Worst Case ist eingetreten: Sollen wir uns mit China verbünden?
Keine Autoproduktion mehr in Deutschland, alle Hersteller und Zulieferer sind betroffen. BIP wird massiv nach unten revidiert. Millionen Arbeitsplätze und Renten sind in Deutschland in Gefahr weil die Amis sich mit den Chinesen prügeln. Worst Case Szenario ist Realität. Sollen wir uns mit China verbünden um wieder Chips zu bekommen?
14 Stimmen
6 Antworten
"Keine Autoproduktion mehr in Deutschland, alle Hersteller und Zulieferer sind betroffen."
Warum ist das plötzlich passiert? Hier sind die Gründe:
Die niederländische Regierung hat zunächst die Kontrolle über den Chiphersteller Nexperia vor ca. zwei Wochen quasi zwangsweise übernommen. Es ist ein beispielloser Vorgang in der europäischen Technologiebranche:
Nexperia: Niederlande haben Kontrolle über chinesischen Chiphersteller übernommen - DER SPIEGEL
Der chinesische Firmenchef Zhang Xuezheng wurde per Gerichtsbeschluss abgesetzt – und das auch auf Druck der US-Regierung.
Der niederländische Chiphersteller ist seit einigen Jahren im Besitz des chinesischen Konzerns Wingtech.
Das Unternehmen produziert in Hamburg mit rund 2.500 Angestellten einfache Halbleiter wie Dioden und Transistoren. Nach der Fertigung in Norddeutschland werden die Chips zur Weiterverarbeitung in die Volksrepublik geliefert.
Die meisten Chips, die die europäischen Autohersteller bisher verwendeten, stammten aus Nexperia, also Wingtech aus China
Das chinesische Handelsministerium (als Vergeltung für die erzwungene Übernahme von Nexperia durch die niederländische Regierung) untersagt mittlerweile den Export bestimmter Bauteile, die mit Nexperia-Halbleitern ausgestattet sind. Laut Wingtech betrifft das rund 80 Prozent der Endprodukte.
Das Ergebnis: Der Chiphersteller kann seine Belieferung der Autobauer nicht mehr sicherstellen. Am 10. Oktober wurden die Kunden informiert, dass die Bestände nur noch für wenige Wochen reichen könnten:
Das ist eher nur ein Wunschdenken. So schnell kann es gar nicht sein.
Die Produktion von Chips oder Halbleitern erfordert enorme Mengen von Strom.
Die aktuellen Strompreise in Europa sind exorbitant hoch, das bedeutet, dass die Massenproduktion von Chips oder Halbleitern in Europa sehr teuer wird.
Das Ergebnis ist, dass zwar viel Geld investiert wird, der Gewinn aufgrund der hohen Kosten (vor allem Strompreis) jedoch sehr gering oder sogar verlustreich ist.
Wer wäre bereit zu investieren, wenn er keinen Gewinnanreiz hätte oder auch fast nur die Aussicht auf Verluste hätte?
Andere Faktoren, wie Rohstoffpreise, Arbeitskosten, Logistikkosten usw. habe ich noch gar nicht angefangen
Alle diesen Kosten in Europa sind TEUER, wenn nicht sogar sehr teuer.
Wer wäre bereit zu investieren, wenn er keinen Gewinnanreiz hätte oder auch fast nur die Aussicht auf Verluste hätte?
europäische Visionäre, die ein starkes, unabhängiges Europa wollen
Die aktuellen Strompreise in Europa sind exorbitant hoch
warum??
was muß die EU tun, damit der Strom in Europa billiger wird?
wer verdient am hohen Strompreis?
und warum investieren diejenigen nicht in Europa, die mit dem hohen Strompreis verdienen?
und je mehr Chips ich produziere, umso billiger werden sie
wenn die ganze Produktion ausgelagert wird, braucht man sich nicht wundern, wenn uns die anderen mit hohen Preisen, oder Nichtlieferung von benötigtem Material und Gütern, erpressen
Realität ist, VW (Group), BMW (group), Mercedes (Group) und Stellantis (also auch Opel), sind von Nexperia abhängig.
Jeder einzelne Deutsche Autohersteller (ja natürlich auch Porsche) ist abhängig von Nexperia.
Wenn dann aber die Ansage aus den USA an die Niederlande kommt: "Nehmt den Chinesen ihre Firma weg indem ihr ein Kriegsgesetz nutzt" und sie das wirklich tun, dann macht man sich zum Feind.
