Was sagt ihr zu der Aussage meines Vaters?

UNGAFÄHR so hat mein Vater es gesagt. Es ist nicht direkt zitiert, aber ungefähr: „Keine einzigen Migranten sollen hier aufgenommen werden. Ja, sie kommen aus Kriegsgebieten, aber die müssen dort wenn der Krieg vorbei ist ihr Land wiederaufbauen. Wir hier in Deutschland hatten auch Krieg und dort mussten wir auch alles selbst wiederaufbauen. Damals hat Deutschland keine Hilfe nach dem Krieg bekommen und deshalb sollten sie auch keine Hilfe hier bekommen. Während des Krieges sind wir geblieben. Wir waren nicht zu feige, um zu fliehen.“ Findet ihr, er hat recht oder nicht?

Was ist deine größte Weisheit?

Also meine größte Weisheit mit 22 Jahren ist: Menschen nicht vorschnell zu verurteilen. Als ich Jugendlich war, dachte ich : Drogendealer = böser Mensch. Heute sehe ich das differenzierter. Drogen dealen ist nicht cool und nicht schön. Aber viele haben das sich nicht wirklich ausgesucht. Die meisten sind arm, Flüchtlinge und haben echt schlimmes erlebt. Jemand aus normalen Verhältnissen würde sagen: Schreibe gute Noten in der Schule und dann läuft alles. In ihrer Welt ist es auch so simpel, ist ja logisch. Aber ein Flüchtling, der keine Arbeitserlaubnis hat, vielleicht Kinder hat und in einem Flüchtlingsheim lebt, wo es oft echt reudig ist und das Geld auch knapp ist, werden halt Menschen kriminell. Das hat was mit Instinkt oft zu tun, weniger mit Moral. Bei mir ist es auch so, vielleicht sogar etwas zu empathisch: Ich verurteile keine Amokläufer. Amokläufer sind meistens junge Menschen, die einfach wirklich fertig mit der Welt sind. Menschen, die kaputt gemobbt wurden, Menschen die denken, dass die ganze Welt gegen Sie ist und das ist deren Hilfeschrei. Sie wollen in Wahrheit Gerechtigkeit, aber an dieses Wort glauben sie nicht mehr. Es ist purer Hass, Verzweiflung und Wut und der Wunsch nach Vergeltung. Ich verurteile eine Person eher (und das ist auch egal, was passiert ist in seinem Leben): Vergewaltiger, "Ehrenmörder", Diktatoren und George Bush.

Stadt diskriminiert und schikaniert Bürger?

