Nein, normalerweise nicht. Es sei denn, dies ist im Ehevertrag geregelt. Schau auch mal hier:

Der eindeutigste Koranvers zur Polygamie findet sich in Sure 4,3 (...) Der Vers besagt mindestens zweierlei: Ein Ehemann kann über mehrere Eheschließungen mit bis zu vier Frauen hinaus zur gleichen Zeit auch eine unbegrenzte Zahl an eheähnlichen Verhältnissen mit (unfreien) Nebenfrauen eingehen. Außerdem ist der Ehemann zur gerechten Behandlung mehrerer gleichgeordneter Ehefrauen verpflichtet. Ein weiterer Vers aus Sure 4,129 bestätigt ausdrücklich, dass eine wirklich gerechte Behandlung mehrerer Frauen nachgerade unmöglich ist (...) Die Überlieferung warnt darüber hinaus denjenigen, der seine Ehefrauen nicht gerecht behandelt, dass er im Jenseits "halb gelähmt" sein werde.
Die Mehrzahl muslimischer Theologen interpretiert diese Verse dahingehend, dass der Koran zwar die Mehrehe erlaube, jedoch unter der Maßgabe, dass alle Frauen "gerecht" zu behandeln, also gleichermaßen mit Nahrung, Kleidung und Wohnung zu versehen seien. Nur eine Minderheit - wie der ägyptische Reformtheologe Muhammad Abduh (1849-1905) oder der zeitgenössische indische Theologe Ashgar Ali Engineer - vertritt die Auffassung, dass der Koran eigentlich die Einehe als Ideal proklamiere und die Polygamie nur eine "Notlösung" sei, ein Zugeständnis an die Umstände zu Muhammads Lebzeiten.

Quelle: Frauen und die Scharia von Christine Schirrmacher und Ursula Spuler-Stegemann, Seite 135-136.

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Schau mal HIER:

Nach offiziellen Statistiken sind etwa 99 % der türkischen Bevölkerung Muslime, davon sind ca. 82 % Sunniten, 16 %[37] Aleviten und 1–2 % Alawiten. Außerdem leben in der Türkei 0,2 % Christen (125.000) und 0,04 % Juden (23.000). Auch eine kleine Anzahl von Jesiden und der Dönme lebt hier. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebten jedoch noch etwa 20 % Christen (insbesondere Armenier und Griechen) auf dem Gebiet der heutigen Türkei und 1923 wurden über 120.000 Juden gezählt.
Die Zahlen sind nur bedingt aussagekräftig, weil jeder Einwohner der Türkei, wenn er nicht explizit als einer anderen Religion zugehörig erklärt wird, automatisch als Muslim erfasst wird. Ein Gegenstück zum Kirchenaustritt gibt es nicht, sodass auch AtheistenAgnostiker sowie keiner Religionsgemeinschaft angehörende Bürger in der amtlichen Statistik als Muslime erfasst werden. Die genaue Anzahl der Muslime und der konfessionslosen Einwohner ist daher nicht bekannt.
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Rechtsextremismus

Aktuell ist der RECHTSEXTREMISMUS die größere Gefahr:

Von allen Rechtsextremisten, die wir zählen, sind 40 Prozent gewaltorientiert. Das ist die höchste Relation an Gewaltbereitschaft in allen Extremismusbereichen. Für diese Entwicklung steht symptomatisch, dass im Februar 2020 ein 43-jähriger Deutscher an mehreren Orten in Hanau neun Menschen mit Migrationshintergrund, seine Mutter und anschließend sich selbst getötet hat. Fünf Personen wurden verletzt, zwei davon schwer.

Zwischen 2010 und 2020 gab es 7.157 fremdenfeindliche Gewalttaten und 403 antisemitische von RECHTS. Das bedeutet, dass wir 54,2 fremdenfeindliche Gewalttaten und 3,1 antisemitische Gewalttaten pro Monat haben! Meine Angaben basieren auf den Verfassungsschutzberichten.

