Lohnsteuer aus 12-wöchigem Ferienjob zurück?

Hallo,

Ich habe 2017 in meinem 12 wöchigem Ferienjob knapp 5379, 75 € verdient, die auf mein Konto überwiesen wurden.

In der Lohnsteuerbescheinigung steht dass ich einen Bruttoarbeitslohn von 5873,78 € verdient habe und folgende Summen an Steuern einbehalten wurden:

Lohnsteuer: 689,30€

Solidaritätszuschlag: 34,65 €

Kirchensteuer: 54,97 €

Jetzt zu meinem Fragen.

1) Warum komme ich wenn ich die Steuerbeträge aufaddiere nicht exakt auf meinen Bruttoarbeitslohn von 5873,78€?

2) Ich möchte mir nun meine abgebe Lohnsteuer wieder zurückholen. Dazu bin ich auch berechtigt, da ich 2017 definitiv weniger als den Freibetrag von ca. 10 000 Euro verdient habe. In dem Jahr habe ich noch einen Nebenjob in einer Boutique gehabt, der noch bis 2018 ging. Ich wurde aber erst vor einem Monat bezahlt, besser gesagt meine Chefin hat mir im Juni erst die Hälfte meines Gehaltes das ich mir in der Zeit in der ich für Sie gearbeitet habe, überwiesen. Das sind 900 €, der komplette Lohn wäre knapp 1800 €. Muss ich wenn ich die Steuererklärung für das Jahr 2017 ausfülle, das Einkommen von meinem Nebenjob in der Boutique auch angeben? Mein Problem ist, dass ich das Geld erst in diesem Jahr erhalten habe.

Fakt ist selbst wenn ich den Lohn aus Ferienjob und den Job in der Boutique zusammen rechne, bleibe ich unter 10 000€. Denkt ihr daher dass ich gute Chancen habe die Lohnsteuer wieder zu bekommen?

Ich habe vor morgen direkt zum Finanzamt zu gehen und die Steuererklärung vor Ort auszufüllen und abzugeben? Welche Daten ausser denen, die ich eben genannt habe (und allgemeine Daten wie Adresse etc) , brauche ich denn noch?

Danke im Voraus & liebe Grüße

Steuern, Steuererklärung, Einkommensteuer, Einkommensteuererklärung, Lohnsteuer, Wirtschaft und Finanzen, Steuererklärung 2017
3 Antworten
Ergibt die Berücksichtigung des Progressionsvorbehaltes und Einkommen grundsätzlich keine Steuererstattung?

Ich frage für einen Freund, der erstmalig seine Steuererklärung(en) gemacht hat.
In diesme Fall geht es um das Jahr 2014, in dem er teilweise ALG1 bezog, teils aber auch Einkünfte aus einem Job hatte.

Die exakten Zahlen habe ich gerade nicht mehr im Kopf, aber ich meine er hatte von September bis Dezember ein Einkommen (2.200 - 2.300 brutto monatlich, Stkl. 1) und von Januar bis Mai war er mit 1000 oder 1400 netto beschäftigt. Von Mai bis August bezog er dann ALG 1 (zugrunde gelegtes Gehalt aus Vorbeschäftigung waren 1400 netto monatlich).
Ohne das ALG1 hätte ihm eine Erstattung von ca. 1000 € (lt. Elster.online Berechnung) zugestanden. Unter Berücksichtigung des Progressionsvorbehaltes wegen des ALG1 erhielt er nun nur besagte 54 € Kirchensteuer (lt. Kontobeleg) erstattet (obwohl er nie Kirchenmitglied war!).
Es wurde noch kein Bescheid erstellt, das Geld aber bereits überwiesen.

Frage:

Gibt es Einkommensgrenzen bzgl. Progression oder hebt sich die Steuererstattung generell mit dem Progressionsvorbehalt auf?

Ist es möglich, dass hier ein Fehler vorliegt?

Ab welchem Betrag muss das Finanzamt eigentlich nicht mehr erstatten / auszahlen? (Unter 30 €?)

Ich hoffe, ihr versteht meine Frage.

Recht, Steuererklärung, ALG 1, Einkommensteuererklärung, steuererstattung, Progressionsvorbehalt, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen
1 Antwort
Korrekte Absetzung von Mitteln für das Studium?

