Wie naiv muss man sein, um glücklich zu sein?

7 Antworten

Goethe sagte schon vor ca. 200 Jahren: Wahres Glück ist die Genügsamkeit.

Im Allgemeinen werden Menschen als naiv bezeichnet, die Umstände und Handlungen nicht angemessen bewerten können. Oft gilt „naiv“ als Synonym für leichtgläubig, arglos, leicht verführbar oder unwissend. Es mag durchaus sein, dass diese geistige Verfassung günstig ist, um glücklich zu sein.

Im Sinne von Goethe jedoch, bedeutet Genügsamkeit den bewussten Verzicht auf Ablenkungen und Konsum, um die Aufmerksamkeit auf das zur richten, was zur geistig-seelischen Entwicklung beiträgt. Dazu braucht es dann schon geistige Fähigkeiten, die weit über die Naivität hinausgehen.

Schon mal auf einer Skala von 1 - 10 womöglich 4-5.
Aber Glück ist ja glücklicherweise nicht einzig von Naivität abhängig.
Auch mit Schläue kann man glücklich werden,
man muss einzig die richtigen Gedanken dazu haben.

Gut ist es jedenfalls,
geringe Erwartungen zu haben, wenig haben zu wollen, staunen zu können, die Kleinigkeiten zu schätzen, Frieden machen zu können, das was ist akzeptieren zu können, nichts Anderes als man hat zu wollen ......
denn dabei stellt sich schnell und einfach Glück ein.

Was hat das eine denn mit dem anderen zu tun? Man muß doch nicht naiv sein um glücklich zu sein.

Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Zwei völlig verschiedene Dinge.

Schönen Tag

Wieso naiv? Je realistischer ein Mensch ist, desto besser kann er sein Leben in den Griff bekommen und glücklich werden.

passen die beiden Begriffe überhaupt zusammen?

Kaum einer wird naiv auf sich beziehen wollen und wenn dann nur im Nachhinein. Handlungen die ein Einzelner ausführt, macht er doch nicht bewusst falsch. Genau darauf bezieht sich aber naiv, leichtgläubig, einfältig, töricht ...
So eine Einschätzung treffen immer nur andere.

Dass ich glücklich bin, kann auch kein anderer von mir behaupten, ein anderer kann es nur vermuten. So eine Einschätzung meines eigenen Befindens kann nur ich selbst treffen.

Ich erinnere nur an des Märchen von "Hans im Glück".
Von anderen würde er als töricht bewertet, er war für sich glücklich.

Hätte er nun aber, wenn er nicht töricht gewesen wäre, den Goldklumpen behalten.
Er hätte ihn, weil viel zu schwer, von anderen zu begehrt ... ständig mit sich herum geschleppt. Er hätte vielleicht kaum schlafen können, seine Wirbelsäule geschädigt usw. .
Das kann man doch nicht Glück nennen.

Er ist gesund geblieben aber arm geworden.
Was ist besser?

Richtig gesund und reich ist besser als arm und krank.

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