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Schau mal hier:

Im Mittelpunkt der christlichen Lehre steht der Glaube an den einen Gott, der die Welt und die Menschen erschaffen hat. Die Menschen aber entfernten sich von ihrem Schöpfer. Ein Abgrund tat sich auf. In der Tradition der Glaubenslehre (Dogmatik) entwickelte sich folgende Sichtweise: Durch den Opfertod Jesu kam es zur Versöhnung zwischen Mensch und Gott. Damit wurde der Tod an sich besiegt, auch die Sünde, jenes Tun, das einen Menschen von Gott entfernt und trennt. Der Keim zur Sünde aber vererbt sich durch die Generationen. Wie steht der Mensch vor Gott da? Wie kann er sich rechtfertigen? Muss er gute Taten vollbringen, um sich das Heil zu verdienen? Oder bekommt er es geschenkt aus Gnade? - Darüber stritten Generationen von Christen.
Christen glauben, dass Gott durch Jesus von Nazaret in einzigartiger Weise gesprochen und gehandelt hat, so dass die Menschen in ihm Gott begegnen können. Er ist der Sohn Gottes von Anbeginn der Welt an, war aber auf Erden trotz seiner Göttlichkeit ein Mensch wie alle anderen auch: geboren von einer Frau und sterblich. Allerdings mit einer Ausnahme: Jesus, so sagt die Theologie, war ohne Sünde. Zusammen mit Gott dem Vater und dem Heiligen Geist gehört er zur Dreifaltigkeit des Einen Gottes.

Quelle: Basiswissen Christentum von Dr. Georg Schwikart, S. 11

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Du solltest ihnen erklären können, warum genau du konvertieren möchtest. Sei überzeugend! Denn sie werden dir mit Sicherheit viele Fragen stellen.

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DAS ist eine berechtigte Frage!

Diese Leute sind mit ihrem Weltbild zufrieden und wollen unbedingt, dass es so bleibt! Deswegen leugnen sie einfach die mehr als zahlreichen Beweise. Prof. Richard Dawkins hat mal eine Evolutionsleugnerin interviewt (Wendy Wright). Sie behauptete, dass die Evolutionsbiologen nach wie vor keine Beweise hätten. Dawkins zählte dann Beweise auf, hier insbesondere Fossilien. Und Wright leugnete die Evolution weiter ("es gibt keine Fossilien, sie haben nur Zeichnungen in Büchern, keine handfesten Beweise"). Dawkins sagte ihr darauf, dass sie sich die Beweise in Museen anschauen kann. Sie leugnete die Evolution einfach weiter ("also noch einmal: es gibt keine Beweise").

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Von Kopftuch bis Scharia von John L. Esposito oder Das islamische Recht von Mathias Rohe.

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Der Staat zensiert nichts und kontrolliert nicht alles. Anders ist es in totalitären Staaten wie Russland, Nordkorea oder Afghanistan:

RUSSLAND

Seit dem groß angelegten Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 existiert in Russland praktisch keine Medienfreiheit mehr, die Bevölkerung erhält Informationen vor allem aus dem staatlich kontrollierten Fernsehen. Bereits zuvor hatte der Kreml mehr als einhundert Journalist*innen zu angeblichen „ausländischen Agenten“ erklärt, diverse kritische Medien geschlossen und die Zensur im Internet massiv verschärft. Webseiten werden oft ohne Gerichtsbeschluss verboten, zahlreiche internationale soziale Netzwerke sind blockiert. Gewalt gegen Medienschaffende wird selten bestraft, mindestens 37 Medienschaffende wurden seit dem Amtsantritt von Präsident Putin wegen ihrer Arbeit ermordet.

NORDKOREA

Nordkorea ist so abgeschottet wie kaum ein anderes Land weltweit. Bei allen Radio- und Fernsehgeräten ist der Staatssender voreingestellt, der in erster Linie Propaganda über den Staatsführer Kim Jong-un und seine Familie sendet. Wer beim Konsum ausländischer Medien erwischt wird, muss mit drakonischen Strafen wie etwa Zwangsarbeit oder sogar der Todesstrafe rechnen. Mobiltelefone sind kaum verbreitet, Telefonate mit Ausländern verboten. Lediglich einige wenige hohe Kader haben Zugang zum weltweiten Internet. Über die chinesisch-nordkoreanische Grenze kommen allmählich vereinzelt Nachrichten in das isolierte Land.

AFGHANISTAN

Journalist*innen in Afghanistan schweben in akuter Lebensgefahr, denn seit dem Siegeszug der Taliban ist einer der größten Feinde der Pressefreiheit weltweit an der Macht. Auch die Zukunft der in den vergangenen zwanzig Jahren entstandenen lebendigen und durchaus pluralen Medienlandschaft mit Dutzenden TV- und Radiosendern und nahezu 200 Printmedien ist mehr als ungewiss. In von den Taliban kontrollierten Gebieten arbeitende Medien, die noch nicht schließen mussten, senden nur noch religiöse und von den Kämpfern vorgegebene Inhalte. Schon vor der jüngsten Machtübernahme war die Arbeit für Medienschaffende vor Ort gefährlich. In den vergangenen Jahren verübte dort neben den Taliban auch der „Islamische Staat“ Anschläge, bei denen zahlreiche Medienschaffende ums Leben kamen. Die Lage ist insbesondere für Reporterinnen gefährlich, denn sie sind in zweifacher Hinsicht bedroht: als Frau und als Journalistin.

