Hallo!

Wie sehr sind wir von den Einstellungen unserer Eltern und frühesten Bezugspersonen ein Leben lang geprägt?

Schon sehr.
Das sitzt meist recht kennzeichnend.
Oftmals übernehmen wir im Erwachsenenalter die Überzeugungen und Einstellungen unserer Eltern und unseres Umfeldes selbst und wenden es weiterhin für und an uns an.

Meine Eltern haben Menschen mit gewissen Eigenschaften verachtet und ich merke, dass ich dieselbe Tendenz habe.

Dann bist du eine gute Beobachterin und kannst stimmige Zusammenhänge erkennen.

Ich will das nicht,

Häufig möchte man als Kind anders als die Eltern sein oder es genauso machen.

Raten würde ich, es grundsätzlich erst einmal anzunehmen,
sprich den Umstand, dass du von deinen Eltern nun mal geprägt worden bist,
dass du, weil das Leben nun mal so ist und abläuft, Prägungen erhalten hast, natürlich auch ungünstige.
Also einfach die Tatsache, dass Leben so funktioniert.

Wenn du jedoch feststellst, dass diese alten Prägungen mit seinen Überzeugungen und diesem alten Gedankengut hinderlich und ungünstig für dein Leben ist,
dann finde ich das wirklich prima für dich,
und rate dir, zum Umdenken.
Überdenke alles, hinterfrage und finde eine eigene und neue Wahrheit über Verachtung, abwertende Gedanken über Andere und über sich selbst.

Ich will das nicht, aber ich kann scheinbar nichts dagegen machen.

Da finde ich, dass dich der Schein trügt.
Wenn du dir eine eigene Meinung bildest,
beobachtest, und so auf andere Überzeugungen und Einstellungen kommst,
so kannst du sehr wohl etwas ändern.

Weiter kannst du Vorteile von verpönten Eigenschaften ausfindig machen,
wann und wo immer sie im Leben doch günstig und hilfreich sind,
denn meist hat alles zwei Seiten an sich.

Für immer geprägt?

Nein, nicht zwingend. Kommt auf einen selbst an.
Wenn man sich mit einer Thematik auseinandersetzt,
und beobachtet, so kann man sich sehr wohl mittels Umdenken
eine andere Prägung, anderes Gedankengut, eine andere Einstellung
aneignen.

Gänse kommen nicht aus, sie können an ihrer Prägung wohl selbst nichts ändern,
Menschen sehr wohl! ;-)

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Ja, sie wollen nicht wirklich, dass Andere ihre Ziele erreichen,
weil sie dabei schlecht dastehen könnten dann,
im Vergleich würden sie dann unangenehm schlecht abschneiden,
was sie vermeiden wollen,
weil man sich ja lieber gut fühlen möchte.

Solange Andere scheitern, können sie sich gut fühlen,
sogar wenn sie nichts wagen.

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Ich gebe dir mit deiner Sicht schon recht....

Menschen urteilen aufgrund von Ängsten und bewerten fast zwanghaft alles in Gut und Böse -
müssen allerdings auch selbst dann mit all den Auswirkungen davon leben,
von dem her ist es ok.
Wer meint, urteilen, verurteilen, bewerten zu müssen, soll es ruhig machen.

Und ich gehe mal dringend davon aus, dass wohl nur sehr wenige frei davon sind.

Wer über mich spricht und die meinen,
gehe nach Hause und besehe sich und die seinen,
findet er an sich und den seinen kein Gebrechen,
kann er über ich und die meinen sprechen.

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Ich glaube, eben weil sie uns zeigen, wer wir sind,
und da uns dies nicht immer passt, ja sogar Angst macht,
wollen wir nicht immer was davon wissen.

Wir wurden ja auch entsprechend geprägt und erzogen,
dass man gewisse Eigenschaften nicht haben soll,
mit ihnen wurden wir ausgegrenzt und nicht mehr geliebt,
was existenzielle Ängste hervorrufen kann.

Als Kind passten wir uns besser an,
um an die nötige Liebe und Versorgung zu kommen.
Als Erwachsene machen wir das oftmals gerne so weiter.

Gewisse Eigenschaften wollen wir nicht haben,
weil sie verpönt sind.
Wir verdrängen das, wir stören uns daran,
weil es uns doch große Bedenken macht,
so zu sein, wie es verboten oder verpönt ist,
um weiterhin akzeptiert und angesehen zu werden.

Wir gehen sogar soweit, dass wir versuchen, das uns Störenden am Anderen zu ändern, damit wir es aus der Welt schaffen können.

Wir wissen sehr wohl, dass wir, wenn wir vor einem Spiegel stehen, uns im Spiegel sicherlich nicht frisieren können, sondern nur an uns selbst.
Aber in diesem Fall scheinen wir diese Wahrheit völlig zu übersehen.
Da versuchen wir plötzlich doch unser Gegenüber zu frisieren, was aber auch hier nicht wirklich klappt. ;-)

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Hallo!

Eine gute Frage!

Wir leben in einer Welt, in der Haben als wichtigstes Ziel angesehen wird.

Ich bin, was ich habe.

Wir leben in Gesellschaften, in denen es um Privateigentum, Profit und Macht geht. Viele versuchen möglichst viel davon zu haben,
um sich gut, stark, frei, machtvoll, erfolgreich, sicher, lebensfähig .... zu fühlen,
Das Leben vieler ist davon gekennzeichnet, Eigentum zu erwerben, um es zu behalten und gerne auch zu vermehren.

Wie aber kann man hierbei mithalten und sich ebenso als Eigentümer fühlen, ohne Eigentum zu besitzen?

Ein großes Vergnügen kann im Besitz von Lebewesen liegen!
In Gesellschaften kann sogar der ärmste Mann noch Eigentümer einer Frau und seiner Kinder sein, auch seiner Tiere,
als ihr Herrscher und Gebieter.

So können bestimmte Männer Nachkommen zeugen, um so an weiteren Besitz zu kommen, für den sie nicht viel arbeiten brauchen,
denn häufig trägt die meiste Last dazu die Frau.

Frauen wollen sich immer mehr davon lösen und sich wertiger und eigenständiger erleben,
auch, um wahre Liebe erfahren zu können.
Viele aber machen bei diesem Konsumspiel noch mit, unterstützen dies damit,
natürlich auch, weil sie entsprechend erzogen und geprägt wurden.

Alles wird heutzutage zu Eigentum gemacht, was auch die Sprache eindrücklich zeigt.
Mein Mann, meine Kinder, meine Frau.
Ich habe eine Frau, einen Mann, Kinder.

Haben, meins = Besitzdenken.
Aus niederen Gründen und Angst, wollen manche Menschen ihren Besitz dann behalten und vermehren.

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Eltern glauben, ihre Kinder erziehen zu müssen, also dass sie an ihnen ziehen müssen, damit es gute Menschen und fähige Erwachsene werden.

In Wirklichkeit aber nützt es nichts, seine Kinder erziehen zu wollen, weil sie ja doch ihren Eltern alles nachmachen. ;-)

Oftmals fehlt es an Vertrauen und Verständnis fürs Leben, für Kinder.

Manche Situationen, Ereignisse und Verhaltensweisen machen anderen Menschen Angst. Deshalb wollen sie diese vermeiden.
Wenn also ein gewisses Verhalten von Kindern den Eltern Angst macht, wollen sie es unterbinden und vermeiden, abgewöhnen, nicht erlauben.
Natürlich gibt es darüber hinaus viele nützliche Regeln, die eingehalten werden sollen.

Die Sache mit dem Bild ist eigentlich Pillepalle und der Rede nicht wert.
Bedacht ging dein Vater hier wohl eher nicht vor.
Aber gut, Eltern haben auch Probleme und können nicht stets perfekt sein.
Das gehört natürlich auch dazu.
Manchmal haben Eltern mächtig viel um die Ohren,
wie Kinder dies ebenso haben können.
Es ist wohl für keinen immer einfach und uns allen passieren Fehler
bzw ist das Leben ein Lernprozess und Fehler helfen uns dabei
zu wachsen und durch alles stärker zu werden.

Jeder Mensch hat lichte und dunkle Seiten, Stärken und Schwächen.

War dann wohl eher ne rhetorische Frage deines Vaters.

Auf seine rhetorische Frage erwartete dein Vater wohl eher keine (informative) Antwort, sondern es ging ihm dabei womöglich um die verstärkende Wirkung seiner Aussage.
Bei rhetorischen Fragen drückt der Sprecher eigentlich nur seine eigene Meinung aus.
Es ging ihm nicht wirklich um Informationen und Antworten von euch,
sondern vielmehr um Einfluss und Recht-haben.

Du hast das also prima und genau beobachtet!

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Hallo!

Die letzten Monate war es ehr ein Zusammenleben, als wie eine Partnerschaft.

Welchen eigenen Anteil daran hast du selbst und hast du diesbezüglich schon etwas konkret unternommen?

Irgendwie habe ich mich echt verknallt.

In was konkret?
Was hat er, was der Vater deines Kindes nicht hat?
Und kannst du dies über andere Möglichkeiten in dein Leben integrieren?

Auch mit dem Neuen wirst du irgendwann an Seiten von ihm stoßen, die dir unangenehm sind - was dann? Wieder wechseln?
Das geht natürlich!
Kommt einfach darauf an, worin dein Ziel liegt und was du willst.
Um was also ganz genau geht es dir eigentlich?
Um gute Gefühle?
Kommst du an diese einzig durch den Neuen?
Oder geht es dir darum, Verantwortung abgeben zu können, für Probleme, die du gerade hast?

Wir haben wieder eine Krise

Das Wort Krise kommt wirklich aus dem Griechischen und meint unter anderem auch: Entscheidung und Chance.

Hast du mit euren Krisen die Chance zu einem Wechsel
oder
die Chance etwas zu lernen und durch die Partnerschaft und deren Probleme in geistig-seelischer Hinsicht zu wachsen und stärker zu werden?

eigentlich wollte ich das nicht bin aber eingeknickt immerhin haben wir ein Kind und Familie

Heißt das, dass du es nicht schaffen willst und lieber die Verantwortung, sprich das Antworten suchen bleiben lässt, um dich dem schönen leichten Gefühl der Verliebtheit hinzugeben?

Oder kannst du deine Verantwortung für alles, auch deinen eigenen Anteil an allem, doch erkennen und willst doch noch bei dir selbst gucken, um deine Bedürfnisse erfüllen zu können?

Ist die Lust auf Abwechslung größer als die Tiefe deiner Verbundenheit?

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Diese Fragen können dir dabei helfen, dich selbst und die Situation besser und tiefer zu verstehen, um dann leichter eine Entscheidung treffen zu können, mit der nötigen Klarheit dann.

Bis dahin würde ich an deiner Stelle mit ner Entscheidung besser abwarten, weil sie ohne Verständnis für alles wohl eher nur falsch dann sein kann.

Alles Gute für dich in dieser verzwickten Sache!

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Gefällt mir super!

Meine Freunde sagen alle, dass ich es nicht besonders gut könne.

Sicher?

Und wenn ja, sagst du dann auch zu ihnen:
"Stimmt, du kannst es besser, bitte zeige es mir!"
Oder Ähnliches?

Niemand in meinem Umfeld sagt mir was er von meinen "Zeichenkünsten" hält.

Echt?

Kaum zu glauben .....
Naja, einige aus deinem Umfeld meinten, dass es nichts Besonderes sei, was ja durchaus ne Aussage ist ..... aber gut ......

Mir gefällt es und schon viele Menschen gingen durch Abweisung und Ablehnung hin zu ihrem Erfolg.
Vielleicht solltest du dich nicht allzu sehr von Meinungen Anderer leiten und ablenken lassen. ;-)))
Selbst auch nicht allzu kritisch mit dir sein ......
Die Erfolgreichsten jedenfalls standen fest zu sich und überwanden alle Hindernisse. :-)

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Wie damit umgehen, wenn man einen Gefallen tut und Kritik erntet?

Ich habe ein großes, zwischenmenschliches Problem, was ich irgendwie nie so richtig gelöst bekomme.

Also, wenn mir jemand einen Gefallen leistet oder irgendwo bei etwas hilft, dann freue ich mich darüber extrem. Richtig richtig doll. Wenn derjenige dabei grobe Fehler macht, dann würde ich trotzdem nie im Leben Kritik äußern, da er mir ja schon geholfen hat und die Freude daran überwiegt bei mir immer.

Nun ist das meine Einstellung, andersherum erlebe ich das oft anders.

Da hilft man jemand, opfert dafür seine Freizeit und trotzdem werden Fehler kritisiert.

Als Beispiel: eine Freundin bat mich verzweifelt darum, ob ich zwei Tage ihren Hund ausführen könne, da sie zur ihrer schwer erkrankten Mutter reisen muss.

Natürlich mache ich das, ganz klar.

Nun ist das aber schon so, das sie 11 Kilometer von mir weg wohnt, ich dreimal am Tag hinmusste usw. Ist schon etwas Mühe, aber ich mache das gerne, weil die Freundin mir auch wichtig ist.

Als sie wieder da war, bedankte sie sich auch für die Hilfe, kritisierte aber im Anschluss, das der Hund sich nass im Wohnzimmer geschüttelt hat und nun alles schmuddelig sei.

Ich war schon irritiert, denn ich hatte über solche Dinge nicht nachgedacht und bin auch nicht so vertraut mit Hunden.

Klar ist die Kritik irgendwo berechtigt, aber ich fühlte mich fürchterlich verletzt.

Da ich ja geholfen hatte und mir sogar eher gewünscht hätte, das ich eine kleine Aufmerksamkeit ( Tafel Schokolade oder so) für meine Mühe erhalte.

Aber egal....jedenfalls hab ich sowas, wie im Beispiel schon öfters erlebt. Msn hilft und erntet Kritik, weil man es nicht so richtig gut gemacht hat.

Mich verletzt sowas enorm. Zu recht? Oder reagiere ich über?

Ansonsten kann ich Kritik gut ab, aber irgendwie bei Gefälligkeiten finde ich sie nicht angebracht.

Wie seht ihr das?

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Hallo!

freue ich mich darüber extrem

Zu viel des Guten ist auch zu viel ;-)

Freue dich, aber nicht so extrem. Immer schön auf dem Teppich bleiben.
Würde dir nicht nach deiner Vorstellung geholfen werden, gäbe es sicherlich andere Möglichkeiten dafür, auch ohne Nachteile für dich.

dann würde ich trotzdem nie im Leben Kritik äußern,

Das ist auch wieder sehr extrem.
Sobald man in Extremen lebt, gibt es oftmals Probleme, konnte ich beobachten, kannst ja selbst mal prüfen.

Natürlich mache ich das, ganz klar.

Wäre sicherlich sehr hilfreich für dein Ziel (Problem lösen), wenn das nicht so selbstverständlich wäre, sonst hat es nämlich schnell mal keinen Wert mehr.

Nun ist das aber schon so, das sie 11 Kilometer von mir weg wohnt, ich dreimal am Tag hinmusste usw.

Kommt auf vieles drauf an, aber ich finde dies schon einen großen Gefallen, den du ihr da getan hast.

Als sie wieder da war, bedankte sie sich auch für die Hilfe, kritisierte aber im Anschluss, das der Hund sich nass im Wohnzimmer geschüttelt hat und nun alles schmuddelig sei.

Männo, hättest aber echt noch schnell die Bude picobello putzen können, echt, also da warst du wirklich kleinlich ..... ;-)))

Die hat sich bestimmt drüber geärgert, dass sie schon wieder putzen muss, denke ich mir.
Ist aber ihr Ärger, den du nicht zwingend zu deinem machen musst.
Es ist ihr Gefühl, nicht deines.
Deines ist das der Enttäuschung, darum solltest du dich allerdings sehr wohl kümmern. ;-)

Dafür aber muss sie natürlich selbst die Verantwortung übernehmen.
Zudem kann es ihr auch als Halterin gut und gerne passieren, dass sich der Hund erst in der Wohnung schüttelt. Das kommt sicherlich vor. Bei dir, bei ihr.
Ist so. Wenn man das nicht will, sollte man sich keinen Hund nehmen. Der Putzaufwand ist natürlich mit Tieren enorm höher.

Vermutlich haben sie die Tage überfordert, weil sie ihre eigenen Bedürfnisse dabei nicht gut erfüllen konnte, was natürlich nichts mit dir zu tun hat, denn auch dafür muss sie selbst die Verantwortung übernehmen.

Denke mal, dass du einfach ihren Frust abbekommen hast.
Das machen wir vielleicht alle mal, bleibt dennoch wirklich unanständig.

Klar ist die Kritik irgendwo berechtigt, aber ich fühlte mich fürchterlich verletzt.

Finde ich nicht, weil so etwas einfach vorkommt. Auch bei ihr.

Warum es dich aber so sehr verletzen kann, also das würde ich an deiner Stelle schon mal mit mir selbst klären wollen, damit ich es künftig leichter habe.

Da ich ja geholfen hatte und mir sogar eher gewünscht hätte, das ich eine kleine Aufmerksamkeit ( Tafel Schokolade oder so) für meine Mühe erhalte.

Da steht man selbst da wie ein Hund, hechelnd und in freudiger Erwartung auf Lob und dann erntet man das Gegenteil davon.

Das kann ich gut nachvollziehen und ich wäre ebenso wie du enttäuscht gewesen.

Das heißt dann wohl, dass du dich getäuscht hast mit deiner Vorstellung:
Wenn ich nur helfe, werde ich geliebt.
Dann kam die Enttäuschung und sagte zu dir:
"Ällaätsch, is gar nich so".

Kommt jetzt auf dich darauf an, wie du mit dieser Lernerfahrung umgehen willst.

Willst du etwas daraus lernen und sogar ändern?
Dann musst du dich natürlich selbst ändern, denn die Anderen werden es wohl nicht tun. ;-)
Hieße für dich, dass du künftig aus den Extremen treten willst und nicht mehr sooo selbstverständlich und aufopferungsvoll helfen wirst, was dir wohl eher schwer fallen würde, aber dennoch recht wirksam sein wird,
denn damit würdest du dich natürlich nicht mehr so billig verkaufen,
eher aufwerten.

Alternativ kannst du natürlich auch einfach sie zum Sündenbock machen und schmollen. was aber wohl nicht wirklich was ändern wird.

An deiner Stelle würde ich alles als gesunde Herausforderung zu mehr Würde und Wert nehmen und daran arbeiten.

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Gefährlich vielleicht, weil sie recht gerne Rache nehmen.
Kann aber auch gut und gerne für sie selbst nach hinten losgehen .....

Ich glaube, sie würden gerne über sich selbst siegen. Gelingt ihnen dies nicht, werden sie gerne frech und ungerecht gegenüber Anderen.

Befinde mich gerade in einem Konflikt mit einem Skorpion.
Mal schaun, wie das für mich ausgeht.

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Hallo!

Also deine Angst wird dich sicherlich vor nichts schützen.
Die kannst du also getrost bei Seite legen.

Beziehungen gehen so oder so zu Bruch, dafür gibt es keine Sicherheit.

Könnte mir allerdings gut vorstellen, dass dich so einiges stört und du echt manchmal keine Lust mehr drauf hast.

Persönlich finde ich Fernbeziehungen schon auch gut und mit Vorteilen gespickt, kommt allein drauf an, wie man darüber denkt.

Während des Abstands kommt es einem wohl so vor, als würde einem zu viel fehlen. Das Fehlende aber kann man auch mit Kreativität ausgleichen / ersetzen, man kann da beweglich sein und ein Sowohl-als-auch leben.
Das muss man wohl in festeren Beziehungen auch.
Mit Mangel muss man auch in beiden Modellen auskommen.
Schwere Zeiten hat man auch immer zu bewältigen.

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Warum können so viele Mobbingopfer nicht erkennen,
dass wenn Andere zu ihnen "selbst schuld" sagen,
sie sich eben sehr wohl in sie hinein versetzen konnten,
eben, weil es nun mal stimmt,
dass Mobbingopfer selbst verantwortlich sind.

Warum wollen Mobbing Opfer nicht selbst verantwortlich sein?
Warum immer einen Täter und Sündenbock ernennen,
und nicht mal bei sich selbst sehen und finden?

Wie kommen Mobbing Betroffene darauf, das alles nichts mit ihnen selbst zu tun hätte?
Warum haben Gemobbte so wenig Verständnis für Eigenverantwortung?

Warum schämen sich viele Mobbing Opfer gewesen zu sein?

Weil sie insgeheim um ihre eigene Verantwortlichkeit und Schwäche wissen?

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Täter brauchen Opfer.
Opfer brauchen Täter.
Sonst ging das Spiel nicht.
Wenn also nur einer dabei nicht mitmachen würde ......

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Wieso sind manche Menschen festgefahren in ihrem Handeln und ihren Entscheidungen ?

Angst vor Veränderungen, vor Fremdem und Neuem.
Neues und Anderes, auch Fremdes fühlt sich oftmals kalt an. Es gibt einem wenig Sicherheit und Halt nur. Da bleibt man lieber beim Gewohnten, auch wenn offensichtlich ist, dass es eher ungünstig ist.

Aus Angst, Fehler zu machen, Verantwortung zu übernehmen, sind sie lieber verbohrt und festgefahren.
Mit Vertrautem sind sie sich sicherer.

Weil es schwer ist, eigene Verhaltensmuster zu ändern.

Zwänge und Krankheiten.

Was treibt sie dazu im Umgang mit anderen Menschen nicht emphatisch zu sein?

Weil der eigene Tank viel zu leer dafür ist.
Weil sie selbst unerfüllte Bedürfnisse haben.
Weil sie es nicht gelernt haben.
Weil sie es anders vorgelebt bekamen und anders geprägt sind.
Weil sie krank sind.

Hat jemand eine Idee wie man dieses Charaktermerkmal brechen kann?

Mit Verständnis, Einsicht, Mut und Vertrauen könnten es manche Betroffene schaffen, wenn sie es denn wollen,
denn dann könnten sie umdenken, auch weiter denken, ja sogar über den Tellerrand hinaus.

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Aus Feigheit, Angst, Bequemlichkeit.
Man will Konflikten aus dem Weg gehen.
Hat keine Lust auf Beziehungsarbeit, will es leicht und lustig nur haben (Spaßgesellschaft).
Lust auf Abwechslung ist höher als das Gefühl von Verbundenheit.
Weil man sich selbst nicht mit eigenen Problemen und Unausgeglichenheiten auseinandersetzen will.
Weil man die Versorgung durch den festen Partner nicht verlieren will.
Weil man den Partner schonen, nicht verletzen will.
Bei dem einem bekommt man etwas, was man vom anderen nicht bekommt, dafür aber anderes, so hat man am Ende viel auf einmal.
Weil manche Partner die Wahrheit nicht wissen wollen.

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ich würde privat für einen Tag/Woche verzichten

Könnte mir vorstellen, dass es etwas bringen würde und denke dabei an die Kühlung aller Geräte
und würde gerne verzichten.
Hätte sicherlich zahlreiche zusätzliche Vorteile auch.

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Weichspüler mag der Trockner nicht so gerne, daher würde ich dir Essig, also gewöhnlichen günstigen Tafelessig, empfehlen.
Den in den Weichspülerbehälter rein.
Bei Handtüchern und allen Stoffen hat er auch den tollen Effekt, dass er kleine Stofffäden an den Stoff bindet.
Er nimmt den Kalk und macht somit die Wäsche weich.
Aber nicht ganz so intensiv wie ein Weichspüler, mir aber reicht das und ich bin froh um alle anderen Vorteile.
Zudem ist er natürlich absolut umweltfreundlich, gut für unser Wasser.
Weiter pflegt er die Maschine, die Dichtungen werden bei mir nicht angegriffen davon.
Wäsche riecht nicht nach Essig, jedoch neutralisiert er Gerüche, also auch die deines Waschmittels. Alles riecht dann neutraler als sonst.

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Jobentscheidung, mehr Geld mehr Stress oder weniger?

Hallo,

bin 28 und seit zwei Jahren in der Immobilienbranche tätig (Verwaltung, Richtung Facility Management). Davor war ich zwar bei der gleichen Firma wie jetzt, aber in einer komplett anderen Branche, die nichts mit Immobilien zu tun hatte. Ich wechselte, da ich in die Immobilienbranche reinkommen wollte und nach der Probezeit kam ich wieder zurück. Mit dem neuen AG, vor allem mit den Kollegen war ich unzufrieden, sammelte aber Erfahrung und sprach meinen alten bzw. jetzigen AG an, ob Leute gesucht werden. Wurde gefragt wieso und ich sagte, dass ich nicht so ganz zufrieden sei mit dem aktuellen AG und dass das Klima deutlich besser sei.

Also bekam ich ein AG, zu den gleichen Konditionen wie damals. Mein Chef meinte, ich soll aber nicht als "Notlösung" zurückkommen und mich erneut auf die Suche machen. Ich sagte natürlich Nein.

Jetzt bin ich seit fast drei Monaten wieder bei meinem alten AG und langweile mich extrem und habe das Gefühl, dass ich verblöde. Die Tätigkeit ist anders als beschrieben. Ich sprach meinen Chef an und bekam jetzt ein Projekt, das erneut nicht wirklich was mit Immobilien zu tun hat und bin total demotiviert das Projekt anzupacken. Ich habe auch auf einmal Angst vor Stress. Ich wechselte in eine komplett andere Branche und sah es als Herausforderung und jetzt will ich dem Stress aus dem Weg gehen.

Verdiene aktuell mit den Spesen 3.500 €. Bekam ein Angebot von einem anderen AG mit 4.000 €. Dieser Job ist laut Vorstellungsgespräch deutlich anspruchsvoller und hat geht intensiver in die Immobilie rein. Beide AG sind sehr in der Nähe. Müsste bei dem anderen AG des Öfteren in der Woche im Umkreis von 200 km reisen. Hätte 2 Urlaubstage mehr. Gratifikationen gibt es bei beiden nicht.

Jetzt überlege ich halt, ob die 250 € netto im Monat mehr es Wert sind. Vor fast einem Jahr hätte ich der neuen Herausforderung sofort zugesagt, was neues lernen , mehr Gehalt, definitiv ein Schritt nach vorne in meiner Karriere. Und jetzt habe ich die Angst, dass ich dem Stress nicht gewachsen bin, laut der Beschreibung ist es sehr anspruchsvoll und habe eben "nur" zwei Jahre Berufserfahrung, aber das weiß der andere AG ja eigentlich.

Mein jetziger Chef meint natürlich, ich soll geduldig sein und die ganzen Projekte gut durchziehen, vielleicht würden sich in ein paar Jahren neue Optionen anbieten. Bin ja eigentlich ganz zufrieden mit meinem jetzigen AG, befürchte allerdings, dass ich nichts neues mehr Lernen werde und nach weiteren Jahren ich nur auf dem Papier "Berufserfahrung" vorweisen kann.

...zur Frage

Hallo!

Mein Chef meinte, ich soll aber nicht als "Notlösung" zurückkommen und mich erneut auf die Suche machen.

Der hatte wohl schon so ne Vorahnung ....

und langweile mich extrem und habe das Gefühl, dass ich verblöde.

Ok.
Könntest du noch kreativ sein?
Oder in anderen Lebensbereichen für Ausgleich sorgen?

Ich sprach meinen Chef an und bekam jetzt ein Projekt, das erneut nicht wirklich was mit Immobilien zu tun hat und bin total demotiviert das Projekt anzupacken.

Aber immerhin, der Chef reagiert. Ist mal ein Anfang.
Vielleicht hast du zu starre Vorstellungen und übersiehst dabei gute Chancen?
Wenn du es schaffen könntest, gute eigene Ideen miteinfließen zu lassen, könntest du eventuell etwas ändern bzw. die Sache aufputschen.
Sobald man jedoch im Schmollmodus ist, übersieht man vieles.

Ich habe auch auf einmal Angst vor Stress.

Was würde deiner Ansicht nach dann Negatives passieren?

Und jetzt habe ich die Angst, dass ich dem Stress nicht gewachsen bin,

Dass dir quasi die Aufgabe zu groß ist, du zu wenig Fähigkeiten dafür hast.

Ich folgere daraus, dass in Wirklichkeit dann nicht deine Chefs oder Arbeitsstellen, sondern vielmehr deine Unsicherheit das Problem ist.

dass ich nichts neues mehr Lernen werde und nach weiteren Jahren ich nur auf dem Papier "Berufserfahrung" vorweisen kann.

Und hier dann eine andere Angst von dir.
Dann hängst du so zwischen zwei Ängsten, was?
Was würde denn Negatives passieren, wenn du wenig Neues nur dazulernen würdest? Also im Beruflichen. In anderen Lebensbereichen könnte dies ja anders aussehen.

Und vor welcher Angst hast du am meisten Angst?

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Hallo!

Ja, da gebe ich dir schon recht.

Aber hier ist alles auf Leistung getrimmt.
Wir leben in einer Leistungsgesellschaft.
Durch die Einnahme von verschiedenen Substanzen wird versucht, den Menschen noch leistungsfähiger zu machen. In den USA wird gerade versucht, LSD wieder salonfähig zu machen, sodass es legal wird, ihn in kleinsten Mengen nehmen zu dürfen, eben, um die Leistung und die Kreativität steigern zu können, obwohl LSD sehr vielfältige Wirkungen hat und bei vielen anders wirkt.

Tja, die Menschen glauben wohl daran, dass es überlebenswichtig für sie sei, Leistung zu bringen.
Manche steigen aus und werden glücklich. ;-))

Für Staat und Führungsmenschen ist dies gut, sie haben uns so unter Kontrolle und wir dienen ihnen gut. Zudem sind wir zu beschäftigt, um nachdenken zu können und zu müde, um zu rebellieren. ;-))
Deine Seele ist denen völlig piepschnurzegal.
Da müsste dann schon jeder eigenverantwortlich darauf achten.

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Ja klar versuchen Großkonzerne, Politik, Machtgierige, Ängstliche .... das Volk mittels Werbung / Medien, Kontrolle und sonstiger Manipulation so zu lenken, wie es ihnen gerade in den Kram passt, damit sie eigene Ziele und krankhafte Vorstellungen verwirklichen können.

Aber auch die Gesellschaft selbst ist selten wirklich anders.
Auch im Kleinen wird manipuliert, was das Zeug hält.

Ein Merkmal zur Kontrolle der Gesellschaft ist es, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf unwesentliche Ereignisse umzulenken, um sie von wichtigen Informationen über tatsächliche Änderungen durch die politischen und wirtschaftlichen Führungsorgane abzulenken.

Änderungen werden stufenweise vorgenommen.

Es wird versucht, die Ignoranz der Gesellschaft aufrecht zu erhalten.

Sie kennen die Gesellschaft besser, als die Gesellschaft sich selbst.

Was glaubt ihr sind die Gründe dafür?

Angst.
Krankhafte (leider als solche nicht anerkannte) und unnötige Zwänge und Dränge nach Macht, Geld und Einfluss.
Die Gesellschaft selbst nutzt eigene Macht und Möglichkeiten zu selten und macht dabei mit.

Wie könnten/sollten Lösungsansätze aussehen?

Bildung.
Interesse daran, die Welt verstehen zu wollen.
Verständnis.
Selbsterkenntnis - sich selbst darin erkennen.
Zeit für viele Fragen und Antworten.
Mut und Vertrauen in sich selbst.
Niveau sollte im Keller keine Höhenangst mehr bekommen.

