Wie lerne ich wieder Menschen zu vertrauen?

Ich habe seit einigen Wochen eine neue Arbeitsstelle.

Letztes Jahr habe ich meine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und danach eine Pause gemacht, weil ich nicht mehr wusste, was ich überhaupt machen will - in diesem Beruf arbeiten oder eine neue Ausbildung machen? Letztendlich habe ich mich dafür entschieden, erstmal in diesem Beruf zu arbeiten.

Anfang letzten Jahres habe ich sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Eine ehemalige Arbeitskollegin von meiner Ausbildungsstelle hat Lügen über mich verbreitet, was dazu geführt hat, dass ich ein Gespräch mit der Leitung und den Dozenten hatte. Diese Kollegin hat alle Kollegen auf mich gehetzt und wollte unbedingt, dass ich gekündigt werde. Sogar meine Lieblingskollegen, mit denen ich mich über 2 Jahre sehr gut verstanden habe, haben sich plötzlich von mir distanziert. Die haben einfach nicht mehr mit mir geredet, sind mir aus dem Weg gegangen. Was die Kollegin über mich gesagt hat, stimmte alles nicht, aber die haben ihr geglaubt. Die Leitung und die Dozenten waren nach zwei Gesprächen zum Glück auf meiner Seite und haben mich in Schutz genommen. Das passte der Kollegin überhaupt nicht. Ihr könnt euch ja vorstellen, wie die letzten Monate der Ausbildung für mich aussahen.

In der letzten Zeit habe ich bemerkt, dass ich im Umgang mit meinen neuen Arbeitskollegen verkrampft und angespannt bin, weil ich Fremden und allen Menschen, mit denen ich zwanghaft etwas zu tun habe, nicht mehr vertrauen kann. Ich bin sehr introvertiert und gegenüber Fremden sehr misstrauisch , ich schau mir lieber alles ''aus der Ferne'' an und denke mir meinen Teil.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man in manchen Situationen lieber nichts sagen sollte, weil viele Menschen einem die Worte im Mund verdrehen. Alles, was man sagt und macht, wird gegen einen verwendet. Es ist mir egal, was Fremde über mich denken, aber bei den Kollegen ist es etwas anderes, da ich eine 100% Stelle habe und gezwungen werde, sie jeden Tag zu sehen und mit ihnen zu reden. Ich kann ihnen also nicht aus dem Weg gehen.

Bis jetzt waren alle Kollegen nett zu mir, es gab bisher keine Probleme, aber ich merke, wie verkrampft ich im Umgang mit ihnen bin. Es ist wahrscheinlich nur noch eine Frage der Zeit, bis die nächste Intrige kommt.

Wie lerne ich wieder Menschen zu vertrauen? Was kann ich tun, um nicht mehr so verkrampft zu sein? Oder findet ihr mein Verhalten ok? Sollte ich überhaupt etwas dagegen tun? Ich setze mich selbst unter Druck, oder? Ich habe eine Mauer um mich herum gebaut.

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2 Antworten
Was ist nur los mit meinem Körper? Normal oder nicht?

Was ich früher sehr gerne gegessen und getrunken habe, mag ich seit einigen Monaten überhaupt nicht mehr. Mir wird bei dem Anblick sogar schlecht.

Z.B. ertrage ich Scheibenkäse und überbackenen Käse nicht mehr.... Mir kommt's fast hoch, wenn ich sowas sehe. Frischkäse/Streichkäse kann ich nur in Maßen essen.

Während und nach dem Einkaufen ist mir immer schlecht, weil mir bei dem Anblick bestimmter Lebensmittel oder bei der Vorstellung sowas zu essen übel wird. Ich kann den Geschmack im Mund, den ich mir dann vorstelle, kaum ertragen.

Scheibenkäse, überbackener Käse, gekochte/gebratene Eier, Backpulver (schmecke ich immer heraus), dicke/große Nudeln (ich mag nur die ganz kleinen, also z.B. Buchstabennudeln), Pilze, warmer Kakao, Milch pur, dünnflüssige Soßen ohne alles, .....das alles kann ich nicht mehr essen/trinken!!

Was hat das zu bedeuten? Bitte nur ernstgemeinte Antworten. Ich mache mir Sorgen, dass ich eine körperliche Krankheit haben könnte.

Das kann ja nicht sein, dass man etwas aus heiterem Himmel plötzlich nicht mehr essen, ertragen, sehen und riechen kann, obwohl man diese Lebensmittel früher sehr gern gegessen hat.

