Mann arbeitet nicht, lässt sich bekochen...faul, kein Sex

21 Antworten

Ich sagte ihr das es dann eh anders kommt... man lädt Freunde ein insd neue Heim und alles ändert sich... nur der Anfang ist schwer aber später wird man dafür entschädigt wenn man erstmal seine neu gewonne Freiheit geniesst.

Mehr gibt es zu dem Thema ''Angst vor dem allein sein nach der Trennung'' nicht zu sagen und wenn das von dir, ihrer besten Freundin, nicht hilft, was sollen dann unsere Worte bewirken? Aber vielleicht ein paar Worte zu deinem besseren Verständnis: Es geht hier um mehr als um Angst vor dem allein sein. Es geht auch um das was aus der Beziehung hätte werden können, wenn man vielleicht früher die Weichen besser gestellt hätte und es geht um einen pubertierenden Sohn. Das Argument mit dem allein sein ist nur sehr viel einfach ausgesprochen als als dieses andere das da im Hintergrund schwelt. Ich würde deiner Freundin raten sich aber all dem einmal bewusst zu stellen. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt, lautet ein bekanntes Sprichwort und da ist was dran. Wenn man sich erst einmal bewusst macht was schlimmstenfalls passieren kann verliert das Unbekannt oftmals seinen Schrecken.

Deine Erfahrungen werden deiner Freundin allerdings vermutlich weniger helfen, jeder Mensch geht mit diesem Thema anders um. Es gibt eben Menschen die sich sehr viel schwerer tun einen Schlussstrich unter einen Lebensabschnitt zu setzen, das es gehen könnte beweist ja schon der neue Mann mit dem sie sich ''eingelassen hat''. Womit ich noch mal auf ihren Sohn zu sprechen kommen möchte. Das ist ein Spiel mit dem Feuer und nicht nur mit ner kleinen Kerzenflamme, sondern mit nem ausgewachsenen Flächenbrand. Wenn ihr Sohn das mit bekommt, mitten in der Pubertät, dann möchte ich wirklich nicht mehr mit ihr tauschen. Damit liefert sie ihrem Mann brisante Munition um sie als die böse hinzustellen, das ist gar keine gute Idee.

Die Pistole auf die Brust zu setzen wird übrigens auch nicht helfen, kann gar nicht. Der Mann ist völlig von ihr abhängig, ist komplett entmündigt, lebt quasi wie ein Baby das von ihrer Liebe genährt wird. Kein Wunder das er eifersüchtig ist ohne Ende und - zumindest mit ihr - sich keinen Sex vorstellen kann, Ödipus war halt doch die Ausnahme und nicht die Regel.

Deine Freundin liegt Dir sehr am Herzen, aber Freundschaft bedeutet auch, Raum zu lassen. Deine Freundin hat geheiratet, sich in der Ehe arrangiert und erwachsene Entscheidungen getroffen, die zu ihrem jetzigen Leben führten. Das muss man erst einmal akzeptieren.

Wenn zwei Frauen sich treffen, benutzen sie das offene Ohr der anderen, um ihren Frust loszuwerden. Das spiegelt aber nicht zwangsläufig die komplexe Beziehung zwischen Ehepartnern. Die Freundin denkt, dass die Ehe katastrophal sei, was aber nicht sein muss. Vielleicht gibt es ja KOmponenten in der Ehe, die sie toll findet und Dir verschweigt. Vielleicht gibt der Mann ihr Sicherheit, Wärme etc. Wenn sie noch keine Trennungsentscheidung getroffen hat, hängt sie ja noch an ihrem Mann.

Du kannst Dich nicht mit Deiner Freundin gleichsetzen. Du hast vielleicht die Trennung glücklich vollzogen. Anscheinend ist das aber vorerst noch kein Weg für Deine Freundin. Quatsch Ihr da nicht rein, sie weiß, was sie tun kann, lass sie die Entscheidungen selber treffen.

Alles Gute.

So ein Blödsinn! 1. Eben diese Sicherheit fehlt doch komplett da seid Jahren arbeitslos 2. Welche Wärme? Wenn man keinen Sex mehr hat aber danach verlangt und nur kontrolliert wird weil bereits beim MAnn Verlustängste herrschen? 3. Die Trennungsentscheidung war schon mal getroffen wie man lesen kann aber der Stress war zuviel des guten...also leiber dem Schicksal nachgegeben und als Geldverdienerin und putze weiter gemacht. 4. Ich setze mich nicht mit der Freundin gleich aber was wäre ich für eine Freundin wenn ich sie weiter leiden sehe????? Und das stimmt... die Trennung "glücklich" vollzogen! Und nicht rein "quatschen" ? Wo bitte schön ist denn das Quatsch meine Liebe? 5. Außwerdem geht es hier nicht um mich sondern um die Freundin lesen.. also besser lesen statt hier nutzlose unpassende Kommentare abgeben!!