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Hallo!

Man beschwert sich über niedrige Gehälter, bedenkt aber nicht, dass man meist einfach zu wenig qualifiziert ist. Da hat man einfach nichts verdient.

Jammern und beschweren brachte oft nicht so ganz die Zufriedenheit und das Glück, das man sich für sich selbst wünscht.
Daraus sollte Mensch lernen.

Verdienen würde man schon etwas, auch gerne abgesehen von einer Leistung für Großunternehmer, aber nichts in der Leistungsgesellschaft, das stimmt natürlich.

Es geht um Leistung und um Konkurrenz.

Ja, so sagt man uns das, damit wir richtig fleißig für Andere arbeiten.
Ich denke aber schon, es müsste nicht zwingend um Leistung und Konkurrenz gehen. Man kann anstatt mit einem Gegeneinander viel Gutes mit einem Miteinander schaffen, verdienen und sehr glücklich werden,
nur, den gierigen Konzernen bringt dies natürlich nichts,
deshalb wollen sie das ja auch nicht.
Denen ist es lieber, dass wir für sie funktionieren und für sie die Deppen machen.
Die wollen keinesfalls, dass wir irgendwas miteinander machen, denn davon hätten sie ja nichts mehr.
Solange wir uns bekämpfen und einen auf Ellenbogengesellschaft machen, haben sie Vorteile, reiben sich die Hände, lachen über uns und streichen fett Kohle ein.
Ich freue mich über jeden, der dies durchschaut und dabei aussteigt und sein Glück auf anderen Wegen sucht, um es zu finden.

Man kann nicht erwarten, dass man mit nem einfachen Beruf die Welt verdient.

Menschen können sich durchaus in der Einfachheit sehr wohl und gut fühlen.
Wohlstand, so wie er aktuell definiert wird, für alle, wird die Welt mit seinen Ressourcen wohl eher überfordern.
Also unserer derzeitigen "Kultur" gebe ich eher wenig Überlebenschancen.
Einer einfachen gemeinschaftlichen mehr.

Zudem gibt es Geschichten von Menschen mit einfachen Berufen, die sich damit quasi die Welt verdienten, einfach, weil sie sich gut und richtig und wichtig damit fühlen.

Die Welt verdienen muss nicht einzig reich werden meinen bzw. kommt es entscheidend darauf an, wann und womit sich ein Mensch reich fühlt.

Persönlich möchte ich nicht mit einem Großunternehmer tauschen, weil ich mich mit anderen Werten und Gegebenheiten reich fühle.
Ich habe keinerlei Drang dazu, von quasi Blutgeld zu leben, Andere auszunehmen, um davon üppig und feudal zu leben, das würde mich einfach nicht glücklich machen.

Wie Notre Dame - wird jetzt mit Blutgeld von Großunternehmern wieder aufgebaut, echt skurril, aber gut... so ist es eben momentan mit uns .....

Was kann der Staat dafür, dass man einen Job auswählt, der einfach nichts wert ist.

Nichts, das sehe ich auch so.

Wenn ich mich heute für den Beruf des Altenpflegers entscheide, so weiß ich, dass ich stets wenig verdienen werde und sich das wohl auch nicht wirklich verändern wird, weil die Inhaber das Geld für sich selbst haben wollen und ausreichend Kräfte aus dem Ausland kommen, die für wenig Geld arbeiten werden.

Menschen, die es geschafft haben, die leisten und erfolgreich sind dafür, dass Menschen einfach kaum was verdienen?

Genau, die sind nicht am Unglück Anderer schuld. Das sehe ich auch so.

Manche Menschen haben bessere Möglichkeiten, um mehr Geld zu verdienen, müssen meiner Ansicht nach deswegen aber noch lange nicht zwingend glücklicher als Andere sein.
Ist ja auch längst wissenschaftlich bewiesen, dass Geld über dem Existenzminimum nicht mehr langfristig und deutlich glücklich macht.

Wann versteht man endlich, dass man nichts bekommt, wenn man nichts leistet.

Gut, aber es gibt auch andere Wege, um zu dienen, um dann zu verdienen.
Entscheidend hierbei ist wohl die eigene Einstellung zu sich selbst und dem, was man verdient.
Wenn man im Leben dem Richtigen dient, verdient man auch ausreichend, um finanziell zufrieden zu sein.
Wer oder was das Richtige im eigenen Leben dann ist, gilt es wohl für jeden Einzelnen ausfindig zu machen.

Beim guten Verdienen geht es nicht um Leistung und eventuell Überforderung, sondern um das Dienen an richtiger Stelle.

Wer sich nicht weiterbilden will und nicht die Ellenbogen ausfährt und beispielsweise auf "Familie" setzt, der muss sich doch nicht wundern, wenn er Krebsen muss...

Genau so ist es.
Man weiß, dass dies der derzeitige Stand der Dinge ist.
Dies gilt aber wohl eher einzig für die Leistungsgesellschaft und dem Dienen für Großkonzerne.
Darüber hinaus gibt es natürlich noch andere Wege und Möglichkeiten.

Wer will, der schafft.

Wo ein Wille, da ein Weg.

Aber es gibt nicht nur den der Leistungsgesellschaft.

Warum beschwert man sich über niedrige Gehälter in Deutschland, obwohl doch jeder selbst seines Glückes Schmied ist?

Ich glaube, aus Hilflosigkeit.
Manche wissen einfach nicht, wie sie es angehen sollen, um das eigene Glück zu finden, was ja auch wirklich nicht immer einfach ist.
So sucht man sich einen Sündenbock, schiebt die Schuld von sich weg, was einem dann jedoch auch jegliche Macht entzieht.
Für ein Zugehörigkeitsgefühl, was für den Menschen vielleicht auch überleben heißt, tut man viel, man passt sich an.
Die Schuld bzw. vielmehr die Verantwortung bei sich selbst zu suchen, sprich eigenverantwortlich vorzugehen, das fällt vielen Menschen schwer, weil sie sich unter dieser Last so schlecht, klein, minderwertig, unfähig, .... fühlen und sie all die Chancen zu Glück, die damit einhergehen, übersehen.

Es macht auch Angst, schuldig und verantwortlich zu sein,
wurden wir stets dafür bestraft,
oftmals seit Kindesbeinen.
Der rechte Umgang mit Verantwortung ist einigen eher fremd.

Vieles bekamen wir einfach auch viele Jahre vorgelebt und haben es übernommen, und nie haben wir selbst tief genug hinterfragt.

So schiebt man die Schuld auf Andere, um frei von Schuld zu sein und beschwert sich dann erfolglos, bis manche dann doch noch mutig aus diesem Kreis steigen.
Du erkennst die Doppelbödigkeit?
Wenn man sich beschwert, beschwert man sich!

Irren ist eigentlich menschlich, aber wohl noch menschlicher ist es, dem Anderen die Schuld zu geben. ;-))

...zur Antwort

Hallo!

Es war einmal ein Problem, das sehr traurig und unglücklich war, weil alle Menschen darüber schimpften und es verfluchten. Dabei fing alles so spannend an …

In der Problementstehungsfabrik hatte man ihm in der Endkontrolle gesagt, dass es eine großartige Bestimmung habe und den Menschen ganz besondere Momente in ihrem Leben bringen würde. Voller Freude und Tatendrang machte sich das Problem daran, die Menschenwelt zu besuchen. Doch anfangs wollte es niemand beachten, es war noch zu klein, ein kleines Problemchen. Genährt durch das Verdrängen und Wegschieben der Menschen, wuchs es zu einem beachtlichen Problem heran.

Jetzt wurde es beachtet, allerdings zog es auch schon den ersten Missmut auf sich. Und weiterhin weit und breit keine Sicht nach besonderen Momenten, wie man es ihm vor einer Ewigkeit versprach. Es wuchs weiter und wurde größer und größer. Die Beschimpfung der Menschen schlug in Resignation um. Bis eines Tages das Korsett der Resignation gesprengt wurde und ein junger Mann mit seinem Sohn das Problem betrachtete. „Das wird keine leichte Aufgabe“, sagte der Mann zu seinem Sohn. „Da haben wir ja ein richtiges Problem, Paps, oder? “ „Lass dich nicht einschüchtern, mein Sohn. Ein Problem ist nichts weiter als eine Herausforderung, eine Aufgabe, die es zu lösen gilt – mehr nicht. Eine Hürde, die wir gemeinsam überspringen werden. Vielleicht müssen wir hierfür neue Sichtweisen und Standpunkte einnehmen, uns weiterentwickeln. Auf alle Fälle ist ein Problem FÜR uns da.“ „Wie kann etwas FÜR uns sein, wenn wir Schwierigkeiten damit haben?“ „Weil wir daran wachsen werden, mein Sohn. Und nachdem wir es bewältigt haben, werden wir anderen Menschen helfen können, wie sie solch ein Problem lösen können.“

Das Problem lauschte im Hintergrund gespannt und freute sich darauf, dass nun endlich jemand den Mut fasste und sich seiner annahm. „Weshalb bist du so sicher, Paps?“ „Wenn ein Problem gegen uns wäre, müsste es CONTRAPLEM heißen – tut es aber nicht“, zwinkerte er seinem Sohn zu. Und das Problem verstand nun, welchen besonderen Moment es den Menschen brachte. Kleine Probleme versprachen kleine Entwicklungsschritte, große Probleme hingegen gingen einher mit großen Entwicklungen – und unser Problem hier war schon verdammt groß. Ja, ihr Lieben, für jedes Problem gibt es auch eine Lösung. Wir leben in einer dualen Welt, in einer Welt der Gegensätze wie Tag und Nacht, warm und kalt, leicht und schwer, Liebe und Hass usw. Das Eine kann ohne das Andere nicht existieren. Es kann also kein Problem ohne eine Lösung geben. Das geht ganz einfach nicht.

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Ihr geht halt recht unterschiedlich damit um.
Du aktiv, sie passiv.
Ihr seid euch also recht gegensätzlich in eurer Vorgehensweise.

Die Lösung liegt vermutlich in der (goldenen?) Mitte.

Könnte mir gut vorstellen, wenn du künftig mehr mit dir selbst ausmachst, sie weniger dazu drängst, sondern eher auch mal allein dich damit auseinandersetzt, dass du gute Erfolge damit erzielen könntest und sie sich dadurch von ganz allein auch ändern würde.

Wenn dir die ganze Sache wichtig ist, würde ich es auf einen Versuch ankommen lassen. ;-)

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Ehemaliger Arzt möchte Beziehung trotz 17 Jahren Altersunterschied. Ich (w) 25 er 42 (m)? Funktioniert das? Wie sind eure Erfahrungen?

Guten Tag,

als ich 17 war befand ich mich aufgrund einer Essstörung für ein paar Monate in einer Klinik.Nach knapp zwei Monaten meiner Behandlung dort, bekam diese Klinik einen neuen Chefarzt, der noch ziemlich jung war (34).Schon vom ersten Moment an fand ich ihn großartig.Er sah ziemlich gut aus & v.a. hatten wir einen tollen Draht zueinander.Obwohl er wie gesagt Chefarzt war & es daher unüblich war, lud er mich fast wöchentlich zu Gesprächen ein.Bei anderen tat er das kaum bis garnicht.Mir war klar, dass er sich damals nie hätte eine Beziehung mit mir vorstellen können, weil ich so jung war.Ich litt daher sehr,weil ich mich stark verliebte.

Erst 2 Jahre nachdem ich die Klinik verlassen hatte,dachte ich nicht mehr so oft an ihn & konzentrierte mich auf andere Männer.

Nun bin ich 25,es ist 8 Jahre her,dass wir uns kennengelernt haben, seit knapp 7 Jahren haben wir uns nicht mehr gesehen. Dann haben wir uns vor ein paar Monaten zufällig auf einem Event wiedergetroffen.Ich habe total gemerkt, wie glücklich er darüber war.Mir ging es ehrlich gesagt genauso.Die Gefühle von damals waren sofort wieder da & noch stärker,weil die Situation nun eine andere war: Ich war nicht mehr seine Patientin, erwachsen & stand mit beiden Beinen im Leben. Außerdem spürte ich eben, dass er sehr interessiert an mir war und fragte mich,ob wir mal einen Kaffe trinken gehen wollen. Ich war total überrascht,weil ich davon als ich 17 war immer geträumt habe. Ich freute mich riesig. V.a. glaube ich stark, dass es Schicksal war, dass wir uns wiedergetroffen haben. 

Seither haben wir uns oft getroffen & er möchte eine Beziehung mit mir eingehen und spricht von Kindern, die er gerne haben möchte (er ist 42).

Es ist nicht so,dass ich mir das nicht über alles wünsche, aber ich habe Angst,dass die Beziehung langfristig nicht funktioniert, weil er 17 Jahre älter ist. In unserem Umgang spürt man diesen Altersunterschied nicht, weil ich schon sehr reif bin.

Außerdem kann ich der Situation irgendwie nicht trauen,weil ich so lange unglücklich verliebt war.

Auch das Thema mit den Kindern ist schwierig. Ich möchte unbedingt Kinder, aber nicht jetzt und er mit 42 schon gerne recht bald. Zudem frage ich mich, ob es für die Kinder blöd sein könnte, weil Mitte 40 zum ersten Mal Vater würde.

Das Hauptproblem ist für mich aber,dass er früher mein Arzt war.Natürlich war er als Chefarzt offiziell nicht direkt für mich zuständig,aber er war ja nicht mein normaler Hausarzt sondern Arzt in einer psychiatrischen Klinik.Das ist natürlich schon einige Jahre her und daher nicht verboten.Aber ich habe Angst, was die Gesellschaft darüber denkt.

Ich weiß,dass das wenn man jemanden liebt keine Rolle spielen sollte.Aber weil meine Gefühle einfach so stark sind und ich noch in meinem Leben so etwas empfunden habe,habe ich einfach Angst,dass ich mich ihm voll und ganz hingebe und dann enttäuscht werde.

Ich würde mich freuen,würdet ihr von euren Erfahrungen berichten oder mir Tipps geben. 

Danke im Voraus!

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Hallo!

Unglaublich, ne, wie das Schicksal manchmal so ist und spielt ....
Aber ich finde es schon sehr toll und spannend, dass ihr euch wieder getroffen habt.
Sicherlich ein Zeichen, dass es für euch zusammen was zu tun und wohl auch zu lernen gibt.

Ja, du vertraust weder dir, noch ihm, noch deinem Schicksal, deinen Fähigkeiten .....
Verständlich, denn man macht ja auch immer mal Fehler, entscheidet falsch.....

Daher ja auch die Angst, eben, weil Vertrauen fehlt.

Enttäuschungen sind natürlich schon eine harte Sache in dieser unserer Welt.
Wir alle haben einmal damit zu kämpfen.
Enttäuschungen heben Täuschungen auf, wie das Wort ja schon anmuten lässt.
Und du denkst dir, das alles ist zu schön um wahr zu sein und hast kein Vertrauen darin, dass sich deine Wünsche doch glatt erfüllen könnten.

Gut, es werden sich mit allem ja auch nicht einzig deine Wünsche erfüllen, sondern auch zahlreiche Herausforderungen mit dazu kommen, das ist ja absolut realistisch. Alles hat ja immer zwei Seiten und zu glauben, alles bliebe stets ein harmonischer Traum, ist wohl ziemlich blauäugig.
Wenn du also eine Beziehung mit eingehen möchtest, deinem Herzen folgen möchtest, den Mut dazu doch noch aufbringen willst, so musst du in jedem Fall auch mit Streit, Konflikten, Trennung .... rechnen. Das gehört dann wohl mit zum Gesamtpaket.
Sobald man aber aus allem etwas lernen kann, mildert sich alles, auch der Schmerz damit.

Aber ich habe Angst, was die Gesellschaft darüber denkt.

Ach komm, du weißt doch, dass die immer was zu tratschen haben, nie könntest du es der Gesellschaft bzw. Anderen recht machen.
Also das Vorhaben würde ich getrost beiseite schieben. ;-)))

https://www.youtube.com/watch?v=AaQcnnM2a70

Könnte mir auch echt gut vorstellen, dass sich dich schon auch reizen würde, andere mal vor den Kopf zu stoßen und unabhängig von der Meinung Anderer zu werden.

Aber weil meine Gefühle einfach so stark sind und ich noch in meinem Leben so etwas empfunden habe,habe ich einfach Angst,dass ich mich ihm voll und ganz hingebe und dann enttäuscht werde.

Klar, das passiert ja auch wirklich immer wieder und vielen.

Wann kann man denn Menschen täuschen? Folge = Enttäuschung.
Wann täuschen sich Menschen denn selbst gerne (Illusion)?

Persönlich finde ich, kann man Menschen prima täuschen, wenn sie etwas sehr sehr dringend haben wollen und glauben, dafür von Anderer abhängig zu sein.

Menschen, die sich selbst nicht treu bleiben, kann man leicht irren.

Menschen, die keine feste eigene Meinung und Vorstellung haben, kann man leicht manipulieren. Auch, wenn sie Angst haben.

Menschen, die die Wirklichkeit nicht komplett sehen wollen, etwas nicht wahr haben wollen, ja, die kann man leicht täuschen.
Sehe also besser die Wirklichkeit. Sie besteht immer aus zwei Seiten. Nie einzig aus Verliebtheit und Harmonie. ;-))

Menschen, die schnell Worte einfach glauben und dazu unpassende Taten nicht erkennen wollen.

mir Tipps geben.

Rechne freiwillig und bewusst, auch wirklichkeitsnah mit Schlimmen, was auch immer das für dich ist.
Versuche daraus zu lernen, weil du damit sehr viel bewirken kannst.
Stelle dir vor, du würdest diese Chance nicht nutzen, was du dann denken und fühlen würdest. In 20 Jahren?
Sollen deine Ängste oder deine Herzensregungen Herr in deinem Haus sein?
Lass dich nicht von seinem Titel beeindrucken, alle Menschen sind gleich viel wert - du kannst sicherlich mit ihm auf Augenhöhe ..... solltest dich selbst jedoch so selten wie möglich abwerten.
Erkenne, dass du dir das alles selbst auch erschaffen hast. Du hast viel an dir gearbeitet und vieles gut gemacht, so dass sich nun dein Wunsch erfüllen konnte, sonst wäre es nicht so gekommen.
Bedenke, dass du nicht alles mit ihm besprechen musst, einiges auch mit dir alleine oder mit der Hilfe Anderer bewältigen kannst, damit die Beziehung nicht allzusehr damit belastet wird. Bei dir möchte er vielleicht mal kein Arzt sein müssen. Aber du hast dazu sehr viele Möglichkeiten. Ich finde es gar nicht immer soooo günstig, wie viele behaupten, dass alles in einer Beziehung unbedingt besprochen werden muss, schon auch, aber nicht alles, da kann man mal unterscheiden und andere Wege dafür nutzen. Meist handelt es sich um eigene Probleme, die der Partner durch eine Veränderung lösen soll, aber wir können uns auch selbst mal ändern, um den Partner davon dann zu entlasten. ;-)

Aber weil meine Gefühle einfach so stark sind u

Finde ich gut, dass du bedacht an die Sache gehst, denn so kannst du bewusst entscheiden, und dich vor allem gut vorbereiten.

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Vater werden und Vater sein?

Ich konnte das bereits öfter in meinem Bekannten- als auch Freundeskreis beobachten:

Wenn ein Paar schwanger wurde, waren die Kerle nervös, hinterfragten ihr Leben, ihre Beziehung (Ehe) und fragten sich, und auch mich ob sie nicht viel zu jung für so eine große Verantwortung seien, ob sich dadurch ihr Leben nicht elementar ändern würde.

Das ging von recht ruhigen Gesprächen bis zu panikartigen Ausbrüchen.

Tag der Geburt, das kleine Würmchen war gesund, die Mutter erleichtert...und die Männer wie ausgewechselt. Kein "Mein Leben ist doch völlig zu Ende!", kein "Ich bin doch selbst noch ein Kind innerlich! Wie soll ich da für ein Baby sorgen?". Alles wie weggeblasen.

Sie waren glücklich, auf ihre Familie fokussiert und unheimlich um das Wohlergehen des neuen Erdenbürgers bemüht und besorgt. Die ersten paar Jahre gab es nur noch ein Thema für sie: Ihr Kind.

Nicht missverstehen, das ist eine wunderschöne Sache, es zeigt, dass es nicht nur Muttergefühle gibt, sondern auch Väter mit der Geburt des Kindes plötzlich solche Gefühle haben können. Was mich so irritiert ist der Wandel, manchmal von bereits organisiertem Vorhaben, die hochschwangere zu verlassen (was man ihm dann noch stundenlang ausreden musste). Und schlagartig haben sie ihre Tochter/ihren Sohn im Arm und haben alles vorherige "vergessen".

Da ich keine Kinder habe, finde ich das immer wieder faszinierend.

Wie war das bei euch? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Kennt ihr diesen Wechsel, war er bei euch vielleicht sehr heftig?

Oder wart ihr schon während der Schwangerschaft voll auf dem Vater-Trip (im positiven Sinne)?

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Da ich keine Kinder habe, finde ich das immer wieder faszinierend.

Ja, so plötzliche Sinneswandel.
Die könnten in anderen Bereichen ja auch mal ganz praktisch sein .... also wenn man es nur könnte ..... so radikal .....

Ganz so radikal und plötzlich, wie sie schon mal erscheinen, sind sie aber vielleicht gar nicht, denn wie du ja weißt, haben sich die Väter unter anderem in Gesprächen mit dir ihren Ängsten gestellt, sich damit auseinandergesetzt. In dieser Zeit findet innerlich auch schon ein Wandel statt. Nur halt noch ohne konkretes / sichtbares Ergebnis. Aber da wurde die "Maschinerie" quasi ja schon angeworfen .... ;-)))

Wird eine Sache dann haptisch, kann man(n) womöglich besser begreifen und dann wird ihm bewusst:"Du meine Güte, das ist ja echt jetzt" und spürt seine Verantwortung diesem kleinen Wesen gegenüber und weiß zudem, wenn jetzt er nicht will oder kann, hat alle Konsequenzen das Kind zu tragen.
Der Mensch muss zuerst greifen, um begreifen zu können.
Frauen spüren die Verbindung ja bereits in der Schwangerschaft und haben auch hier schon Verantwortung zu tragen.

Für eine Frau verändert sich die Rolle schon mit der Schwangerschaft, bei Vätern wohl eher dann, wenn er das Kind konkret im Arm hält.
Manche steigen dann wie Phönix aus der Asche und erkennen das Wunder Kind und andere bleiben bei ihren Ängsten und steigen aus.

Ich denke schon, dass einschneidende Erlebnisse häufig Grund für Sinnesänderungen sind.

Weiter denke ich, dass radikale mentale Veränderungen notwendig und gut für Menschen sind, denn anhand des Beispiels der Väter ist es ja so, dass er zunächst in einem Extrem (Angst, Nein, Ablehnung...) denkt und lebt, dann seine Gesinnung ändert und das andere Extrem (Liebe, JA, Verantwortung...) denkt und lebt, was ihm abschließend gesehen beide Seiten im Leben zeigte und Wichtiges lernen ließ.
Diese Wechsel von einem Extrem in das andere kann man häufiger beobachten, auch global(er), z.B. bei der Sexualität; erst prüde gehemmt dann freiheitlich und sehr offen.
Kennt man dann beide Seiten, kann man gut ausfindig machen, wo das Ideal liegt - gerne wohl in der goldenen Mitte. ;-))
Einzig Vater und Wollmilchsau sein ist nix, genausowenig wie vor der Herausforderung und Verantwortung komplett zu treten.
Einzig Sex mit allem und jedem, und was man sich nur an Extremen dabei vorstellen kann ist nix, genausowenig wie kein Sex, keine Zärtlichkeiten, kein Kuscheln und Küssen, keine intime Verbindung zu anderen Menschen.
Jedes gelebte Extrem lässt uns Erfahrungen machen, lernen.
In jedem gelebten Extrem fehlt uns etwas vom Gegensatz.

Persönlich glaube ich, dass es in den Extremen vieles für uns Menschen zu lernen gibt und dass dies oftmals Anstoß für eine vom Leben gewollte geistig-seelische Weiterentwicklung ist.
Es lässt uns immer wieder auch Ängste / Hindernisse überwinden, macht uns also stärker.

Einer zum Beispiel, der wohl auch einen Sinneswandel durchlebte, war Franz von Assisi.
Das war schon erst mal ein eher wilder, mit Bildung und Geld.
Dann ...... :

https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_von_Assisi

Wenn etwas verloren geglaubt (Fähigkeiten zum Vatersein) spricht man gerne auch vom Phönix, der aus der Asche steigt und dann doch alles bzw. das Gegenteil zeigt (Väter, die ihre Verantwortung mutig übernehmen).

https://www.youtube.com/watch?v=oXRA0AuTkH0

Die Möglichkeit zur Wandlung finde ich auch faszinierend, egal jetzt für welchen Lebensbereich, denn sie kann unser Leben recht spannend und abwechslungsreich machen.
Ich versuche gerne, etwas, gerne was Kleines, mal anders zu machen, also auch so ne Art Wechsel zu vollziehen. Also das kann recht amüsant sein. Kann natürlich auch mal anders laufen .... ;-))) Oder total schwer fallen .... aber die Ergebnisse sind durchaus überzeugend.

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Was macht ein leben ohne liebe aus jemanden?

Da das hier zum Glück eine anonyme Sache ist, denk ich kann ich hier meinen Gedanken mal freien lauf lassen.

Ich selber bin m29, ich selber habe in meinem ganzen Leben noch nie sowas empfunden wie liebe (klar, für Freunde und Familie hat man natürlich schon Gefühle, aber nicht sowas wie liebe). Auch ich selber wurde bisher noch nie geliebt. Beziehungen hatte ich daher logischerweise auch noch keine...außer Sexbeziehungen, die meist durch Genuss von Alkohol waren. Ich war bzw. bin auch der Meinung, dass ich mich vielleicht zu sehr selber liebe. Ich persönlich finde mich bis auf meinen Bauch höchst attraktiv. Und alle Freundinnen lachen nur darüber, wenn ich sage dass es daran liegt das ich zu schüchtern bin, da sie mich eigentlich auch nur mit einem großen selbstvertrauen kennen.

Doch diese Frage, warum ausgerechnet ich solo bin, quält mich nun schon seit über 10 Jahren. Mittlerweile so sehr, dass ich selbstzweifel und selbsthass bekomme. Hab auch so das Gefühl einfach mittlerweile zu alt bin um was neues im leben zu erlernen (Beziehung aufbauen und zu lieben), kommt mir auch vielleicht so vor wie eine ungewollte Blockade. Dieses Gefühl von selbsthass bzw. selbstzweifel macht mich zum einen als recht sauer und zum anderen bau ich glaub ich inzwischen Wände zu anderen auf oder habe die Gedanken dass mir jmd. ein Messer in den Rücken rammt der mir nahe steht...sprich dass auch diese mich hassen, wobei ich weiß dass sie mich mögen.

Ich selber bin ein herzensguter Mensch, so bin ich zumindest erzogen. Und habe auch immer ein offenes Ohr für meine Freunde. Brachte vor 6 Jahren auch noch Kindern das schwimmen bei...bin daher recht sozial eingestellt.

Ich frage mich natürlich zum einen ob der selbsthass oder selbstzweifel wirklich davon kommen kann? Und zum anderen was man an dieser Stelle machen kann. Therapeut oder Psychologe ist nicht meins, genauso wie meinen Freunden die Ohren voll zu heulen.

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Was verstehst du denn so unter Liebe?

Auch ich selber wurde bisher noch nie geliebt.

Das glaube ich nicht.

Gibt ja verschiedene Arten von Liebe wie z.B. Partnerliebe, Elternliebe, Geschwisterliebe, Freundesliebe, Tierliebe, Naturliebe, Selbstliebe ......
Wenn man da unterscheidet, so hast du sicherlich etwas davon abbekommen.

Gut, vielleicht nicht zu 100% bedingungslose Liebe, die ja auch nicht einfach zu geben ist, aber einen Teil doch sicherlich.

Was macht ein leben ohne liebe aus jemanden?

Sicherlich keinen sozialen Menschen .... ;-))

Doch diese Frage, warum ausgerechnet ich solo bin,

Klar, das mag an dir nagen, was dich jedoch nicht zu der Annahme berechtigen sollte, überhaupt nicht geliebt zu werden.

Ich weiß nicht, scheint irgendwie schwierig geworden zu sein, Partnerschaften zu führen, womöglich, weil einige zu sehr auf ihren eigenen Nutzen bedacht sind.
Weil wir in einer Spaßgesellschaft leben und keiner mehr mit irgendwelchen Dramen zu tun haben will, diese aber in jeder Partnerschaft vorkommen und auch gute Seiten an sich haben.
Die Verbundenheit ist zu schwach, um der Abwechslung widerstehen zu können.
Weil manche Menschen zu Eigenliebe keine Bereitschaft haben.

Darüber zu jammern aber bringt auch nicht wirklich was.
Besser wäre vermutlich, damit erst mal umzugehen lernen, sich selbst vom gefühlten Mangel möglichst viel zu geben bzw. mit Mangel leben zu können.

Warum genau eigentlich willst du eine Partnerin?

Ich frage mich natürlich zum einen ob der selbsthass oder selbstzweifel wirklich davon kommen kann?

Grundsätzlich schon denke ich.
Man hasst sich für seine Erfolglosigkeit, Hilflosigkeit, Bedürftigkeit ....
Ob dies wirklich bei dir der Fall ist, weiß ich grad nicht ganz genau.

Und zum anderen was man an dieser Stelle machen kann.

Wenn einem Liebe im eigenen Leben fehlt, dann einfach selbst lieben, was das Zeug hält.
Ich meine damit nicht, sich ausnutzen zu lassen, beim Grenzen setzen liebst du dich dann selbst.
Oft an das Schöne und Tolle im eigenen Leben denken.
Mit Menschen, denen es schlechter als dir geht, vergleichen, so kannst du alles besser schätzen und lieben z.B.
Dich selbst mit allen Schwächen lieben, weil's normal ist, Schwächen zu haben.
Durch eigenes Lieben für einen guten Ausgleich sorgen. Dabei bekommt man dann als Nebeneffekt auch gleich noch eine viel bessere Ausstrahlung, die Andere gerne mal anzieht.
Ich meine jedoch nicht, sich total für Andere aufopfern.
Dein Tank muss schon voll sein, damit du was zu geben hast.

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Hallo!

Wird das mit der Zeit immer besser?

So ganz nach dem Motto:"Zeit heilt alle Wunden"?

Ne, also daran glaube ich nicht.
Hier brodelt etwas in dir, du steckst in einem Konflikt, und da ist es ideal, dass du mutig und ehrlich hinschauen, dich damit auseinandersetzen willst, denn nur so kannst du alles klären.
Ansonsten würde wohl doch irgendwann alles hochkommen und Schaden anrichten.

Einerseits passt alles so gut und andererseits ist er ein gebrauchter Prinz und du spielst die zweite Geige, hattest bisher jedoch eigene Vorstellungen von allem und romantische Wünsche.

