Bei Regen passiert nun wirklich gar nichts. Du wirst höchstens nass. 

Bei Gewitter siehts ein bisschen anders aus. Ein Gewitter an sich tut dir auch nichts und die Chance vom Blitz getroffen zu werden ist sehr gering (immer noch höher als im Lotto zu gewinnen). Ausschließen kann man das jedoch nicht. Um das Risiko zu minimieren solltest du auf keinen Fall schwimmen gehen oder dich auf großen, freien Flächen aufhalten. Der Blitz schlägt gern mal in den höchsten Punkt ein, auf einer Wiese wärst das folglich du. In Städten sind Häuser oder Laternen, Masten und so weiter vor dir fällig und du bist eigentlich relativ sicher. 

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"Müssen" ist das falsche Wort. Es geht/ging dabei viel mehr um Verantwortung. Der Kapitän ist für das sozusagen der "Chef" auf dem Schiff und ist damit mit verantwortlich dafür, dass alle Passagiere und die gesamte Crew das Schiff sicher verlassen, wenn es sein muss. Dieses Verantwortungsgefühl ist vielen durchaus noch bewusst, immerhin vertrauen  die Reisenden der Besatzung und sind auf deren Fähigkeiten angewiesen, im schlimmsten Fall um zu überleben. Ein guter Kapitän - und eine gute Crew- tun alles um die Sicherheit der Passagiere zu gewährleisten. Und bleiben im Notfall daher so lange an Bord, bis der letzte Passagier evakuiert ist. Erst dann verlässt die Crew das Schiff und zuletzt der Kapitän. Gerade zu Beginn der Schifffahrt war das mit dem Evakuieren aber noch so eine Sache, mal ging es zu langsam, es gab nicht genug Platz in Rettungsboten und so weiter. Oft war es dann zu spät und das Schiff ging unter bevor der Kapitän als letzter das Schiff verlassen konnte. Damit verbreitete sich dann der Mythos der Kapitäns der sein Schiff auf Biegen und Brechen nicht verlassen würde. Obwohl eben eigentlich einen anderen Hintergrund hat. 

Das gilt im übrigen nicht nur für Schiffe. Captain Sully, der Pilot des Flugzeugs, das auf dem Hudson notwasserte, hat angeblich mehrfach die Kabine nach Passagieren abgesucht und hat darauf bestanden als letzter von Bord zu gehen. 

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Haben unsere auch gemacht. 

Bei uns hat es geholfen 1. eine Alternative anzubieten (also Kratzbäume, alte Teppichreste an Türrahmen...), das Kratzen ist schließlich Teil eines natürlichen Verhaltens und keine "Böswilligkeit", 2. Fehlverhalten "bestrafen", also beim Kratzen am Sofa beherzt packen und wegsetzen und richtiges Verhalten Loben, also beim kratzen am Baum loben oder streicheln und 3. wenn die Katze partout auf das Sofa aus ist einfach eine kleine Putzflasche mit Sprühkopf mit lauwarmem Wasser füllen und abwarten bis die Katze das nächste mal auf das Sofa losgeht und sie nass spritzen. Ist radikal, hat bei uns aber sofort geholfen. 

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Einfacher ist es generell, wenn du deinem Hund klare Vorgaben machst. Also Sofa JA oder NEIN.

 Du kannst ihm aber tatsächlich auch beibringen, dass er auf seiner Decke immer liegen darf, egal wo diese liegt. So rum ist die Verknüpfung für den Hund leichter. Also Sofa an sich verboten, aber die Decke ist immer in Ordnung. Bei unseren Hunden klappt das sehr gut, die sehen ihre Decke und wissen "Ah, da darf ich hin!". Wo keine Decke liegt wird sich auch nicht hingelegt (gilt natürlich nicht einfach draußen oder auf dem Fußboden). Mit dem Kommando "Auf die Decke" verbinden die Hunde also das liegen auf der Decke, unabhängig davon wo die gerade ist. 