Wenn China komplett dicht macht, nicht nur für Chips sondern für Seltene Erden, dann ist die Deutsche Wirtschaft am absoluten Ende.
Und bevor jemand kommt "Hö ja mach doch Chips in Europa hä?" Viel Spaß ohne Seltene Erden.
Falls dann noch ein dümmerer kommt und meint "Aber Deutschland hat doch welche", dann kann man nur darauf hinweisen, das China das einzige Land auf der Welt ist, das diese verarbeiten kann.
Am Beispiel Japan, seit 15 Jahren versuchen sie es, mehrere Milliarden investiert und gleichzeitig sind sie noch zu über 70% in der gewinnung Seltener Erden abhängig von China.
Die Kleinen hier auf GF die sagen das wir dann mal "eben" selbst alles bauen darf man nicht ernst nehmen xD
Weil die von der Propaganda komplett besessen sind.
Der Prozess der gewinnung von Seltenen Erden wird ja immer als Drecksarbeit von Zeitungen usw. Online dagestellt.
https://www.fr.de/wirtschaft/seltene-erden-als-waffe-wie-china-mit-seiner-dominanz-dem-westen-schadet-zr-93834349.html bestes Beispiel, hier wird dieses Jahr erst von Seltenen erden geredet, in Verbindung damit wird ein 30 Jahre Altes Foto von 4 Leuten mit Schaufeln in der Hand, die Dreck wegtragen gezeigt.
Da denkt man halt "ja das kann man ja in Deutschland auch machen, sollen sich mal nicht so anstellen". Ist aber nicht so, punkt.
Und falls ein dritter, noch dümmerer kommt und meint, ja aber das ist doch gar kein allzu großes Problem:
Hier sind die Worte der Deutschen Autohersteller:
"deeply concerned by potential significant disruption to European vehicle manufacturing if the interruption of Nexperia chips supplies cannot be immediately resolved"
Deutschland bzw. Europa muss eigenständig benötigte Teile entwickeln.
Früher sind Autos auch ohne Chips gefahren.
Korea und Malaysia z.B. produzieren auch eine Menge solcher Dinge.
weiss aber nicht was für spezielle Sachen die Autoindustrie braucht,nur dass es einfache Chips sein sollen.
Jaja, Koreaund Malaysia produzieren, beide sind aber in ihren Gesamten Prozess zu 100% von China abhängig.
Von dem Material selbst, mit hin zu der Technik und dem Know How, nichts davon kommt aus Korea.
China kontrolliert 97% der Globalen Seltenen Erde Produktion und Verarbeitung.
Ich rede nicht von seltenen Erden,sondern von elektronischen Bauelementen.
Hm und was braucht man um diese elektronische Bauelemente herzustellen..?
Nein, die ganze Geschichte ist hier:
Die niederländische Regierung hat die Kontrolle über den Chiphersteller Nexperia vor ca. zwei Wochen quasi zwangsweise übernommen. Es ist ein beispielloser Vorgang in der europäischen Technologiebranche.
Der chinesische Firmenchef Zhang Xuezheng wurde per Gerichtsbeschluss abgesetzt – und das auch auf Druck der US-Regierung.
Der niederländische Chiphersteller ist seit einigen Jahren im Besitz des chinesischen Konzerns Wingtech.
Das Unternehmen produziert in Hamburg mit rund 2.500 Angestellten einfache Halbleiter wie Dioden und Transistoren. Nach der Fertigung in Norddeutschland werden die Chips zur Weiterverarbeitung in die Volksrepublik geliefert.
Die meisten Chips, die europäische Autohersteller bisher verwendeten, stammten aus Nexperia, also Wingtech aus China
Das chinesische Handelsministerium (als Vergeltung für die erzwungene Übernahme von Nexperia durch die niederländische Regierung) untersagt mittlerweile den Export bestimmter Bauteile, die mit Nexperia-Halbleitern ausgestattet sind. Laut Wingtech betrifft das rund 80 Prozent der Endprodukte.
Das Ergebnis: Der Chiphersteller kann seine Belieferung der Autobauer nicht mehr sicherstellen. Am 10. Oktober wurden die Kunden informiert, dass die Bestände nur noch für wenige Wochen reichen könnten:
dann sollte die Weiterverarbeitung der Halbfabrikate, auch schnellstens in Europa erfolgen
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