Sich selbst mit seinen eigenen Vorstellungen und Wünschen treu bleiben oder einen (faulen?) Kompromiss eingehen?

eben die zweite Frau werden würde ist aktuell schwierig für mich.

Verständlich und nachvollziehbar.
Aber was genau stört dich daran? Dich persönlich?
Was genau macht es für dich so schwer und schwierig?

Habt ihr Tipps wie man lernen kann damit umzugehen?

Ehrlich und mutig hinschauen.
Sich bewusst damit auseinandersetzen.
Keine Kritik an sich selbst aufgrund der Gedanken und Gefühle damit.
Erst mal alles da sein lassen, prüfen und hinterfragen.
Sich selbst verstehen lernen.

Die negativen Gefühle zu verdrängen bringt ja nichts auf Dauer, aber deshalb traurig zu sein zerstört die positiven Gefühle.

Das hast du sehr gut erkannt!

Ich will die Beziehung und den Umstand akzeptieren

Wozu?
Aufgrund welcher Motivation?
Welche Erwartungen und Ziele verbindest du damit?

Vielen Dank schonmal für hilfreiche Tipps und spart euch dämliche halbherzige Kommentare..

Ich kenne dich nicht, kann nicht einschätzen, wie du urteilst.

Er ist zur Zeit noch verheiratet, die Scheidung wird im Sommer vollzogen.

Warum will er eine Beziehung mit dir?
Übergangslos von einer in die nächste Beziehung ....

Ich will die Beziehung und den Umstand akzeptieren, ich weiß nur nicht wie?!

Dazu muss man lediglich von einem Nein zu einem JA kommen. Innerlich. Mental. Da ist so weiter gar nicht viel dran.
Aber haben deine Zweifel recht?
Solltest du weniger euphorisch und was weiß ich nicht alles in diese Beziehung gehen?
Ich finde es gut, dass du hinterfragst, denn später bereust du es vielleicht, dies versäumt zu haben.

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Hallo!

Sagen wirs mal so, ich habe Heimweh, ich vermisse jetzt langsam Oesterreich,

Das kenne ich.
Ich zog aus Bayern weg, war selbst gerne immer in A und auch I unterwegs.
Jetzt lebe ich weit weit weg, jedoch immer noch in D.

Mir fehlen Traditionen, Landschaften, Sprache .... auch nach vielen Jahren.

Dennoch will ich all die Vorteile absolut nicht übersehen, die mir dieser Umzug brachte. Ich hoffe, auch du kannst sie klar für dich erkennen und willst dich immer wieder daran erinnern.

glaubt ihr bekomme ich in Oesterreich Chancen zu einer Arbeitsstelle?

Grundsätzlich sicher!

Kannst du das nicht auch schon von Kanada abchecken, etwas vorbereiten, und eventuell Vorstellungsgespräche oder eben Persönliches dann mit einem Urlaub verbinden?

Was mich immer zum nachdenken bringt ist, ist das Geld, werde ich genug Geld verdienen in Wien, wenn ich zurueck gehe, was werde ich Arbeiten koennen dort, wuerde es mir spass machen, koennte ich dort den Job behalten, dies sind die Fragen die mir durch die gedanken gehen.

Du bist dir des Geldes wegen recht unsicher mit deinem Herzenswunsch.

Ich denke, man sollte eher nach seinem Herzen gehen, auch mutig mit Perspektivlosigkeit, denn nur der Mutige wird belohnt.
Ich spreche aber nicht davon, dass du überstürzt und unbedacht vorgehen solltest.

Die Sicherheit, die du gerne hättest, wirst du wohl nie wirklich bekommen und keiner von uns hat sie.
Auch wenn man den Weg seines Herzens geht, liegen noch reichlich Steine darauf. Aber wie Goethe so schön sagte:"Auch aus Steinen, die einem im Weg liegen, kann man Schönes bauen".
Es kommt also viel auf deine Kreativität und Einstellung an. Wie du mit Dingen und Problemen so umgehst.

Leben ist auch Risiko.
Du musst so oder so, hier wie da, Risiken eingehen. Das wird dir wohl nicht gänzlich erspart bleiben, macht das Leben allerdings auch spannend und abenteuerlich ...., hat auch was .... ;-))))

In Wahrheit wirst du hier wie dort Herausforderungen zu meistern haben und nein, es wird nicht immer alles nach deinem Plan und wie von dir gewünscht harmonisch verlaufen.
Das ist für jedes Land unrealistisch.
Es kommt nur darauf an, wie du mit allem umgehst, dann ist das Land fast egal.

Versuche eine gesunde Einstellung zu den Herausforderungen des Lebens zu bekommen, eine, mit der du dich geschickt durchbeißen und alles meistern willst, denn das Vermeiden-wollen ist eher von Erfolglosigkeit gepflastert.

aber leider im falschen Land.

An deiner Stelle würde ich mal genauer erörtern, warum du denkst, im falschen Land zu sein.
Einfach nur, damit du nichts übersiehst, keine allzugroßen Fehler machst, bedacht vorgehst.
Stimmt das wirklich? (dass du im falschen Land bist)

Liawa dawoat ois wia darennt.

Um welche guten Gefühle genau geht es dir denn?
Welche glaubst du in A haben zu können und in Kanada nicht?

Selbst denke ich auch oft, dass ich zurück nach Bayern will, aber noch ist es hier viel besser für mich, da will ich schon einsichtig sein, meinem Heimweh nicht allzusehr und ungerecht nachgehen.

Servus und ois Guade! :-)

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Der Sinn einer Untersuchung und Prüfung ist, dass man neue Sichtweisen zu seinen bisherigen dazu erhält.
So kann man seinen Horizont erweitern, weil man eine Sache von mehreren Seiten her betrachten, nicht mehr wie noch vor der Diskussion von weniger.

Dadurch wird man aufgeschlossener, klüger, offener, stärker ....

was eigentlich der Sinn dahinter ist, denn letztendlich läuft sowieso alles darüber hinaus, dass wir immer noch die andere Meinung haben.

Wenn Diskutanten keinerlei Interesse und / oder Einsicht zeigen, so spricht das von Engstirnigkeit und Starre im Denken. Dann bleibt der Horizont eingeschränkt.

Ziel einer Diskussion ist nicht zwingend jemanden von etwas zu überzeugen. Einfach nur, etwas zu besprechen, etwas dazuzulernen.

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Hallo!

Ja, immer wieder steht man sich gerne auch selbst am meisten im Weg...... das kenne ich auch und kommt vor .....

Sorgen bringen nichts, sie schützen dich auch nicht. Sie hemmen eher, weil man ja mit Sorgen nicht klar denken kann.

Beim Verzweifeln ist man gedanklich entzwei. Hin- und hergerissen zwischen Zweifel bzw. zwei oder den Möglichkeiten.
Meistens aber haben beide Seiten davon etwas recht. Man kann dann prüfen, was gerade gut zum Anwenden wäre bzw. mit beidem leben.

Mit Sorgen und Zweifel kann man sich wunderbar selbst im Wege stehen.

Heilend, magisch wirken hier Worte, eigentlich eher Gedanken, weg von Sorgen und Zweifel.
Nun aber irgendwelche positiven Affirmationen / Worte einfach drüber sprechen oder denken, über die sorgvollen, also das wird wohl eher wenig bringen.
Aber Zeit und Ruhe nehmen, sich an der Wirklichkeit orientieren, wie war es denn schon mal in Wirklichkeit in einer ähnlichen Situation???, um so die eigene Überzeugung zu ändern, um so aus der Illusion einer Angst zu treten, also das fände ich schon sehr günstig dann. Das würde Gutes bewirken.

In Grunde wird es sich vermutlich um bestimmte Ängste handeln. Diese aber treten meist gar nicht ein. ;-)))

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Das ist ja eine jahrtausendalte Sache:

Zitat aus der Bergpredigt:[1]
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“ (Matthäus 7,3 EU)

Persönlich denke ich, dass es uns arge Sorgen bereitet, wenn wir Unzulänglichkeiten an uns selbst bemerken, denn vieles davon ist verboten bzw. verpönt.
Um Bestand zu haben, Zugehörigkeit und Anerkennung, versuchen wir uns anzupassen oder anders, es anderen recht zu machen, so zu sein, wie es gewünscht ist, so zu sein, wie wir es gelernt haben,
weil es uns große Bedenken macht, nichtbezogen zu sein, ohne Gruppenzugehörigkeit und Anerkennung.
Persönlich aber glaube ich gar nicht, dass wir derart abhängig von Anerkennung und Zugehörigkeit Anderer sind.

https://www.youtube.com/watch?v=AaQcnnM2a70

Und immer, wenn ich an Anderen Fehler, Fehlerhaftes und Schwächen erkenne, fühle ich mich selbst besser, reiner, .....
und wir tun viel, um uns gut zu fühlen.
Wir schauen gerne auf Schwächen Anderer, um uns selbst besser zu fühlen, weil wir aufgrund von Unbewusstheit und Unwissenheit, auch Feigheit ungeübt darin sind, bei uns selbst zu schauen, obwohl wir genau dann Änderungen nach unserem Geschmack vornehmen könnten.

Vor einer anderen Seite betrachtet können wir aber auch erkennen, dass nur tote Fische mit dem Strom schwimmen.
Zum Lebendig-sein aber brauchen wir Mut, Entschlossenheit, Willenskraft, Selbstvertrauen, Selbstsicherheit......
Nicht immer wird uns dies in ausreichender Form während Kindheit und Jugendzeit anerzogen, erklärt .....
Öfter wird uns eher gesagt und gezeigt, dass wir keine Macht hätten, uns anzupassen hätten.
Glück dem, der später mal alles prüft und gegebenenfalls umdenkt.

Man kann die Schwächen Anderer auch einfach lieben. Vielleicht schon allein deshalb, weil man sich dann ja eigene ganz leicht ebenso zugestehen und erlauben kann.
Dazu braucht man wohl viel Mut und Offenheit und wenig Perfektionismus, Akzeptanz, dass es im Leben halt beides gibt.

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Hallo!

Das Bewusstsein ist zum Teil wohl nicht mehr groß genug, dass die 110 eine Notrufnummer ist. Vor allem, seit jeder sein Telefon ständig bei sich trägt.

Verzweifelte Menschen suchen Hilfe und haben keine andere Idee, als bei der Polizei anzurufen.

Anrufer sind gedankenlos, naiv oder auch dreist.
Solche missbrauchen den Notruf.
Dann sind sie Notrufmissbraucher.

Beraternummern der Polizei sind unbekannt. Dort könnte man sich informieren.....

Mangelnder Respekt, Überdrüssigkeit bei Einigen, wenn es zu gut geht.

Gibt auf der anderen Seite aber auch Bürger, die laut Polizei die Sorge haben, den Notruf wegen vermeintlich unwichtiger Mitteilungen zu blockieren.
Das lässt dann wohl auf Unsicherheit auf beiden Seiten schließen.
Jeder übertreibt dann auf seine Weise in eine Richtung ....
Was ist ein Notfall, was nicht?

Das fängt bei den allseits bekannten Fenstergaffern an, die jeden kleinen Parksünder aufschreiben oder es melden und anzeigen, wenn sie jemanden beim Überqueren einer roten Ampel beobachten,

Da denke ich mir, dass diese Menschen Sinnlosigkeit quält, und diese Menschen darin eine Aufgabe finden, bei der sie sich wichtig fühlen können.
Gebrauchtwerden, Sinn, Aufgabe, Wichtigkeit .... fehlen.
Für Betroffene eine Notsituation.

Wer bauscht Banalitäten zu einer großen Sache auf und hofft dabei, richtig viel Aufmerksamkeit, Lob, Hilfe und Anerkennung zu bekommen?

Menschen in Notsituationen?
Sind halt persönliche, weniger öffentliche. ;-)))
Diese Menschen fühlen sich wohl in Not, aber suchen an falscher Stelle Hilfe. Naja, oder die Hoffnung stirbt bei ihnen zuletzt. ;-)

https://www.bz-berlin.de/berlin/nonotrufe-die-25-skurrilsten-anrufe-bei-der-berliner-polizei

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Essig eignet sich sehr gut für die Reinigung des Geschirrspülers ohne Geschirr.
Einfach mit Essig ohne Geschirr ein Programm ablaufen lassen. Kann gerne auch ein Kurzprogramm sein.

Nimmt auch alle Gerüche. Riecht dann nicht nach Essig und greift auch Dichtungen nicht an.

Dazu auch noch menschen- und umweltfreundlich.

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Ja, weil jeder vom Anderen jeweils lernen könnte, denn der spontanen Person fehlt es womöglich an Organisation und Planung, zumindest für bestimmte Lebensbereiche, für die das eben gut wäre und umgekehrt.
Auch könnten sie sich gut ergänzen, eben, weil sie gegensätzlich sind. Sollte dies nicht gelingen, wird es natürlich anstrengend ...

Meist herrscht zwischen gegensätzlichen Menschen auch eine prickelnde Spannung, die es nicht fad werden lässt ...

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Hallo!

Ja, die künstlichen Vitamine selbst.

https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/krebs/vorbeugung/tid-28581/krebsrisiko-steigt-wer-vitamintabletten-schluckt-stirbt-frueher_aid_880009.html

Noch mehr Info im Internet .... :-)

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Hallo!

Also mal abgesehen von deiner nicht ganz wahren extremen Formulierung ....

Kritisch sind Frauen mit anderen Frauen, weil sie es auch mit sich selbst sind.

Ja, Frauen gehen sich eben mal noch vorm Spiegel "fertig machen", leider im wahrsten Sinne des Wortes, Männer seltener.

Es gibt zwei Situationen, die Männer in den Wahnsinn treiben:
Frau
Keine Frau :-DD

Frauen vergleichen sich.
Vergleiche zwischen unterschiedlichen Wesen sind meist schmerzvoll, weil man sich eigentlich gar nicht wirklich vergleichen kann, und zudem nicht alles Gute von anderen Frauen selbst haben kann.

Die Konkurrenz ist groß und schläft mit jedem. ;-DD

Frauen achten, vermutlich auf Erziehung basierend, eher auf ein gutes Klima, Harmonie und (vermeintliche) Solidarität, deshalb wohl gestalten sie eher Intrigen, schüren die Gerüchteküche, wahren dabei jedoch ein Dauerlächeln.
Männer können sich eher mal die Meinung geigen und nichtsdestotrotz abends ein Bier trinken gehen, gemeinsam.

Vielleicht könnte es helfen, nicht perfekt sein zu wollen als Frau, entspannter und gelassener zu sein, und wenn uns was ganz wichtig ist, auch selbst etwas dafür zu tun, nicht nur einfach neidisch sein und andere tolle, hübsche Frauen schlecht reden.
Frauen sollten sich auch mal selbst an der Nase packen und sich für eigene Bedürfnisse selbst einsetzen und etwas dafür tun, anstatt darauf zu warten, dass ein Wunder geschieht, oder der Partner doch endlich ....
und weiter akzeptieren, dass sie nicht alles Gute selbst haben müssen,
Fehler haben dürfen, auch Schwächen,
auch mal mit Mangel zu leben haben, der ja auch Vorteile hat.....
Aber irgendwie scheint dies Frauen recht zu schaffen zu machen, irgendwie haben sie damit so ihre Bedenken - zu Unrecht, wie ich meine.
Sie denken wohl, sie müssten auf der Hut sein, stets besser, toller, schöner....als Andere ......

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Gewissensbisse, Schuldgefühle und Selbstwertgefühl im Keller. Wie daran arbeiten?

Es geht darum, dass ich mich von meinem Freund nach 13 Jahren getrennt habe. Mir ist der Kragen geplatzt, weil ich mich von ihm respektlos behandelt gefühlt habe. Der Grund für die Trennung diesmal war, das er früh aufgestanden ist, hat mich dann auch noch aufgeweckt, wollte das ich gleich staubsauge, ich aber war noch müde vom Vortag wegen Überstunden bei der Arbeit und wollte noch etwas liegen bleiben. Er war nicht damit einverstanden und meinte mir sagen zu müssen, ich sei faul und eine schmutzige Frau, die lieber mit einem Messi zusammen sein sollte. Er hat sehr übertrieben, weil ich keine schmutzige Person bin. Er hatte bei mir gewohnt (meine Wohnung ist ca. 20qm) und hat wenig Platz.

Mir ist dann zuviel geworden, ich wurde sauer und sagte zu ihm, ich wüsste nicht warum ich noch mit ihm zusammen bin, wenn draußen genügend anderen Männern gibt, die mich respektvoller behandeln würden als er mich. Darauf hin, hat er nichts gesagt und ich habe ihm gesagt er soll gehen. Er sagte dann, das er, nach dem ich das gesagt habe, kein Grund sieht noch zu bleiben.

be uns in der Beziehung war vieles nicht in Ordnung. Wir haben nicht gut miteinander kommuniziert, oft wegen Geld gestritten obwohl wir beide unser eigenes verdienen, Romantik war fast nicht vorhanden, das zuhören war mies und vieles mehr.

Seit ich schluss gemacht habe (seit fast 1 Woche) fühle ich mich mies, habe ein schlechtes Gewissen und zweifle an meine Entscheidung. Ich zweifle an mich selbst als Person auch. Ich denke mir, wärst du vielleicht eine bessere Freundin und hättest es besser gemacht, dann wäre es nicht soweit gekommen.

Ich habe so das Gefühl das ich nicht gut bin, eine schlechte Person. Ich fühle das ich vielleicht allein sein sollte, nicht Beziehungsfähig. Ich sehe alles das schief gegangen ist während der Beziehung, war meinetwegen und meine Schuld. Mir ist es bewusst das in Beziehungen hin und wieder mal zu Unklarheiten kommen kann aber in unserem Fall, fühle ich mich schuldig.

Mein Selbstwertgefühl ist gerade im Keller, ich habe Schuldgefühle und schlechteste Gewissen.

Was kann ich dagegen tun? Und, warum fühle ich mich so?

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Hallo!

Ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber bei dir könnte ich mir recht gut vorstellen, dass du ähnlich, also mit Schulgefühlen machen, Vorwürfen und eher minderwertig erzogen worden bist oder dir ein entsprechendes Bild als Kind gemacht hast.

Irgendwann und irgendwie jedenfalls musst du zu der Überzeugung, minderwertig zu sein, gekommen sein, dies liegt gerne mal in der Kindheit.

Es ist halt auffällig, dass du dich verständlicherweise über die Rücksichtslosigkeit deines Partners beschwerst, selbst aber auch nicht besser über dich denkst.
Du erlaubst dir nicht, zufrieden und glücklich zu sein, menschlich behandelt zu werden. Das ist natürlich heftig und will keiner.
Das Hauptproblem aber ist deine eigene Überzeugung davon, deine eigenen Gedanken dazu.
Du hast Bedenken damit, deine eigenen Bedürfnisse nach Rücksicht, Respekt, Liebe, Menschlichkeit .... wahrzunehmen und durchzusetzen, obwohl dies doch das Normalste der Welt ist, das wollen wir doch alle, warum also solltest du es nicht haben?

Wer verbietet dir das?
Was passiert denn deiner Meinung nach, wäre es so?
Warum sollst du das nicht wert sein?
Warum kannst du deine eigenen völlig normalen Bedürfnisse nicht annehmen?

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"Die Gesellschaft gibt euch eure Träume vor", Meinungen zu dieser Aussage?

Hallo zusammen, ich habe mal wieder Lust mit euch das Leben zu hinterfragen :^)

Was haltet ihr von der im Titel genannten Aussage? Wenn ich so darüber nachdenke, finde ich diese ziemlich passend, denn viele Menschen verfolgen gleiche/ähnliche Träume. Zufall?

Der typische Mensch möchte eine perfekte Familie, Beruflichen Erfolg, das schönste Auto, den schönsten Strand-Urlaub, den besten und schönsten Partner, eine Liebesbeziehung wie im Film, den perfekten Traumkörper, eine Million auf dem Konto... Ich persönlich habe nichts gegen diese Träume, da ich selber ein paar davon habe, aber sind es wirklich meine Träume?

Ich behaupte jetzt mal, dass uns durch Filme, Werbungen, Magazine oder durch sonstige Medien viele unserer Träume vorgeschrieben werden. Auch andere Menschen wie die eigenen Eltern erziehen uns nach einem gewissen gesellschaftlichen Bild und geben uns so Träume vor. Die Schule bewertet die Leistung jedes einzelnen von uns von klein auf. "Richtig" und "falsch" sind eigentlich nur ein Konzept, es gibt nichts richtiges oder falsches im Bezug auf das Leben, jedoch wird uns trotzdem beigebracht keine Fehler zu machen, in anderen Worten wird uns beigebracht "richtig" zu leben, also so, wie es die heutige Gesellschaft möchte. Man kommt eigentlich fast nicht drum herum bei diesem Status-Spiel der Gesellschaft mitzuspielen, dementsprechend Formen sich so auch viele unserer Träume danach.

So viel zu MEINER Sicht über diese Aussage, wie seht ihr das?

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Hallo!

Ja, sehe ich schon auch wie du.

Die Werbung und führende Klasse wissen sehr wohl, nach was es den Menschen so sehnt, um dessen Bedürfnisse.
Mit diesem Bewusstsein sind sie so Manchem einen Schritt voraus und verschaffen sich geschickt einen Vorteil damit, indem sie uns Ersatz dafür anbieten, uns damit ruhig stellen, auch den Anschein nach Zufriedenheit, und natürlich nur unser Bestes wollen (Geld).
Die Träume werden weniger vorgeschrieben, zumindest meiner Ansicht nach, sondern vielmehr oberflächlich befriedigt.
Menschen fragen sich zu wenig, warum sie etwas wollen, worum es ihnen ganz genau dabei geht. Es fehlt ihnen das Bewusstsein und der Sinn darüber:

Damit sie auch morgen noch kraftvoll zubeißen können:
Viele wollen sich im Leben durchbeißen können, kraftvoll etwas vom Leben runter beißen und bissig genug sein, um Eigenes durchzusetzen, vital sein....

Wir wollen eine sinnvolle Aufgabe und unsere Berufung finden:
Sie bieten uns Arbeit / moderne Sklaverei an.
Die ungleichmässige Aufteilung von Geld zeigt, zu welchen Bedingungen.

Auto heißt auf Deutsch Selbst.
Ein Auto ist ein Ersatz für ein eigenes Selbst.
Mit dieser geliehen Kraft können wir uns schnell und wendig bewegen, fragt sich nur wohin und wozu. Wer weiß das schon so genau. Wer fragt sich das schon tief genug.

Was wollen wir denn vom heiß ersehnten Urlaub?:
Endlich Entspannung?
Endlich mal Nichts-tun-dürfen?
Raus aus der nervigen Leistungsgesellschaft?
Neues entdecken?
Die Seele baumeln lassen?
Sich Schönem widmen?
Freiheit? (von was?, zu was?)
Einfach mal Mensch sein?

Einiges davon könnten wir sicherlich, also vorausgesetzt Bewusstheit darüber, auch im restlichen Jahr und Alltag davon haben und umsetzen, so müssten weniger auf die drei Wochen Urlaub ein Jahr hinarbeiten, um endlich mal .....

Weiter können wir nicht einzig im Außen reisen, sondern auch innerlich. Selbstbewusstsein, sprich sich seiner Selbst bewusst sein, ist von vielen ein Wunsch, den man allerdings eher mit inneren Reisen erfüllen kann.

Die Träume vieler sind schon richtig und weniger Zufall als menschlich, aber immer wieder zu unklar und undeutlich sich selbst gegenüber bewusst gemacht.
Wenn man der Werbung gut zuhört, was ich ansonsten echt nervig und ungünstig finde, könnte man dabei aber echt viel über sich selbst lernen, was den Vorteil mit sich ziehen könnte, sich eigene Bedürfnisse tiefer und befriedigender erfüllen zu können.
Das wäre doch mal was, wenn wir den Spieß mal umdrehen, und uns die Werbung zu nutze machen, und nicht immer nur umgekehrt .... ;-))

aber sind es wirklich meine Träume?

Das gilt es sich tiefgründig zu fragen!
Und dann gerne mal im symbolischen Sinne zu sehen, den Ersatz vom wahren Bedürfnis zu unterscheiden .....
Abgesehen von Grundbedürfnissen geht es dem Menschen tief seltener um Materielles, als gemeinhin angenommen.
Aber er lässt sich gut damit ablenken und kontrollieren.

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Menschen weltweit, die es vermeiden, direkt, offen und auch offensive zu sagen, was Sache ist, sind womöglich gehemmt(er) als Andere.
Sie haben Bedenken und Sorgen damit, offen und ehrlich ihre Meinung kund zu tun:
vor Strafe, Andere zu verletzen, Ärger zu bekommen, wegen möglicher Rachegelüste dann, weil sie höflich sein wollen, weil sie nicht stören wollen ....

Vielleicht ja liegt es an verschiedenen Erfahrungen und Prägungen damit, an den unterschiedlichen Kulturen und deren Umgang damit.

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Wer ernst genommen und verstanden werden will, sollte sich eher bedacht und gewählt ausdrücken und mitteilen, genau.

Warum können sich manche Leute nicht mehr richtig ausdrücken?

Nicht mehr? Aber sie konnten / wollten es doch nie! ;-)

Nicht mehr? Aber das gab es doch schon immer! :-)

Warum können sich manche Leute nicht richtig ausdrücken?

Richtig ist relativ.
Sie drücken sich lediglich anders als für dich üblich / verständlich aus.
Sie lernten es bisher nicht.
Es ging auch so bisher für sie.
Sie erkannten nie einen Anlass zu Änderung.
Menschen sind verschieden - deren Ausdrücke auch.
Niemand muss lesen oder antworten.
Es werden Tippfehler gemacht.
Manche legen keinen Wert darauf, es ist ihnen piepschnurzegal, sie leben allerdings auch selbst mit allen Auswirkungen davon - passt doch ....

Ich beobachte das schon seit ca. 8 Jahren und finde das sehr erschreckend.

Du meine Güte, sei keine Analraupe, komm runter und genieße dein Leben ... ;-)))
8 Jahre hast schon verplempert - und für was?
Um diese Frage zu stellen, oder was?
Gäbe es noch Wichtigeres in deinem Leben?
Solltest du besser Anderem deine werte Aufmerksamkeit schenken?

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Kann aus einer Hassliebe Freundschaft entstehen?

Wir lernten uns vor ca. 2.5 Jahren kennen. Haben uns von Anfang an super verstanden. Von Anfang an war eine starke Spannung zwischen uns. Als Muslimin war es mir nicht erlaubt, mit einem Andersgläubigen zusammen zu sein. Ich sagte ihm das, machte ihm aber klar, dass ich bereit wäre, mich gegen meine Familie zu stellen, sollte ich meine Liebe gefunden haben.

Seit da an war es ein einziges Auf und Ab. Er distanzierte sich, umschwärmte mich aber auch oft. Eine zeitlang haben wir uns nur gestritten, uns absichtlich verletzt, bevor wir aneinander wieder in die Arme fielen. Monatelang hielten wir diese Anspannung zurück, bis wir es nicht mehr aushielten. Wir haben uns geküsst, kamen uns körperlich und emotional sehr nahe, schliefen fast miteinander, was wir im letzten Moment abgebrochen hatten, da wir kein Kondom hatten.

Irgendwann trennten sich unsere Wege, und kreuzten sich doch wieder.

Wenn wir uns sehen, spüren wir, dass wir einander nah sein wollen, tun es aber nicht. Er sagt mir ständig, er wolle mit mir schlafen. Küsst mich auf die Wange, auf die Stirn. Ich will mich aber nicht auf ihn einlassen, sonst würde alles von vorne beginnen. Wenn er bei mir geschlafen hat, kuschelten wir dennoch immer, ohne uns jedoch zu küssen. Wir hielten uns nur fest. Kuschelten uns eng an den Körper des anderen.

Er hat jetzt eine Freundin, gibt mir aber zu verstehen, dass er öfters an mich denkt.

Wie würdet ihr die Situation deuten? Er hat mich damals echt sehr verletzt aber es war ein Selbstschutz. Dieser Mensch ist ein emotionales Wrack, was ihn für mich so interessant macht. Er ist verschlossen. Er lacht immer, sieht man ihm doch an, dass er von einer tiefen Traurigkeit zerfressen wird.

Würdet ihr den Kontakt zu dieser Person behalten, die euch einst so tief verletzt hat, aber auch Tag und Nacht in euren Gedanken war? Die euch oft zum Explodieren gebracht hat aber euch auch getröstet hat? Die euch gesagt hat, dass ihr so verrückt wärt, dass ihr nie einen Mann finden könntet, der bei euch bleiben wird, die aber auch von einer Zukunft mit euch geträumt hat und lächelnd von euren Kindern geschwärmt hat? Wie geht man mit so einer Person um? Was geht im Kopf einer solchen Person vor?

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Hallo!

Ihr wandelt von einem Extrem ins andere.
Das ist sehr anstrengend und irgendwie kommt man so nicht wirklich zusammen und ihr zeigt keine tiefe Verbindlichkeit.
Jeder ist so hin- und hergerissen und unentschlossen.

"Das Leben ist schwer aber schön. Man kann es leichter haben, dann ist es aber nicht mehr so schön."

Ihr erlebt zusammen ganz große Gefühle, ob nun Wolke 7 oder die Hölle.
In der "goldenen" Mitte wäre es ruhiger und angenehmer, verlässlicher und entspannter ....
Dazu aber müsstet ihr euch zu ihr hinbewegen, sprich aus den Extremen heraus treten und ein paar Schritte hin zur Mitte wagen.
Dann würden die sehr großen Spannungen milder.

Wenn wir uns sehen, spüren wir, dass wir einander nah sein wollen

Ihr seht einzig Körperliches / Materielles dabei.
Aber der Mensch besteht nicht nur aus Körper, er hat auch Geist und Seele.

Du willst auch gewissen Eigenschaften von ihm nahe sein. Welchen?
Kläre das mit dir, damit du inneren Frieden damit finden kannst.
Was ist denn so super toll an ihm?
Was davon könntest du selbst öfter leben und selbst anwenden, damit würde sich alles etwas beruhigen und für dich klarer werden.
Versuche selbst zu leben, wonach du dich bei ihm so sehnst - und nicht nur auf der körperlichen Ebene, sondern beziehe dabei auch Geist und Seele mit ein.

All dein Erleben ist sehr aufregend.
Persönlich wollte ich an deiner Stelle tiefer verstehen, um künftig angenehmere Entscheidungen treffen zu können, auch, um mit allem besser und leichter umgehen zu können.

Er hat jetzt eine Freundin, gibt mir aber zu verstehen, dass er öfters an mich denkt.

Ja ... gibt dir zu verstehen .... hm, .... ist aber alles bissl dürftig, was?
So richtig ins Zeug legt er sich für dich aber nicht.
Tu du es! Leg du dich für dich ins Zeug!
Versuche alles genauer zu verstehen, vor allem dich selbst, dann war nichts umsonst und du kannst für dich Wertvolles daraus lernen.

