Anerkennung der Erwerbsminderung: abgelehnt - Frage: Medikamentöse Therapie, Therapie - Rechte?

Können Sie mir einen Rat geben, bitte, kennt jemand sich aus?

Die Anerkennung meiner vollen Erwerbsminderung wurde abgelehnt - die Begründung ist, dass ich zu wenig krank sei und vor allem die Therapie nicht ausgeschöpft ist.

Frage: Ich habe bereits vier Therapien hinter mir, ohne Erfolg. Es hieß, ich müsse mich weiter therapieren lassen.

Außerdem kann ich nur Johanniskraut als Medikament nehmen. Mein Arzt stimmt dem jedoch zu und ich kann auch nichts anderes nehmen, weil bestimmte Ängste vor Psychopharmaka sich verstärken. Man kann mich doch nicht zu Psychoph. zwingen. Es ist aber anscheinend ein guter Grund, die EM abzulehnen. Darf das sein?

Ich habe bereits viele Psychopharmaka probiert, nun ist aber Schluss, mich macht das Rumexperimentieren krank. Das einzige ist Johanniskraut. Es soll außerdem hoch wirksam sein, besteht also keinen Anlass, zu sagen, weil ich keine Psychoph. nehme, sei der Leidensdruck wohl zu gering und ich müsse erst das weiter machen.

Das Krankheitsbild ist komplex, in der letzten Therapie hieß es, es sei unheilbar.

Ich bin nun im Widerspruch.

Was ich brauche – meine Frage ist, ob mir jemand sagen kann, wo ich diese Informationen und Nachweise finden kann -

- Wirksamkeit von Johanniskraut im Vgl. zu Psychoph. genauso wirksam

- Mein komorbides Krankheitsbild ist in Therapie gescheitert – 4 Therapien habe ich bereits hinter mit – die Begründung, ich müsse weitere Therapien machen, ist sinnlos – wie gehe ich hier vor, welche Nachweise von Studien etc. kann man anbringen?

- Persönlichkeitsstörung, Zwangserkrankung, Depression, Angst etc. sind Thema – welche Belege gibt es, dass nur eine Therapie helfen kann, Psychoph. Nicht heilen können

- darf man mich zu Psychoph. Zwingen – bzw. für die Ablehnung das Argument benutzen, dass ich keine Psychoph. Nehme und damit kein hoher Leidensdruck bestehen kann?

Gibt es gerichtliche Urteile, nach denen Johanniskraut als gleichwertig und vollwertig anzuerkennen sind? Oder nach denen zum Beispiel festgestellt wurde, dass – z.B. bei Persönlichkeitsstörung, Zwang – im Grunde nur Therapie hilft und wenn diese nicht wirkt, auch Psychph. Nicht in dem Maße helfen, die Arbeitsfähigkeit herzustellen?

Über jede Hilfe bin ich froh und bedanke mich!

Schule, Erwerbsminderungsrente, Rechte, Psychologie, Erwerbsunfähigkeit, Gerichtsurteil, Gesundheit und Medizin, Johanniskraut, Persönlichkeitsstörung, Psychopharmaka
9 Antworten
Johanniskraut hilft nicht, was tun?

Hallo bei mir würden mittelschwere Depression, eine sozialphobie, eine ängstlichepersönlichkeitsstörung,psychosomatische Beschwerden und ein Reiz Magen diagnostiziert. Hatte vor drei Jahren auch Depressionen und eine sozialphobie diagnostiziert bekommen war damals auch für 1-3 Monate weiß das nicht mehr genau einmal die Woche beim Therapeuten und später für ca.6 Wochen in einer Tagesklinik. Die Therapeutin hatte mir damals zwei pflanzliche antidepressiva verschrieben, in der Klinik wollten die mir chemische antidepressiva verschreiben meinten aber erst ich soll es mit denn pflanzlichen erstmal weiter probieren. Als ich aus der Klinik raus war und sich meine Lebenssituation geändert hat. Die meiner Meinung nach der Grund für die Erkrankung war, ging es mir ein Jahr lang super. Ich dachte ich wehre geheilt, klar paar Sachen waren immer noch die blöd waren, aber aus dem schlimmsten war ich raus. Seit Herbstferien letzten Jahres geht es mir wieder richtig beschissen. War bei Ärzten und warte jetzt auf die Aufnahme in eine stationäre Klinik. Mir wurde wieder gesagt ich soll antidepressiva nehmen, da ich aber sehr große Angst davor habe und mein Partner strengstens dagegen ist, habe ich es bis jetzt noch nicht gemacht. Nehme seit es wieder angefangen hat johanniskraut, Baldrian und passionsblume, was mir die Therapeutin damals empfehlen hat. Bei denn Ärzten hier wurde mir auch gesagt ich kann es erstmal damit probiere. Seit dem sind es schon ca 4 Monate die ich es nehme. Auch habe ich schon Vitamine, Mineralien und Spurenelemente probiert und auch andere Mittel die angeblich antidepressiv wirken sollen wie Melisse, Lavendel oder Ginsing. Jetzt hat mir mein Freund etwas aus dem Internet bestellt eine Aminosäure oder so, die helfen soll. Habe aber das Gefühl das das johanniskraut und sonstige Präparate nicht helfen, vielleicht minimal weil es ging mir schon zwischenzeitlich viel viel schlimmer. Aber wann hört das auf, wann fangen die johanniskraut an zu wirken, wann geht es mir wieder gut? Wenn das johanniskraut nicht wirkt, wirkt dann überhaupt irgendetwas bei mir? Hat jemand Tipps und Erfahrungen und kann mir da weiterhelfen?