Oder ist das normal? Kann sowas mal vorkommen, ohne eine Krankheit oder Schwangerschaft zu haben?

P.S.: Ich bin nicht schwanger!

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Warum sollen die Frauen (Christen) nur Röcke tragen?

Die Frage richtet sich eher an die Christen, die davon überzeugt sind, dass Frauen nur Röcke/Kleider tragen sollen.

"Eine Frau soll keine Männersachen auf sich haben, und ein Mann soll keine Frauenkleider anziehen; denn jeder, der dies tut, ist dem HERRN, deinem Gott, ein Gräuel." (5. Mose 22,5)

Die erste Kleidung für den Menschen fertigte Gott selbst an. Er machte Adam und Eva "Röcke (kuttoneth – “Leibröcke”) von Fellen". Keine Hose für Adam.

Jesus trug auch ein Gewand:

" Als die von Jesus hörte, kam sie in der Menge von hinten heran und berührte sein Gewand. Denn sie sagte sich: Wenn ich nur seine Kleider berühren könnte, …" (Markus 5, 27-28)

1. Wie kommen einige Christen zu der Annahme, dass Frauen nur Röcke und Kleider tragen dürfen? Das steht so genau nicht in der Bibel. In dem oberen Vers steht lediglich "Frauenkleidung". Wir leben im 21. Jahrhundert in Deutschland. Heutzutage gehören Hosen zur Frauenkleidung.

2. Wenn Frauen nur Kleider und Röcke tragen sollen, warum tragen die Männer dann Hosen? Die haben früher schließlich auch Gewänder getragen und das galt als Männerkleidung. D.h. wenn es danach ginge, müssten Männer (Christen) heute auch noch Gewänder tragen, aber sie tragen Hosen.

( P.S. : Ich habe das schon einmal in meiner Gemeinde gefragt, aber habe nur den obersten Bibelvers als Begründung bekommen. Ich denke, dass es eine Fehlinterpretation sein könnte, deswegen bin ich nicht mehr davon überzeugt. Wäre super, wenn jemand Begründungen oder Belege hat. )

Religion, Jesus, Christentum, Bibel, Christen, Freikirche, Gott, Philosophie und Gesellschaft
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Frage an Christen: Verzweiflung pur, was soll ich tun?

Frage an die Christen.

Seit wenigen Monaten stecke ich in einer kleinen Krise. Ich weiß nicht mehr, was das Richtige für mich ist . Ich habe vor 6 Monaten eine Ausbildung im medizinischen Bereich erfolgreich abgeschlossen, aber möchte nicht mehr in dem Beruf arbeiten. Es fühlt sich nicht richtig an. Gott hat mir damals alle Türen geöffnet, als ich mich für diese Ausbildung beworben habe. Es war anscheinend Gottes Wille, so habe ich es auch im Gebet wahrgenommen.

Die Ausbildung war teilweise extrem schwer (psychisch und manchmal auch körperlich), das Arbeitsklima war der Horror. Letztes Jahr hat eine Kollegin viele Lügen über mich verbreitet. Daraufhin folgten Gespräche mit der Betriebsleitung und mit Dozenten, die letztendlich auf meiner Seite waren. Was diese Kollegin abgezogen hat, war meiner Meinung nach schon Rufmord und Mobbing. Ich wollte sogar 8 Monate vor Ausbildungsende wegen dieser Sache kündigen, aber habe mich in letzter Sekunde doch umentschieden.

Ich MUSS mich jetzt für einen Job bewerben, aber weiß nach 6 Monaten Arbeitslosigkeit (+Ratlosigkeit) immer noch nicht, was ich tun soll. Ich will nicht in diesem Beruf arbeiten. Es ist nicht das Richtige für mich, glaube ich. Wenn ich daran denke, bekomme ich schon schlechte Laune. Aber ich weiß auch nicht, ob ich noch eine andere Ausbildung machen soll. Schließlich hat Gott mir damals alle Türen geöffnet. Wenn ich bete, bekomme ich keine Antwort mehr von Gott bzw. spüre die Antwort nicht mehr.

Was soll ich tun? Ich habe Angst davor, einen Fehler zu machen oder die falsche Entscheidung zu treffen. Was würdet ihr denn tun? Ist es vielleicht doch nicht Gottes Wille?

Arbeit, Religion, Krise, Jesus, Christen, Gott, Ratlosigkeit, Verzweiflung
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