Von ihm kommt eher immer nur so ein Strohfeuer: kurz, heftig, heiß .... aber nichts von Dauer, nicht das, was du dir eigentlich wünscht.
Ich denke, dass er Bammel davor hat, sich tief auf dich einzulassen, Verantwortung zu übernehmen, und dass es dir ebenso ergeht.
Bei dir geht es aber nicht um ihn dabei, sondern um dich selbst, du hast Angst davor, dir selbst gegenüber und deinen Bedürfnissen Verantwortung zu übernehmen und dich dafür stark zu machen. Für ihn könntest du das, für dich aber nicht so.

Denkst du, ihn zu brauchen, um gegen Gewisses rebellieren zu können?
Das glaube ich nicht!

Kläre erst mal alles mit dir selbst.

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Hallo!

Auch wenn man nichts dafür kann, man schämt sich irgendwie dafür.

Ja, leider schämt man sich dafür.
Besser wäre vermutlich, einfach mal dazu stehen, etwas daraus lernen und das Beste daraus machen, denn Zeiten von Einschränkung sind nicht einzig schlecht nur für uns, sondern fordern uns auch zu etwas (was?) heraus, was für uns sehr förderlich sein könnte, also wenn wir denn offen dafür wären.

Aber warum?

Man wertet seine Zeiten von Schwäche, Erfolglosigkeit für gewisse Lebensbereiche, Hilflosigkeit, Ausgeliefertheit ...... selbst sehr ab, indem man entsprechend abwertend darüber denkt.

Man will nicht ausgegrenzt werden, nicht allzusehr allein sein ....

Es macht einen selbst große Bedenken und Sorgen, deshalb denkt man verurteilend darüber.

Und eigene Überzeugungen sind sehr mächtig, fangen an zu steuern, was wir sehen und spüren, gestalten unsere Ausstrahlung....

Es könnte einem doch eigentlich egal sein. Doch das ist es nicht...

Das stimmt natürlich.
Aber man legt zu viel Wert auf die Meinung Anderer und auf Zugehörigkeit.

Und warum wird man in Deutschland so abschätzig behandelt, wenn man nicht den "allgemeinen Wohlstand" vorzeigen kann, den viele für selbstverständlich halten?

Weil man selbst darüber abwertend denkt.

Weil es vielen Menschen große Bedenken und Furcht bereitet, hilflos und schwach zu sein, so dass sie es bekämpfen, nichts damit zu tun haben wollen. Sie glauben, wenn sie schlecht darüber denken, sich davon distanzieren, dass sie Armut und Schwäche so von sich selbst abwenden und abhalten können.
Alles was bedrohlich erscheint, wird bekämpft.

Auch habe ich mich geschämt, wenn ich in alten Schuhen und Klamotten unterwegs war, oder jedes Mal erklären musste, dass und warum ich kein Auto besitze und seit Jahren nicht in Urlaub war.

Das heißt dann wohl, dass du all die Vorteile von allem nie richtig erkannt und schon gar nicht anerkannt hast, was?
Schade. Das ist ein großer Verlust für dich und echte Armut. ;-))

Nie müsstest du deinen menschlichen Wert von Äußerlichkeit abhängig machen. Aber oft wird einem dies in unserer Gesellschaft so vorgelebt .... aber du kannst jederzeit alles ändern.... ;-)))

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Hallo!

Ich Angst sie zu enttäuschen.

Ja, das machen viele ungern nur, weil man es ja selbst auch nicht haben will.
Aber wenn sie halt so ist, muss sie schon auch bissl selbst die Verantwortung übernehmen, du kannst und sollst nicht alles tun, damit sie glücklich ist, denn jeder Mensch kann ja nur zufrieden sein, wenn er selbst in Frieden ist. Das muss ja von einem selbst kommen.

Was soll ich machen??

Mutig zu dir selbst und deinen Bedürfnissen und Ansichten, die für mich recht gut nachvollziehbar sind, stehen.

Sie geschickt daran erinnern, dass sie selbst oftmals keine Zeit hat, und dass es halt derzeit bei euch so ist und ihr noch euer ganzes Leben vor euch habt.
Klebt man zu viel aneinander, sodass die Partner zu wenig Freiraum haben, so will eine Partnerschaft auch nicht wirklich gelingen .... ;-))

So aber, hat eure Partnerschaft die Möglichkeit, recht lange zu halten.

Vor allem aber solltest du eigenes Gedankengut prüfen und milder und liebevoller zu dir selbst stehen, dir das alles erlauben .... denn dies hat die höchste Wirkung.

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Loslassen kostet weniger Kraft als Festhalten, und dennoch ist es schwerer.

Detlev Fleischhammel

Hallo!

Du hast ganz richtig erkannt, dass es einzig am eigenen Gedankengut liegt, ob man sich leicht oder eher schwer von was auch immer, trennen kann.

Sobald man an Dingen auffällig hängt, egal nun, welcher Gedanke dahinter steht, hat man in jedem Fall Sorgen mit dem Loslassen und Akzeptieren.

Wie kann man das überwinden und wie fällt das Ausmisten leichter?

Mittels anderen Gedanken darüber. Sprich umdenken.

Wie hier viele ja schon schrieben, ist natürlich ein Wegwerfen nicht zwingend nötig. Es ist etwas aufwendig, aber man bekommt seine Sachen gut z.B. über Ebay Kleinanzeigen, wo es auch eine "Verschenkeabteilung" gibt, weg, damit sie noch verwendet werden.

Von einer anderen Seite her betrachtet ist das ganze Leben ein ständiges Stirb- und Werde. Altes geht, Neues kommt. Und dies ständig.
Goethe drückte es so aus:

Und so lang du das nicht hast,

dieses Stirb und Werde,

bist du nur ein trüber Gast

auf der dunklen Erde.

Ich gebe ihm recht damit.
Denn wenn man diesen Rhythmus verweigert, dabei nicht mitmachen will, dann nimmt man dem Leben das Lebendige.
Sicherlich gibt es auch in deinem Leben Erinnerungen an all die Vorteile davon, wenn bei dir mal was quasi gestorben oder gegangen ist, sich veränderte .....
Wenn du dich daran erinnern willst, könnte dir dies Mut geben, immer wieder Altes mutig gehen zu lassen und darauf zu vertrauen, dass es gut ist, dass es gut weiter gehen wird, dass alles in Ordnung so ist, weil es deiner Erfahrung nach ja schon öfter so war
und natürlich auch beim Umdenken helfen.
Alles Andere (im Außen) ergibt sich dann von ganz allein bzw. das Ausmisten will mit der neuen Einstellung viel leichter gelingen.

Helfen kann auch, wenn man daran denkt, dass in Wirklichkeit alles nur geliehen ist und man ganz am Ende ja doch alles gehen lassen muss - und dies auch gut so ist. ;-))
Bis dahin üben wir halt im Kleinen ...... ;-))

Werde den Gedanken los, dass Dein Glück von irgendetwas außerhalb Deiner Selbst abhängt.

Neale Donald Walsch

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Der schlimmste Fehler in diesem Leben ist, ständig zu befürchten, dass man einen macht.
Elbert Hubbard

Erlaube dir Schwächen und Fehler zu haben und zu machen, dann musst du nicht mehr alles, was aus dir so raus will und kommt, kontrollieren und prüfen.
Weiter ist es einfach nur menschlich und normal, dass man nicht zwingend immer alles richtig macht.
Gibt einfach keinen Fisch ohne Gräten und keinen Menschen ohne Fehler - und das ist gut so!
Ansonsten könntest du vielleicht auch an gute Fehler glauben, um deine Selbstzweifel und Ängste zu mindern:

https://www.beobachter.ch/konsum/kauf-leasing/so-ein-gluck-15-erfindungen-die-nur-dank-fehlern-gemacht-wurden

Alles im Leben hat zwei Seiten, Menschen dürfen das auch. ;-)

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Hallo!

Was würdet ihr an meiner Stelle tun?

Würde versuche, weniger nur an der Vorstellung, mit ihm das oder jenes machen zu wollen, warum auch immer, zu hängen.
Ich würde versuchen, von ihm unabhängige Entscheidungen zu treffen.
Weniger bedürftig zu sein.
Keine Angst davor haben, sondern mutig drauf los, auch ohne ihn.

Du musst nicht zwingend Silvester mit deinen Eltern allein verbringen.
Das stimmt nicht.
Sei kreativ oder eben dann lieber allein unterwegs.
Da findet sich schon was. Wirst sehen!
Löse dich!
Sei weniger anhänglich!

Deine Einschätzung zu ihm finde ich richtig.
Mit ihm würde ich dann nicht mehr darüber sprechen, weil es sicherlich auch nichts bringen wird. Das wäre Energieverschwendung.

Stecke diese Energie besser so rein, damit du dein eigenes Ding mal drehst, was du dir vermutlich sowieso wünschen würdest, also dann mach doch .... !!!! ;-)))

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Wie überzeugt man jemanden davon, dass die Erde eine Kugel ist?

Hallo!

Es geht um einen langjährigen, guten Bekannten. Gestern hat er mir eröffnet, dass er, nachdem er die längste Zeit seines Lebens (viele Jahrzehnte) davon überzeugt war, dass sie eine Kugel ist, klar davon überzeugt ist, dass die Erde eine Scheibe ist. Hat erwähnt, dass er 100 Beweise dafür habe, außerdem hat er mir Starrsinn und kritiklose Leichtgläubigkeit vorgeworfen - alles Dinge, die eigentlich auf ihn passen würden.

Das regt mich natürlich enorm auf, aber was tun? Er ist nicht dumm oder verrückt (jedenfalls sonst nicht), wäre es so, würde ich einfach abwinken und "jaja, is´gut" sagen. Echte Fakten stempelt er als "Verschwörung" ab, er glaubt nur, was er selbst sieht. Er kann sich halt nicht vorstellen, dass zum Beispiel unten bei Australien die Menschen kopfüber "hängen". Hab ihm dann gesagt, dass es im Weltall kein "oben" und "unten" gibt. Außerdem sagte er, dass die nicht erforschte Gravität von Grund auf aufzeigen solle, dass eine Kugel als Erde nicht funktionieren könne.

Ich habe ihn gefragt, weshalb es dann nicht überall auf der Welt zur gleichen Zeit hell und dunkel würde. Er meinte, die Sonne würde tiefer gehen, und mal diesen, mal jenen Ort beleuchten. :D Weshalb ein Stein, wenn es doch keine Gravitation geben solle, nach unten in Richtung Erdmittelpunke fällt und nicht einfach in der Luft stehen bleibt, konnte er nicht erklären, er versteht nicht, dass Gegenstände sich nicht ohne Energiezufuhr in Bewegung setzen.

Was würdet Ihr tun?

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Wie überzeugt man jemanden davon, dass die Erde eine Kugel ist?

Wie überzeugt man dich davon, dass die Erde eine Scheibe ist?

Geht nicht? Tja..... ;-))

Wozu willst du denn überzeugen?
Welche Bedenken hast du denn damit, wenn er glaubt, die Erde sei eine Scheibe?
Wie kann dich das nur so irritieren, aufregen, auf die Palme bringen?

Was würdet Ihr tun?

Ihn lassen und tolerant sein. Das Thema aber ehrlich gesagt auch meiden. ;-))

Weiter wollte ich daran denken, dass wir selbst ja auch nicht immer einzig an das Richtige glauben, wann und wo auch immer ist ja egal.
Auch wir sind schon mal zu steif, starr, verbohrt, starrsinnig, eigensinnig, ......
Aber Fakt ist, dass auch wir uns immer wieder mal irren.
Deshalb ja auch lernen wir nie im Leben aus. ;-)
Man kann daraus etwas Gutes und Nützliches für sich lernen, oder es bleiben lassen. Jeder, wie er will und kann.

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Hallo!

Könnte mir vorstellen, dass es nicht gerade nach deinem Geschmack ist, dass du dich deiner Krankheit hinwendest .....
.... aber persönlich würde ich mich schon damit auseinandersetzen und versuchen zu verstehen und zeitgleich freiwillig und bewusst ein- und beschränken, denn am Ende läuft es ja auf eine erzwungene Ein- und Beschränkung hinaus.

Du könntest doch erst mal noch zweigleisig fahren:
Dein Studium weiter machen.
Und zudem viel Aufmerksamkeit deiner Krankheit schenken, um etwas zum Besseren hin zu bewegen.
Vielleicht ja könnte dies ausreichen. Ein Versuch sollte es dir wert sein.

Die Krankheit nicht beachten fände ich einge- und beschränkt, allerdings auf der falschen Ebene. ;-)
Günstiger fände ich eine bewusste und freiwillige Einschränkung im Außen.

Solltest du einsichtig werden, so im Sinne von nach innen sehen wollen? - auch wenn dir dies nicht soooo geläufig ist ...
Solltest du Licht ins Dunkel bringen, ich mein, die Netzhaut ist ja die Photoplatte des Auges, und genau die geht bei falschem oder zu viel Licht kaputt.
Bräuchtest du mehr Licht nach innen (da bisher zu wenig), weniger nach außen (da bisher zu viel)?
Bei Blindheit würdest du genau dazu gezwungen werden: da könntest du fast nichts mehr im Außen sehen. Wäre es dann vielleicht sinnvoll und heilend, wenn du dies ab jetzt einfach freiwillig und bewusst tun würdest?

Oder du bleibst für solche Dinge weiterhin blind und tust, als wäre nichts. Das geht natürlich auch, wie du ja auch selbst schreibst.

Vielleicht ja hilft dir meine Sichtweise zu einer Entscheidung zu kommen. ;-))

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Hallo!

Könnte mir gut vorstellen, dass du daran etwas ändern könntest, wenn du dich selbst interessanter, ernster und liebevoller sehen oder machen wolltest.
Sprich, wenn du dir selbst alles Vermisste geben wolltest.
Damit würdest du eine andere Ausstrahlung bekommen und somit auch andere Menschen in dein Umfeld ziehen.

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Hallo!

habe daher starke Ängste die meine Intuition verfälschen

Gut erkannt!

Ich muss mich in den nächsten drei Stunden entscheiden

Ich verstehe, was du meinst, jedoch stimmt diese Aussage nicht wirklich und bringt dich zusätzlich unter Druck.
Es ist immer schwer, sich für die Zukunft zu verschreiben, weil man einfach nicht wirklich weiß, was auf einem zukommt.

Und doch sind wir natürlich immer wieder dazu angehalten, Entscheidungen zu treffen.

Wie kann ich mein Bauchgefühl klar kriegen?

Mit Ruhe und Meditation. Ganz viel Ehrlichkeit braucht es dazu auch. Man sollte bereit dazu sein, jegliche Antwort zu akzeptieren.

Dann fragt man sich selbst und die erste aufsteigende Antwort ist die richtige, nach der man sich im Idealfall richten sollte.
Das erfordert aber vielleicht etwas Übung, die du so schnell vielleicht nicht erreichen wirst.

So könntest du dich noch fragen, vor was genau du bei allem Angst hast.

Und weiter, ob du dies auch tun würdest, wenn du in sagen wir mal ca. 2 Monaten sterben würdest.
Wolltest du dann immer noch zu ihr reisen?
Wäre es dir so wichtig, dass du dafür deine wertvolle Lebenszeit nutzen wolltest?
Das hilft immer recht gut, wenn wir den Tod zu Hilfe nehmen.

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Hallo!

Wie überwinde ich meine Angst

Mit Mut und Vertrauen.
Du musst eine Entscheidung treffen. Eine feste.
Weiter nicht der sein, der du bist oder mal über deinen Schatten springen und mutig sehen, was passiert, wenn du ehrlich bist.
Keiner muss deswegen ausfallend oder unhöflich werden.

Ich würde ja gerne einfach hingehen und sagen :"hey ich finde dich echt nett und hübsch und lass uns doch am TagXY mal auf einen Kaffee treffen"

Ja, das wäre auch wirklich total gut formuliert und so leicht und unbeschwert.
Klar, es ist schön, einfach so zu sagen.

Es könnte halt gut möglich sein, wenn du dich derart öffnest, verletzt zu werden.
Da denke ich liegt wohl der Hase im Pfeffer.
Was tun dann mit dem Schmerz?

Hm, vielleicht könnte es dir helfen zu wissen, dass eine Ablehnung einzig etwas über den Ablehnenden, jedoch absolut nichts über den Abgelehnten sagt.

Klar, wäre sicherlich gut für dich, wenn du die Ablehnung hinterfragen wolltest, damit du etwas für dich Wichtiges daraus lernen könntest, aber fies wäre es, wenn du daraufhin an dir zweifeln würdest. Bringt ja auch keinem was.

Weiter solltest du vielleicht bedenken, dass es das ganz große Glück für dich sein kann, wenn du etwas nicht bekommst. ;-)))

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Hallo!

Denke mir halt, dass er wirklich sehr viel Angst davor hat, sobald er sich auf einen Menschen überhaupt, oder auch tief(er) einlässt, dann verletzt zu werden.
Das kann der überhaupt nicht abhaben.
Damit kann der überhaupt nicht umgehen.
Und damit ist er keinesfalls alleine.
Viele Menschen tun viel dafür, um Schmerz und Leid zu vermeiden, weil sie nicht wissen, wie damit umgehen.
Manche sind bereits gebrannte Kinder und scheuen das Feuer, wollen auf keinen Fall mehr nochmals verletzt werden, Schmerz spüren.

Den Grund, den du hier erzählst, den gibt es natürlich, aber er befindet sich an der Oberfläche. Hintergründig steht der Grund, keinesfalls mehr Schmerz erfahren zu müssen.
Er meint nun, sie könne ihn nicht mehr verletzen, weil er es schon getan hat.

Das Ganze bedeutet ihm am Ende natürlich sehr wohl was, sonst würde er wohl kaum so nen Aufwand betreiben,
und nur allzu gerne würde er sich vertrauensvoll fallen lassen können, aber seine Angst vor Schmerz ist größer.

Und mal angenommen, du würdest dich einmischen und alles käme auf, so hätte er davor furchtbar viel Angst, weil er mit dieser "Offenbarung" ja wieder angreifbar wäre.

Öffnet man sich nicht für den Schmerz, lernt man nicht damit umzugehen, so kann man auch nicht wahrhaft lieben.
Weiter ist man immer so am Sprung dann, sobald ein kühles Lüftchen weht, ist man auch schon weg .....

Gut, kann ja auch noch sein, dass die Geschichte so nicht ganz stimmt, aber für diese Ausführung hier würde ich es so meinen .....

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Sers!

Denke mal, dass du jetzt eine neue Seite von ihm kennen gelernt hast.
Gut, wir alle wollen es nicht immer anderen stets recht machen, können nicht immer loyal sein.
Vielleicht aber ist es jetzt an der Zeit, sich von ihm zu trennen.
Er provoziert deine und seine Grenzen, will testen und sehen, wie weit er gehen kann.
Weißt du, ich könnte mir auch gut vorstellen, dass sich eure Wege, warum auch immer, trennen sollen und dass dies nicht einfach nur schlecht, sondern wirklich auch Vorteile für euch beide hat.

Lass ihn los und gehen.
Er will vielleicht raus aus deinen Fängen und Fittichen, deshalb vielleicht provoziert er dich so hart.
Sei auch du genauso mutig wie er und teste deine Grenzen aus. Musst halt rausfinden, wo es sinnvoll wäre, wo du mutig loslassen solltest.

Tja, am End bleibt ma nua zum song:
Hoffentlich wead's ned so schlimm, wias scho is. ;-)

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Hallo!

dass wir dieses Jahr Weihnachten bei uns zu Hause feiern möchten.

Ja, das will man dann einfach mal.
Ist doch völlig normal

Der Knackpunkt ist jetzt, wo gehen meine Schwiegereltern hin?

Also ich hätte halt einfach kundgetan, dass ich dieses Jahr auch feiern will, so wie z.B. andere auch sagen, dass sie es so oder so machen wollen. Ganz normal.

Und den Schwiegereltern hätte ich die Entscheidung selbst überlassen. Das ist doch dann nicht meine Sache. Sie entscheiden das.

Dass hier Streit vorprogrammiert ist, brauche ich glaube ich nicht zu erwähnen.

Ehrlich gesagt verstehe ich nicht recht, warum man streiten sollte. Dass sich die Schwiegertieger nicht teilen können, ist klar. Also entscheidenen sie sich einfach für jemanden und man könnte über die Jahre dann einen Ausgleich schaffen, indem man wechselt oder gleich die Feiertage entsprechend mit einbeziehen.
Aber wozu noch Weihnachten feiern, wenn darüber gestritten wird?

Ist doch nicht sooo erheblich, bei wem die Schwiegereltern sind. Also mir wäre das einerlei. Mal so, mal so. Und so läuft es dann halt.
Vielleicht aber verstehe ich dich aber auch nicht so recht.

Was würdet ihr denn machen?

Ganz locker bleiben und ihnen die Entscheidung natürlich selbst überlassen. Nicht einmischen. Es so akzeptieren, wie es dann ist. Weniger emotional sein.

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Hallo!

Warum wollen die Durchschnittsmenschen ein Sklavenleben führen?

Denke mal, weil sie sich so nicht vielen Herausforderungen des Lebens stellen müssen, weniger Mut aufbringen müssen und oftmals auch Verantwortung abschieben können.

Ja, Leben kann schon auch Kampf sein, nicht jeder traut sich, diesen zu führen.

Am Ende natürlich, um eigenen Ängsten aus dem Weg gehen zu können.

Ein freies, selbstbestimmtes Leben hält ja auch so einige Risiken dann für uns bereit, nicht jeder will diese eingehen.

Lieber zahlen sie den Preis des Sklaventums, als sich gewissen Herausforderungen zu stellen.
Gut, darf ja jeder für sich entscheiden und machen, wie er meint.

Viele hinterfragen weder sich noch ihr Leben oder überhaupt das Leben. Sie nehmen sich keine Zeit dafür, alles genau zu betrachten und über sich selbst nachzudenken.
Könnte ja sein, dabei auf Beängstigendes zu stoßen....

Wo kommt die Akzeptanz her, wie ein moderner Sklave zu leben?

Um sich eigenen Ängsten nicht stellen zu müssen.
Um sich gewissen Herausforderungen nicht stellen zu müssen.
Um jeglichen Risiken aus dem Weg gehen zu können.
Aus Bequemlichkeit.
Aufgrund von Erziehung und alten Prägungen.
Aus Vorliebe.
Aufgrund des Gefühles von Sicherheit und Geborgenheit.

Ich beschäftige mich viel mit finanzieller Freiheit, denke jeden Tag darüber nach wie ich dieses Ziel schneller erreiche.

Je weniger ich brauche, um frei zu sein, umso freier bin ich. ;-)

Ich hoffe, dass ich bald aus dem Hamsterrad aussteigen kann und anfangen kann zu leben.

Super!
An deiner Stelle würde ich diesbezüglich viel eher und erst mal mental machen und versuchen, denn unsere Überzeugungen sind sehr mächtig. Arbeite viel innerlich auch daran und damit.

Ganz wichtig ist es zu wissen, warum man etwas ändern will.
Welche Bedenken und so dich dabei begleiten .....

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Hallo!

Echt gute Frage!

Muss die Welt schlecht sein um interessant zu sein?

Manchmal sicher, aber ich denke nicht, dass es allein daran liegt.

Warum?

Früher war alles besser und heute steht die Menschheit vorm Abgrund:
Dies zu widerlegen ist durchaus möglich, wenn man sich die Entwicklung ansieht und die Perspektive der letzten ??? Jahrhunderte ??? einnimmt. Dann eigentlich sollte es schnell deutlich werden, dass wir in vielen Bereichen tolle Verbesserungen erreichen konnten.
Es geht hier auch nicht um ein Gefühl und auch um keine Meinung, sondern um die solide Faktenlage wissenschaftlicher Erkenntnisse. Nahezu alle Entwicklungskurven zeigen steil nach oben. Noch nie waren die Menschen so gesund, so gebildet, so reich, so sicher vor Gewalt und Kriminalität und so frei wie heute. Und noch nie wurden sie so alt.

So lange unsere Spezies existiert, lebten stets mehr als 90 Prozent am oder unterhalb des Existenzminimums. In den letzten 50 Jahren ist es gelungen, den Anteil dieser extrem Armen entscheidend zu reduzieren auf heute unter zehn Prozent. In den 1950er Jahren war die große Mehrheit von 60 Prozent der Menschen Analphabeten, heute noch 16 Prozent, und die allermeisten sind über 60 Jahre alt. Der Analphabetismus stirbt aus. Und so weiter und so fort....

Der Dieselskandal hat deutlich gemacht, wie sehr unsere Atemluft durch die krankmachenden Abgase verpestet wird. Das erweckt den Eindruck, die Luft sei heute stärker belastet als früher. Stimmt aber nicht. In Deutschland ist der Stickoxydgehalt in der Luft um zwei Drittel geringer als noch 1990. Die Feinstaubbelastung in europäischen Großstädten ist in den vergangenen 100 Jahren sogar um rund 95 Prozent gesunken. Nur vor der industriellen Revolution war die Luft tatsächlich sauberer. Aber nicht dort, wo unsere Vorfahren sie eingeatmet haben. Die hielten sich meist in schlecht gelüfteten Häusern oder Hütten auf, die mit Öfen oder sogar offenem Feuer geheizt wurden. Ruß und Grobstaub färbte Nasenlöcher und Lungen schwarz. Heute müssten Behörden den Aufenthalt in solchen Räumen verbieten.

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Die Deutschen sind wohl Weltmeister im Schwarzsehen?!

Als weise und zuverlässig gelten Menschen, die warnen, Alarm schlagen. Alle Anderen gelten entweder als naiv oder gekauft.

Gut gegen diesen Pessimismus ist sicherlich Optimismus, aber in diesem Fall wohl noch eher Realismus.
Würde man sich an Fakten halten, dann ginge es der Menschheit gut wie nie.

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Aber es ist für den Menschen gar nicht so einfach, sich an Statistiken zu orientieren, sind sie doch auch widersprüchlich und berühren uns nicht tief. Weiter weiß jeder, dass sie gerne auch mal geschönt werden. Allerdings kann man den Statistiken z.B. der Weltbank wenig entgegensetzen, die ja nicht auf einer Hypothese, sondern schlichter Beobachtung und Zählung beruhen.

Ein zweiter Grund für Pessimismus mag darin bestehen, dass es eine Neigung in der Politik gibt, die Sachfragen auszublenden und Diskussionen nicht zu führen. Dies kann am Beispiel der Flüchtlingsfrage in Deutschland gut verdeutlichen. Die These „Wir schaffen das“ gibt nur solange Hoffnung, wie sie auch mit Handlungsabsichten und Planungen in Verbindung gebracht wird. Diese mögen bestehen – so die Hoffnung -, sie werden aber nicht vernünftig kommuniziert. Dahinter mag die Angst der Regierung stehen, dass die Menschen die Pläne nicht gutheißen. Das Gegenteil wird offenbar erzielt, denn obwohl sämtliche ernsthaften Prognosen zeigen, dass die These „Wir schaffen das“ gar nicht so unrealistisch ist, glauben es viele nicht.

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Sicherlich kommt hinzu, dass Menschen die Welt, wie sie heute ist, wirklich als schlecht(er) empfinden, da sie tiefe, einfache, archaische, existenzielle Bedürfnisse nicht mehr befriedigen können.
Dies wird wohl immer dann deutlich, wenn Menschen nicht genug bekommen können, was gut und gerne auch mal darin liegen kann, dass man mit vermeintlichen Dingen versuchen wollte, wahre Bedürfnisse zu erfüllen.
Die Werbung kennt unsere wahren Bedürfnisse sehr gut, besser als wir selbst und als uns lieb ist. Unternehmen produzieren Produkte, die wir kaufen, um das Gefühl der Befriedigung, des Friedens in uns zu haben. Wir machen generell viel, um uns gut zu fühlen. Ist ja grundsätzlich auch richtig, nur wählen wir wohl nicht immer einen geeigneten Weg dafür.
Damit sie auch morgen noch kraftvoll zubeißen können.
Das wissen Unternehmen von uns sehr sehr genau.
Aber wissen wir das eigentlich über uns auch?
Wir wollen also kräftig sein, unser Leben meistern können, zubeißen und uns durchbeißen können, was uns jedoch nicht immer gelingen will, was natürlich normal ist, aber Unternehmer beschäftigen sich viel viel intensiver mit unseren Bedürfnissen, als wir selbst es tun. Das ist deren Vorteil und deshalb können sie uns mit ihren Produkten die Illusion des Friedens / der Befriedigung verkaufen.

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Weiter fällt mir ein, dass Pessimisten einen Grundgedanken haben:

Ich bin hilflos.
Ich bin den Menschen und Umständen ausgeliefert.
Ich bin unfähig.

Diese Denkweise lernten viele sich anzueignen. Wir Menschen lernen, uns hilflos zu fühlen, aufgrund vergangener Erfahrungen, in denen wir uns nicht zu helfen wussten, wirklich ausgeliefert waren, uns wirklich nicht aus einer unangenehmen Situation befreien konnten.

Als Erwachsene dann glauben wir immer noch, dass wir total hilflos sind, obwohl wir dies tatsächlich gar nicht mehr wären.
Wir prüfen unsere alten Prägungen nicht auf deren Aktualität und Wahrheitsgehalt hin.
Vielen ist generell die Wahrheit zu hart und zu wahr, um schön zu sein.
Viele vermeiden den Blick auf die Realität und Wahrheit, weil es ihnen Angst macht.
Es fehlt solchen Menschen auch an Vertrauen / Selbstvertrauen.

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Früher war alles besser und heute steht die Menschheit vorm Abgrund:

Abstimmen wollte ich ehrlich gesagt nicht, da ich es anders sehe:

Die Welt ist aktuell weder besser noch schlechter als irgendwann, denn auch durch unseren Wohlstand kämpfen wir mit bekannten "Wohlstandskrankheiten", sie ist meiner Ansicht nach einfach nur anders.
Leben ist Veränderung.
Alles ändert sich ständig.
Das kann schon mal angst machen und zu Schwarzseherei verleiten.
Diese ständigen Änderungen, auf nichts kann man mehr bauen und sich verlassen.
Meiner Meinung nach sind die sogenannten Verbesserungen, die in den Statistiken aufgeführt sind und tatsächlich durch technischen Fortschritt und so umgesetzt wurden, nicht zwingend wirklich einzig Verbesserung für uns:
Alles hat zwei Seiten! ;-)

Warum wollen viele Menschen die Welt schlecht sehen?

Weil sie es ja auch wirklich mal ist.
Sie ist mal gut, mal schlecht.

Weil es dabei hilft, sich selbst besser zu fühlen, denn sobald die Welt schlecht ist, kann man es zumindest ein Stück weit selbst nur noch weniger sein. Sobald man Andere oder Anderes schlecht macht, fühlt man sich selbst besser. Selbst ist man dann quasi aber wohl eher vermeintlich aus der Sache raus und aus dem Schneider.
Ich bin gut, muss nichts ändern oder tun, die Welt ist schlecht.

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Hallo! :-)

Wenn ich Liebeskummer habe, dann habe ja ich Kummer mit der Liebe.
Mit meinem Lieben also passt was nicht.
Ich liebe womöglich das Falsche oder zu intensiv, sodass ich mit meinem Lieben ins Ungleichgewicht geraten bin, was mir selbst letztendlich jedoch mehr schadet, als gut tut.

Weiter frage ich mich dann, um was gaaaanz genau es mir eigentlich geht. Nach was sehne ich mich denn eigentlich so sehr und was alles könnte ich tun, um mir selbst diese Bedürfnisse zu erfüllen, also zumindest so gut als möglich.