QUELLE

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Bricht luftlassen außerhalb des Darms die Wudu?

Assalamu Aleykum meine Brüder und Schwestern im Islam. Ich habe seit längerer Zeit das Problem das ich ständig im Gebet luftlasse und seit letztem Monat lasse ich manchmal so Luft das ich es nicht mehr kontrollieren kann. Ich habe mich auch darüber informiert. Meine Eltern sagen das es nur die Waswasa vom Shaytan ist und ich es mir nur einbilde.Aber das Problem ist das ich es spüre. Meisten ist es so das ich beim Bücken oder wenn ich einfach ganz normal sitze oder stehe so kleine Bläschen mit/wie Luft rauskommen(ohne Druck) und ich sie nicht kontrollieren kann dadurch versuche ich es mit komischen Haltungen und Bewegungen im Gebet aufzuhalten. Ich glaube nicht das es vom Darm kommt oder ein normaler furz ist trotzdem stört es mich und ich zweifle dann sehr oft und sehr doll an meiner Gebetswaschung(ich habe auch viel dua dies bezüglich gemacht) Laut Google kriegt man durch hastiges essen oder Luftschlucken blähungen ich glaube das ich durch zu hastiges luftschlucken diese art von blähungen kriege da das nicht jeden Tag passiert sondern öfters was aber für 2-3 Tage oder etwas länger anhält. Ich habe auch gelesen das der Prophet Mohammad salli allahu aleihi wassalam sagte : "das wenn man sich nicht sicher ist ob man seine Wudu gebrochen hat man diesem keine Aufmerksamkeit schenken sollte da diese Waswasa ist". Ich spüre aber etwas soll diesem auch keine Aufmerksamkeit schenken und Allah subhana ta' a'laa um Vergebung bitten?

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Formale religiöse Reinheit
Sie betrifft allgemein die Vorbedingungen zur Ausführung der rituellen Taten und Pflichten. So kann man hier zwei Formen unterscheiden:
Die „kleine Unreinheit“, die durch Stuhlgang, Urinieren, Abgang von Darmgasen, Schlaf usw. entsteht. Sie kann durch den Wudu’ beseitigt werden.
Die „große Unreinheit“, die durch MenstruationWochenflussGeschlechtsverkehr usw. entsteht und mit dem Ghusl beseitigt wird.
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Ein Bevölkerungsaustausch findet nicht statt, oder doch?

Im AfD Parteiprogramm heißt es:

Die Geburtenrate liegt in Deutschland seit Mitte der 70er Jahre weit unterhalb des Niveaus zur Bestandserhaltung. Bei einer Geburtenrate von 1,5 Kindern schrumpft ein Volk um ca. 30% pro Generation. (...) Die deutsche Geschichte ist in ihrer Gänze zu würdigen. Die offizielle Erinnerungskultur darf sich nicht nur auf die Tiefpunkte unserer Geschichte konzentrieren, sie muss auch die Höhepunkte im Blick haben. Ein Volk ohne Nationalbewusstsein kann auf die Dauer nicht bestehen. 

Wenn man das jetzt mal hochrechnet und in die Kitas und Schulen schaut, dann muss man doch letzendes zum Schluss kommen, dass das deutsche Volk ausgetauscht wird, bzw. man als Eingeborener zur Minderheit im eigenen Land wird. Zwar noch nicht jetzt, aber in einigen Jahren.

Zumindest uns kulturfremde Menschen bekommen viele Kinder. Das führt zu einem Ungleichgewicht dramatischen Ausmaßes.

Ich gebe dazu mal ein Beispiel:

Stellt euch mal vor in Saudi Arabien würde von heute auf morgen 10 Millionen Europäer mit ihrer Kultur einreisen und sich dort niederlassen. Als ob die das zulassen würden 1. und 2. Als ob die die (für sie) fremde Kultur akzeptieren würden?! Warum geht das bei uns nicht? Die Araber sind ein stolzes Volk, seit Jahrhunderten bestehend, kaum nennenswerte, sichtbare Migration und trotzdem wird man hier doof angemacht, wenn man das auch in Deutschland einführen wollen würde. Wenn nur Kulturkompatible Menschen und uns ähnliche Menschen kommen würden wäre doch alles gut.

Warum wird sowas gleich pauschal als "Rechtsextrem" abgestempelt? Sarrazin und Co. berufen sich auch nur auf seriöse Studien und werden gebrandmarkt. Will man es verhindern, dass man darüber nachdenkt? Ich habe so das Gefühl.

