Sieht dieses Messer qualitativ aus?
Der Anbieter verkauft noch mehr wundervolle Messer, doch das wäre natürlich super für das tägliche führen, da es 42a konform ist.
12 Stimmen
6 Antworten
Nur vom „angucken“ kann man allenfalls etwas über die Optik sagen.
Nur weil es Damast ist muss der Stahl nicht gut sein. Da hängt es davon ab woraus der Damast gemacht wurde.
Ob das Material etwas taugt, dass weiss man nur wenn man Details kennt. Daher die Nachfrage oben.
Das kannst du ganz einfach selbst beurteilen: Am Preis.
Es ist eine Spear-Point-Klinge, also mit einer "falschen Schneide" am Klingenrücken. Das gibt dem Messer ein dolchartiges Aussehen und ich bezweifle, dass es damit § 42a konform ist.
Die falsche Schneide erschwert das Arbeiten mit dem Messer, z. B. wenn du mit der Hand Druck auf den Rücken ausüben möchtest oder das Messer beim Schnitzen so anfasst, dass nur die Spitze aus der Hand herausragt. Allein das wäre ein Ausschlusskriterium.
Fazit: Das ist ein Messer für die Vitrine, aber nicht zum Arbeiten. Thumbdown.
Bei einem Preis von 60 €, vielleicht sogar noch günstiger, wird es sicherlich kein Volldamast, sondern nur gelasert, max. Damast-Laminat sein.
Alles in allem also keine wirkliche Qualität. Sieht halt einfach nur "schön" aus.
Das ist ein Messer aller erster Sahne. Ob es auch 42a konform ist, kann ich nicht beurteilen, weil ich nicht weiß, ob die Klinge unter 12 cm ist. Das kannst du aber ganz leicht nachmessen.
Ich habe selbst Messer geschmiedet. Du siehst es nicht nur an der Klinge, sondern auch am Griff. Das Holz wurde aus einem Stück hergestellt und ist kein Plastik.
Solche Messer bekommt man z.B. aus Pakistan schon für unter 30 Euronen. Nicht alles was gut aussieht ist auch hochwertig.
https://www.maximtac.de/damastmesser-damast-palisanderholz-handarbeit-223.html
Das was du da gezeigt hast, ist ganz offensichtlich Schrott. Da gebe ich dir Recht. Das Messer des Fragestellers ist etwas ganz anderes. Du siehst es schon an den beiden Mosaikstiften. Da hat sich jemand richtig Mühe gegeben.
Um zu beurteilen, ob sich da jemand Mühe gegeben hat oder es einfach nur billige Massenware ist, müsste ich den Preis wissen. Ein ordentliches und brauchbares solches Messer aus Damaszener Stahl kostet mehrere hundert Euro.
Mosaikpins sind da kein Kriterium. Die gibt es auch bei Fabrikware.
https://bogenfreund.de/shop/produkt/outdoormesser-damast-olivenholz
https://maqson.de/produkt/damast-messer-damaszener-stahl-jagd-knife-damascus-hunting-bowie-2
https://www.frankonia.de/p/parforce/damastmesser-pecora/2009782
Ich muss schon sagen, du gibst dir echt Mühe mit deinen Links :) Ich bin noch immer der Meinung, dass dies ein sehr gutes Messer ist. Mir gefällt die Klingenstärke, die Form, einfach alles.
Das Aussehen ist gut, da kann man nicht widersprechen. Aber wenn es tatsächlich nur 20 - 30 Éuronen kosten sollte, dann spricht das nicht für Qualität, geschweige denn viel Handarbeit.
Davon steht da aber nichts. Ich gehe davon aus, dass es deutlich teurer ist.
Ist doch immer das Gleiche. Der Fragesteller will eine möglichst umfangreiche Antwort,, aber selbst macht er keine Angaben.
Die Mosaikstifte sind maschinell hergestellt, der Klingenrücken unsauber verschliffen, Die Klinge aus einem Strang Industriedamast gestanzt, da der Damast der Klinge nicht folgt. Das Lederholster ist nur einfach mit einem dünnen Garn genäht.
Ich kenne mich zwar sonst nicht mit Messern aus, aber ich besitze ein Badlander von Messermacher Steffen Meyer aus Buchholz in der Nordheide. Von daher....
Woran erkennst du das?