Schon mal glaubt man, etwas nicht aushalten zu können, was jedoch meiner Ansicht nach meist überhaupt gar nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmt.

Seelischen Schmerz erfährt man meist, wenn man an etwas oder jemanden zu sehr hängt und klammert. Das tut einem selbst einfach nicht gut. Im Idealfall stärker vertrauen und loslassen, um alles wieder fließen zu lassen.
Meist ist die eigene Anhaftung, an was auch immer, nicht gerechtfertigt und übertrieben und für einen selbst ungünstig.

Ich würde mich noch fragen, wie es dazu kommen konnte, und wo dabei mein eigener Anteil liegt, aber realistisch, nicht selbstzerstörerisch .... ;-)
Und weiter, ob man vielleicht noch was kitten kann.

Ansonsten würde ich es mir in jedem Fall sehr gut gehen lassen.

Und immer schön dran denken, dass die große Liebe ja auch so seine Schattenseiten hat, die einem tierisch nerven können ..... ;-)))

Vor der Hochzeit:

Er: "Na endlich, ich habe schon so lange gewartet!"

Sie: "Möchtest du, dass ich gehe?"

Er: "Nein! Wie kommst du darauf? Schon die Vorstellung ist schrecklich für mich!"

Sie: "Liebst du mich?"

Er: "Natürlich zu jeder Tages- und Nachtzeit!"

Sie: "Hast du mich jemals betrogen?"

Er: "Nein! Niemals! Warum fragst du?"

Sie: "Willst du mich küssen?"

Er: "Ja, jedes Mal, wenn ich Gelegenheit dazu habe!"

Sie: "Würdest du mich jemals schlagen?"

Er: "Bist du wahnsinnig? Du weißt doch wie ich bin!"

Sie: "Kann ich dir voll vertrauen?"

Er: "Ja."

Sie: "Schatzi ..."

Nach 5 Jahren: Lies es von unten nach oben!

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Hallo! :-)

Seelischer Schmerz ist meiner Ansicht nach sehr wichtig:

er zeigt mir, dass ich an etwas zu sehr hänge und klammere. Dies wiederum hindert mich daran, weiter zu gehen, mich (in geistig-seelischer Hinsicht) weiter zu entwickeln. Wenn ich an etwas hänge, wie z.B. ein Kind an Mamas Rockzipfel (Unsicherheit), bin ich ja ziemlich unbeweglich, kann kaum Anderes machen.....
Das aber will das Leben nicht, denn dies steht für stetige Veränderung, auch in geistig-seelischer Hinsicht! Nicht nur körperlich und / oder technisch! ;-)

Mit seelischem Schmerz möchte mich das Leben, mein Schicksal ... wie auch immer .... darauf aufmerksam machen, dass ich eine ungünstige geistige Einstellung habe, die mich an meiner persönlichen Weiterentwicklung hindert. Und selbst wäre es zudem auch mein Wunsch, weiter zu kommen, etwas zu ändern .... aber das Klammern und Anhaften hindert mich daran.
Die Lösung läge folglich darin, loszulassen, umzudenken, die eigene Überzeugung und Einstellung zu wandeln, damit man dann doch noch auf seinem Weg weiter gehen kann, wie gesagt, was man sich ja selbst auch eigentlich wünschen würde!

Jegliches Anhaften bringt seelischen Schmerz. Diese Aussage vielleicht einfach mal selbst prüfen / beobachten ....

Sinn von seelischem Schmerz ist es, uns nicht in dieser ungünstigen, einschränkenden Denkweise oder Situation einfach zu lassen, sondern uns vielmehr zu innerer Beweglichkeit zu ermuntern, damit man wieder in den Fluss des Lebens kommen kann.
Er hindert uns am Steckenbleiben.
Veränderung ist Leben, Stillstand der Tod:
Schmerz hilft uns, lebendig und am Leben zu bleiben.

Schmerz hilft uns, unsere Träume zu verwirklichen, eben, weil er uns so ne Art Ars chtritt verpasst. ;-)

Schmerz will uns etwas sagen. Er hat eine Botschaft für uns, die unser Leben angenehmer gestalten will, wieder zum Fließen bringen will ....
Er ist nicht einfach nur böswillig und fies:

Ich bin ein Teil von jener Kraft,

Die stets das Böse will und stets das Gute schafft. ...

Goethe

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Größtenteils

Ja, da gebe ich dir recht.
Finde ich auch sehr sehr wichtig, sich selbst zu mögen und dies nicht einfach nur von Anderen bzw. seinem Partner zu erwarten.

Und überhaupt hat Eigenliebe sehr viele angenehme Auswirkungen generell auf unser Leben, wie ich meine, und der Selbsthass, also den gibt es natürlich auch, und auch er hat so einige Auswirkungen.
Muss jeder selbst entscheiden und dann mit den Folgen leben.
Jeder kann entscheiden, ob er ja oder nein - zu was auch immer - sagt.
Viele aber jammern, was aber nichts hilft und schon gar nichts ändert.

Ich kann mich selbst nicht immer und mit allem lieben, aber immer öfter, weil ich daran arbeiten und etwas ändern will.
Ist wohl alles ein Lernprozess.

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Anzeichen für ADS?

- Introvertiert

Bsp.: mit 18 noch nie auf einer richtigen Party, Augenkontakt fällt meistens mir schwer

- Konzentrationsschwäche (Informationsaufnahme, zuhören)

Bsp.: Mehrfaches Lesen einzelner Sätze oder eines Text nötig, um die Informationen aufzunehmen / nicht gleich wieder zu vergessen, Gelesenes oder Gehörtes wiedergeben fällt schwer (bei Aufforderung in der Schule)

- Langsames Arbeitstempo (besonders beim Lesen allgemein oder schreiben einer Einleitung (Schreibblockaden))

- Tagträumen (Tagträumen, Löcher in die Luft starren)

Bsp.: Beim Zuhören nach wenigen Minuten wieder am Tagträumen, Manchmal muss ich um das Gesprochene in einer Serie aufzunehmen, mehrmals (hintereinander) zurückspulen

- Versagensängste / wenig Motivation (Instrument lernen, programmieren lernen)

- Setze mir selbst hohe Ziele, anfangs erst motiviert aber lässt nach wenigen Tagen nach

- unleserliche Schrift (Mix aus Schreib- und Druckschrift)

- Angst vor Fehlern

- Problem Regeln einzuhalten (besonders in der Kindheit z.B. wenn ich für die Ferien bei meinen Cousins blieb, auch in der Schule)

- Kurzzeitgedächtnis (wenn ich in die Küche gehe, um mir ein Glas zu holen, aber vorher erst die Hände wasche oder ich angesprochen werde, vergesse ich was ich eigentlich wollte)

- Alles auf den letzten Drücker (Suche eines Praktikums, Hausaufgaben/lernen, Zettel abgeben)

- perfektionistisch (z.B. bei Bildern im Schulfach Kunst, letztendlich deshalb unvollständig oder gar nicht abgegeben)

- Zusammenhänge in einer Serie manchmal (nicht zu oft) unklar

Wichtig: Hyperaktiv bin ich keineswegs

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Hallo!

Also deine Symptome haben viele, mehr oder weniger ausgeprägt.

Bsp.: mit 18 noch nie auf einer richtigen Party,

Stört dich denn etwas an deiner Introvertiertheit?
Wenn ja, was?

Augenkontakt fällt meistens mir schwer

Warum? Was passiert denn dann so? Was befürchtest du denn dabei?
Willst damit vermeiden, dass jemand in dein Inneres schauen oder treten kann?
Oder Anderes?

Konzentrationsschwäche (Informationsaufnahme, zuhören)

Schonmal steckt schlichtweg Desinteresse dahinter?
Was sagst du dazu? Mal so ganz ehrlich ..... ;-)

Beim Zuhören nach wenigen Minuten wieder am Tagträumen,

Ja gut, von was träumste denn so?
Ließe sich davon etwas verwirklichen?
Träume sind doch gut und wichtig. Nimm dir bewusst und freiwillig Zeit dafür, dann lindert sich das zu ungünstigen Zeiten.
Worin siehst du denn Sinn? Gehe dem doch mal ernsthaft nach!

Versagensängste

Angst zu versagen, also das haben ja ganz viele. Vermutlich sehr viele Menschen mal in ihrem Leben.
Man denkt dann, dass dies gaaanz schlimm wäre und mindestens die eigene Welt davon unterginge, was natürlich total unrealistisch und übertrieben ist, denn in Wirklichkeit versagen wir ja doch einige Male im Leben und geht meist besser aus, als wir uns so ausmalten.
Angst ist ein schlechter Ratgeber.

wenig Motivation (Instrument lernen, programmieren lernen)

Du meine Güte, dann ist es halt nichts deins, hast halt kein' Bock drauf. Und jetzt? ;-)

Setze mir selbst hohe Ziele,

Um solche zu erreichen muss man zuvor sehr intensiv seinen jetzigen Ausgangspunkt (alle Umstände und eigene Unzulänglichkeiten) absolut akzeptieren können. Das übersehen die meisten dabei. Ohne diese Annahme dessen aber, kannst du nichts ändern.

Angst vor Fehlern

Aber geh, die tun doch nix.
Sie erzählen nur von dir Fehlendem. Das kannst du dann in dein Leben bzw. in deine Denke integrieren oder es bleiben lassen. Entscheiden tust natürlich du!, ob du aus Fehlern lernen willst oder nicht.
Ohne Fehler keine Weiterentwicklung, ohne diese wäre das Leben ja schon fast überflüssig und sinnfrei, alles wäre dann perfekt. Und dann? Wozu dann noch leben? ;-)

Mehr ist doch da gar nicht dran. Da gibts nix zu Dramatisieren. ;-)

Problem Regeln einzuhalten

Vielleicht siehst du dich mit Regeln und Gesetzen zu sehr in deiner Freiheit eingeschränkt und rebellierst ungerechterweise und an falscher Stelle dagegen.
Regeln und Gesetze geben uns Sicherheit und Geborgenheit.
Such dir andere und günstigere Lebensbereiche aus, an deren Grenzen du dich reiben willst, um sie zu brechen, vor allem da, wo deine Ängste sitzen. ;-)

Also da bist vermutlich bissl verdreht.
Einfach mal an anderer Stelle Regeln brechen, die deiner Ängste zum Bleistift.

(wenn ich in die Küche gehe, um mir ein Glas zu holen, aber vorher erst die Hände wasche oder ich angesprochen werde, vergesse ich was ich eigentlich wollte)

Das möchte ich nicht auf dein Gedächtnis schieben.
Da sehe ich eher, dass du den Bedürfnissen Anderer mehr Gewicht gibst, als denen von dir. Das kannst du ändern. Ist ne Einstellungssache.

Alles auf den letzten Drücker

Womöglich weil du den Druck brauchst, um zu funktionieren, weil du sonst eher wenig Lust darauf hättest. Es nicht zu machen aber bereitet dir zu große Sorgen.

perfektionistisch

In der Kunst gibt es das ja gar nicht wirklich, nur in deiner eigenen Vorstellung. In der Kunst ist alles erlaubt. Viel mehr, als du dir erlaubst.

Und wie gesagt, wäre das Leben schon perfekt, dann müsste es uns alle sicherlich nicht mehr geben. Oder anders: Erst mit allen Fehlern und Schwächen ist das Leben perfekt, nicht anders herum!

Zusammenhänge in einer Serie manchmal

Ja, jetzt versuchst erst mal deine eigenen Zusammenhänge zu verstehen und zu entwirren, dann klappts auch mit anderen. ;-)
Persönlich denke ich, dass dich viele Ängste oftmals blockieren.
Diese gilt es zu überwinden.
Das brächte dir sicherlich viel Klarheit und Erleichterung.

Und warum eigentlich willst du was ändern?

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Hallo!

Sicherlich schwierig, da wir ja ganz feine Sinne haben, die uns eine schnelle Einschätzung der Lage geben, was bestimmt auch immer wieder von Vorteil ist, früher vielleicht eher als heutzutage....

Aber gewiss kann man sich darin üben, eigenes Verhalten und eigene Gedanken zu ändern.
Dann kommen eben die Informationen des ersten Eindrucks in Form von Gedanken und Gefühlen in uns hoch, die wir gerne wahr nehmen können, jedoch trotzdem gerne weiter hin offen für alles bleiben können - wir bleiben nicht an ihnen haften.

Weiter müssen wir nicht zwingend urteilen.
Wir könnten uns darin üben, milder zu denken, in der Gewissheit, dass jeder Schwächen und Unzulänglichkeiten hat.
Wozu dann noch irgendjemanden be- oder gar verurteilen?
Wenn wir uns sie erlauben, ändert dies erst mal nichts daran, dass wir sie alle haben, aber das hässliche und belastende Urteil ist halt weg, was wohl eine wohltuende Erleichterung und generell Leichtigkeit in unser Leben bringen könnte, natürlich auch eine Art von Liebe.
Du meine Güte, alles hat halt zwei Seiten im Leben..... ;-)

Manche Menschen haben dies als Taktik, zuerst auf irgendeine Art fies bzw. ungewollt zu sein, um im Anschluss dann stärker als sonst akzeptiert zu werden, weil alle froh sind, dass das Schlimme doch nicht eintritt. ;-)
Will hier aber keinem was unterstellen ..... ist sicherlich auch selten .....

Naja und eigentlich zählt doch der letzte Eindruck auch, denn vorher zeigen Menschen womöglich ihr wahres Gesicht.

Alle sollten vielleicht mal auf den ersten guten Eindruck scheizzen, einfach, weil das Leben genossen werden will. ;-))

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Hallo Machtnix53!

Schöne, gute Frage!

Ja, da suchen wir alle nach dem großen Glück, aber die Glücklichen sind nicht dankbar, sondern die Dankbaren sind es, die glücklich sind! ;-)

Bei meinen Kindern ist es so ne komische Mischung:
einerseits können sie viel mehr staunen, als Erwachsene, und andererseits muss ich ihnen Dankbarkeit lernen, sie immer wieder darauf hinweisen, damit sie es auch nur ja nicht übersehen, weil auch sie schon so unglaublich viel um die Ohren haben.
Vermutlich wird auch für sie vieles selbstverständlich.
Sie und man findet etwas als gegeben und denkt nicht daran, dass es vergänglich.

Wir übersehen immer wieder, das nichts selbstverständlich ist.
Vielleicht weil wir Gewohnheitstiere sind?
Deshalb wohl ist es gut, sich selbst immer wieder neu zu finden und zu erfinden, immer wieder Neues auch auszuprobieren.
Möglichst selten anhaften, an was auch immer, und klammern bringt dann ja auch schon wieder Schmerz und Leid ins Leben.
Tja, dann wohl besser an nichts gewöhnen, so bleibt alles ungewöhnlich, neu und zum Stauen.

Könnte mir auch gut vorstellen, dass es schwer fällt, dankbar zu sein, weil es generell so unglaublich vieles gibt. Das kann man ja alles gar nicht richtig wahr nehmen, es gibt so ein Überangebot, das einem direkt bissl erschlägt.
Wie soll man da noch Dankbarkeit empfinden können?
Zu viel des Guten ist dann doch immer noch zu viel. ;-)

"Müller, ich weiß, dass ihr Gehalt nicht reicht, um zu heiraten. Aber eines Tages werden sie mir dankbar sein."

Sich jemanden verbunden fühlen, sich auf etwas tief einlassen heißt auch, etwas zu versäumen, nicht haben zu können, Einschränkung zu erleben, was so manchem große Bedenken machen kann. Vor allem die ungewollten Seiten dann jeweils davon.

Der Fokus ist heute eher auf "mehr" ausgerichtet.
Eltern haben schon Angst davor, dass das Kind irgendwie benachteiligt sein könnte, wenn es nicht in die Schule geht, die den eigenen Vorstellungen entspricht, wenn es nicht die Leistung bringt, die sich Eltern so vorstellen.
Dafür sind wenige Kinder nur dankbar.
In Wirklichkeit und insgeheim hätten wohl viele Kinder und junge Erwachsene diesen Druck und so einfach nur los.
Für Dankbarkeit ist da keinerlei Raum.

Dankbarkeit.
Für Dankbarkeit bräuchte man ja einen inneren Frieden. Also um überhaupt mal in diese Richtung zu kommen. Man müsste ja innehalten.
Ah, das ist out, wird selten in der Erziehung als wichtiger Punkt aufgenommen und selbst auch zu selten zelebriert, da dafür überhaupt keine Zeit ist.
Auch die Notwendigkeit und der Sinn davon geriet in Vergessenheit.
Man hat es eilig, vieles ist zu erledigen und zu tun.
Der technische Fortschritt ist wohl wichtiger.

Haben wir sogar Angst davor, dankbar zu sein?
Ups, dann wäre ich ja jemanden am Ende vielleicht noch was schuldig?
Dann bin ich ja im Ungleichgewicht und müsste das irgendwann irgendwo wieder ausgleichen!
Danke-sagen kann Sorgen bereiten, weil man nichts schuldig bleiben will, weil man frei von Schuld bleiben will, auch von Strafe, denn wer schuldig ist, wird oftmals bestraft.
Lieber will man unabhängig von all den Anderen sein und bleiben, um nur ja nicht bestraft zu werden. Diese Einstellung überträgt man dann generell auf das ganze Leben.
Sobald ich danke sage, hat mir jemand oder etwas was gegeben, und da Leben ein Nehmen und Geben ist, muss ich irgendwann auch mal für Ausgleich sorgen. Dies kann für manche eine Last darstellen.

Vieles ist vielleicht zu wahr, um schön zu sein.
Das mag uns daran hindern, dankbar zu sein, weil wir unsere Aufmerksamkeit zu sehr darauf lenken, auch nicht recht damit umgehen können.

Wollte man, was man hat, so hätte man, was man wollte.
Aber wer will schon, was er hat?

Als wäre das Jammern und Nörgeln

Ich möchte behaupten, dass Jammerer und Nörgler gar nichts ändern wollen.
Zum einen wüssten sie gar nicht wie (Hilflosigkeit) und zum anderen hätten sie zu viel Schiss davor.

Dankbarsein, also dann wäre man so im Frieden.
Das kann angst machen, weil Frieden ja keinerlei Bedingungen hat.
Und ohne Bedingungen sind sich manche vielleicht unsicher damit, ob die eigene Zukunft damit ausreichend gesichert ist.

sich der Verbundenheit mit dem Rest der Welt bewusst zu sein?

Der Rest der Welt hat zu viel Unerhörtes, Verpöntes, Beängstigendes, Ekelhaftes, Fehlerhaftes, Grausames, Böses, Betrügerisches, Halbherziges, Konflikthaftes, Aggressives, Destruktives, Manipulatives, Hinterhältiges, Liebloses, Falsches, Gieriges, Schwerfälliges, Rücksichtsloses ..... an sich, als dass ich mit damit verbunden fühlen möchte, denken sich womöglich so Einige.

Dankbarkeit fällt schwer, weil wir damit weder unsere Gier befriedigen noch unsere Angst stillen können.

Herr! schicke, was du willst,

Ein Liebes oder Leides;

Ich bin vergnügt, daß Beides

Aus Deinen Händen quillt.

Wollest mit Freuden

Und wollest mit Leiden

Mich nicht überschütten!

Doch in der Mitten

Liegt holdes Bescheiden.

Eduard Mörike (1804 - 1875), deutscher Erzähler, Lyriker und Dichter

Es gibt für alles ein letztes Mal und unser Leben ist endlich.
Machen wir das Beste daraus! :-)

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Hallo!

Frag dich doch einfach mal, nach was es dich im übertragenen Sinne so sehr sehnt und hungert, um hier einen Ausgleich zu schaffen. Dann beruhigt sich der körperliche Hunger und man hat es viel leichter.

Nach was hungert dich und was könntest du für dich tun?
Kann alles seine Zeit brauchen, aber du könntest ja ausdauernd dran bleiben. ;-)

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Versteht mich da jemand?

Ja, schon.
Aber ich würde an deiner Stelle daran etwas ändern, denn es ist doch für euch beide total nervig, wenn du dich so verhältst. Also was soll das?
Das muss sich doch keiner freiwillig antun.

Ist ne Lappalie, wie ich finde und dir zu liebe solltest du umdenken.

Ehrlich gesagt, immer wenn ich was so auf Verlangen und Erwartung hin für jemanden tun soll, mag ich auch schon nicht mehr, also wenn etwas so penetrant gefordert wird.
Könnte mir gut vorstellen, dass es dir ähnlich ergeht..... also wenn an dich so Forderungen gestellt werden ..... magst du vielleicht auch nicht wirklich .....

Lass das doch und ersetze es dir selbst, indem du dir selbst was Liebes sagst.

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Hallo!

Die Menschen wollen von Ruhe eher wenig wissen und lieber machen und tun.

Aber im Winter wäre es wirklich angebracht, weniger und ruhiger zu tun. Kann man sich gut und gerne auch selbst so gut wie möglich einrichten.
Aber jetzt, wo alles auf Machen und Tun eingestellt und angepasst ist, wird das eher schwierig, denn einfach Arbeiten aufhören ist halt auch so ne Sache. ;-)

Mach das Wichtigste und lass vieles andere weg.
Mach irgendwie für dich das Beste daraus. Mehr geht halt nicht.

Ruhe, Nichtstun, Seele baumeln lassen, Untätigkeit, Langsamkeit, Tatenlosigkeit, Winterruhe, .....
das alles ist in D verpönt und wird meist bekämpft.

Warum machen Menschen keinen Winterschlaf?

Vermutlich haben Menschen in D damit zu große Sorgen und Bedenken.
Man könnte was versäumen oder zu viel Geld dabei verlieren.

Wenn du einfach fiese Umstände hast, dann arbeite an Verbesserungen - weil du es wert bist. :-)

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Hallo!

Ist echt ne harte Zeit für dich.
Jetzt hättest du eigentlich eh schon genug Mist am Laufen, dann noch sie dazu.....

"Hab dir etwas mitgebracht damit du bald wieder ansehnlich für meinen Sohn bist."

Ich weiß nicht, ob es jetzt schon der richtige Zeitpunkt dafür ist, kannst meine Zeilen aber auch einfach später mal nochmals lesen......

Denn jetzt bist du in einer sehr sensiblen Phase, in der du dich schützen solltest und auch von allem unangenehmen distanzieren solltest - deine Hormone bilden sich ja jetzt einige Monate wieder zurück, dann die Geburt und OP, du brauchst jetzt einfach nur Zeit und Ruhe für dich. Sei lieb zu dir und gönne dir dies. Gib allem ausreichend Zeit. Bleib lange genug im Krankenhaus, lass dich weder von dir selbst noch von anderen drängen.

Hut ab, dass du deine Schwiegermutter gehen hast lassen. Das war so was von richtig. Hast du sehr gut gemacht.
Eigentlich sollte sich das bei ihrem nächsten Besuch gleich wiederholen, auch ohne Vorkommnisse, denn das ist dir verständlicherweise derzeit viel zu viel. So Menschen will man so oder so nicht um sich haben, dann erst noch in so einer sensiblen Zeit.

Erwarte besser nicht allzuviel von deinem Mann.
Nimm es lieber selbst in die Hand.
Hab selbst die Bereitschaft dazu, für dich zu kämpfen.
Nicht zwingend aber gegen sie.....

Sagen wollte ich dir, dass es gut möglich sein kann, dass auch du selbst so abwertend und verletzend über dich denkst. Das ist nichts Ungewöhnliches, viele Frauen fühlen sich nach all diesen Strapazen alles, nur nicht attraktiv.
Wenn es dir irgendwann möglich ist, so hinterfrage diesbezüglich dich selbst ehrlich und mutig.
Im Idealfall könntest du dich dann für alles akzeptieren und gut sein lassen.
Diese Gefühle bleiben ja auch nicht so. Du kommst ja wieder auf die Beine und alles ändert sich wieder. Jetzt bist du leicht verletzbar und dein Schwiegermonster zeigt es dir unverblümt. Klar, das kommt total hart.
Aber ziemlich sicher hegst auch du selbst tief in dir solcher Art Gedanken über dich. Dies ist die Wurzel allen Übels und somit solltest auch du hier ansetzen, aber erst, wenn du nötige Kräfte dafür hast.
Anderes ist jetzt ja erst mal wichtiger.

Ändert sich das wieder oder muss ich damit jetzt mein ganzes Leben lang klar kommen?

Sobald du dich änderst, änderst du alles.
Nein, du musst nicht für immer damit leben.
Sobald du dir alles erlauben kannst und milder über alles denken kannst, deine damit verbundenen Ängste überwinden kannst, wird sich alles ändern.
Andere kannst du nicht ändern.
Naja, das konntest du ja vielleicht selbst schon so an irgendeiner Stelle in Erfahrung bringen.

Viele Frauen haben nach Geburten Angst davor, nicht mehr ausreichend attraktiv genug zu sein und überhaupt, dass alles mit Familie und Kindern den Männer einfach überdrüssig wird, sie angeekelt sind und so.......
Das kommt ja auch wirklich so vor.
Aber eben vor allem deswegen, weil Frauen selbst so darüber denken.

Aber gib allem Zeit und mache jetzt erst mal alles wirklich Wichtige und Nötige. Du hast ja richtig reagiert und sie musste gehen. Das war soooo super von dir. Und so machst du weiter. Du schützt dich selbst vor so miesen und fiesen Angriffen und fertig. Sie kann nichts machen. Du hast die Macht.

Pass möglichst gut auch weiterhin auf dich auf und schütze dich auch weiterhin. Und wenn es denn mal passt, dann überlegst du dir, welche Gedanken du von dir selbst aussortieren willst, damit du künftig ein liebe- und ehrenvolles Leben führen kannst.

Kindererziehung ist meiner Ansicht nach die edelste Aufgabe einer Frau.
Lass dir bloß nicht mehr ans Bein pinkeln und denke bei Zeiten auch selbst um.
Damit wirst du viel zum Besseren hin bewegen.

besserwisserisch und auch unverschämt/beleidigend.

Achte darauf, selbst so zu dir oder anderen nicht zu sein.
Vermeide den direkten Kontakt oder gar Kampf mit ihr, darauf würde ich mich nie einlassen, noch dazu, wo du derzeit wirklich Wichtigeres zu tun hast.

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Hallo!

Finde das Video gut und sehe es wirklich sehr ähnlich.

Alle Macht über uns gelingt natürlich nur, weil Großkonzerne, bestimmte Menschen ..... genauestens über unsere Bedürfnisse informiert sind (die kennen sie wohl besser als wir selbst ;-) und wir bei allem mit machen.
In der Werbung zeigt es sich schon sehr deutlich, wie gut sie doch über unsere Bestrebungen und Wünsche Kenntnis haben.
Gehören ja immer mindestens zwei dazu. ;-))
So ehrlich sollten wir mit uns sein.

Aufgrund von Angst machen wir sehr sehr viel, was wir eigentlich gar nicht sooo sehr wollen.

Wie kann man sich dem entziehen?

Ich finde, indem wir unsere Ängste überwinden.

Dazu muss man sich selbst aber erst mal verstehen und entlarven.
Dazu aber sehen wir wohl nicht genau genug hin, weil wir auch damit so unsere Bedenken haben.

Sobald wir uns unseren eigenen Ängsten stellen, um sie zu überwinden, sieht alles natürlich schnell ganz anders aus.
Mit der Bequemlichkeit und so ist es dann aber auch nicht mehr soo gut bestellt. ;-))

Freiheit ist ganz einfach:
Je weniger du benötigst, um frei zu sein, umso freier bist du.
Aber wollen wir das?
Wollen wir auf vermeintliche Sicherheit und Bequemlichkeit verzichten?
Jetzt, wo wir es uns so nett eingerichtet haben? ;-)
Hängen wir nicht so sehr an unseren Errungenschaften und so?

Und je mehr jemand will und braucht, umso anfälliger ist er natürlich für Manipulation und Sklaverei.

Freiheit kann auch Angst machen.
Keine Anbindung zu Gruppen, mögliche Ausgeschlossenheit, Schutzlosigkeit, Haltlosigkeit, Unsicherheit..... ist nicht jedermanns Sache.

Auf einer anderen Seite sehe ich auch, dass es die totale Freiheit so oder so nicht gibt:
Freiheit ist nicht die Abwesenheit von Beschränkung und Begrenzung. Sie besteht vielmehr in einer schöpferischen, erfinderischen Art des Reagierens auf diese Beschränkung, in der wir unsere Selbstheit finden.
C.G. Jung

Ich will gar nicht Schuldige oder so suchen. Das bringt auch nichts. Und sobald ich einen Schuldigen benenne, geht damit ja auch meine Macht mit über, denn ich behaupte ja dann, dass er so viel Macht über mich hat, um mich z.B. schlecht fühlen zu lassen oder auch sonst was. Sobald ich einen Schuldigen benenne, sage ich damit ja auch, dass er über mich bestimmen kann, denn wenn er die Schuld hat, hat er ja auch zeitgleich die Macht, denn er kann das.....
Besser fände ich es, wenn wir aus allem lernen und kreativ damit umgehen wollten.
Es sind große Herausforderungen für uns, die uns aber auch unsere eigenen Wege finden lassen könnten.

Das Glück ist keine leichte Sache:
Es ist schwer, es in uns selbst, und unmöglich, es anderswo zu finden.
Nicolas Chamfort

Das Wort Angst kommt wohl aus dem lat. angustus und meint eng.
Wenn es für den Menschen eng wird, bekommt er es mit der Angst zu tun. ;-)
Die meisten unserer Ängste aber treten gar nicht ein. Von den lebenserhaltenden Ängsten spreche ich aber nicht!
Wir sollten also gut und gerne mutiger und vertrauensvoller unseren Weg in unserem Leben gehen.
Als möglichst freier Mensch, weniger als Sklave. ;-)

Jeder aber entscheidet sich natürlich selbst für oder gegen moderne Sklaverei.
Manche unbewusst, manche bewusst.

Es geht dabei oft um Macht und Einfluss.
Viele Menschen hätten es gerne.
Manche nutzen ihre Macht aus.
Wenige haben, (ge-) brauchen sie aber gar nicht.
Alle Menschen haben Macht, aber nicht jeder nutzt sie.
Was passiert, wenn wir für einen Moment die Augen schließen und uns vorstellen:

Ich habe Macht!

Wie sind die Reaktionen darauf? Welche Gefühle?
Macht ist in unserer Gesellschaft negativ besetzt.
Wenige wollen machtvoll sein und dazu stehen.
Die meisten von uns haben immer nur die eingeschränkte böse Macht kennengelernt, selten die guten Seiten von Macht.
Wer nicht aus dem Herzen heraus agiert, wird Macht missbrauchen, weil ihm einfach die nötige Reife und Stabilität für alles fehlt.
Oft lernen wir in unserer Kindheit, dass wir keine Macht haben (dürfen). Dass unsere kindlichen Absichten und Phantasien wertlos und / oder unerwünscht sind. Wir sollen nicht durch unseren Willen unser Leben in eine gewisse Richtung bringen, weil wir uns ruhig, still und lieb verhalten sollen.
Nicht alle Prägung stammt allein von der Politik oder Großkonzernen oder so.
Auch die Erziehung spielt hier schon eine entscheidende Rolle.