In der Stadt, in der ich wohne, kommt es regelmäßig vor, dass sich alle Menschen untereinander diskriminieren, mobben, terrorisieren, etc. Meist wird auch ein Machtgefälle ausgenutzt, um andere zu benachteiligen. Ganz schlimm ist das von Amtswegen her, dort werden Bürger, die nur was ummelden wollen bzw. müssen, drangsaliert oder mit provokanten Sprüchen bedient. Auch habe ich selbst schon erlebt und auch oft gehört, dass einige Ärzte (vor allem die, die älter sind) ihre Patienten nicht ernst nehmen und die Arzthelferinnen auch teils über Kunden lästern, während man im Wartebereich sitzt und mitbekommt, wie sich darüber ausgelassen wird, dass die Kundin xyz (eine ältere Frau) ja nur aus Langeweile zum Arzt gehen würde und sich mal nicht so anstellen soll. Auch gab es schon Vorfälle, wo mitten während dem Arztgespräch (bei mir) einfach die Arzthelferinnen reingeplatzt sind, um irgendwas zu besprechen, was auch noch 5 Minuten hätte warten können. Dabei grüßen sie dann nicht die Patienten, tun so, als säße da niemand, etc. Es gibt mehrere kriminelle Jugendbanden, die scheinbar wahllos aber gezielt sich einzelne Bürger (meist sozial benachteiligte oder auch Verwandte) rauspicken, um diese dann zu stalken und nachts Briefkästen beschädigen, Dekorationen zerstören, Müll im Hausflur verteilen (wie auch immer sie da rein kommen), etc. Die Polizei scheint damit überfordert bzw. tut nichts, da sie es auch gar nicht ernst nehmen, wenn ein Bürger anruft und von kleinkriminellen Taten berichtet. Aus eigenem Umfeld schon erlebt: Bei einem wurde die Kellertür aufgebrochen und als er das berichtet hat, meinte die Polizei so "Ja, wenn nichts wichtiges fehlt, ist ja egal". Der Bekannte hat in einem sozialen Brennpunkt gelebt, also vielleicht wollte deswegen die Polizei nicht herkommen. Sowieso gibt es bei uns Gegenden, wo die Polizei einfach fern bleibt. Die lässt dort einfach die Leute machen, was die wollen. Obwohl bekannt ist, dass gerade dort die Jugendlichen Straftaten begehen und auch wohnen. Und wenn man Termine mit z.B. Verbraucherbehörde oder anderen (eigentlich) Hilfseinrichtungen macht, versuchen die aus Prinzip erstmal, alles und jeden abzuwimmeln. Auch wurden schon private Daten weitergereicht, vermutlich nicht durch böswillige Absicht, sondern durch unbedachte Lästereien im Flur, wo es dann andere Kunden/Patienten mitbekommen, etc. Das passiert allerdings im großen Stil, über die Jahre haben wir solch ein ekelhaftes Verhalten in allerlei Einrichtungen und Organisationen beobachtet, erzählt bekommen und auch selbst erlebt. Dagegen tun kann man nichts, weil wenn man das Verhalten direkt anspricht, drohen sie einem regelrecht oder werden nur noch ungemütlicher. Wobei wir einmal eine Dienstaufsichtsbeschwerde geschrieben hatten, als ein Mitarbeiter nach einem Schicksalsschlag uns auf regelrecht sadistische Weise am Telefon beleidigt hatte. Daraufhin bekam diese Einrichtung sogar einen neuen Chef und seit dem war nichts mehr mit unfreundlichem Verhalten. Im Allgemeinen gibt es auch keine Gruppe, die nicht schonmal benachteiligt wurde von irgendwem, der im Amt sitzt. Es kann theoretisch JEDEN treffen und viele Bürger haben schon keine Lust mehr, irgendwas mit der Stadtverwaltung zu tun zu haben oder anderen Einrichtungen wie Caritas, etc. weil dort einfach Menschen sitzen, die sich über die eigenen Kunden lustig machen. Wie gesagt passiert das auch im großen Stil und ich muss sagen, mich ekelt das mittlerweile an, dieses Verhalten. Was man da zu hören bekommt, ist einfach asozial. Es gab Fälle, bei denen jemand aufgrund dieser Schikane von mehreren Seiten auf der Straße gelandet ist. Nun ist meine Frage, kann man gegen solche Strukturen irgendwas tun? Wir können ja nicht jedes Mal eine Dienstaufsichtsbeschwerde oder allgemeine Beschwerde schreiben...wobei mir auf anhieb 10 Personen einfallen würden, die das verdient hätten. Das Motto "wir gegen die Bürger" kann doch nicht so weitergehen.

Meinung des Tages: "Kiss-Cam"-Skandal bei Coldplay-Konzert - ist es gerechtfertigt, dass Astronomer-CEO Andy Byron und Kristin Cabot gekündigt wurden?