Hallo zusammen,

nach meiner absolvierten Berufsausbildung und anschließender Tätigkeit habe ich ein Studium aufgenommen und die Tätigkeit dafür beendet. Jetzt sitze ich gerade (Ja, es ist 2:31 Uhr nachts) an der Steuererklärung für 2017 und muss das irgendwie korrekt eintragen.

Ich nutze: Wiso steuer: Start 2018

Ich habe jetzt im Schritt Ausgaben (Werbungskosten) - Arbeitsmittel mein iPad, den Apple Pencil und noch die Beglaubigung von Zeugniskopien angegeben zum Absetzen. Nachdem ich dieses Interview weiter durchgegangen bin, kam ich irgendwann auf den Punkt für Fortbildungskosten. Da ich mein Studium nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung aufgenommen habe, ist das Studium eine Fortbildung (korrigiert mich, wenn ich falsch liege). Bei den Fortbildungskosten findet sich auch wieder ein Punkt für diverse Dinge (zum Beispiel Arbeitsmaterial). Die oben genannten Arbeitsmittel wurden extra für das Studium angeschafft.

Frage: Muss ich diese dann bei den Fortbildungskosten unter Arbeitsmittel angeben, oder kann ich die bei den Werbungskosten stehen lassen? Mir stellt sich diese Frage, da bei den Werbungskosten gefragt wurde, wie viel ich zum Beispiel das iPad beruflich (Studium) nutze und dementsprechend der abzusetzende Betrag gekürzt wurde. Bei den Fortbildungskosten unter Arbeitsmitteln ist lediglich eine simple Tabelle, die darauf gar keine Rücksicht nimmt. Da das iPad einen Anschaffungswert über 700€ hatte, muss dieses ja auch über die Nutzungsdauer abgesetzt werden und das fragt die Tabelle unter Fortbildungskosten eben auch nicht ab.

Ich würde die genannten Dinge jetzt gerne im Reiter Ausgaben (Werbungskosten) - Arbeitsmittel stehen lassen, zumal ich zur Zeit der Anschaffung noch in meiner damaligen Tätigkeit gearbeitet habe (Habe die Sachen also vor dem Studium angeschafft).

Ich freue mich über nette Antworten, denn leider konnte ich bei Google nichts passendes finden, oder ich habe schlecht/falsch gesucht.

Mit besten Grüßen

blauersalon

Steuern, Einkommensteuererklärung, Ausbildung und Studium
2 Antworten
Zwei Steuererklärungen für privat und gewerblich (EÜR)?

Hallo,

ich bin hauptberuflich in Teilzeit fest angestellt und habe bisher immer eine normale Einkommensteuererklärung abgegeben. Seit Januar 2017 bin ich nebenberuflich Kleinunternehmer.

Eine sehr grundsätzliche Frage, die ich bislang noch nicht klären konnte, ist, ob ich nun für 2017 zwei Steuererklärungen statt einer abgeben muss. Also 1x privat die Einkommensteuererklärung wie gewohnt und 1x eine separate Steuerklärung/EÜR extra für die Firma, die ich als Kleinunternehmer gegründet habe?

Oder anders gefragt: Kommen sowohl die Einkünfte aus nicht-selbstständiger Arbeit als auch die Einkünfte aus selbstständiger Arbeit (ich habe 2017 nur Geld in den Betrieb reingepumpt und noch nichts daran verdient) in dieselbe Einkommensteuererklärung?

Wenn ja: Wird die EÜR dann an diese private Einkommensteuererklärung angehängt oder separat verschickt?

(Die letzte Frage ergibt sich daraus, dass bei meiner Privatanschrift ein anderes Finanzamt zuständig ist als bei der Anschrift für den Hauptsitz meines Gewerbes.)

Ich werde, falls ich auf zu viele Probleme stoßen sollte, natürlich einen Steuerberater hinzuziehen. Zuvor möchte ich aber zumindest versuchen herauszufinden, wie weit ich ohne Steuerberater mit der Klärung der Fragen komme. Ein Fristverlängerungsschreiben ist im Übrigen bereits vorbereitet.

Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe.

Selbstständigkeit, Recht, Steuererklärung, Einkommensteuererklärung, einnahmenueberschussrechnung, EÜR, Kleinunternehmer, Wirtschaft und Finanzen, Steuererklärung 2017
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