Züchter rückt Hund nicht raus: Was kann ich tun?

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Einen Anwalt bemühen und die Züchterin verklagen.

Ich versuche die Angelegenheit von beiden Seiten her zu betrachten, deshalb versuche ich mich auch in die Lage der Züchterin zu versetzen. Vor rd. 6 Monaten habt ihr den Welpen gekauft und euch als zuverlässige Halter ausgegeben. Unfall und Tod eines geliebten Haustieren sind schwierige Situationen, die ihr als Rest der Familie eigentlich zusammen überwinden konntet. Der einfachere Weg war den Welpen zurürück zu bringen. Es wird im Leben immer wieder schwierige Umstände geben, denen man gewachsen sein muss, wenn man sich ein Tier anschafft. Wird der Hund dann immer wieder abgeschoben, wenn ihr es nicht schafft? Eine gewissenhafte Züchterin hängt an ihren liebevoll aufgezogenen Tieren und will sie sehr gut versorgt wissen. Erst nach Monaten (so kommt es rüber) den Hund wieder haben zu wollen, ist sehr fragwürdig. Da hätte ich als Züchterin große Zweifel und würde euch das Geld anteilig zurückgeben und den Hund behalten.

Ohne schriftliche Pflegevereinbarung und ohne Zeugen wird es sehr schwierig. Die Züchterin hat die besseren Karten und Gründe zum Wohle des Hundes.

Das ist mir auch klar. Nur hat sie uns in dieser Sitaution angeboten sich um ihn zu künmern bis es uns, meinem Vater wieder gut geht.. Er ging im Oktober zu ihr..mein Vater war lange im Spital und danach noch in der Reha..plus sonst noch andere Probleme, welche ich hier nun nicht kund geben will. Wir haben ihn als Schutz zu ihr in die Ferien gegeben..da in dieser Zeit keiner auf ihn aufpassen konnte. Mama war bei Papa, ich arbeite den ganzen Tag meine Schwester hatte Schule und mein Bruder..egal..

Wir haben mit ihr vereinbart, dass wir der kleine holen kommen, wenn alles wieder im grünen Bereich ist. Nun wäre dies soweit & jetzt will sie ihn (ohne Grund) nicht mehr herausgeben. Sie sagte auch sie mache es gerne ohne gegenleistung da wir gute Kollegen waren.. nur leider war dies alles mündlich..wussten ja nicht, das es so enden würde..

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@kiri23

Seriöse Züchter bieten meistens Unterkunft und Pflege für best. Situationen an. Sorry, Mama bei Papa, wer brauchte da mehr wen? Bruder? Schwester und Du? Immerhin noch 3-4 Personen, die mit EINEM Welpen und insgesamt überfordert sind. Für den Welpen war die Entscheidung gut, wenn ihr es nicht packt beim Ausfall nur  einer Person. So wie Du es schilderst, seid Ihr allgemein für einen Welpen nicht gut aufgestellt. Pocht nicht auf das Recht, sondern seht das Wohl eines überaus anspruchsvollen Wesens. Wenn Hund, dann einer für Euch, der schon gut mit sich klar kommt. Also keinen Welpen oder Junghund mit hohem Erziehungsbedarf. Einer, der überall mitläuft, in sich ruht und zufrieden mit sämtlichen Gegebenheiten ist- das wäre für Euch alle die beste Lösung. Tolle erwachsene Rassehunde mit guten Papieren warten auf ein zu Hause. Schaut Euch um.

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@douschka

Ich wohne nicht gerade nahe... der kleine war jedes Wochenende bei mir aber ich hab einfach keine Zeit für einen Hund. Auch wenn ich wollte es ging nicht... Mein Bruder wohnt auch nicht gerade nahe und hat mit seiner Frau ein eigenes Leben aufgebaut, den interessiert die Familienproblem überhaupt nicht... aber egal..

Wir haben nun einen 5 Jährigen Hund zu uns geholt aber der Kleine holen wir auch noch zurück! Wir geben so lange nicht auf, bis wir ihn bei uns haben..

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Der Käufer hat keinerlei Anspruch auf irgend eine Rückzahlung. Der Preis des Welpen richtet sich nach der Aufzucht bis zur Abgabe. Das hat der Züchter geleistet. Selbst wenn man einen Welpen nach einem Tag zurück bringt ohne, dass der Hund einen Fehler hat, hat der Käufer keinen Anspruch auf eine Rückzahlung.

