Also ganz ehrlich… ich hab die zweite Staffel jetzt fertig geschaut und muss sagen: Ich fühl mich einfach nicht verbunden mit der Serie. Die Story hat eigentlich richtig geiles Potenzial, aber es wird einfach nicht ausgeschöpft.
Die Charaktere wirken leer. Es gibt kaum emotionale Tiefe oder Momente, wo man wirklich mitfühlt. Itadori trägt theoretisch den mächtigsten Fluchgeist überhaupt in sich, aber das wird fast gar nicht gezeigt. Kein richtiges Gespräch zwischen ihm und Sukuna, keine innere Spannung – einfach nur mehr Power, aber keine Bedeutung dahinter.
Die Kämpfe sehen optisch krank gut aus, das geb ich zu. Aber sie fühlen sich trotzdem langweilig an. Keine Emotion, kein Hype, keine Story hinter dem Kampf – einfach nur Effektgewitter. Selbst bei Szenen, die eigentlich emotional sein sollten (wie der Fight zwischen den zwei Brüdern), bleibt das Gefühl komplett aus.
Alles geht zu schnell, man wird direkt reingeworfen, und vieles wird einfach übersprungen. Kein richtiger Aufbau, keine Ruhe, um irgendwas wirklich zu verstehen oder zu fühlen.
Kurz gesagt: Jujutsu Kaisen hätte ein Meisterwerk sein können, wenn sie mehr auf Story, Emotion und Charakterentwicklung gesetzt hätten – statt nur auf krasse Animationen.