(Bild mit KI generiert) „Kiss-Cam“ bringt Affäre ans Licht – Karrieren am Ende Ein harmloser Konzertmoment bei Coldplay in Boston hatte weitreichende Konsequenzen: Die Kiss-Cam filmte CEO Andy Byron in inniger Umarmung mit Kristin Cabot, Personalchefin seiner Firma Astronomer – beide verheiratet, jedoch nicht miteinander. Ihr peinlich berührtes Verhalten auf der Leinwand sowie das darauffolgende virale Video sorgten für weltweite Aufmerksamkeit . Eine interne Untersuchung bei Astronomer folgte, in deren Ergebnis Byron seinen Posten als CEO verlor, Cabot trat ebenfalls zurück . Die öffentliche Enttarnung traf nicht nur ihre Karrieren, sondern auch ihr Privatleben – inklusive medialer Bloßstellung ihrer Familien. Chris Martin kommentierte den Vorfall erst scherzhaft, später mit einer augenzwinkernden Warnung an das Publikum. Zwischen Datenschutz und öffentlichem Interesse – Eine rechtliche Einordnung Nach deutschem Recht wäre die Veröffentlichung solcher Bilder ohne Einwilligung rechtswidrig – auch auf Konzerten gilt das „Recht am eigenen Bild“. Da Byron und Cabot sich deutlich abwendeten, liegt keine konkludente Zustimmung zur Aufnahme vor, und auch die Ausnahme für Großveranstaltungen greift nicht, da sie gezielt gezeigt wurden. Zwar finden sich häufig Einwilligungsklauseln in den AGB von Konzertveranstaltern, doch diese müssen transparent und zumutbar sein. Kritisch wird es, wenn Privatpersonen heimlich aufzeichnen und Inhalte ohne Zustimmung auf Plattformen wie TikTok hochladen – so geschehen in diesem Fall. Laut Jurist Dr. Lucas Brost handelt es sich dabei um einen rechtswidrigen Eingriff in die Privatsphäre, der in Deutschland juristisch verfolgt werden könnte. Wenn Bilder eskalieren – Vom Meme zum Reputationsverlust Die Affärenbilder verbreiteten sich rasant – nicht nur in sozialen Medien, sondern auch in Memes und kommerziellen Kampagnen, etwa von Sixt. Trotz Verpixelung bleiben die Personen durch Kontextinformationen identifizierbar, was ihre Rechte verletzt. Der Fall zeigt exemplarisch, wie schwer es ist, sich gegen virale Inhalte zu wehren – besonders wenn Persönlichkeitsrechte in den USA weniger stark geschützt sind. Auch die Familie des CEO blieb nicht verschont: Namen, Bilder und private Details der betrogenen Ehefrau wurden veröffentlicht. Der Fall verdeutlicht die Dringlichkeit sensibler Medienberichterstattung und verantwortungsvoller Social-Media-Nutzung – was einmal viral ist, lässt sich nicht mehr zurückholen. Wie konsequent sollen Unternehmen auf interne Affären reagieren? Wo verläuft die Grenze zwischen öffentlichem Interesse und Schutz der Privatsphäre? Ist eine Entlassung gerechtfertigt, wenn persönliche Verfehlungen berufliche Richtlinien brechen? Verstärken soziale Netzwerke das Bedürfnis nach öffentlicher Bloßstellung? Was verrät der Fall über unser Verhältnis zu Skandalen im Internetzeitalter? Wir freuen uns auf Eure Beiträge Viele Grüße Euer gutefrage Team
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Ja, in solchen Posten sollte man seinen Ehepartner nicht betrügen
Nein, weil das private Leben und der Job getrennt werden sollten
Andere Meinung und zwar...
79 Stimmen

Warum werden Homosexuelle gehasst?

Hi. Ich bin schwul und Türke. Bei deutschen ist das oft cool (aber bei vielen auch nicht) . Bei Skandinaviern ist es komplett normal. Du bist schwul? Was ist daran so komisch? Ist doch komplett natürlich. Bein Türken kommt es drauf an. Istanbul, Izmir oder so ist es cool. Balkan und Araber ☠️ In Nordkorea denkt man dass es sowas wie Homosexualität garnicht gibt. Es wird dort erzählt, dass es einen westliches Phänomen ist 😂