Klar wäre es traumhaft, sich als Erwachsener darüber Gedanken zu machen und alles neu zu prüfen.
Manche aber ziehen es vor, Opfer zu sein, sie wollen gar keine Macht haben, gibt es natürlich auch.

Tolle Frage und ich finde es immer wieder gut und erfrischend, sich darüber Gedanken zu machen.

Wer will, kann alles jederzeit radikal oder Schritt für Schritt ändern.

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Hallo!

So grundsätzlich finde ich es immer recht hilfreich und weiterführend, wenn man sich selbst mit seiner Sucht verstehen kann.
Du solltest dich also selbst fragen, um was genau es dir eigentlich bei allem geht.
Welche Bedürfnisse versuchst du beim Spielen, beim Zahlen zu befriedigen?
Dann könntest du dir gezielt einen Ersatz für den Ersatz Spielen suchen. ;-)

Würdest du am liebsten alles auf einmal haben können, was du dir so wünscht?
Hängt es vielleicht damit zusammen?
Würdest du am liebsten alles gewinnen wollen, um so die Nummer eins zu werden?

Dass du die Nummer eins werden willst, also dieses Bedürfnis ist ja völlig ok. Vor allem, wenn du die Nummer eins für dich selbst sein könntest. Dann hättest du ja oberste Priorität und würdest dich sehr gut um dich selbst kümmern, ohne zwingend dabei andere abzuwerten. Klar würde dir das sehr gut tun und machen wohl erfolgreiche Menschen auch so.
Keiner wurde wohl erfolgreich, weil er sich unter den Scheffel stellte oder täglich einsagte, was er für ein Loser sei. ;-))

Fakt ist, dass es dir über das Spiel nicht gelungen ist, dein Ziel zu erreichen.
Mehr Geld reinbuttern wird wohl auch nichts bringen - das ist offensichtlich.
Ab und wenn muss man einfach ehrlich hinsehen und einsichtig sein.
Das hilft nix.
Dafür aber kann man dann auch das Ruder rumreißen, nen anderen Kurs wählen.
Jetzt kannst du entscheiden, ob du daran zerbrechen willst, oder ob du es nicht doch noch mal mit dem echten Leben aufnehmen willst, um da dann wirklich die Nummer eins zu werden - für dich selbst, für ein tolles Mädchen, für ein paar coole Leute, für Menschen, die deine Fähigkeiten und Kräfte brauchen........
Mit Geduld, Lernbereitschaft, Vertrauen und Mut.

Und um ehrlich zu sein bin ich nicht nur wütend, sondern auch frustriert, traurig und sehr gereizt deswegen

Sehr verständlich!
Bei allem erkennst du ja auch, dass sich nichts zum Besseren hin bewegt und so.... das kann einem berechtigte Sorgen und Nöte bereiten.

Wenn du dich von der alten Vorgehensweise trennen wolltest, weil du ein anderes Vorhaben nun angreifen willst, käme das sicherlich gut.
Ich mein, wenn du doch eh so gut wie nix mehr zu verlieren hast, dann wage doch einfach ne eher radikale Änderung. ;-)))
Dir zu liebe.

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Hallo!

Nun haben wir uns überlegt, ob wir nicht gleich zusammenziehen wollen

Klar, man will es praktisch und günstig haben.

Herausforderungen und Probleme aber werden euch so oder so begegnen. Denen kommt man ja nie im Leben aus.
Du und vielleicht auch ihr beide habt mit allem so eure Zweifel. In solch Situationen ist es schwer, gute Entscheidungen zu treffen, ergo: noch bissl Zeit lassen und weiter am Thema dran bleiben.

Ist das zu früh?

Zu früh für was? Dass es aufgrund dessen nicht klappen könnte? Sehe ich nicht so. Auch ältere Paare trennen sich und so. Das hat mit dem Alter nichts zu tun.

In eurem Alter ist man oder sollte man selbständig sein bzw. noch weiter werden. Das finde ich gut.

Wenn du von vornherein damit rechnest, dass es natürlich auch Probleme zu meistern geben wird, auch Streit, dann gehst du zumindest realistisch an die Sache heran und kannst so nicht mehr schwer enttäuscht werden.

Helfen könnte auch recht gut, den Partner wirklich konkret danach zu fragen, welche Wünsche und Hoffnungen er in das Vorhaben steckt, damit man weiß, ob dies machbar ist.

Weiter fällt mir noch ein, dass wir Menschen oft und gerne planen, unser Schicksal dann aber doch Anderes bringt, unsere Pläne nicht umsetzbar sind. Das kann irgendwann auch mal dich bzw. euch treffen. Dafür sollte man sich stets etwas Beweglichkeit "aufheben".

Ansonsten würde ich an deiner Stelle peinlich darauf achten, dass ihr euch finanziell nicht übernehmt, also z.B. eine Wohnung sucht, die wirklich bezahlbar für euch ist, und eine gute Kalkulation macht, denn wenn es mit dem Geld nicht passt oder zu eng wird, gibt es meist auch Ärger und Streit, weil dadurch schnell viel Unzufriedenheit aufkommt. Lieber mal was nicht haben können, verzichten, als unzufrieden und zu sehr unter Druck sein.

Mit seinem Verstand kann man Dinge abwägen.
Herzensangelegenheiten aber solltest du mit deinem Herzen entscheiden! ;-)

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Hallo!

Ich finde es gut und richtig für jeden, sich nach seinem eigenen Gewissen zu richten. ;-))) Das macht Sinn, wie ich meine.
Warum fällt es schon mal so schwer, darauf zu hören, sich danach vertrauensvoll zu richten?

Weiter gehe ich davon aus, dass alle Menschen nach aufrichtiger Liebe suchen - wie, wann und wo dann auch immer.
Bei einem Puffbesuch wird die wahre Liebe, die man vielleicht nicht hat oder unter anderem auch schmerzvoll empfunden hat, zur Ware Liebe gemacht.

Der Drang nach Liebe, Verbindung, Verbundenheit...... ist vielleicht so enorm, dass man solche faulen Kompromisse eingeht, um wenigstens einen billigen Ersatz und Abklatsch von Liebe zu erhaschen.
Lieber heruntergekommene Lierbeskunst, als gar nichts.

Wahre Liebe kann schon auch Angst machen, denn sie kann einen verletzen, was man womöglich vermeiden will. Das ist sicherlich menschlich und verständlich, aber ganz sicher nicht der Königsweg, sondern eher Feigheit.
Wir sollten nicht vor Schmerz zurückschrecken und wie Angsthasen davonlaufen, sondern wohl eher lernen, damit umzugehen.

Wenn das alles so stimmt, was du schreibst, dann finde ich es ja schon gut, dass du dich überhaupt mit dieser Thematik (offen und ehrlich?) auseinandersetzt. Das ist schon was und hilft sicherlich vielen.

Für die wohl meist unangenehme und bedrückende Situation von Pufffrauen tragen meiner Ansicht nach aber nicht nur Männer die Verantwortung, denn diese Frauen machen ja dabei mit. Von all den grausamen Zwängen dazu mal abgesehen, da darf ich gar nicht dran denken, das ist so abscheulich und ekelig, dass ich schon allein deswegen keinen Schritt in dieses Mileu machen möchte, um so etwas auch noch auf irgendeine Art zu unterstützen.

Jeder Mann kann sich auch einfach selbst fragen, wie es ihm geht, nachdem er die siebente Frau an einem Tag befriedigt hat.
Und weiter, wie es ihm geht, nachdem er dies Tage, Wochen, Monate .... gemacht hat.
Macht nach jedem Mal immer mehr Spaß, ist doch klar...... ;-)))

Es geht halt wie immer ums Geld.
Du hast das Geld und somit die Macht über diese Frauen.
Das nützen Männer halt gerne aus, um sich auch mal mächtig und gut zu fühlen.
Ritterlichkeit, Mut .... und ähnliche männliche Werte, ach, da lacht ja heutzutag nur noch jeder drüber.
Oftmals geht es im Leben um gute Gefühle.
Des einen Freud, des anderen Leid.

Kann gut möglich sein, dass wir alle Sklaven, Prostituierte und Manipulierte sind, wenn wir z.B. konsumieren bzw. immer dann, wenn wir Erstatz für wahre Bedürfnisse kaufen.
Es braucht schon ordentlichen Mumm in den Knochen und einen echten Mann, seinen eigenen Weg zu gehen, nicht auf der Suche stecken zu bleiben und sein echtes Ziel immer vor Augen zu haben und den Versuchungen stand zu halten. Das ist nicht jedermanns Sache. Die gehen halt in' Pfuff. ;-)))

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Guten Abend!

Bisher habe ich mich aber - jedenfalls teilweise und da wo mir das bewusst war und/oder ich die Macht dazu hatte - den neugierigen Datensammlern, wie Paypal, Facebook, Klarna, usw.usf. verweigert, soll heißen, nutze diese Medien nicht!

Mache ich genauso.
Man muss ja nicht zwingend überall dabei sein.

Mir macht die Ausspähung und der Verlust meiner Privatsphäre schon zu schaffen und Sorgen.
Ich hinterfragte diese meine Bedenken und kam darauf, dass es bei mir durchaus Dinge gibt, die ich "veröffentlichen" will und Dinge, die ich nicht ausspähen lassen will. Dabei bin ich noch nicht mal kriminell.

Irgendwie laufen da doch zwei Trends, nicht nur einer.
Manche wollen sich in ihre geschützten Räumlichkeiten zurückziehen und wenig bis keinen Einblick gewähren
und
wiederum andere melden jede private Belanglosigkeit über Facebook und Co.

Völlige Abgeschiedenheit ist im Internet wohl nicht möglich.
Wenn man es jedoch möchte, finde ich, kann man dies durchaus durchziehen und erreichen, indem man wirklich ganz wenig davon nur benutzt.
Dann aber dürfte ich natürlich hier nicht schreiben. ;-)

Was meint ihr, geht dieser Weg immer weiter und letztlich wird jeder gezwungen sein, diesen mitzugehen?

Hm, denke das liegt viel an uns selbst.
An unserer Bequemlichkeit und Unbedachtheit.
An unserer Willenstärke und unserem Mut.

Großkonzerne und so wissen genau, nach was wir uns so sehen und bieten dies als Ersatz in Form eines Produktes an, die wir gerne kaufen und nutzen. Tja, also solange wir da so zahlreich mitmachen ....... ;-)))

Wirklich zwingen kann man einen Menschen eigentlich nur zu sehr wenig. Schmerz aushalten, bis es zu Ende ist, fiele mir als krasses Beispiel ein. Aber sonst bleibt gar nicht soooo viel. Außer wir machen, warum auch immer, meist wohl aus Angst, bei allem mit.

Oft lassen uns Ängste Dinge tun, die wir eigentlich gar nicht wollen.

In China läuft ja schon so ne Art digitaler Leninismus. Die sind da schon ziemlich weit in Sachen totaler Überwachung. China kontrolliert ein Milliardenvolk. Da machen so unglaublich viele Menschen bei mit. Es ist also durchaus möglich, dass uns dies auch blüht.
Wer sich z.B. im Umgang mit Geld etwas zu Schulden kommen lässt, der darf in China in vielen Fällen jetzt schon nicht mehr mit dem Schnellzug oder mit dem Flugzeug reisen. Allein im vergangenen Jahr wurde diese Strafe rund 6,7 Millionen Mal verhängt, so die offiziellen Angaben des Obersten Gerichtshofes. Da geht nichts mehr ohne gute Bewertung.
Gesichtserkennung ist glaube ich gerade ganz aktuell.
China, das sind so so viele Menschen. Halb Kanada nahmen die ja auch schon ein. Also in Kanada leben ja schon 50% Chinesen.
Bei uns kaufen sie auch fleißig ein, leise, geduldig aber stetig.......

Eine große Völkerwanderung gibt es ja generell. Nichts bleibt, wie es war. Alles ändert sich ständig. So viele wollen raus aus der Armut.

Oder wird es vielleicht doch einen Stopp geben?

Schwierig zu sagen.
Es heißt immer:"Wer sich nichts zu schulden kommen lässt, hat auch nichts zu verbergen."
Das Argument mit der Bekämpfung der Kriminalität ist oft zu hören.
Wer zu allem stehen kann, was er tut und je getan hat und in seiner Gegenwart bewusst lebt, der muss natürlich auch keine Angst vor Aufdeckungen haben.

Staaten sichern sich damit natürlich auch ihre Macht und können mit dieser totalen Kontrolle vielleicht eher Unruhestifter abfangen, was ja ganz in deren Interesse liegt, eben, damit sie an der Macht bleiben.
Wie so oft geht es immer um Macht und Einfluss.

Wenn viele Menschen ihre eigene Macht öfter mutig anwenden und einsetzen wollten, so könnten diese sicherlich entgegensteuern. Ansonsten fällt jegliche Macht anderen zu, ganz extrem bei Schuldzuweisungen, die ja häufig getätigt werden.

Probleme mit der Umwelt (Natur) könnten noch einen Stopp darstellen.

und wäre für ernsthafte und kompetente Beiträge/Ratschläge/etc. echt dankbar.

Was du persönlich darunter verstehst, weiß ich nicht.
Aber ich hatte Lust, dir hier zu schreiben.

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Hallo!

Bist aber mutig und tough..... das ist schon mal gut.... :-)

An deiner Stelle würde ich mich von jemandem an der Longe führen lassen und hier dann ohne Sattel den Sitz üben.
Gut dabei ist, wenn du die Knie etwas anhebst, im Becken aber trotzdem locker bleibst und das Sitzen übst. Und an der Longe ist das toll, weil du dich um nichts anderes kümmern musst.
Das Knieanheben nur zum Üben, ist klar, oder? Danach ist das natürlich nicht mehr gut. ;-)

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Hallo!

Dein Freund spricht anders, als er handelt.

Du bist in einer Situation, die du eigentlich nicht haben willst, dir somit selbst untreu.

Was soll ich jetzt tun?

Herausfinden, was du wirklich willst, dazu stehen und mutig und ehrlich danach handeln, sonst tust du es ihm doch nur gleich, weiter nichts, und das wolltest du doch eigentlich nicht, oder?

Es ihm nicht nachmachen, sondern mutig deinen Weg gehen, mutig zu dir selbst stehen.

zwar damit das er das Problem nicht sieht.

Für ihn ist es ja kein Problem, sondern für dich.
Also solltest auch du Änderungen vornehmen und es nicht von ihm erwarten.

Ihn zu verlieren ist nahezu unmöglich für mich!

Das stimmt nicht.
Das bildest du dir lediglich ein. Gut, es mag sich echt anfühlen, keine Frage, aber mit der und deiner Realität hat dies natürlich absolut nichts zu tun.
Klar, eine Trennung wäre sicherlich schmerzvoll für dich, aber du wärest grundsätzlich dazu im Stande, ohne ihn ein glückliches Leben zu führen, denn dann hättest du ja das, was du willst und wärest dir selbst treu geblieben.

Könntest du umdenken und offener für ein Leben ohne ihn sein, dann wäre es dir leicht möglich, deinen Ansichten treu zu bleiben und müsstest zudem nicht so einen hohen Preis zahlen, um an seiner Seite zu sein.

Persönlich glaube ich, solange du dir selbst nicht treu sein willst, dass es dir durch Andere wohl auch nicht begegnen wird.
Beschenke dich zuerst selbst mit Treue, dann ...... ;-)

Wie lange willst du noch so fies mit dir selbst umgehen?

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Hallo

Beide gleich! Hui.....

An deiner Stelle würde ich ehrlich zu mir sein und in einer ruhigen Minute mal überlegen, was mir an meiner neuen Wohnsituation so alles missfällt.
Das würde wohl viel Erleichterung bringen, weil man dann gezielt handeln kann.

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Ich versuche abstinent zu leben. Es fühlt sich beschissen an. Warum?

Ich bin 21 und lebe seit dem Dezember mehr oder weniger abstinent. Einige Rückfälle, die einen Tag andauerten, ansonsten abstinenz.

Bis 15 lief alles gut, schulisch und sozial. Mehr oder weniger. War sprachlich und musikalisch hochbegabt. Aber enorm schwankend. Alle zwei Wochen glich ich im Verhalten und Können einem Zurückgebliebenen. Kurz darauf dann wieder Bestnoten. Daneben Depressionen und Schlafstörungen. Die konnte ich mit Cannabis loswerden. Mit wurde ich dann deswegen psychotisch und hatte ständige Panikattacken und eine riesen Angst vor Menschen. Mein Umfeld erkannte mich nicht wieder, und begann mich mehr und mehr zu ignorieren. Irgendwann hatte ich keinen Kontakt mehr zu irgendwem. Von da an hab ich durchgesoffen gegen Angst und Stress. Dabei hatte ich betrunken immense Erfgserlebnisse, die dem totalen Gegenteil meines phobischen Alltags entsprachen. Ich konnte alleine an x eine Feier gehen, wo ich niemanden kannte, sprach die Leute an, unterhielt mich mit ihnen, kam bei den Frauen gut an, und verführte sie. Mit 17 hat ich mein erstes Mal mit einer wunderschönen 24 jährigen, die mich für älter hielt als ich war, und als sie mein Alter dann erfuhr am Morgen verschwand, und von da an so tat als würde sie mich nicht kennen.

Auch alle anderen Affären endeten ähnlich. Zudem war ich nüchtern ein fürchertlich schüchterner Mensch, der es sich nicht traute einer Frau in die Augen zu sehen. Ich zitterte vor Angst im Zug und im Supermarkt. Ich traute mich oft nicht einmal vor die Tür.

Zwei Beziehungen ergaben sich dennoch. Die letzte zerbrach, weil ich zu viel trank, und sehr eifersüchtig war. Sie wollte nur eine offene Beziehung, und ich wollte nur sie.

Danach begann ich mit Extasy, Kokain und noch mehr Alk. Mein Vokabular ging kaputt. Ich wurde zum Wrack. Als ich einmal meinen Vater im Zug für alles beschuldigte, laut herumschrie, in aller Öffentlichkeit am Nachmittag, und am Morgen dafauf in einem vollgeschissenen Bett erwachte, begab ich mich in den Entzug.

Inzwischen habe ich eine eigene Wohnung, und durfte ein Praktikum in einem Kulturmagazin starten. Meine sprachlichen Fähigkeiten regenerieren sich langsam wieder. Musikalisch geht es so.

Aber die Angst ist omnipräsent, wenn ich nicht alleine bin. Ich habe ein grosses Bedürfnis nach sozialen Erflogserlebnissen. Bei jeder Party an die ich gehe, stehe ich vor dem Eingang, zittere, bekomme Herzrasen, drehe um, gehe nach Hause und schaffe es nicht einmal in erleichterndem Selbstmitleid zu versinken, weil dieser Ablauf einfach so offensichtlich häufig, erbärmlich und absurd ist.

Mit Alkohol sieht das ganze anders aus. Ich kann tanzen, ich kann mit Menschen reden -. Bei Frauen gut ankommen hingegen kann ich nun weder nüchtern noch angetrunken. Wahrscheinlich habe ich mir dieses Jahr zu oft einen runtergeholt. Ich sehe mich selbst als wiederlichen Suchthaufen, der sowieso nur merkwürdig rüberkommt. Wie soll ich auch normal rüberkommen, wenn ich nicht zu lächeln im Stande bin?

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Hallo!

Du hast schon so unglaublich viel geschafft.
Du hielst den Drogenrausch wie das Leben ohne Drogen aus.
Das macht dir so schnell keiner nach.
Immer wieder ging es weiter in deinem Leben. Dies sollte dir Vertrauen geben - in dich selbst, in das Leben, in dein Schicksal.

Persönlich denke ich mir, dass es dir lediglich am Lernen fehlt.
Du hinterfragst zu wenig.
Denn würdest du aus allem etwas lernen, so könnte sich alles beruhigen und mittig einpendeln, die Schwankungen wären dann nicht mehr so arg, dein Pendel würde nicht mehr gar so heftig ausschlagen, was natürlich sehr anstrengend ist.
Erkenne deine Extreme und versuche immer wieder bei allem in eine wohltuende Mitte zu gelangen.
Wir leben ja in einer Polarität und es ist durchaus auch normal, dass der Mensch, bei was auch immer, in Extreme geht, und diese zu erfahren, um Erfahrungen zu machen und vor allem, um die Mitte von allem sehen und einnehmen zu können.
Die goldene Mitte.

der es sich nicht traute einer Frau in die Augen zu sehen

Ein Beispiel:
Hier bist du im Extrem der Angst vor Frauen und vor Weiblichen generell.
Was also brauchst du, um ausgeglichen zu werden?, vom Extrem heraustreten zu können?
Meiner Ansicht nach das Gegenteil von Angst: Weite, Offenheit, Vertrauen und Mut.

Aber du hast vermutlich irgendeine Horrorgeschichte am Laufen, die dir weiß machen will, dass wohl irgendwas Schlimmes passieren wird, sobald du dich auf Frauen oder im übertragenen Sinne auf weibliche Eigenschaften (Vertrauen-haben, Weichheit, Sinnlichkeit, Offenheit, Passivität, Hingabe, Fürsorglichkeit....) einlassen wirst, was natürlich nicht der Wahrheit entspricht, denn Angst spricht nie von der Wahrheit, sondern ist eine miese Lügnerin.
Vielleicht kannst du ja auch längst selbst und rückblickend sehen, dass sich deine Ängste nicht immer bestätigt haben, oder wenn sie dann doch eingetreten sind, gar nicht soooo schlimm waren, wie zuvor von dir angenommen.

Stelle dich bewusst und freiwillig deinen Ängsten. Benenne sie. Schaue sie an. Ist eh alles nur Humbug. Klar, sie fühlt sich so verdammt echt an, ist sie aber nicht.

Ich versuche abstinent zu leben. Es fühlt sich beschissen an. Warum?

Vermutlich, weil du keinen Ersatz für den Ersatz (Droge) hast.
Zuerst musst du verstehen, warum du welchen Ersatz zu dir nimmst, um was es dir eigentlich wirklich und tief geht. Zuerst musst du dich selbst verstehen und einen Ausgleich schaffen, damit es sich leichter und besser anfühlen kann.
Ich mein, du hast Bedürfnisse, die erfüllt sein wollen. Dies ist ja normal. Drogen können dies allerdings nur oberflächlich und kurzfristig.
Brüderlichkeit, Rundheit, Einswerden, Einheitsgefühle, Geborgenheit, ......
Davon kannst du dir selbst auch einiges geben. Tust du ja auch längst. Mach dir dies mal einfach nur bewusst.
Sorge fürsorglich für Geborgenheit für dich selbst.

Suche
Sucht

Bleibt man auf seiner Suche, nach was auch immer, stehen und stecken, so greift man gut und gerne zu Suchtmitteln. Man denkt, man hätte gefunden, was man sucht, derweil hängt man nur an einem billigen Ersatz davon.
Ergo:
Weitersuchen! ;-))

Mit Alkohol versucht man wohl
die harte Welt weich erscheinen zu lassen bzw. sich selbst weich und rund zu fühlen.

Sich weich und rund fühlen kann man erreichen, indem man weibliche Eigenschaften denkt und lebt und fühlt
oder eben durch Alkoholgenuss.
Die Ebene wählt jeder selbst.

Weiter versucht man unter anderem mit Alkohol seine Sehnsucht nach menschlicher Nähe und konfliktfreier, heiler, brüderlicher Welt über den Weg der Konfliktvermeidung zu befriedigen.
Scheint zuerst völlig logisch. Klar, wenn ich Konflikte vermeide, so muss es doch harmonischer werden.
Ist aber nicht so.
Konflikte, Streite reinigen wie ein Gewitter und braucht man zu seiner heilen Welt. Es ist nicht möglich, einen Aspekt (Konflikte) des Lebens zu löschen.
Man kann nun diesen Fakt mit Alkohol runterspülen, weil er zu schwer verdaulich wäre (armer Schlucker, Schluckspecht) oder
der Wahrheit und harten Welt ins Gesicht blicken und diese aktiv und bewusst weicher machen. Ich gehe davon aus, dass du selbst eine eigene Weichheit hast, mit der du dich jedoch erst noch anfreunden musst. Ich finde sie wunderschön, aber gut, das hilft ja nix, solange du dies selbst anders siehst.

Du solltest das Schlucken im übertragenen Sinne lernen und dazu deine Frustrationstoleranz erhöhen (oder generell erwerben?).

Deine Suche solltest du auch wieder freiwillig und bewussst aufnehmen.
Die Suche nach Sinn, Einheit, Heilsein, der heilen Welt in deinem Inneren.....

Du solltest die Welt bewältigen, anstatt vor ihr zu flüchten.

Das alles gäbe dir einen (sehr würdigen) Ersatz für deinen Ersatz. Deshalb ginge es dir dann besser und leichter, du würdest dich stärker und stabiler fühlen.

Ich sehe mich selbst als wiederlichen Suchthaufen, der sowieso nur merkwürdig rüberkommt.

Das ist natürlich heftig und hart, vor allem für dich selbst.
Ich sehe dies auch gar nicht so. Ich finde, dass du kämpfst, und auch erfolgreich. Du darfst dich nur nicht mit anderen (Leben) vergleichen. Deines ist halt so und deine Situation bleibt ja nicht so, wie sie ist. Leben ist ja Veränderung und du hast schon sehr viel bewegt und geändert. Das passt schon alles. Mach da einfach weiter.

Stehe zu deinen Bedürfnissen. Erlaube sie dir!

Versuche mal noch vertrauensvoller und offener alles anzunehmen, was so auf dich zukommt, und nicht zu bewerten, das bringt doch nix.
Ich sehe, dass du mit sehr vielem besser zurecht kommst, als du dir selbst zugestehst.

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[Dating mit einer Unbekannten] Ich bin zwar sehr aufgeregt, habe aber auch ein bisschen Schiss vor dem Blind Date heute. Wie kann ich vorsorgen?

Hallo alle zusammen,

ich bin sehr aufgeregt, da ich heute Abend ein Date mit einer Person von einem vom Internet als unseriös bezeichneten Portal habe. Sie ist bei Lovoo und WhatsApp und hat auch eine Stimmenaufzeichnung geschickt und auch mehrere Bilder, was alles in allem schon einen durchaus glaubwürdigen Eindruck macht. Dass sie am Ende in einem Portal ist, bei dem Nachrichten Geld kosten, halte ich auch nicht per se für unglaubwürdig. Mich wundert nur, dass angeblich ihr Ex immer noch in ihr Handy gucken würde und sie mich deshalb blockiert hat und mich auf diese Seite geleitet hat, die ich natürlich nicht über den Direktlink geöffnet habe, sondern extra. Da wurde ich schon skeptisch. Auch habe ich mich mit Fake-Daten angemeldet. Im Grunde genommen hat sie nur meine Handynummer und sonst nichts.

Sie ist angeblich 26 und kommt aus der Nähe. Sie ist nicht sehr detailliert auf meine Nachrichten eingegangen und wollte auch nichts von mir wissen. Angeblich ist sie frischer Single, ich allerdings auch. Trotzdem auch hier wieder ein wenig Skepsis.

Nach ein paar Mal Hin und Her, haben wir uns darauf geeinigt, dass wir uns bei mir treffen, was ich bei einer Frau bei einem fremden Mann schon für mutig halte. Sie wollte sich nicht auf den Deal einlassen, dass ich sie beim Bahnhof abhole, weil sie angeblich schon mal versetzt wurde. Das ist ja schon fragwürdig. Ich habe ihr also eine falsche Adresse in meiner Nähe gegeben, wo ich um 23 Uhr stehen werde und mal schaue, ob sie kommt oder nicht.

Im besten Fall meint sie es ernst und hat sich einfach nur beim falschen Portal angemeldet oder trifft sich wirklich nur sehr, sehr selten mit Leuten. Im zweitbesten Fall kommt sie einfach nicht. Mit beiden Fällen kann ich selbstverständlich leben.

Jedoch kommen mir ein paar Sorgen und ich würde gerne eure Meinung dazu hören.

1.    Sie könnte mich mit K.O.-Tropfen abfüllen und meine Wohnung leer räumen. Wirklich viel von Wert habe ich nicht, aber was mache ich mit meinem Hund? Ist der interessant für eine Räuberin? Soll ich den lieber zu meinen Nachbarn geben? Gleichzeitig ist er natürlich der Ladykiller, falls das Date ernst gemeint sein sollte.

2.    Was ist, wenn sie einem Freund meine Adresse schreibt und die Wohnung zu einem anderen Zeitpunkt, wenn ich zum Beispiel nicht da bin, leer räumt oder wenn sie diesen sogar in einem unbeobachteten Moment reinlässt? Was kann ich da im Vorfeld tun?

Das sind die beiden Fälle, die mir am meisten zu denken geben. Übertreibe ich oder ist da was dran? Ich würde mich wirklich gerne mit ihr treffen und finde trotz dieser negativen Gedanken das ganze eigentlich ziemlich spannend. Puh, es ist so schwierig gerade. Was tun?

PS: Irgendwelche Spaß-Nachrichten oder abfälligen Bemerkungen mir oder der Frau gegenüber werden gemeldet. Ich möchte ernstgemeinte Tipps und Kommentare. Es ist nichts per se verwerfliches daran, sich als zwei Single-Erwachsene zu einem Date zu treffen, in dem man evlt. „nur“ Sex hat.

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Hallo!

Du spielst wissentlich mit dem Feuer und klar, dabei kannst du dir die Finger verbrennen, also versuche nicht jegliches Risiko zu vermeiden, denn dann wäre ja auch die Spannung weg.
Entscheide dich! Spannend oder sicher. Beides geht nicht.

Vorbereiten und schützen will man sich, verständlich, aber in Wirklichkeit kann bei diesem Treffen wirklich alles sein. Nichts ist unmöglich. Von dem her denke ich, dass es auch nicht möglich ist, sich vor all diesen Möglichkeiten zu schützen.
Das gibt dir einen Kick, lässt dich spüren, dass du lebst, mal aus eigenen Grenzen vielleicht herausbrechen..., das gefällt dir.

Eine gewisse Skepsis gehört wohl immer dazu und darf auch sein. Bissl schützen muss man sich ja schon.

Dann trinke halt nichts oder nur frisch gezapftes Leitungswasser während ihrer Anwesenheit, dann wird es schon schwer für sie, dich mit ko-Tropfen abzufüllen, oder?

