Eintragung ins Schuldenregister beim Amtsgericht wie kann ich wirkungsvoll wiedersprechen oder kann der Gläubiger das auch zurück ziehen?

Hallo

Ich habe auf grund einer mehrjährigen Fortbildung Bafög für erwachsene in Anspruch genommen gehabt.

Im Juli wurde eine selbstauskunft angefordert die hatte ich ausgefüllt und hin gesendet und da ich bis zum 3 Dezember keine Rückmeldung bekommen habe habe ich sie noch mal Foto Kopiert und hin gesendet und mit geteilt das ich noch keine eingangsbestätigung erhalten habe bzgl. meines briefes und ob sie mit einer weiteren Stundung einverstanden sind und auch den aktuellen Harz4 bescheid bei gelegt.

Am 11 hatte ich jetzt ein Schreiben vom Gerichts vollzieher im Briefkasten das meine Schulden nun ins Schuldnerregister eingetragen werden beim Amtsgericht und ich 14 Tage Zeit hätte diesem zu wider sprechen weil ich ja nicht zur Abgabe einer eidestatlichen Versicherung erschienen währe.

Ich habe habe aber nicht mal eine Einladung zu einer entsprechenden Abgabe erhalten. Und die Kasse weiss auch davon abgesehen das ich die nicht mal abgegeben darf denn dann könnte ich nie in meinem erlernten Beruf arbeiten und auch nie eine entsprechende Ratenzahlung anbieten in meinem Leben die diese Schulden vollständig abzahlen könnte solang ich lebe.

Und hätte insgesammt ca 6 Jahre umsonst Ausbildungen gemacht .

Die Frage ist welche Konsequenzen hätte dieser Eintrag für mich, währe der nur beim Amtsgericht sichtbar oder haben auch noch die Schufa, Creditreform,... auch darauf zugriff so das sie mir damit meine ganzes Leben versauen ?

Reicht es jetzt wenn ich darauf hinweise das ich das Schreiben zur einladung einer eidestatlichen Versicherung nicht bekommen habe und die entsprechende Stelle auch meines erachtens gar nicht rechtlich dazu befugt war dieses einzuleiten da sie schliesslich meine selbstauskunft ordnungsgemäß von mir zugesendet bekommen hatten im sommer so das ich davon ausgehen konnte das sie diese auch erhalten haben denn sie haben bis heute ja trotz der in diesem falle vorliegenden Verpflichtung der Mitteilung das nichts angekommen währe mir nichts gegenteiliges mitgeteilt.

Wie verhalte ich mich jetzt richtig , was mache ich jetzt um das zu verhindern ?

Könnt ihr mir vielleicht ein muster schreiben erstellen ?

Kann ich jetzt noch mit weiteren Konsequenzen rechnen ?

Ich bin gerade richtig traurig, sauer, und verzweifelt und hoffe ihr könnt mir helfen.

Ich danke euch für eure Hilfe und hoffe es geht euch nicht so mies wie mir und wünsche euch einen schönen Tag

Mfg

Trend4

Rechtsanwalt, Schulden, Recht, Anwalt, Amtsgericht, BAFöG, eidesstattliche versicherung, Gerichtsvollzieher, Selbstauskunft, Schuldnerregister
5 Antworten
Böse Überraschung von Creditreform (Selbstauskunft)? Kann mich jemand aufklären?

Ich habe eine Selbstauskunft bekommen mit einer bösen Überraschung. Leider kenne ich mich damit kaum aus.

Also ich fang mal mit der Bonität an. Bei mir steht dass ich in der Risikoklasse 3 im roten Bereich bin (ich glaube das ist schon mal kein gutes Zeichen).

Da steht dann weiter unten etwas zu der Zahlungsweise über Negativmerkmale und weiter hinten steht eine Zahl (70)... Also habe ich etwa 70 Negativmerkmale? Ich verstehe das nicht, oder ist damit nur mein Score gemeint? Daneben steht dazu noch: Kredite werden abgelehnt und von einem Geschäftsvertrag wird abgeraten.

Dann steht da noch eine Beurteilung von Zahlungsinformationen:

Da stehen bei Negativmerkmalen 5 Einträge mit dem Vermerk: Gläubigerbefriedigung ausgeschlossen.

Dann sind noch Informationen zu laufenden Inkassoverfahren aufgelistet. Bei mir ist da mindestens 1 laufendes gerichtliches Verfahren und 10 abgeschlossene vorgerichtliche Verfahren.

Meine Fragen:

Was bedeutet abgeschlossene vorgerichtliche Verfahren?

Und was hat es mit dem laufenden gerichtlichen Verfahren auf sich?

Was bedeutet bei den Negativmerkmalen: Gläubigerbefriedigung ausgeschlossen? Ich muss dazu sagen dass ich bis jetzt noch keine Post vom Gerichtsvollzieher erhalten habe und mir nichts bekannt ist von laufenden Verfahren.

Wie lange bleiben die Einträge da gespeichert?

Gesundheit, Familie, Geld, Sex, Psychologie, Bonität, Gesellschaft, Inkasso, Kaufsucht, Selbstauskunft, Überraschung, Wirtschaft und Finanzen
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Mieterbewerbung - was ist alles erlaubt?

Hallo,

wir, mein Menne und ich, suchen seit Wochen eine Wohnung. Siehe weitere gestellte Fragen... Immer zu werden wir abgelehnt. So, nun hatten wir gestern Glück und nen coolen Makler, der für uns ein gutes Wort einlegen wollte.

Die Bewerbung ist an sich perfekt gewesen. Neben Mieterauskunft, Einverständnis in ALLE Konten schauen zu dürfen, Einverständnis für die SCHUFA und Bafög Bescheide und auch Belege über beide Nebenjobs (400€), haben wir meine Großeltern als Bürgen angegeben mit voller Haftung. Diese sind Rentner (Rentenbescheide + Einverständnis SCHUFA/Konten liegen ebenfalls in der Bewerbung) mit abbezahltem Haus usw. Nebenbei möchte der Vermieter auch noch 1300€ Kaution. Soll er haben....

Wir beide bekommen Bafög (Höchstsatz und elternunabhängig)! Sind also plus die Jobs im Monat 1030€ = 2060€. Die Wohnung, die wir anmieten wollen ist rund 200€ GÜNSTIGER als die jetzige. Warmmiete liegt bei 520€. Insgesamt wohnen wir seit sieben Jahren zusammen in mittlerweile drei Mietwohnungen. Über alle gibt es eine Mietschuldenfreiheit und die Bestätigung, dass die Miete immer (7 Jahre lang!) pünktlich gezahlt wurde. Auf unserem Sparbuch gibt es ebenfalls noch eine Rücklage über rund 4000€.

Nun zu meiner Frage: da wir fast 30 Jahre alt sind und das alles schon ganz schön viel Abhängigkeit und Bitten usw an die Großeltern ist, sehen wir mehr Informationen (wobei mir auch bekannt ist, dass Bürge + Kaution schon nicht zulässig ist - aber was soll es: wir sind in der Not uns so 'nackig' zu machen...) nicht ein.

Der Vermieter möchte aber zu seiner Sicherheit auch noch, dass die Großeltern den Mietvertrag unterzeichnen! Und da bin ich mehr als dagegen. Die Großeltern wohnen nämlich rund 400km weit entfernt und in Anbetracht der Umstände fühlen wir uns mehr als denunziert... Was würdet ihr machen? Ist das mittlerweile so üblich?

Bürge, Selbstauskunft
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