Hier hat der Käufer den Hund über Monate dem Züchter überlassen. Von Ferienaufenthalt etc. kann man nicht mehr reden. Käme der Hund tatsächlich wieder zum Käufer zurück, würde das den eine ganze Stange Geld für Aufzucht Ausbildung und Erziehung kosten.

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Sagt Die Züchterin auch nicht den Grund,warum Sie Euch den Hund nicht gibt ?Ich muss Dir leider sagen,auch wir haben in der Familie viele Schicksalsschläge erlebt aber niemals hätten wir unsere Hunde irgendwo/ Züchter( hab keinen vom Züchter ) hin gebracht. Da muss man halt als Familie durch und dazu gehören auch HUnde ! Wir haben alles überlebt und unsere Hunde waren unmittelbar dabei und daneben! Will sagen: unser Schicksal haben wir zu meistern,ohne Fremde Hilfe,dann haben wir nacher kein Dankeschön oder Bittstellerei nötig !

Meine Mama war in dieser Situation überfordert & der tot vom anderen Hund war auch überraschend.. ich verstehe sie voll und ganz.. ich meine sie war in der zeit dauernd im Spital, wer wollte sich sonst um den kleinen kümmern?

Sie sagt dauernd wir hätten ihn misshandet was aber nicht stimmt! Und nun wo der Anwalt im Spiel ist, sagt sie kein Ton mehr..immer nur ich sage dazu nichts mehr..

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@kiri23

Ich gehe jetzt mal nicht davon aus,das Ihr den HUnd/ Welpen misshandelt habt,aber,jetzt kommt das grosse aber,wie kommt die Dame denn darauf !?

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Nein tun wir nicht..

das frage ich mich eben auch.. 🤔

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wollten wir ihn wieder zurück holen, nur rückt sie ihn nicht mehr raus

was wurde denn über die Pflegekosten vereinbart? Immerhin sind der Züchterin für die Zeit der Pflege auch Kosten entstanden.

Futter, Betreuung, Pflege, evtl. anfallende Impfungen und Entwurmungen kosten Geld. Eine Hundepension ist auch nicht umsonst und sicherlich teurer als die Unterbringung beim Züchter. 

Vielleicht solltet Ihr das Thema Vergütung mal ansprechen..... 

Über sowas macht man am besten immer einen schriftlichen Vertrag, das sichert beide Parteien ab.

Wir wollten ihr damals was geben, sie meinte, für sie sei es selbstverständlich..waren vorher ja auch gute Kollegen

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@kiri23

auch Kollegen haben Ausgaben, für die man dann als Eigentümer auch aufkommen muß. Ich würde das Thema nochmal ansprechen (schriftlich), vielleicht ist es ja in der Hektik untergegangen. 

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Habe sie gestern gefragt, ob sie eine Leistung will, Geld oder so.. sie schrieb nur zurück: Für mich gibt es nichts zu sagen.. ich weiss nicht.. die antwort schreibt sie jedes mal.. ich finde es etwas verdächtig..

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gab es bei der rueckagabe eine schriftliche uebereinkunft bezueglich des hundes?

denkt bitte auch daran, dass so ein hin- und her ganz schaedlich fuer den hund ist...erweiss ja dann gar nicht mehr wohin er gehoert.

wegen evtl finanziellen schaeden wuerde ich mir einen anwalt nehmen - ansonsten aber nach einem andeen hund schaune.. denn das waere ja dann ja quasi deas 4 mal dass der hund aus seine umgebung erherausgerissen wird -das ist doch sehr schaedlich fuer den kleinen!  

Wir haben einen Kaufvertrag und die Ahnentafel..

Wir haben sie gefragt ob sie ihn vorübergehend betreuen würde..und sie sagte ja und dies war leider alles mündlich...

Wir wissen auch, dass dies schädlich ist für ihn..nur als wir ihn gekauft haben kam er mit uns nun ist er wieder bei ihr und wir wollen ihn zurück also wäre es das dritte und letzte mal.. und er kennt beide "Standorte". Und wir wollen keinen anderen wir wollen ihn zurück! Wir haben ihn gekauft also gehört er uns..

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