Ich finde, du steckst in einem Konflikt zwischen der Lust darauf und deiner Angst davor. Sicherlich haben am Ende beide etwas recht. Versuche doch beiden eine Berechtigung zu geben, indem du vorsichtig vorgehst, also nicht allzu blauäugig und dich deinen Ängsten stellst.
Auf welche Art man sich seinen Ängsten stellen will, gut, das kann man sich natürlich gut und gerne überlegen.
Vermutlich hast du ein Problem mit dem Vertrauen-haben. Generell. In mehreren Lebensbereichen. Du hast womöglich längst bemerkt, dass dich dieser Mangel immer wieder daran hindert, eigene Bedürfnisse zu erfüllen.
Vielleicht kannst du dich nicht wirklich vertrauensvoll dem Fluß deines Lebens hingeben, musst zu häufig alles kontrollieren, willst zu viel unter Kontrolle haben. Naja, damit wärest du keinesfalls allein, aber es hat halt auch so seinen Preis.
Jeder kann sich ständig für oder gegen Kontrolle selbst entscheiden.
Die Kunst des Lebens besteht wohl darin zu wissen, wann was richtig ist. Immer richtig aber werden wir wohl nicht liegen..... ;-)))

Du könntest mit deinen Bedenken schon auch richtig liegen. Wenn sie vielleicht aus deinem Bauchgefühl heraus entstanden sind.....
Aber du bist ja auch von vornherein vorsichtig an die Sache herangegangen und weiter musst du nicht zwingend zu dir in die Wohnung mit ihr gehen. Dann checke die Lage mit ihr erst mal ab und entscheide dich gegen Sex und für Sicherheit.
Oder umgekehrt. Hauptsache zu bleibst dir damit treu dann.
Ob es nun die KO-Tropfen oder die leergeräumte Wohnung oder etwas Anderes ist, egal, du kannst deinem Gefühl vertrauen und zurückhaltend vorgehen oder das Risiko wagen.
Hilfreich dabei wären wohl alte Erkenntnisse: wie richtig oder falsch lagst du denn bisher immer so mit deinen Ängsten und Sorgen? Wie läuft das bei dir denn so ab? Traten die Bedenken ein? Oder hast du Grund dazu, zu vertrauen?
Oder liegst du gerne mal falsch mit deiner Vertrauensseeligkeit und es wird endlich Zeit, dass du vorsichtiger und geduldiger vorgehst?

Bevor es in deine Wohnung geht, kannst du gerne nochmals dein Bauchgefühl dazu abrufen. Das sagt dir sofort, ob alles gut ist oder nicht, darfst es halt nicht mit Angst oder Wunsch verwechseln. ;-)

Sobald man etwas zu sehr will, wird man manipulierbar und andere können einem Schaden zufügen. Wenn du es schaffen könntest, so oder so einverstanden zu sein, also egal, was aus dem Abend wird, wärest du gut geschützt.
Sei nicht aufgeregt, sondern cool und versuche mit allem zurecht zu kommen, ob ihr nun zusammenkommt oder nicht. Es soll dir egal sein, du kannst so oder so ein gutes Leben weiter führen......

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Hallo!

Vermutlich hattest du ganz andere Vorstellungen von den Test und den Ergenissen und so. Das passiert uns allen mal.

Wenn wir im Leben scheitern, so will uns das Leben nicht sagen, dass wir unfähig und ungewollt sind, sondern lediglich ein guter Wegweiser sein.
Denke mal, dass du dein Scheitern einfach in den falschen Hals bekommen hast, indem du ungünstig über alles denkst.

Scheitern ist nicht einfach nur schlecht für uns.
Natürlich haben NIederlagen wie alles andere auch zwei Seiten, somit auch eine nützliche für uns. Sehen aber müssen wir sie schon selbst! ;-)

Ich sehe nicht, dass du dir Sorgen machen musst, dass du Bedenken haben musst.
Solches Verhalten und solch Gedanken wirken sich lediglich hinderlich aus und bringen rein gar nichts.

Was jedoch recht nützlich für einen selbst ist, wenn man alles bissl hinterfragt und versucht zu verstehen, um dann vertrauensvoll, selbstsicher und mutig seinen Weg weiter zu gehen.

Du bist schon geeignet genug.
Für was, wird sich auch dir noch zeigen.

Weiter gibt es zahlreiche Geschichten von so einigen großen Persönlichkeiten, die oftmals abgelehnt wurden, bis es dann doch endlich mal passte, sie dann ganz groß rauskamen. Also kein Grund zur Sorge. Alles gut.

Aufstehen, Krone zurechtrücken, weiter gehen..... ;-)))))

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"Erwachsen sein" bedeutet für mich:

Hallo!

Tolle Frage!, gefällt mir.

Also Erwachsensein beinhaltet für mich die grundsätzliche Bereitschaft dazu,

  • kindliche Heile-Welt-Vorstellungen aufzugeben,
  • die frühen Versorgungsansprüche loszulassen,
  • die Konsequenzen aus eigenem Handeln abzuschätzen und zu tragen - heißt für mich auch, alltägliche und umfassendere Paktsituationen zu durchschauen ;-)
  • und natürlich Verantwortung für sich und andere zu übernehmen,
  • auch, die Umwelt als einen Art Spiegel zu begreifen und das Suchen nach Sündenböcken aufzugeben,
  • die Lust zu wachsen und sich zu entwickeln, sprich sich aus eigenen Prägungen quasi auszuwickeln, ;-)
  • toll für jeden wäre es auch, seine Berufung zu suchen und anzunehmen, denn dann läuft meist alles runder und angenehmer,
  • in Hinsicht auf eine Partnerschaft durch Krisen zu gehen, statt den Partner zu wechseln,
  • sich vom Ich zum Du zu entwickeln.......,
  • Sexualität auf Erwachsenenniveau (stehe ich auf väterliche Männer oder mütterliche Frauen, muss ich mich dauernd durch Eroberungen beweisen?, ..... so ne Dinge....)
Aber wie sieht es bei Euch im Inneren aus ?

Naja, also wie soll ich sagen. In bestimmten Bereichen echt ganz ordentlich. In anderen herrscht das blanke Chaos. :D
Bin ja nicht perfekt. Alles ist meiner Ansicht nach ein Lernprozeß und Manches habe ich ganz gut raus und Anderes klappt einfach noch nicht. Das erlaube ich mir und gut. Aber immer da, wo ich im Ungleichgewicht bin, merke ich ja, dass ich mich selbst damit störe. Deshalb will ich immer wieder mal was ändern auch, damit ich mich leichter leben. Ist dann einfach angenehmer. Spannend, bunt und abenteuerlich bleibt mein Leben damit dann auch noch, was mir recht gut gefällt.

Ich beobachte gerne. So abends, wenn es bei dieser Hitze noch geht, frage ich mich schon ganz gerne, was eigentlich so los war und wie ich so auf alles reagierte. Und weiter, ob ich was ändern sollte, um meine Ziele zu erreichen oder um es schlichtweg einfacher zu haben.

Seid Ihr immer gern erwachsen

Aber nein!, wo denkst du hin .... ;-)))
Würde mich gerne immer wieder mal aus der Affaire ziehen. Schon mal gelingt dies ja auch.
Und immer denke also zumindest ich, muss man es auch gar nicht sein. So ne feine Mischung hat doch auch was!
Wenn ich es schaffe, kindlich zu sein, aber nicht kindisch, also da unterscheide ich!, geht es mir prächtig damit.
Ich denke dabei z.B. an die kindliche Fähigkeit,
ganz im Moment zu leben,
oder die Spontanität von Kindern,
ihre bedingungslose Offenheit, ihr offenes Herz,
ihr Mut! - finde ich Hammer
ihre ungekünstelte Ehrlichkeit - freue mich immer sehr, wenn mir dies mal wieder gelingen wollte..... ;-)))))
oder ihre Bereitschaft, aus Freude zu lernen, nicht aus Pflichtgefühl,
oder diese unglaubliche Bereitschaft zu vergeben, bringt mich immer wieder zum Staunen, jederzeit können sie wieder gut sein.

Ich denke, wir täten gut daran, als Erwachsene uns immer wieder solche ganz großen Eigenschaften anzueigenen bzw. uns darin zu üben. Nicht einzig für Andere, sondern wirklich auch uns selbst zu liebe.

Amen, das sage ich euch:Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen. Jesus Christus

Das verstehe ich darunter übrigens auch. Also so verstehe ich diesen Christussatz. Nicht kindisch, aber immer wieder mal kindliche Eigenschaften könnten wir wohl schon gut gebrauchen.

Manchmal bin ich natürlich eher verwachsen, als erwachsen.... ;-)))) .... passiert halt auch......

Wer aber nie richtig Kind war, hat vermutlich auch Probleme, erwachsen zu werden. Sicherlich nicht ganz umfassend, Teile und Lebensbereiche halt.....

gibt es auch Momente für Euch, in denen Ihr mal erfrischend kindlich sein möchtet ?

Also wenn die nicht mehr sein dürfen, dann weiß ich auch nicht mehr. Es wäre schrecklich für mich. Aber wie gesagt, das Kindische mag ich nicht wirklich.
Ich bin sehr froh, (meine) Kinder auf ihrem Weg begleiten zu dürfen, das erinnert mich immer wieder an alles. :D

https://www.zeitblueten.com/news/von-kindern-lernen/

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Solll ich ihn nochmal anschreiben?

Hallo,

Ich habe folgendes Problem. Undzwar gibt es einen jungen in meiner Stufe (11.) Und er ist dieses Jahr dazu gekommen weil er wiederholt hat. Ich fand ihn von Anfang an süß, hab aber lange nicht gehandelt. Dann war es einmal so, dass ich in einer Stunde ausgefragt werden sollte (wir haben nur 3 Std die Woche zusammen) und ich wollte nicht abgefragt werden also hat die lehrerin nach einem anderen Kandidaten geschaut. Ich Dreh mich also auch um und er lächelt mich an und bewegt seinen Kopf so von wegen" lass dich doch ausfragen du kannst das schon". So das war Nummer 1. Als nächstes kam dann die Situation, dass wir eine Versammlung hatten und ich ihn darauf aufmerksam gemacht habe, dass noch ein Stuhl frei ist. Er hat sich bedankt und als wir uns später nochmal über den Weg gelaufen sind hat er mich direkt angesehen. Also länger als normal xD. Dann waren wir in einer freistunde in einem Raum und da hab ich mich zu ihm gesetzt, um mit in sein Buch zu schauen und dann haben wir miteinander über die aufgabe und so geredet. Von da an hat er mich jedes mal wenn er mich sieht begrüßt. Und immer er zuerst. Und teilweise auch explizit wenn ich in einer Gruppe saß, dann hat er mich angesehen gelächelt und mich nochmal begrüßt. Wie als wäre er erfreut mich zu sehen. Also dachte ich mir: was soll's, schreib ihn mal an. Hab ich dann gemacht und er hat auch voll lieb geantwortet mit smileys und nicht desinteressiert, hat auch fragen gestellt. Aber er hat immer erst nach einer Stunde oder so geantwortet. Der Tag ging so vorbei und ich wollte halt nicht aufdringlich sein und dachte lässt du ihn das nächste mal schreiben. Hat er nie gemacht. Aber er begrüßt mich immernoch. Die sache ist ich seh ihn jetzt schon kaum und ich wiederhol die Klasse deswegen weiß ich jetzt nicht ob ich's komplett lassen soll oder ob ich's nochmal versuchen soll. Vielleicht könnt ihr mir ja helfen was ich tun soll :(

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Hallo!

Die Sache quält dich wohl schon länger, was?
Ja, hat man mal..... ;-)))

Vermutlich wolltest du, dass auch mal was von ihm kommt, nicht immer nur von dir. Womöglich, weil du dir sehr unsicher bist.
Vielleicht ja passiert alles auch nur, damit du dich in Selbstsicherheit üben kannst. ;-))) Man kriegt ja schon mal so nette Aufgaben vom Leben ......

Wie könntest du also zu mehr Sicherheit kommen?

Hm, mit dem Verstand könnte man jetzt halt so hin- und her überlegen, Pro's und Contra's finden..... aber das hilft meist auch nicht recht.
Was sagt dein Herz dazu?
Das pocht wild und will mehr?
Wenn man sich nach dem eigenen Herzen richtet, so liegt man stets richtig, auch wenn diese Wege nicht ganz einfach sind, einem selbst eine Herausforderung sind, man sollte sich trotzdem dafür entscheiden.

Vielleicht ja würdest du dir mal denken "hätte ich doch bloß..."?

Die andere Frage ist natürlich, warum kommt da nix von ihm?
Weil du mutig sein sollst?
Weil er kein weiteres Interesse hat?
Weil er selbst mega unsicher ist? - es sich nicht anmerken lässt?
Weil du der Überzeugung bist, nicht gut genug für ihn zu sein, so ganz tief in dir?
Weil du ihn zu sehr willst, zu viel für ihn tun würdest?
Weil du dich für ihn zu sehr verbiegen würdest, um es ihm recht zu machen?
Weil du dich für deine "Lust" schämst?
Weil es dir angst macht, ihn zu erobern?
Weil er sich sicher ist, dich haben zu können?
Weil er selbst Beute machen will?

Er nimmt dir ja echt keine Arbeit ab, was?
Kann anscheinend sowohl als auch.....
Kannst du das auch?

Eigentlich drängt es dich ja dazu.
Wie wär's, wenn du dich liebevoll dir selbst zuwendest, dir dies erlaubst, ihn erneut anschreibst und schaust, was du so draus machen kannst, und zeitgleich aber deine Erwartungen gaaaaanz tief hältst, auch mit dem Gegenteil deiner Sehnsucht zurecht kommen könntest, sodass du alles unter Spiel und Experimente abheften könntest und auch bei einem Scheitern gut weiter leben könntest?
Ein sowohl als auch leben könntest.
Das wäre meiner Ansicht nach super, denn dann könntest du unbeschwert drauf los schreiben und müsstest dich auch gar nicht verstellen, würdest zu dem, was du tust stehen und könntest zudem auch ohne ihn glücklich zurecht kommen.

Es kann glücken, es kann schiefgehen.
Und wer weiß, vielleicht ja ist das Schiefgehen dein großen Glück..... ;-))))

Eigentlich hast du doch nichts mehr zu verlieren, was?
Ist ja schon alles passiert.
Dann bring doch die Sache zum Ende und scheizz auf das Ergebnis.
Hauptsache das Thema ist vom Tisch..... ;-))))))

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In den USA gab es erst folgenden Fall:

https://www.noz.de/deutschland-welt/vermischtes/artikel/1216716/eltern-klagen-30-jaehrigen-sohn-aus-dem-haus

Vielleicht kannst auch du dich von bestimmten schwer nur trennen?
Da einfach mal drüberdenken.

Ansonsten:
Vielleicht liegt es nicht an ihm allein, sondern auch an dir / euch?
Zum Beispiel, weil ihr zu nachgiebig seid? Zu viel einschleifen habt lassen? Zu weite Grenzen setzt? .....

Schloss auswechseln? Also wenn das geht.
Schlüssel heimlich klauen. Seine Sachen raus stellen. Wenn er alt genug ist..... und ddie Vorgeschichte passt....

Jedenfalls sollte sein Verhalten Konsequenzen haben, weil es eigentlich immer so ist im Leben. Sonst lehrt ihr im Unwirkliches. Das wäre ungut für ihn.
Hast du Bedenken mit "Nein-sagen"?
Hast du Bedenken damit, im Konsequenzen zu erteilen?

Hat er besondere oder sogar berechtigte Sorgen und Ängste hinsichtlich dem Ausziehen?
Könnt ihr ihm dafür Vertrauen geben?, Mut machen?

Und Hand aufs Herz:
Ihr macht bei allem mit, also schaut auch bei euch! Bwz. bei dir...
Er kann das Spiel mit dir nur treiben, weil du dabei mitmachst!
Versuche also nicht ihn zu ändern, sondern vielmehr dich! ;-))))

Gespräche werden da wohl zu nichts mehr führen, also die würde ich bleiben lassen.

Oder ihr zieht selbst um. Überlegt mal, vielleicht wäre das ja von Vorteil für euch.

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auffällige Familie - was will sie uns sagen?

mich würde hierzu eure Meinung interessieren:

in einem größeren schicken Wohnhaus mit ebenso tollem Innenhof gibt es eine Familie die permanent negativ auffällt, dabei jedoch super freundlich ist und man nicht so richtig weiß, ob sie das ist, da sie weiß, dass sie nervt, oder das gar nicht mitbekommt.

Egal wen ich im Haus treffe und oft noch nicht mal kenne, sofort ist dieser Familie Thema.

Ich habe dazu 2 Gedanken: entweder ist diese Fam. eine Art Symptom und macht aufmerksam, dass in unserer Wohngemeinschaft etwas nicht stimmt?

Oder die Familie benötigt dingend Hilfe und sendet das, wenn auch unbewusst.

Die Familie kommuniziert übermäßig laut, vor allem hat sie ein Kind ca. 5 Jahre absolut nicht im Griff und das Kind verhält sich von Beginn an auch anders / auffälliger als all die anderen Kinder. Es will überall sofort die Führung übernehmen und ist im Umgang mit Dingen und Personen wenig sensibel. Auch fällt auf, dass das Kind einem nie in die Augen schaut.

Dann ist so störend wie auffällig, dass die Terrasse einem Abstellplatz für Sperrmüll gleicht, die Fam. im Sommer jedoch quasi auf dieser wohnt.

Da alle anderen sehr schön gepflegte Terrassen haben und sie sich mitten drin befinden, sollte das der Fam. selbst auffallen.

Ist die Familie überfordert? - Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass man sich so wohl fühlt - wie innen so außen und umgekehrt.

Sollte man helfen? Wenn ja, wie?

Vielen Dank und ein schönes WE

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Eine ganz tolle Frage von dir!!!

Egal wen ich im Haus treffe und oft noch nicht mal kenne, sofort ist dieser Familie Thema.

Explosives Thema für alle, wie mir scheint.
Und du hast recht, das muss natürlich so seine Gründe haben!

Ich habe dazu 2 Gedanken: entweder ist diese Fam. eine Art Symptom und macht aufmerksam, dass in unserer Wohngemeinschaft etwas nicht stimmt?
Oder die Familie benötigt dingend Hilfe und sendet das, wenn auch unbewusst.

Ich finde deine Gedanken richtig und persönlich gehe ich davon aus, dass beides zutrifft.

Die Familie kommuniziert übermäßig laut,

Da würde ich mir denken, dass sie Aufmerksamkeit bräuchten.
Alles und jeder, der lärmt und auffällig laut ist, bräuchte meiner Ansicht nach Aufmerksamkeit. Gerne durch Andere, klar, aber natürlich und vor allem durch sich selbst. Letzteres aber will uns nicht immer wirklich gelingen.... ;-)))

Es will überall sofort die Führung übernehmen

Hat vielleicht wenig Vertrauen darin, die Dinge laufen zu lassen, hat generell wenig Vertrauen in Andere.
Geht uns ja vielleicht allen mal so.... ;-)))
Auch wir haben nicht immer ausreichend Vertrauen in uns selbst, in das Leben, in unser Schicksal.....

und ist im Umgang mit Dingen und Personen wenig sensibel.

Vielleicht ist die Feinmotorik noch nicht so reif, wie bei anderen und / oder es kann den Wert nicht schätzen, nicht erkennen.
Vielleicht hatten andere Menschen für das Kind bisher nur wenig Wert?
Es ahmt seine Eltern nach?

Auch fällt auf, dass das Kind einem nie in die Augen schaut.

Selbstunsicherheit. Mangelndes Vertrauen. Will nicht erkannt werden. Mangelnde Offenheit. Ungeduld.

Die Augen sind immerhin das Fenster zur Seele.....

vor allem hat sie ein Kind ca. 5 Jahre absolut nicht im Griff

Kinder brauchen Grenzen, um sich in ihnen sicher und geborgen zu fühlen. Viele Kinder suchen diese Grenzen immer und immer wieder von uns Erwachsenen.
Manche Erwachsene haben diese Kraft dafür nicht.
Vielleicht, weil ihnen selbst so viel fehlt.....

Dann ist so störend wie auffällig, dass die Terrasse einem Abstellplatz für Sperrmüll gleicht, die Fam. im Sommer jedoch quasi auf dieser wohnt.

Warum stört es dich / euch? Wie kann das sein?

Klar, es ist entgegen euren Vorstellungen vom Leben in diesem Haus.
In Wahrheit aber trägt jeder so seinen Müll mit sich rum, wenn dann auch im übertragenen Sinne, ok, aber Müll ist Müll. ;-))
Sie leben es offen.
Viele wollen das verbergen. Wollen ihren eigenen Müll vor anderen verbergen.
Viele Menschen zeigen nach außen hin lediglich ihre glänzende Maske. Viele Menschen aber bestehen aus mehr, als nur aus dieser Maske. ;-)))

Vielleicht stört es, so deutlich auf den eigenen Müll verwiesen zu werden, weil man davon eigentlich nichts wissen will?

Da alle anderen sehr schön gepflegte Terrassen haben und sie sich mitten drin befinden, sollte das der Fam. selbst auffallen.

Tut es!
Nicht immer aber haben wir alle die Kraft dazu, all unsere Schwächen und Unzulänglichkeiten zu verbergen bzw. so diszipliniert zu sein, um allen Pflichten und Aufgaben optimal gerecht zu werden.

Ist die Familie überfordert? - Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass man sich so wohl fühlt - wie innen so außen und umgekehrt.

Hm, selbst würde ich mich keinesfalls so wohl fühlen, da bin ich ganz bei dir.

Andererseits ist es einfach auch nur anders und nicht zwingend negativ zu bewerten, wenn dem mal anders ist, als man selbst meint. Ich mein, in einem anderen Lebensbereich könnte es uns auch so gehen, dass wir überfordert sind. Ist ja eigentlich egal, wann und wo immer, Überforderung ist Überforderung.

Sollte man helfen? Wenn ja, wie?

Am wirkungsvollsten sicherlich über Selbsterkenntnis.
Wann und wo immer bin ich selbst mit welchen Pflichten und Aufgaben überfordert?
Wann und wo immer fehlt es mir selbst an Kraft, um was zu bewältigen?
Wann und wo immer habe ich selbst keine Lust mehr, es Anderen recht zu machen?
Welche Bedenken habe ich damit, wenn Andere meinen Müll und meine Schwächen bemerken?
Warum begenet und diese Familie derzeit?
Was hat das alles mit mir bzw. mit uns allen hier zu tun?
Also wie du schon richtig gefragt hast: Was will sie uns sagen?
Das finde ich ganz ganz toll, dass du danach fragst!

Weiter vielleicht in einem günstigen Augenblick konkrete Hilfe anbieten. Höflich natürlich, sonst fallen die Mauern gleich runter und es geht nichts mehr.

Sperrmüll beantragen und darauf achten, dass sie es auch ja mitbekommen?
Heimlich selbst wegfahren?
Das Kind trotzdem zu Geburtstagsfeiern einladen?
Der Familie Geschenke machen bzw. einen Karton "zu verschenken" aufstellen? Aber dann sammeln die vielleicht noch mehr an.... ;-)))
Du kennst die näheren Umstände besser und suchst dir was Geeignetes heraus....;-))
Das Kind auf Fahrten / Ausflüge mitnehmen?
Mit dem Kind einfach mal zum Eisessen gehen?
Konkret Hilfe anbieten und deren Reaktion darauf deuten. Könnte ja auch peinlich für sie sein. Vielleicht bissl verschleiert verpacken:
Ach, ich brauche den Sperrmüll für mich, soll ich für sie auch gleich....
Ach, fahre da und da hin, soll ich für sie.....
Möglichst wenig Verurteilung. Denn diese ist für alle Menschen wirklich schlimm.

Weiter mit Verständnis!

was will sie uns sagen?

Womöglich genau das Gleiche, wie du zu ihr sagen willst?:

Schaff doch deinen ganzen Müll (eigenes Belastendes und Überlebtes, auch Erledigtes) weg, damit du wieder.....
Setze dem Kind (dir selbst) doch Grenzen, damit es das nicht selbst tun muss und damit total überfordert ist.
Achte mehr auf Reinlichkeit! Reinige dich! (Von was?)

Meint ihr wirklich, dass ihr was Besseres seid?
Seid ihr alle, wo ihr so sauber euch zeigt, wirklich besser als wir?
Oder trügt der Schein?
Schaut mal lieber bei euch selbst und räumt in euch selbst auf, bevor ihr uns als Sündenbock missbraucht!

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Warum denkt meine Mutter nach 45 Jahren immer noch an ihre erste Liebe?

Weil in jedem Anfang ein Zauber inne liegt.

Sie hängt immer noch an dem Wunsch, mit ihm zusammen zu sein. Sie hat sich eigene Fehler nie verziehen. Sie glaubt, etwas Wesentliches versäumt zu haben. Vielleicht glaubt sie, irgendwas nicht fertig gebracht zu haben. So ne Dinge halt....

Immer habe sie sich heimlich mit ihm treffen müssen, weil meine Oma nichts erlaubt habe.

Schwere Zeiten zusammen erleben und durchstehen, das schweißt zusammen!

Dann wäre er aber gegangen mit den worten, er wolle weder sich noch andere unglücklich machen.

War wohl noch zu früh dafür, weil ja die anderen Beziehungen noch liefen....

Aber meine Mutter leidet darunter bis zum heutigen Tag.

Irgendwas zieht sie immer noch zu ihm.
Warum finden wir etwas oder jemanden anziehend?
Weil wir damit was zu lernen haben?
Weil wir uns Liebe erhoffen?

Was kann sie dagegen noch tun?

Im Idealfall nichts. ;-)

Sie sollte nach ihrem Herzen gehen, so wie jeder.

Am liebsten würde sie ihn nochmals wiedersehen.

Dann soll sie das tun, wenn es sich ergibt bzw. etwas dafür tun, wenn dies in ihrer Macht steht.

Wie kann sowas sein?

Das kann man oftmals dann erst rückblickend verstehen.
Leben kann man nur vorwärst, verstehen oft erst später....

Da gibt es halt noch was zu tun, was zu klären .....

Ist mir auch gar nicht so fremd, dass Menschen sagen, deren erste Liebe wäre von allen ziemlich gut gewesen, sogar die beste.

Bei der ersten Liebe gibt es halt soooo viele erste Male.
Die erste Liebe gibt es nur einmal.
Bei der ersten Liebe ist man völlig unbelastet von negativen Erfahrungen.
Beim wehmütigen Zurückerinnern passiert es schon mal, dass wir idealisieren.

https://www.youtube.com/watch?v=RFeEl9AKJGY

Hoffentlich fühlst du dich selbst deshalb nicht irgendwie mies, schuldig oder so. Das hat sicherlich mit der Liebe zu dir überhaupt gar nichts zu tun.

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Hallo!

Vielleicht ja meint es dir dein Schicksal gut und alles ist wirklich zu deinem Guten passiert.
Du kannst ja die Vergangenheit nicht ändern, somit auch nicht, was du gesagt hast.

Wenn Betrunkene und Kinder die Wahrheit sagen, was du ja getan hast, indem du ihm ehrlich deine Bedenken geäußert hast, dann weißt du jetzt, wie er mit Kritik oder der Wahrheit so umgeht. Du hast ihn ein Stück weit kennen gelernt. Klar, es war nicht so, wie gewünscht. Tja, kommt halt auch vor im Leben. Das sollte man immer mit einplanen, denn alles andere ist ja unrealistisch.
Vielleicht kannst du dich in allem auch selbst bissl erkennen, weil womöglich auch du selbst mit Kritik nicht sooo gut umgehen kannst.
Vielleicht ja kannst du aus allem etwas lernen, das wäre am wirkungsvollsten, und nichts wäre umsonst gewesen. ;-)))

Warum solltest du etwas gut machen sollen?
Weil du selbst denkst, etwas Ungutes getan zu haben?
Sehe ich anders.

Es kann dein Glück sein, dass er keinen Kontakt mehr mit dir will. Es könnte sein, dass dir deswegen viel Ärger und Schmerz erspart bleibt. Aber davon willst du nichts wissen? Oder könntest du das akzeptieren?

Entschuldigen setzt ja Schuld voraus.
Ich aber sehe keine Schuld bei dir.

Sich selbst zu sehr für Andere aufgeben ist keine so gute Idee und selbst hat man dabei auch ne eher ungünstige, wenig anziehende Ausstrahlung.

Versuche doch besser zu allem zu stehen, vorallem zu dir selbst.
Das kommt gut an. Damit zieht man dann auch wesentlich angenehmere Partner an. ;-))

Du willst ihn besänftigen, von dir und deiner richtigen Art überzeugen.
Hm, ob das so ne gute Basis für ne tolle Beziehung ist?

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Hallo!

Macht dieser Text zum Ablauf mancher psychischer Erkrankungen für euch Sinn?

Ja, macht er meiner Ansicht nach durchaus.

Du hast das alles wohl selbst so erlebt. Und du hinterfragst das alles. Du schilderst, wie es dir ergangen ist. Vermutlich erging es auch anderen so. Nicht allen, aber manchen sicherlich.

und möchte wissen ob's sinn macht das weiter auszuführen, respektive vertieft zu behandeln.

Aber natürlich macht es Sinn, sich über Anpassung, Sinn und Unsinn im eigenen Sinne, und dem allem Gedanken zu machen.

Natürlich sollten wir kritisch hinterfragen, auch gerne Ärtzte, die heutzutage zu guten Geschäftsmännern geworden sind. Und natürlich sind das keine Halbgötter in weiss.

Klar wissen die auch immer wieder mal nicht weiter, stellen Verlegenheitsdiagnosen und so.

Wenn einem während einer Therapie so einiges bewusst wird, dann kann man schon mal glauben, nicht mehr ganz normal zu sein. Dann sollte man meiner Ansicht nach dran bleiben, alles sortieren, alles neu ordnen, sich immer wieder die Frage nach der Wahrheit stellen. Aber so mitten drin kann es sich gerne mal ganz schön chaotisch anfühlen, denke ich.

Ob du oder jemand eine Störung hat, weiß er meist selbst ganz gut. Nur hinterfragen getraut er sich nicht so recht und oft genug hört man damit viel zu früh auf.

Wenn wir zu sehr an der Norm der Gesellschaft angepasst sind, dann sind wir sicherlich auf eine Art gestört. So sehe ich das. Das darf jeder gut und gerne hinterfragen, um immer wieder seinen eigenen Weg zu finden, um ihn dann zu gehen.

Und Nebenfrage: Ist der Schreibstil unangenehm, sich fremdschäm-lassend?

Das kommt ganz auf dein Ziel an. Wenn du nur eben so für dich schreibst, dann wäre das vielleicht nicht ganz so schlimm. Mich aber würde es auch dann stören. Das aber sieht wohl jeder anders.

Wenn du dich selbst ernst nehmen willst oder sogar von anderen ernst genommen werden willst, so würde ich an deiner Stelle die korrekte Rechtschreibung anwenden.

Dein Schreibstil liest sich für mich sehr unruhig bis sprunghaft, und ich mein, dass du beim Schreiben doch ziemlich aufgebracht warst. Empört auch. Es liest sich anklagend. Aber auch infragestellend, und das ist ja gut so!

Dass es schwer bis unmöglich zu sagen ist, was normal, was abnormal ist, also da gebe ich dir recht. Diese Grenzen sind sicherlich recht schwammig nur zu stecken und oftmals Ansichtssache und relativ. Die Gesellschaft steckt diese nach eigenem Gutdünken auch. Großkonzerne oder bestimmte sehr einflußreiche Menschen aber wissen genau, wie sie uns haben wollen. Sie versuchen uns entsprechend zu manipulieren, durchaus oft genug erfolgreich.

Da ist es schon von Vorteil, wenn man selbst noch weiß, wer man ist, was man will, was einem wirklich am Herzen liegt bzw. dabei ist, dies ausfindig zu machen, will man nicht ständig nach Meinung anderer Leben, was einem ganz schön zusetzen kann. Das gleicht einer Versklavung, wie ich finde. Einige versklaven sich selbst und freiwillig. Es wäre doch gut, selbst der Herr im eigenen Haus zu sein und zu bleiben.

