Zieht ihr bei Ausritten oder beim einen Rückenprotektor an?

Das Ergebnis basiert auf 24 Abstimmungen

Nein, ich nehme keinen. 63%
Ja, ich ziehe einen an. 38%

13 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Ja, ich ziehe einen an.

Ehrlich nicht so oft wie man sollte. Ist wie mal eben ohne Reithelm nee Runde drehen, eine Unsitte. Die Dinger sind zwar nicht der absolute Schutz, können aber doch so manchen Schaden abhalten. Man muss sich halt dran gewöhnen.

Wer sagt das schränkt mich ein, das hat man vor ein paar Jahren noch von den Reithelmen auch behauptet und die haben schon einigen Reitern das Leben gerettet. Jeder Reiter ist für seine Sicherheit selbst verantwortlich. Gerade die guten erfahrenden Hasen sollte aber mit guten Beispiel vorausgehen. Sonst läuft das wie bei den Fahrradhelmen, schauen die Eltern nicht hin ist das Ding so uncool und kommt runter.

Airowear Outlyne Men Sicherheitsweste trage ich, habe die zweite von denen, gibt es auch für Frauen. Sind recht günstig und gut.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Ausbildung Pferdewirt, ganzheitlicher Pferdetherapeut

Zu "das schränkt mich ein" kann ich nur sagen: die Bewegungsfreiheit im Rollstuhl ist nicht größer. Für die eine Stunde die Weste oder Protektoren zu tragen ist nun wirklich nicht zu viel verlangt...von daher bin ich voll bei dir, mit gutem Beispiel voran und den eigenen Schweinehund häufiger in die Weste prügeln!

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@TheWiseLady

Wobei ehrlich auch Eltern zum Teil nicht alle Pfannen auf dem Dach haben.

Mama warum reitet der mit Weste und Helm?
Der hat nur böse Pferde

Das war an dem Reitstall ums Eck, hatte gerade eines von den Sorgenkindern in der Halle dort gearbeitet.

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@StRiW

Da kann man nur mit den Ohren schlackern. Meine Viecher sind nicht "böse" (bezweifle, dass es die bösen Pferde wirklich gibt), aber am Ende vom Tag auch hin und wieder mal Opfer ihrer eigenen Verhaltensbiologie...aber du hast völlig Recht, Alter ist kein Garant für Weisheit.

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@TheWiseLady

Naja, das Argument zählt teilweise schon. Ich habe Platzangst, eine eng anliegende Weste (das müssen sie ja, sonst ist es auch wieder gefährlich) sorgt bei mir also für Panik. Einmal ausprobiert, nie wieder.

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@Tierglueck

Am Ende vom Tag ist das alles eine persönliche Entscheidung. Es gibt allerdings auch Rückenprotektoren, die nicht den ganzen Oberkörper bedecken, sondern eher wie ein Rucksack sitzen, das könnte dir helfen.

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Nein, ich nehme keinen.

Hallo!

Derzeit habe ich noch keinen und in den 13 Jahren die ich jetzt reite habe ich nur als kleines Kind einen getragen, weil mein Eltern das so wollten.
Seit Januar hab ich jetzt mein eigenes Pony, sie wird teilweise panisch und kopflos, was mir schon ein paar Krankenhausaufenthalte beschert hat. Nach dem letzten Sturz auf Asphalt (Helm zerbrochen, großes Dankeschön an Casco...) der in einer Gehirnerschütterung und diversen Prellungen am Rücken endete stand für mich fest, dass ich mir einen Rückenprotektor zulegen möchte fürs Gelände und fürs Springen.

Ich kann keinen empfehlen, da ich selbst auf der Suche bin und einen nicht zu klobigen möchte, in dem ich mich trotzdem gut bewegen kann.

Liebe Grüße,
Amy

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Jahrelange Reiterfahrung + eigenes Pferd
Ja, ich ziehe einen an.

Abhängig vom Pferd, aber in 90% der Fälle trage ich einen. Man ist da einfach auf der sicheren Seite. Ich liebe meine Pferde, einige kenne ich inzwischen seit 23 Jahren, vom ersten Tag an, aber auch mein Opa hüpft mir mal ins Gesträuch, wenn er Gespenster sieht und um im Rollstuhl zu sitzen muss man nur ein mal Pech beim Fallen haben...da sorg ich lieber vor.
Eine volle Weste ist mir persönlich ein bisschen heavy, aber die leichteren Protektoren z.b. von Komperdell gefallen mir ganz gut.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – auf einer Farm aufgewachsen, heute eigenen Hof
Nein, ich nehme keinen.

Nein. Ich habe mir allerdings - nacheinander im Abstand von 2 Jahren - zwei gekauft, jedesmal nach einem Sturz auf Asphalt/Schotter.

Den ersten fand ich unbequem. Und als es kälter wurde, habe ich ihn weggelassen, weil ich ja doch durch dicke Jacken gepolstert war. Und habe ihn dann im Frühjahr verschenkt.

Dann zwei Jahre später flog ich noch mal ganz blöd - kennt ihr das Gefühl, wenn man keine Luft mehr bekommt? - und kaufte mir wieder einen. Diesmal einen doppelt so Teuren. Der war auch gar nicht mal so unbequem, nur halt so warm im Sommer.

Mir war klar, ich und der Rückenprotektor - wir kommen nicht zusammen. Ich habe ihn verschenkt. Seitdem habe ich keinen mehr.

Aber ich bin brav und trage einen teuren Helm.

ich hab eine mit seitenschnürung verstellbare weste. gibt kein fremdkörpergefühl, und schützt ausser dem rücken den brustkorb und den oberbauch, sprich: die milz und die leber.

milzriss beim sturz und du bist innerlich verblutet, bevor der rettungswagen da ist.

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@pony

Hallo, wie heißt denn der Protektor?

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Ja, ich ziehe einen an.

ich ziehe IMMER zum reiten eine protektorenweste an.

einfach, weil ich mir eine gute gekauft hab und nicht will, dass sie nutzlos rumliegt und weil ich weiss, dass mein rücken sehr wertvoll ist, ich keinen wert auf rippenbrüche mit lungenkollaps lege.

ausserdem merkt man bei guter protektorenkleidung nach 5 minuten nicht mehr, dass man sie anhat.

ich trag zum motorradfahren auch potektorenkleidung.

Woher ich das weiß:Beruf – Sachgerechter Umgang ist aktiver Tierschutz!

ps - du musst anprobieren, was dir bequem ist. nicht übers internet kaufen, sondern im fachhandel.

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