Therapie, Psychologie, Antidepressiva, Depression, Gesundheit und Medizin, Johanniskraut, THERAPEUT
10 Antworten
Johanniskrautpräparat Langzeitschäden, -störungen (Zirkulin, Johanniskraut Dragees H, Tagesdosis 300mg)?

Hallo! Ich habe vor etwa einem Jahr ein Johanniskraut Präparat ( Zirkulin, Johanniskraut Dragees H) zu mir genommen und glaube, dass ich noch heute gewisse Nebenwirkungen zu spüren bekomme.

Seit der Einnahme muss ich mir eingestehen, dass ich eine seltsame "Blödheit" vorzuweisen habe. Dabei reagiere ich auf Reize in meiner Umgebung sehr verlangsamt und bin in einer Umgebung mit hoher Reizdichte (Bahnhof, Innenstadt, ect.) sehr angespannt! Meine zwischenmenschlichen Interaktionen leiden sehr darunter, weil ich in Gesprächen die meiste Zeit den Faden verliere; ich kann dementsprechend keine treffenden Antworten mehr liefern, was mich oft als äußerst arrogant darstehen lässt. Familienmitglieder bestätigen mein eher "komisches" Verhalten und sind dem gegenüber mittlerweile sehr abgeneigt. Außerdem habe ich schon länger einen leeren Blick, so als wäre ich ständig in Gedanken und würde mein Umfeld nicht begreifen (Ich bin von Unikollegen schon hinter meinem Rücken deswegen belächelt worden). Neben starken Konzentrationsstörungen kommt es weiter zu öfters auftretenden Kopfschmerzen, die sich vorallem dadurch äußern, dass sie von Innen auf meine Ohren drücken und mehr am Schädelrand verlaufen.

Am aller schlimmsten empfinde ich jedoch die Unfähigkeit mich verbal korrekt zu verständigen: Meine Zunge fühlt sich leicht taub an, sodass ich mich manchmal sehr seltsam ausdrücke; möchte ich etwas sagen, muss ich mich schon sehr konzentrieren, um nicht über meine eigenen Wörter zu stolpern! Es ist manchmal sogar so, dass mir in einem Gespräch keine passenden, spontanen Äußerungen einfallen, sodass ich sehr kühl und distanziert wirke und gleichzeitig irgendwie dümmlich. Ich habe bereits mehrere Ärzte konsultiert und meine Blutwerte sind sehr gut. Eine Schilddrüsenunter bzw –überfunktion kann ich durch Ultraschall ebenfalls ausschließen, eine Schädel-MRT enthüllte ebensowenig Auffälligkeiten.

Ich ernähre mich sehr gesund (überwiegend Obst und Gemüse, wenig Fleisch und Milchprodukte) und bewege mehrmals wöchentlich. Leider weiß ich nicht mehr was ich noch tun soll.... vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder kennt jemanden aus dem Bekanntenkreis? LG

Kopfschmerzen, Antidepressiva, Depression, Johanniskraut
2 Antworten
Johanniskraut Tee ersatz anti Depressiva?

so, hey. also ich bin vor knapp 2 jahren an einer mittelschweren depression erkrankt und habe diese dann auch bis vor 4 moanten mithilfe von tabletten so gut es ging in den griff bekommen. ich bin aber einfach kein fan von tabletten und habe ziemlich starke nebenwirkungen von meinen zu spüren bekommen, weshalb ich nach langem überlegen beschlossen habe, die einnahme der antidepressiva einzustellen und auf meinen mittlerweilen gesunden geist sozsuagen zu vertrauen, dass dieser mich so gut wie es nur geht wieder am leben teilhaben lässt und mich wieder glücklich sein lässt, was eigentlich bisher ganz gut klappt. ich und auch mein umfeld merken immer mehr, wie ich wieder zu der frau werde, die ich früher war. voller lebensfreude und sehr optimistisch. alles schön und gut. :) dennoch gibt es tage, ganz zu dem leid meines freundes, weil er damit am meisten leben muss, an denen ich einfach wieder in so eine art loch falle und antriebslos, lustlos usw bin. das dann meistens aber auch nur 1 oder 2 tage und nicht wie früher, mehrere monate durchgehend. tabletten kommen für mich nicht mehr in frage, deswegen habe ich mir vorgenommen, wenn es mal ab und an wieder so "rückfällige" tage gibt, 2 tassen johanniskraut tee aus der drogerie (Ein beutel entspricht 100g johanniskraut) an diesen tagen zu trinken und vitamin D tabletten einzunehmen. klar, das ist kein ersatz für eine hochkonzentrierte antidepressiva, aber kann ein tee aus der drogerie die stimmung wirklich beeinflussen und heben? "wirst du selber merken" oder sowas bitte unterlassen, da ich der meinung bin, man selber redet sich immer zuviel ein bzw trickst man sich selbst aus. würde einfach nur mal gerne wissen ob jemand mit einem tee in so einer art schon erfahrung gemacht hat, oder ob ich es gar nicht trinken müsse, weil es eh nichts bringt .. so in etwa :P

Medizin, Depression, Johanniskraut
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Johanniskraut - Neue und gute Antworten