Ist es "seriöses Wirtschaften" wenn ich Waren verkaufe, die noch gar nicht produziert sind?

Beispiel: Ein Unternehmen hat ganz viele Geschäftsführer, die den ganzen Tag damit beschäftigt sind Aufträge ranzuschaffen. Produziert wird erstmal nichts. Erst wenn die Aufträge da sind werden Stellenanzeigen geschaltet in denen steht "Wir sind ein erfolgreiches Unternehmen und haben so viele Aufträge, dass wir neue Mitarbeiter suchen die..." oder wird die Unterstützung durch öffentliche Mittel gefordert weil man ja so viele Aufträge hat, systemrelevant ist, und sonst Arbeitsplätze verloren gehen wenn das Unternehmen die Aufträge nicht erfüllen kann. Ich dachte bisher immer sowas ist unseriös, weil mit Waren gehandelt wird, die noch gar nicht da sind. Jetzt habe ich aber von anderen Leuten gehört, dass das total seriös ist, weil "auf SIcht gefahren wird" und erst produziert wird wenn man 100% sicher ist, dass es verkauft wird. Und meine Haltung sei "Zockermentalität". Aber ich fordere doch nur, dass Unternehmen Risiko eingehen, und finde dass unternehmerisches Risiko belohnt werden muss und nicht so eine Vollkaskomentalität, wo Unternehmen erst dann investieren wenn die 100% sicher sind, dass die Investition sich lohnt, auch noch durch öffentliche Stellen (Beispiele erpare ich mir) unterstützt wird. Hab ich Unrecht? Ich habe bisher immer gedacht, es ist in der Marktwirtschaft wichtig, dass man Risiko eingeht, und dass derjenige belohnt wird der auf das richtige Pferd setzt (investiert). Mir scheint es aber immer mehr so, dass ich der Dumme bin.

Wirtschaft Betriebswirtschaft Kaufleute Wirtschaft und Finanzen
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Warum muss ich ALLE Prüfungen wiederholen, obwohl ich 3 von 5 bestanden habe?

Hey, ich bin im 3. Lehrjahr zur Kauffrau für Büromanagement (Ausbildung geht noch bis 21.09.2017). Leider habe ich 2 von 5 Prüfungen ganz knapp nicht bestanden... Nun habe ich von meiner Ausbilderin erfahren, dass all diejenigen, die durchgefallen sind, alle Prüfungen im November wiederholen müssen und nicht nur die, die sie nicht bestanden haben. Meine Klassenlehrerin, Ausbilderin, eigentlich alle, sind auch geschockt und verstehen es nicht. Es sei eine Entscheidung vom Regierungspräsidium. Nun habe ich dem Regierungspräsidium geschrieben und bekam die Antwort, sie seien dafür nicht zuständig, ich soll mich an die IHK wenden. Die IHK hat aber gesagt Regierungspräsidium. Damit man es versteht: Ich möchte nicht ALLE Prüfungen wiederholen, da z.B. der erste Teil sowieso schon im 1. Lehrjahr bzw. ich war 2 Monate im 2. Lehrjahr geprüft wurde, da es ja eine gestreckte Abschlussprüfung ist/war. Diesen Teil habe ich auch als eine der Besten abgeschnitten. Deshalb verstehe ich es einfach nicht und frage mich, wo der Sinn bei der Geschichte ist. Meine Frage ist also, wieso muss ich alle Prüfungen wiederholen, obwohl ich sonst alle gut bestanden habe und an wen soll ich mich wenden, damit das vielleicht doch noch umentschieden wird? Danke im Voraus!

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