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Tatsache ist jedenfalls, dass mehr als ein Viertel bereits einen Migrationshintergrund haben und Muslime viele Kinder bekommen:

Die Dynamik des Prozesses zeigt sich bei den altersbezogenen Zahlen: Je jünger die Menschen sind, desto höher ist der Anteil mit Migrationshintergrund: Bei den Kindern unter fünf Jahren betrug er 38,5 Prozent, davon aus vorwiegend islamischen Ländern ein Anteil von 14,9 Prozent an der gleichaltrigen Bevölkerung. Die Bevölkerung mit Migrationshintergrund ist im Durchschnitt jünger (35,4 gegenüber 46,9 Jahre), und sie hat mehr Kinder. Das zeigt auch die im Mikrozensus ausgewiesene durchschnittliche Haushaltsgröße (2,3 gegenüber 1,9). Schon wegen des jüngeren Lebensalters und der höheren Kinderzahl der Personen mit Migrationshintergrund wird sich die Zusammensetzung der Bevölkerung weiter verändern. Die Wirkungen eines anhaltenden Zuzugs treten hinzu. 
Großstädte sind Vorreiter dieser Entwicklung. So haben in Berlin bereits 31,3 Prozent der Einwohner einen Migrationshintergrund, bei den Kindern unter sechs Jahren sind es 47,4 Prozent. Das verteilt sich sehr unterschiedlich auf die Stadtbezirke: Im Bezirk Neukölln - mit 328000 Einwohnern für sich genommen eine sehr große Stadt - haben 43,9 Prozent der Menschen einen Migrationshintergrund, bei den Kindern unter sechs Jahren sind es 65 Prozent. 
In Berlin kommen unter den Menschen mit Migrationshintergrund 391000 aus islamischen Ländern, das sind 34,0 Prozent der Berliner mit Migrationshintergrund und 10,7 Prozent der Berliner Gesamtbevölkerung. 62000 der Migranten aus islamischen Ländern leben in Neukölln. Sie sind durchweg besonders kinderreich und stellen in Neukölln 40 bis 50 Prozent der Schulkinder.

Quelle: Feindliche Übernahme von Dr. Thilo Sarrazin, Seite 248-249

Geht das so weiter, wird Deutschland in wenigen Jahrzehnten nicht wiederzuerkennen sein.

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Streng gesehen sind Beziehungen haram, da man sich nicht der Unzucht nähern (Sure 17,32) soll:

Und kommt der Unzucht nicht nahe. Wahrlich, sie ist eine Schändlichkeit und ein übler Weg. (17:32)
17:32 - Der Leser wird hier gebeten, die Formulierung des Verbots der Unzucht genau zu verstehen, weil das Verbot als sloches nicht direkt erwähnt, sondern, dass man das "Nahekommen" zu ihr nicht praktiziert, und dies ist eine noch stärkere Form als das Verbot selbst. Mit anderen Worten ist darunter zu verstehen, dass dem Muslim nicht nur die Unzucht, sondern auch alles, was zu ihr führt, wie küssen, streicheln, anwerben in jeder Form usw., verboten ist. Unzucht bzw. Ehebruch entzieht dem Täter den Schutz des Schöpfers, zerstört die Grundlage des Familienlebens und der Gesellschaft und führt zu Schändlichkeit und Übel (vgl. 4:22; 6:151 und die Anmerkung dazu).

Quelle: https://www.islamicbulletin.org/german/ebooks/koran/tafsir_al_quran.pdf (S. 458)

Siehe auch:

Mann und Frau dürfen sich vor der Ehe nur in Gegenwart eines ihrer nahen Verwandten (Mahram) treffen. Der Mann darf dabei nur das Gesicht und die Hände der Frau betrachten, denn dies reicht für ihn aus, um festzustellen, ob sie seinen Vorstellungen entspricht oder nicht.
Eine Verlobung ist das gegenseitige Versprechen zu heiraten, das sich ein Mann und eine Frau geben. Die Verlobung ist nur eine Vorstufe der Heirat. Deshalb ist es den beiden Verlobten nicht erlaubt, sich ohne Anwesenheit Dritter in ein und demselben Raum aufzuhalten. Auch dürfen sie erst dann miteinander ausgehen, nachdem sie geheiratet haben. Solange sie nur verlobt sind, sind sie islamrechtlich Fremde und es ist ihnen im Umgang miteinander alles verboten, was fremden Personen im Umgang miteinander auch verboten ist.