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Hey,

also erstens kann man Reiten auch im Regen ;) 

Aber wenn du das nicht magst kannst du auch ein paar Kunststücke in der Box oder im Unterstand üben. Küsschen geben, Kopf schütteln...dafür brauchst du nicht viel Platz und ihr steht im Trockenen. Generell find ich Bewegung aber immer besser, also Regendecke aufs Pferd, selbst gut einpacken und ein bisschen Spazieren gehen mit Elementen der Bodenarbeit. Rückwärtsrichten, wenden und Ansätze zu Seitengängen kann man auch auf einem Feldweg üben. 

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Wie bei vielen anderen Dingen kann man auch bei Natural Horsemanship nicht wirklich sagen wers "erfunden" hat. Es gibt verschiedene Ansätze, die auf einzelne Personen zurück gehen, aber meiner Meinung nach gibt es nicht DAS Natural Horsemanship und dementsprechend auch nicht DEN Erfinder. 

Sicher ist, dass der Umgang mit Pferden ganz zu Beginn definitiv mehr mit Natural Horsemanship zu tun hatte als mit den modernen Ausbildungsmethoden. Die ersten Pferde wurden mit Sicherheit nicht nach einer Skala der Ausbildung getrimmt oder nach Tierpsychologischen Standards gefördert. Der Umgang mit den Tieren muss irgendwo aus einem Verständnis des natürlichen Verhaltens der Pferde und dessen Nutzung zugunsten des Menschen entstanden sein. 

Die Ureinwohner Nordamerikas haben gemeinhin den Ruf absolute Pferdemenschen zu sein. An deiner Geschichte mit den Bisons zweifle ich aber doch, das klingt mir mehr nach Abenteuerroman als nach fundiertem Wissen. 

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Also erstmal: Durchatmen. Wenn du völlig am Rad drehst merkt das Pferd das auch. 

Und jetzt zu deinen Fragen:

Im Zweifelsfall erstmal langsam anfangen, vielleicht ein paar Runden führen, halten, wenden, um ein Gefühl für das Pferd zu kriegen. Wenn du schon am Boden merkst, wo vielleicht die Schwachstellen sind kannst du im Sattel besser damit umgehen. Generell solltest du vorher nach Macken fragen. Manche Pferde haben einfach (zum Teil auch gesundheitliche) Probleme, die sie beim Reiten in bestimmte Verhaltensweisen fallen lassen. Wenn du sowas weißt, kannst du dir und dem Pferd schon einige Unannehmlichkeiten ersparen. 

Beim Reiten selbst: nicht zu "aggressiv" aber selbstbewusst. Verständlicherweise sieht es kein Pferdebesitzer gern wenn du seinem Schützling im Maul herumziehst. Also lieber keine M Dressur ansteuern und dabei ein zufriedenes Pferd als auf Zwang den Kopf runter ziehen oder sonst was. Trotzdem sollst du dich natürlich durchsetzen. Also wenn das Pferd z.B. die Ecken schneidet, ruhig die Bahnfigur noch mal reiten und dabei auf die saubere Ausführung achten. 

Wie immer solltest du dem Pferd genug Zeit lassen um warm zu werden, also im Schritt anfangen, große Wendungen reiten. Wenn du merkst, dass das Pferd langsam "bei dir ankommt", du also seine Aufmerksamkeit hast, kannst du das Tempo steigern. Handwechsel, Tempowechsel innerhalb der Gangarten und ganze Paraden, eben so lange bis du das Gefühl hast, dass du das Pferd gut kontrollieren kannst. Von Seitengängen oder ähnlichem würde ich ablassen, das geht ziemlich sicher schief. 

Beeindruckend finde ich als Besitzerin, wenn sich jemand wirklich auf das Pferd einlässt. Zum Runden drehen brauche ich keine RB, da tuts eine Führmaschine. Also interessiere dich für das Pferd, stelle Fragen, biete an, dass du mit dem Pferd Unterricht nehmen könntest etc. 

Viel Erfolg ;) 

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