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Ich sehe das genau wie Du (bin alleinerziehend). Am Anfang ist es erst mal schwer, die Umstellung und alles und spaeter kann man sich nicht mehr vorstellen, warum man so lange gewartet hat mit der Trennung. Und ich kenne einige, die (bei gut funktionierender Beziehung) verlassen wurden, bzw. sich wegen Seitensprungs des Mannes getrennt hatten, die sich nie vorstellen konnten, Single zu sein nach so langen Jahren und die ihr Leben total geniessen und viel gluecklicher sind als frueher. Klar gibt es Zeiten, wo man was vermisst, aber die guten Zeiten wiegen das auf. Man wird selbstbewusster und fuehlt sich befreit von einer Last. Und das allein sein muss ja nicht fuer ewig andauern. Und in einer solchen Beziehung fuehlt man sich doch auch allein.

Ist irgendwie im Schwimmbad im Sommer, wenn man nicht ins Wasser will, weil das so kalt ist beim Reingehen. Aber ist man erst mal drin und hat sich dran gewoehnt, ist es angenehm kuehl.

ist eigentlich nur die Angst vor Neuem, vor der Veraenderung. ABer sie muss dazu bereit sein und den ersten Schritt tun wollen. Das Leben ist viel zu kurz, um es sich in einer solchen Beziehung so versauen zu lassen, finde ich.

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@petrapetra64

ich habe mal von einer Studie mit schwer erkrankten Frauen gelesen (zB. Krebs), dass sehr viele sich von ihren Maennern getrennt haben, innerhalb der ersten Phase der Erkrankung. Viele lebten einfach aus Gewohnheit mit dem Partner noch zusammen oder besser nebeneinander her und weil was Neues anzufangen immer ein Risiko bedeutet.

Aber in der Phase, wo sie nicht wussten, ob sie noch lange zu leben haben, dachten sie eben drueber nach, was ihnen wichtig war im Leben und was sie noch machen wollten und merkten dann, dass sie definitiv nicht in dieser Beziehung versauern wollten, von der sie auch keine Unterstuetzung erhielten. Vielleicht sollten sich das andere auch mal vor Augen halten, was waere, wenn sie wuessten, dass sie vielleicht nur noch ein paar Jahre zu leben haetten, wie sie diese gerne verbringen wuerden.

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Diese Verhaltensweisen ihres Mannes hat sie doch mitzuverantworten.

Wenn sie ihm immer alles "durchgehen" hat lassen und ihn schön bekocht hat, wahrscheinlich auch sonst noch den gesamten Haushalt gemacht hat, ohne ihn jemals aufzufordern, dass er sie unterstützt, dann wäre er doch blöd, wenn er plötzlich damit anfangen würde, sich nun aktiv an allem zu beteiligen inklusive Sex.

Vielleicht hat er ja tagsüber auch eine interessantere Sex-Variante gefunden, während sie arbeitet. Dann ist er abends zu "ausgelaugt", um ihren Wüschen noch gerecht zu werden.

Kurzum, eine Frau, die sich immer alles gefallen läßt, wird schnell langweilig für einen Mann.

Jetzt zu jammern bringt doch nichts, da hätte sie schon sehr viel früher damit anfangen müssen Aufgaben an ihn zu verteilen, was er zu erledigen hat während ihrer Abwesenheit.

Offensichtlich ist er nicht gerade ein Organisationsgenie, also geht das halt nur, wenn sie nur noch die Organisation übernimmt, die Ausführung der Arbeiten aber von ihm übernommen wird.

Was den Sex anbelangt, könnte ichmir vorstellen, dass Deine Freundin auch nicht gerade das Non plus Ultra an Erotik mitbringt, wenn sie erschöpft von der Arbeit nach Hause kommt.

So beschränkt sich die ganze Beziehung darauf, dass sie meckert und damit ihren Mann demütigt, anstatt, dass sie mal konsequenter Leistungen einfordert, wenn er schon nicht von alleine draufkommt.

Den Ratschlag zurTrennung muß man in dem Fall nicht unbedingt geben. Viel wichtiger wäre es, wenn die beiden mal eine Partnerschaftsberatung in Anspruch nehmen und Deine Freundin sich pschologische Hilfe sucht, denn auch sie muß ihr Verhalten insgesamt verändern.

Sich lediglich einen Lover zu suchen ist sicher nicht die Lösung, wenngleich das kurzfristig auch befriedigend ist.

Nun, für mich wäre es ein Trennungsgrund.

Sie ist nicht glücklich mit ihm, er hilft nirgendwo, ist eifersüchtig, tut nichts etc. So kann man ja keine Beziehung führen.

Für ihn ist es natürlich praktisch. Er lässt sich bekochen und für sich putzen und muss keinen Finger rühren.

Ich habe erst eine Beziehung beendet, weil sie Ihren Hintern nicht hochbekam und nicht half und es keinen Sex gab. Nun habe ich eine neue Frau die mir vollkommen beisteht; die mir im Haushalt hilft, die Spass am Sex hat, ein vollkommen anderer Mensch. Und nun bin ich glücklich. Ich habe aber auch ein Jahr lang gehadert ob ich sie verlassen sollte oder nicht. Aber letzten Endes habe ich gemerkt, dass sich Menschen nicht ändern und man selbst etwas tun muss um die Situation zu ändern. Ich habe es getan und keineswegs bereut. Ich bin nun endlich wieder glücklich.

Ich wäre für Trennung.

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