Ein Blick in die Welt zeigt, dass was bei uns als normal gilt, in anderen Ländern nicht so sein muss. Gehen tut also am Ende ja doch recht viel (vermeintlich Unnormales).
Dazu jedenfalls fällt mir das Buch von Arno Gruen "Der Wahnsinn der Normalität" ein, was ich recht gut und aufschlußreich finde.

Was ist normal?

Abweichungen vom Gewohnten verunsichern die Menschen.

Normalität ist eine Frage von Messwerten, statistischen Häufigkeiten, Gewohnheiten. Normalität ist aber auch eine Frage von allgemeinen Vorschriften und persönlichen Wünschen. Das erklärt, warum die Toleranz für Abweichungen in einigen Bereichen zunimmt (Homo-Ehe), während sie gleichzeitig in anderen gegen null tendiert (Pyrrolizidin im Honig). So verbreitet das Reden über Normalität im Alltag ist, so kompliziert ist ihre Definition im Detail. Es gibt kaum etwas Schwierigeres als eine Theorie des Normalen.

Was bedeutet normal in einer Zeit in der es zählt, außergewöhnlich zu sein?

Im frühen Mittelalter oder so war Salz total wertvoll und nur für Reiche normal. Heutzutage kaufen wir es günstig im Supermarkt. Die Zeiten ändern sich. Normalität auch? So vieles, was wir gerade als normal bezeichnen, war ja nicht immer normal und wird es wohl auch in Zukunft nicht mehr sein.

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Hallo!

Gute Frage! :-)

Habt ihr schon des Öfteren Murphys Gesetz in Eurem Alltag erlebt?

Klar. Ich vermute mal, dass wir das alle kennen.

Und, was ist bei Euch schief gegangen?

Klamotten gibt’s immer in zwei Größen: zu klein und zu groß. Falls etwas doch passt, ist es hässlich.

Was wir gestern teuer gekauft haben, gibt’s heute zum Sonderangebot.

Der langsame LKW vor dir bei ständigem Gegenverkehr fährt genau dorthin, wo du auch hin willst.

Fünf Minuten Arbeitszeit dauern immer dreimal so lange wie fünf Minuten Freizeit.

Freunde kommen und gehen, aber Feinde sammeln sich an.

Was du suchst, ist immer dort, wo du ganz am Ende nachschaust. Und dann fällt mir das schon mal ein. Dann unterbreche ich, finde mich superschlau und suche da weiter, wo ich eigentlich erst zum Ende mit meiner Suche hingekommen wäre und glaube, "So, jetzt hab ich es gleich". Dann aber ist es doch wieder erst am Ende gefunden. ;-)

Solche Dinge einfach. Alles, was jeder irgendwie selbst kennt. Aber ich finde schon beobachtet zu haben, dass wir uns all das, was schief geht, irgendwie viel intensiver merken, als all das, was gut läuft. Also da will ich mich schon auch mal selbst bei der Nase packen. Und in Wirklichkeit läuft eigentlich alles überwiegend gut, wenn ich so schaue. Das ist eigentlich die Wahrheit. Klar, alles was schief gegangen ist, habe ich irgendwie schneller parat und es ist so, als würde ich mir das alles viel besser merken. Aber wenn ich dann so ganz genau aufzähle, vielleicht sogar mitschreibe, dann sieht die Wirklichkeit ganz anders aus.

Sind positive Erlebnisse und Ereignisse für mich selbstverständlicher, so dass sie mir gar nicht so stark wie negative auffallen und im Gedächtnis bleiben?

Besteht mein (Lebens-)Weg gar nicht aus lauter Stolpersteinen? Und kann man auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, was Schönes bauen?

Überschätze ich auffällige aber eigentlich seltene Vorkommnisse?

Was ist "Dran" an Murphys Gesetz?

Es ist schon so wie beschrieben, aber nicht so häufig, wie wir dies wahr nehmen, wie zumindest ich finde.
Je dringender wir etwas vermeiden wollen, umso sicherer schlägt es zu. Meiner Ansicht nach ist es echt sehr wirkungsvoll, wenn wir mal lässiger Bestimmtem begegnen und weniger vermeiden wollten.
Unsere Wahrnehmung und unsere Gedanken dazu sind unwahr, da zu dramatisch. Und überhaupt - wir könnten mit so Missgeschicken auch öfter mal lockerer umgehen:

Weiter finde ich, dass wir die Vorteile von dem, was schief geht, total übersehen.

Und das berühmt berüchtigte Marmeladenbrot, dass stets auf die beschmierte Seite fällt, also das liegt einfach nur daran, dass der Weg zum Boden dafür perfekt lang ist. Wäre er länger oder kürzer, so würde es auch anders aufschlagen, also auf der unbeschmierten Seite. Es schafft auf diesem Weg einfach keine ganze Drehung. (Drehimpuls)

https://www.youtube.com/watch?v=0CFNSrPfUAM

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Was der innere Schweinehund mit manchen Menschen aufführt, geht auf keine Kuhhaut. :D Ernst Ferstl

Hallo!

Der innere Schweinehund ist ein heißes und auch lustiges Thema ;-))))

Der innere Schweinehund gehört zur Gattung der Zeiträuber, Fortschrittsbremsen und Schwindler. Er ist der Meister der Ausreden und das Symbol der Willensschwäche.

Ich denke dass die Auseinandersetzung mit ihm für jeden sehr sehr bereichernd sein könnte :-)))

In der antiken Sage müssen die Helden des Mythos in die Unterwelt hinabsteigen wie etwas Herakles, der auf dem Weg noch mit dem Höllenhund Cerberus ringt. Letzterer ist heute als innerer Schweinehund besser bekannt und ein guter Vertrauter aller Abhängigen und Süchtigen.

Er lässt uns einerseits Dinge tun, die wir eigentlich gar nicht tun wollen und andererseits hindert er uns zu tun, was wir wollen und sollen oder halt als gesund erachten.

Diesen inneren Schweinehund betrachten wir am liebsten als einen Fremden ;-))) mit dem uns nichts verbindet. Auf ihn schieben wir unser Versagen, auch bekommt er Schuld, wenn wir es nicht schaffen, joggen oder sonst was zu gehen. Das ist streng genommen Projektion und Abschieben von Verantwortung :-)

In Wahrheit ist natürlich der innere Schweinehund - nomen est omen - ein Teil von uns, ein typischer Schattenaspekt :-)))))

Aber wir haben nur wenig Kontakt zu diesem "anderen Willen" und fühlen uns bis zu einem gewissen Grad fremdbestimmt, wie es für Suchtverhalten typisch ist.

Der Kampf menschlicher Helden mit diesem tierischen Feind ist ein Klassiker: Siegfried z.B. hat sie mit dem Drachen Fafner stellvertretend für viele junge Helden ausgefochten. Meist werden von ihnen sogar ganze Länder von bösen Scheusalen befreit, unter denen alles Leben zu ersticken droht.

In der chinesischen Kultur ist der Drache ja gleich ein Glückssymbol, wir müssen ihn wohl erst dazu machen, denn wenn man sich dem eigenen Schweinehund stellt, sich damit vieles bewusst macht, bringt das viel Glück ins eigene Leben. Siegfried badet im Drachenblut, das ihn überall, wo es seine Haut benetzt, immun gegen dunkle Kräfte des Verderbens macht :-)

Für diesen Kampf braucht es sehr viel Ehrlichkeit und Echtheit.

Vor jeglichen Änderungswünschen- und vorhaben erst mal mutig hinschauen, konfrontieren und aussöhnen damit, könnte schon viel bewegen, denke ich mal bzw. ist meine Erfahrung. Wahrlich - der innere Schweinehund wird so ein pflegeleichtes Tier!

Mal Hand auf's Herz: wir liebkosen Hunde, liebe Schweinefleisch, aber beschimpfen unseren inneren Schweinehund.... ;-)

Könnte mir echt gut vorstellen, dass jemand, der seinen inneren Schweinehund besiegen will, vorab die Sau raus lassen muss. ;-)) Wie auch immer dies dann aussieht.....

Ich mein, wer immer das tut, was er schon kann, bleibt natürlich auch immer das, was er schon ist. Veränderung muss man natürlich schon bei sich selbst angreifen und so, ne. ;-)

Gut, wir leben in einer Zeit, in der Ehrlichkeit als Schwäche zählt und Lügner auf Händen getragen werden, aber ich finde immer noch, dass das Zeigen von Schwäche ebenso Stärke zeigt.

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Auch dir einen wunderschönen Samstag Morgen!

Familie - Freiheit oder Pflicht?

Wohl beides, oder? So vieles im Leben hat zwei Seiten - oder doch alles? ;-))) Vielleicht könnten wir die Freiheit mit und durch die Familie ja auch gar nicht erfassen und begreifen, hätten wir nicht auch eine gewisse Pflicht damit, weil eines das andere bedingt. Im Idealfall genießen wir Ausgewogenheit damit.

Jeder empfindet Anderes als Pflicht und als Freiheit, weil wir alle verschiedene Prägungen und Aufgaben im Leben haben. So hat also in Wahrheit grundsätzlich alles das Zeug zur Pflicht und ebenso zur Freiheit, je nachdem, wie wir selbst so darüber denken. ;-)

Selbst treffe ich dieses Ostern den Kern meiner Familie an Ostern (früher noch viel mehr). Ich habe damit viel Arbeit, die ich soweit ganz gerne mache. Die Feste durch den Jahreskreis selbst sind mir angenehme Orientierung, ich sehe Sinn darin, kenne die Hintergründe davon und mag Rituale. Ostern würde ich aktuell und mal auch alleine feiern. So nach meinem Geschmack dann eben. Ohne bedrückt oder depri zu sein. Wenn ich jedoch gleich vom ganz anderen Extrem ausgehe und daran denke, dass ich ab jetzt für immer alleine Ostern feiern müsste, also das wäre dann schon arg. Da würde mir dann direkt auch die Pflicht fehlen. ;-)

Familie: entfernte Verbannte. :DD

Entbehrung braucht die Familie notwendiger als Überfluß.

Noch was zum Schmunzeln:

„Würden die Christen erlöster aussehen, dann würden auch mehr Menschen an die Erlösung glauben“, sagte einst Nietzsche. Ein Seminarleiter erklärte den angehenden Geistlichen: „Wenn Ihr vom Himmel predigt, lasst Euer Gesicht strahlen. Wenn Ihr von der Hölle predigt, genügt Euer normales Aussehen.“ 

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Bei sympathischen Naturen liegt häufig das Anziehende nicht in irgend einer hervorragenden Eigenschaft, sondern mehr in der Abwesenheit alles Störenden.

Hallo!

Sympathie ist ein Mitfühlen, Mitschwingen mit anderen Menschen. Mit Sympathie meinen wir meist eine spontane gefühlsmäßige Zuneigung.

Wem oder was neigt sich der Mensch gerne zu? Oder: Für was ist er besonders offen?

Allem, was ihm selbst fehlt?

Allem, was er zum Ganzwerden bzw. Ganzsein noch bräuchte? (Die sogenannte besser Hälfte ;-)

Schon mal aber machen wir uns durch gemeinsame Fehler einander sympathisch.

Generell müssten wir Menschen nicht zwingend in sympathisch oder unsympatisch unterscheiden, sondern könnten öfter mal stets das Liebenswerte in einem Menschen suchen, um es zu finden. ;-)

Sympathie und Antipathie können wir ganz leicht auch körperlich spüren. (Da sträuben sich einem die Haare z.B...)

Wir lehnen andere wohl ab, weil wir an ihnen Dinge und Eigenschaften erkennen, die uns selbst auch an uns selbst stören, dir wir auch an uns ablehnen.

Wir lehnen an anderen auch all das ab, was wir selbst gerne haben möchten, aber nicht haben. Andere erinnern uns also an unsere Schwächen und Mängel, das macht uns wohl zu schaffen und Bedenken, dann lehnen wir lieber mal ab.

Wiederum ein Anderer erinnert uns womöglich an schmerzvolle Erfahrungen, auch dann lehnen wir schon mal ab. (Vorurteile)

Unheimlich kann es uns sein, wenn ein Mensch so ganz anders als wir sind ist. Dann lehnen wir aufgrund von Furcht ab. Neues, Fremdes, Andersartigkeit macht Angst. Gegensätze ziehen sich zwar eigentlich an, und gelegentlich sogar aus ;-) aber wenn es uns dann doch zu bedrohlich scheint, fremdeln wir wohl.

Und wenn wir uns vom Gegenüber abgelehnt fühlen, dann lehnen wir selbst auch ab. (vermeintliche? Arroganz des Anderes)

Ob wir nun jemanden sympathisch oder unsympathisch finden, hat wohl mehr mit uns selbst zu tun, als uns schon mal lieb ist. ;-) Die Entscheidung dazu treffen wir meist unbewusst - unser Unbewusstes entscheidet dies innerhalb von Millisekunden aufgrund vergangener Erfahrungen. Immer aber haben wir die Möglichkeit, unsere gefällten Urteile etwas später nochmals zu prüfen. ;-)

Ob wir anderen sympathisch sind, merken wir vielleicht daran, dass sie Interesse zeigen, an ihrem Gesichtsausdruck, an ihrem Handeln, weniger an ihren Worten.....

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Gut und schlecht zugleich, würde ich sagen. Alles kommt darauf an, von welchem Blickwinkel aus man es betrachtet.

Damit es so allgemein gut sein kann, dafür sind wohl zu viele Dreien vorhanden. Damit schaffst du kein gut mehr. Du kannst auch einfach deinen Notendurchschnitt ausrechnen.

Ob es nun für dich selbst gut (genug) ist, das musst du ganz einfach selbst entscheiden. Im Idealfall findest du es gut, weil du es eh nicht mehr ändern kannst, und mit einer guten Einstellung lebst du dich wenigstens angenehmer. ;-)

Ob es gut ist, für den Beruf, der dir womöglich vorschwebt, kannst du ausfindig machen. Entscheidend ist vermutlich, was du damit so anstellen bzw. erreichen willst.

Es gibt bessere Zeugnisse, auch schlechtere. Deines ist Hauptschule nur.

Jedenfalls ist so ein Zeugnis ganz sicherlich nicht einzig für dein Lebensglück verantwortlich - glücklicherweise! ;-) Sicherlich kannst du, so du willst, noch viele gute Chancen in deinem Leben wahr nehmen......

Nicht, dass es bei dir so ist oder war...... fiel mir nur dazu ein....:

https://www.youtube.com/watch?v=fK3vSkYzpTY

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Denke mal, da steckt durchaus mehr dahinter.

Tiefgründiger betrachtet hilft Alkohol ja dabei, Hemmungen abzubauen - man kann (endlich?) auch mal sonst verdrängte Eigenschaften leben. Man fühlt sich dann besser damit, dass man Zurückgehaltenes einfach mal raus lassen kann. Das fühlt sich befreiend an.

Weiter hilft es Menschen dabei, die eigene Welt weicher werden zu lassen, die Härte des Lebens einmal zu überwinden, zumindest für kurze Zeit. Wenn einem öfter oder zu lange etwas zu hart im Leben erscheint, greift man gerne mal zum Alkohol, weil er eine Art Weichmacher für einen ist. Die eigene Weichheit wird womöglich zu selten an richtiger Stelle eingesetzt.

Angetrunken kann man sich leichter mit anderen verbrüdern, was sonst vielleicht nicht soo einfach ist oder sogar gar nicht möglich ist, was man jedoch gerne hätte.

Hat wohl auch eine regressive Seiten, ich mein, wenn der lallende, strauchelnde Mensch sprachlich und motorisch wieder ist, wie ein Kleinkind. An der Flasche hängt so jemand auch wieder.....

Mit Alkohol kann man vermutlich auch leichter Dinge schlucken, die einem sonst zu schwer verdaulich wären. Das sind dann, wie der Volksmund weiß, die armen Schlucker und Schluckspechte. ;-)

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Weil wir werten, bewerten, urteilen, verurteilen. Auch in Gut und Böse teilen.

Weil wir das Gute, alle Vorteile vom vermeintlichen Unglück nicht erkennen können, eben, weil wir werten.

Wir selbst bestimmen ja, also mal abgesehen von Manipulation (Werbung, Medien...), was Glück für uns ist. Wenn sich also jemand dazu entscheidet, Glück sei für ihn z.B. einen Traumpartner an seiner Seite zu haben, dann benennt er das Singledasein als Unglück. Obwohl dies natürlich in Wirklichkeit durchaus Vorteile für viele hat. Die aber kann er nicht erkennen. So fühlt er sich unglücklich, weil er denkt, weil er wertet.

Würde er das Werten bleiben lassen, dann wäre das Singledasein natürlich einfach nur das, was es ist. Nicht mehr und nicht weniger. Durch Bewertung jedoch wird es zu Unglück. Partnerschaft wird durch das eigene Bewertungssystem zu Glück.

Man könnte auch sagen, Partnerschaft ist halt Partnerschaft und Singledasein ist halt Singledasein. Fertig. Beides hat zwei Seiten an sich: leicht und schwer annehmbare. Fertig. Dann könnte man mit beidem glücklich und zufrieden sein. Weil man vielleicht aus allem das Beste macht, die Vorteile auskostet, ein Sowohl als auch leben kann. Ohne Wertung wäre beides einfach neutral dann.

Vielleicht können wir mit vermeintlichem Unglück nicht umgehen. Es fühlt sich kalt und fremd an, macht uns Angst. Wenn wir all das, was uns Angst macht, zu Unglück verurteilen, dann streben wir Glück an, sprich all das, was uns keine Angst macht.

Wieso möchte der Mensch Glücklich „sein“??

Um gewissen Herausforderungen und Beängstigendem des Lebens auszukommen - aus Angst?

Aus Unwissenheit und Hilflosigkeit?

Aus Angst vor dem Tod, weil mit diesem eventuell alles endet? Dann sollte es zumindest möglichst glücklich gewesen sein, das eigene Leben....

Weil wir eher eingeschränkt denken?

Weil einige die Mittelmäßigkeit abwertend bewerten? Warum glücklich sein, anstatt einfach normal?

Weil viele dann glauben, dass ihr Leben geglückt sei?

Weil Mensch im Unglück erprobt wird und dies lieber vermeidet? Wird im Glück dann der Unmensch erprobt?

Glück und Angst machten zusammen einen Spaziergang. Angst fragte Glück: „Erzähl mal, was ist das höchste Glück für einen Menschen?“ Glück antwortete: „Wenn ein Mensch sich selbst verliert, die Grenzen seines Ichs verschwinden und er im Unnennbaren aufgeht.“ Angst nickte verständnisvoll. Dann fragte Glück Angst: „Welches ist die größte Angst für einen Menschen?“ Angst antwortete: „Dass er sich selbst verliert, die Grenzen seines Ichs verschwinden und er im Unnennbaren aufgeht.“ Lächelnd setzten sie ihren Spaziergang fort. Erich Kanisk

Persönlich glaube ich, dass wir gar nicht nach Glück streben müssten, nur sehen und erkennen sollten wir es viel öfter. ;-)

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Ist es wichtig, sich für andere Menschen zu interessieren?

Hm, kommt wohl darauf an, was du so willst (oder sogar brauchst?), was deine Ziele sind.

Ich meine, ich versuche ja, mich für andere zu begeistern, aber irgendwie bin ich immer die spannenste Person im Raum.

:D

Ich frage mich, woher du das wissen kannst. Wie kommst du zu diesem Schluss? Wie hast du das rausgefunden?

Ist das falsch?

Muss man nicht zwingend beurteilen. Kann man auch einfach so lassen, wie es halt ist.

Aber du scheinst irgendwelche Zweifel zu haben, daher deine Frage, was?

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Hallo!

Vermutlich findest du für diese Zeichnungen, obwohl sie mir echt gefallen, keinen Käufer, weil auf dem Bild nur diese eine Zeichnung ist und das Papier ansonsten zu mitgenommen aussieht und so weiter und so fort.

Vielleicht bist du für ein Geschenk an deinen Bruder, das Geld kostet, einfach zu spät dran. Du könntest das Trikot ja schon mal zeichnen für ihn.... ;-)) Jetzt so mit Druck wird es wohl eher nicht gelingen. So was muss man fließen lassen....

In jedem Fall aber würde ich an deiner Stelle dranbleiben, am Zeichen und Verkaufen-wollen. Viel von deinem möglichen Erfolg damit hängt schließlich auch von deiner eigenen Einstellung und Überzeugung ab! Das heißt, dass du selbst viel für dich tun könntest, wenn du z.B. selbst davon überzeugt wärst und sauber arbeiten würdest.

Gibt ja so extra Seiten dafür, wo man seine Werke zum Verkauf anbieten kann, Ebay, Flohmarkt mal eventuell - alles schön herrichten...., an einem schönen Tag mal wo anbieten, mit genügend Werken versuchen, eine Ausstellung machen zu können....

Tja, und wegen dem Geschenk kommst du womöglich nicht umhin zuzugeben, dass du derzeit einfach keine Möglichkeit dazu hast. Gibt es halt auch mal. Ein ander Mal klappt es dann wieder.

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Hallo! :-)

Man kann doch falsche Antworten nicht einfach unkommentiert stehenlassen. 

Kann man schon. Aber du kannst es vielleicht nicht. ;-)) Ne, .....

Wie soll der Fragesteller denn wissen, welche von 2 oder mehr gegensätzlichen Antworten die korrekte ist?

...... Das stimmt! Finde ich dann auch immer unangenehm irritierend. Ich bin dann immer froh um Mitglieder, die das richtig stellen.

Wieso fällt es vielen so schwer, einen Fehler einzugestehen

Weil keiner fehlerhaft sein will. So wurden wir ja auch erzogen: keine Fehler machen! Möglichst ständig toll, brav, gut, wissend, stark, überlegen ..... sein!

Fehlerhaftes wird generell vermieden, wir aber wollen doch alle dazugehören.

Erinnere dich mal, vielleicht ja ist es dir selbst ja auch schon mal so ergangen, wo und wann dann auch immer. ;-)

Der Umstand, die Erkenntnis, eigene Fehler und Schwächen zu haben, kann einem selbst Angst machen. Dann will man das nicht zugeben und lieber abwehren und verduften.

Stattdessen liest man immer wieder unverschämte Reaktionen.

Aggressiv werden Menschen gerne, wenn sie sich hilflos, angegriffen und bedroht fühlen. Ob dies tatsächlich (z.B. durch deine Korrektur) dann zutrifft, ist wieder eine andere Frage; diese Möglichkeit aber können Menschen mit ihrer Angst schon mal nicht mehr in Betracht ziehen. Fakt ist, dass sich Menschen gerade dann schutzlos fühlen. Und diese Gefühle wollen sie natürlich schnellst möglich loswerden. Sie wollen sich so bald als möglich wieder sicher fühlen.

Sollte man nicht eigentlich froh sein, dass man etwas lernen kann??

Grundsätzlich natürlich schon. Aber nicht immer können wir das leisten, in welchem Lebensereich dann auch immer. Mal Hand auf's Herz: Konntest du dich bisher wirklich stets über alle Lernaufgaben, die dir dein Schicksal so sandte, erfreuen? Im sprachlichen Bereich vermutlich schon, aber in anderen? Der eine kann das besser, der andere das..... ;-)))

Stattdessen liest man immer wieder unverschämte Reaktionen.

Hm, irgendwie schlägt Kritik immer wieder mal zurück, was? :D

Servus! :-)

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Hallo!

meine Eltern sind so traurig aber mehr wütend.

Damit bist du gar nicht alleine. Problem-Eltern gibt es häufig. ;-))

Ich denke mal, deine Eltern haben so ihre Bedenken und Ängste, solltest du die Schule nicht nach ihren Vorstellungen absolvieren. Sobald es nicht mehr nach ihren Vorstellungen läuft, bekommen diese es mit ihrer Angst zu tun. Und du bekommst dann Druck von ihnen. An dich wird ihr eigener Druck weiter geleitet.

Das ist natürlich sehr unangenehm für dich. Und doch bist du ihnen und allem nicht hilflos ausgeliefert. Auch du kannst dich wehren: Schlagfertigkeit, Vorbereitung darauf, gute Argumente...... selbst umdenken.....

Vielleicht solltest du dir deren Zeugnisse mal vorlegen lassen. Oder überprüfen, wann sie Fehler in ihrem Leben machten oder machen. Denn alle Menschen haben Schwächen und machen Fehler. Auch deine Eltern. Vielleicht ja fällt dir dazu was ein, sodass du Partei für dich ergreifen kannst und verbale Attacken abwehren kannst. Das wäre sicherlich eine gute Übung für dich auch gleich. ;-))

Und bald bekomme ich noch eine Arbeit die ich bestimmt verhauen habe.

Ja, das kommt vor. Wie eigentlich denkst du selbst darüber? Vermutlich hast du ähnliche Gedanken über deine Zukunft und dich, wie deine Eltern. Womöglich plagen auch dich Zukunftsängste. Wenn es dir wirklich wichtig und ernst mit deiner Frage ist, dann prüfe das doch mal und versuche künftig vertrauens- und liebevoller über dich und das Leben zu denken.

Deine Eltern haben Angst, wenn du nicht.....

Du hast Angst, wenn du nicht.....

Versuche du zuerst, eigene Ängste zu überwinden. Stimmen diese denn wirklich? Ist es wirklich so auf dieser Welt und mit deinem Leben, wie dir deine Angst es einflüstert? Stimmen eure beängstigenden Gedanken über's Leben denn überhaupt?

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Hallo!

Du kannst sie ja auch weiterhin mögen, auch wenn von ihr leider nichts zurück kommt. Das mal zum einen.

Zum anderen bekommt man in seinem Leben ja immer wieder Hindernisse auf dem Weg hin zu seinen Zielen in den Weg gestellt.
Diese sollten wir im Idealfall dazu nutzen, etwas aus allem zu lernen.
Du sagst also JA, sie aber Nein.


https://youtube.com/watch?v=rblYSKz_VnI


Ihr seid euch wohl gegensätzlich?
Tja, und Gegensätze ziehen sich bekanntlich an, und !!!! gelegentlich sogar aus!  :D

Sag mal, gibt es etwas, dass dir beim Gedanken an sie unheimlich ist? Was passt dir denn so alles an ihr nicht? Was würdest du gerne ändern an ihr? Was stört dich? 

Dass sie nein sagt?
Dass sie dir gegenüber verschlossen ist?
Dass sie sich nicht auf dich einlassen will?
Was noch?

Wenn man's mal kleinkariert nimmt, so könnte man darin auch erkennen, dass auch du selbst nein zu ihr sagst. Denn du kannst sie ja so, wie sie ist, nicht einfach lassen und lieben.
Nein, du würdest sie gerne ändern.
Du würdest sie gerne dazu bewegen, sich dir gegenüber zu öffnen, was sie aber nicht will.
Du magst sie also auch nicht so, wie sie ist, sondern würdest insgeheim am liebsten fordern, dass sie dich mag und will.

Klar, willst du das haben, was du willst.
Klar versuchen wir alle an das zu kommen, was wir lieben, damit wir nur ja nicht lieben müssen, was wir kriegen, ohne es zu wollen.  ;-)
Klar, willst du deine Ziele erreichen.
Die Hindernisse auf unserem Weg dorthin jedoch sind recht aufschlussreich für uns, zeigen sie uns, wer wir sind und lassen uns daraus lernen.

Ihr NEIN ist auch deines.
Das Hindernis liegt also in dir selbst.

Hinterfrage doch mal, was ganz genau du so toll an ihr findest.
Versuche es möglichst genau und einfach zu benennen.
Vielleicht ja findest du Wege, es dir selbst - unabhängig von ihr - zu geben.

Wenn du dich mit diesem Thema nicht auseinandersetzen willst, so glaube ich, dass sie weiterhin in deinen Gedanken sein und bleiben wird. Das Thema und sie werden auch weiterhin drängen..... Von dem her würde ich es an deiner Stelle angreifen .....  ;-)

Ansonsten finde ich diesen Link noch sehr hilfreich:

https://de.wikihow.com/Mit-unerwiderter-Liebe-umgehen

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Hallo!

Wie umgehe ich eine "Weihnachts-/Silvesterdepression

Ich finde es die falsche Taktik, sie umgehen zu wollen.
An deiner Stelle würde ich mich mal allem mutig und ehrlich stellen, mich intensiv damit auseinandersetzen, all die schlechten ungewollten Gefühle doch fühlen und aus dir heraus lassen.

Und wer weiß, vielleicht ja hast du damit bereits ein befreiendes Erlebnis haben dürfen. Dann weißt du, dass es gut tut und angenehme Änderungen ins Leben bringt.

Jemand eine Idee, wie ich meine schlechten Gedanken etwas beiseite schieben kann? :)

Wirklich befreien kannst du dich eher, wenn du dich ihnen stellst. Schiebst du sie beiseite, verdrängst du sie ja nur und alles nimmt nie ein Ende, kann sogar intensiver werden. Und das ist doch eigentlich gar nicht dein Ziel.
So sei doch mal mutig.....

Ich wuerde mich gern mal wirklich auf diese Festtage einlassen koennen,

Erfülle dir diesen Wunsch!

Nur haben sie halt immer diesen.. bitteren Beigeschmack. :/

Diesen verlieren sie, wenn du alles mal genau unter die Lupe nimmst und heraus findest, wann und wo immer du damit ungerecht und zu stark wertend denkst. Umdenken wäre also die Lösung.

Beschäftige dich doch mal freiwillig und bewusst intensiver damit, dann kann sich alles beruhigen. Solange du diesem Konflikt jedoch ausweichen willst, gibst du ihm förmlich immer mehr Macht und Kraft.

Angriff wäre hier die beste Verteidigung.  ;-)

Und deine Ängste treten ja doch wieder nicht ein, das weißt du doch eigentlich längst.  ;-)

Im Normalfall habe ich mich recht gut unter Kontrolle, ja. Ich lasse wirklich kaum etwas aufkommen oder gar an mich rankommen. 

Dafür aber ist der Mensch nicht gemacht. Du hast nicht Gefühle, um sie nicht zu fühlen, um sie zu verdrängen.
Offensichtlich machen dir diese sehr viel Angst.
Vermutlich hast du schlechte Erfahrungen damit.
Aber diese Zeiten sind vorbei.
Auch Kindheitserfahrungen kann man als Erwachsener dann getrost überdenken, denn eben als Erwachsener ist man ja nicht mehr so ausgeliefert und hat einen besseren Überblick, um mit allem anders umzugehen.
Akzeptiere, dass diese Zeiten vorbei sind und du nun mehr Möglichkeiten hast.

Gefühle wie Wut, Hass, Trauer ..... entstehen oftmals auch aus und aufgrund eigener Gedanken.
Die innere Stimme aber, die uns schon mal mit einem schlechten Gefühl anzeigt, dass etwas nicht so gut für uns wäre, ist ein wichtiger Berater für uns.

Eigene Ängste bewegen uns zu vielen ungünstigen Verhalten.  ;-)

Leben will keine (vermeintliche) Kontrolle, sondern Lebendigkeit, Veränderung, geistig-seelisches Wachstum......

In diesem Sinne....
Besinnliche Adventszeit!

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