Quelle: Halal und Haram von Hasip Asutay, Seite 100-101

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Schau mal HIER:

1. Es gibt nur eine ewige Schrift, „die Mutter der Schrift“ (umm al-kitâb, Sure 3,7; 13,39; 43,4). Sie ist das Wort Gottes selbst, unversehrt aufbewahrt auf „der wohlverwahrten Tafel“ (al-lauh al-mahfûz, Sure 85,22). Diese ursprüngliche Schrift ist im Laufe der Zeit an herausgehobene Propheten offenbart worden: an Mose in Gestalt der Thora (mehr oder weniger identisch mit dem Pentateuch); an David in Gestalt der Psalmen (zabûr); an Jesus in Gestalt des Evangeliums (indschîl), und schließlich an Muhammad in Gestalt des arabischen Korans. Alle diese Schriften wurden „herabgesandt“, „diktiert“ von Gott an die Propheten, deren Pflicht es war, sie unverfälscht, wortwörtlich zu übermitteln.
2. Jede dieser Schriften ist eine Edition derselben ewigen Schrift. Sie alle enthalten ein- und dieselbe Botschaft. Es ist die Mahnung: Du sollst den einen und einzig wahren Gott anbeten und ihm dienen und niemanden neben ihn stellen! So weit stimmen die Heiligen Schriften der Juden und der Christen mit dem Koran überein, der als letzte und vollkommene Edition des Wortes Gottes in arabischer Sprache den wesentlichen Wahrheitsgehalt aller geoffenbarten Schrift in unüberbietbarer inhaltlicher Klarheit und stilistischer Schönheit enthält. Die fehlende Übereinstimmung zwischen Bibel und Koran hat ihren Grund darin, dass Juden und Christen ihre jeweilige Schrift nicht fehlerlos bewahrt, sondern „verfälscht“ haben (harrafa, tahrîf).

Der Koran ist also die Inlibration (Buchwerdung) Gottes. Deswegen werden Koranausgaben verehrt. Mohammed soll ihn innerhalb von zwei Jahrzehnten von dem Erzengel Gabriel diktiert bekommen haben.

Einige Gelehrte sagen auch, dass man ihn nicht auf den Boden legen sollte. Menstruierende Frauen sollen ihn nicht anfassen und dürfen auch nicht aus ihm rezitieren:

Eine menstruierende Frau darf nicht aus dem Edlen Quran rezitieren. Dazu sagte der Gesegnete Prophet (s.a.w.s.) Folgendes:
"Weder eine Frau, die ihre Menstruation hat, noch eine Person die sich im Zustand der großen rituellen Unreinheit befindet (dschunub), darf etwas vom Quran rezitieren."
Es ist einer menstruierenden Frau aber erlaubt, Quranverse, die die Bedeutung eines Bittgebetes (Du'a') enthalten, zu rezitieren. In diesem Fall dürfen Bittgebetsverse aber ausschließlich mit der Absicht eines Bittgebets und nicht mit der Absicht der Rezitation des Edlen Quran rezitiert werden. Außerdem dürfen keine Quranverse, die nicht die Bedeutung eines Bittgebets enthalten, mit der Absicht eines Bittgebetes rezitiert werden. Eine Quranlehrerin darf während ihrer Periode unterrichten, wenn sie die einzelnen Wörter bei der Aussprache klar voneinander trennt.

Quelle: Halal und Haram von Hasip Asutay, Seite 93-94.

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Nein. Denn Alkohol ist explizit verboten (und wird drakonisch bestraft), während es zum Thema Rauchen verschiedene Auffassungen gibt. Pierre Vogel sagte mal in einem Video, dass es makruh ist. Ansonsten:

Im islamischen Recht gibt es drei Ansichten zum Rauchen von Zigaretten:
Erste Meinung: Da es keine prophetischen Überlieferungen und keine Quranverse zum Thema Rauchen gibt und dies daher nicht eindeutig verboten ist, ist es erlaubt. Denn alles, wozu das Gesetz schweigt, ist erlaubt.
Zweite Meinung: Dass das Zigarettenrauchen gesundheitsschädlich ist, ist erwiesen. Da aber die vorliegenden Quellen nach Einschätzung mancher Gelehrter für ein Verbot nicht ausreichen, werten diese das Rauchen daher als mekruh.
Dritte Meinung: Rauchen ist haram, weil es süchtig macht und dadurch die Gesundheit dauerhaft schädigt, außerdem Geldverschwendung ist und dadurch zur Verletzung der Unterhaltspflicht gegenüber der Familie führt.

Quelle: Halal und Haram - Erlaubtes und Verbotenes im Islam von Hasip Asutay, Seite 34-35.

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