, sind solche Inserate immer ein Glücksspiel. Meiner Erfahrung nach kommen auf 4-8 Flops eine wirklich gute Nummer.

DDas beste Preis-/Leistungsverhältnis mit echtem Girlfriend-Sex und eine gute Möglichkeit zum "schnuppern" bieten Sauna- und FKK-Clubs. Hier kannst Du Dich erstmal in Ruhe reinfinden, Dich unverbindlich mit den Mädels unterhalten und bei Interesse geht man gemeinsam auf ein Zimmer. Die teilweise über 100 Girls tragen kaum mehr als High Heels und ein Lächeln, während die männlichen Gäste in Bademantel oder Handtuch gehüllt sind.  

Bereits beim Vorgeplänkel auf der Couch oder an der Bar sind ein paar Streicheleinheiten drin. Beim Plaudern und Herumalbern, was durchaus mal eine halbe Stunde dauern kann, läßt sich herausfinden, ob man sich sympathisch ist. Hier kannst Du dann auch feststellen, ob Deine Favoritin denn z.B. eine Kuschelmaus ist oder eher die Pornoqueen. Wenn Du unter der Woche tagsüber in einen Club gehst, wo es meist relativ ruhig ist, die Mädels als nicht so im Stress sind und sich Zeit nehmen, kommst Du am ehesten auf Deine Kosten.  

Das Serviceniveau ist auch deutlich höher als bei anderen Paysex-Varianten, so gehören beispielsweise Zungenküsse, Schmusen und gegenseitiges Streicheln normalerweise dazu. Viele Girls praktizieren den geschätzten "Girldfriend-Sex" - also wie mit einer "richtigen" Freundin. Wenn es Deine Entjungferung ist oder Dein erstes Mal im Bordell, dann sag' es ihr ruhig. Die meisten Girls werden sich dann besondere Mühe geben, dass dieses einmalige Erlebnis etwas ganz Besonders wird. 

Ausser dem Eintritt (je nach Club zwischen 30 und 80 Euro) kostet die Zeit auf dem Zimmer für das Standardprogramm (Zungenküsse, Schmusen, Streicheln, Kuscheln, Lecken, Blasen und natürlich Verkehr) dann meist 50 Euro pro 30min. Bezahlt wird NACH der Nummer - will man bereits vorab Geld von Dir, so bist Du im falschen Laden! 

Im Eintritt sind Essen und Getränke "flat" enthalten, Du musst also keinen Schampus spendieren um Dich mit einem Girl unterhalten zu können. Weitere Infos über die verschiedenen Geschäftsmodelle gibt es bei Amazon in Buchform unter dem Stichwort "Paysex" – der richtige Ratgeber kann Dir eine Menge Lehrgeld und Frust ersparen! 

Lass Dich von den Moralaposteln hier nicht verunsichern, denn viele hissen zunächst einmal die Moralflagge und verteufeln - ohne es je selbst probiert zu haben - diese Dienstleistung komplett. Um es mit Nietzsche zu sagen: Moralische Entrüstung besteht in der Regel aus 2% Moral, 48% Hemmung und 50% Neid. 

Viel Spaß also und vergiss nicht: Auch wenn das, was auf dem Zimmer passiert, vielleicht so sensationell ist, dass Du es gar nicht glauben kannst, dass es sich dabei nur um ein Geschäft handelt: Es ist eine Dienstleistung, bei der sich Geber und Nehmer oft auch mal sehr sympathisch sind - aber verliebe Dich nicht gleich, sondern nimm den kleinen Schubs für Dein Selbstbewusstsein mit und such' Dir ein nettes Mädel "in der freien Wildbahn"... 

Wir sehen uns im Puff! 

R. Fahren 

Woher ich das weiß:Berufserfahrung – Bekennender Paysex-Nutzer und Autor von Fachliteratur

Meine Erfahrungen zu Markt . de sind eher schlecht als gut.

Wenn ich dort jemanden anschreibe und nach Preis frage bekomme ich keine Antwort.

Ich möchte vorher wissen was mich der Spass Kostet.

Treffen hatte ich fast keine und wenn es mal dazu gekommen ist stimmte die beschreibung gar nicht mit der Person überein.

Wenn du Sex braucht dann gehe ganz normal in ein Laufhaus, Bordel, Club etc. dort kannste dann vorher sehen was du bekommst und die Preise sind oft auch verhandelbar.

Einige ja, andere nein.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Bi yourself 🏳️‍🌈

Ja, die Frauen auf jeden Fall, aber für machen es nicht umsonst.

So weit ich weiß findest du dort nur Sexarbeiterinnen. Auch Taschengeld ist Hu*enlohn.

Ich bin da auch und würde sagen bin sehr real sonst könnte ich kaum dir antworten 😅