Woieso hat es in so vielen Produkten Palmöl?

Palmölplantage - (Menschen, Regenwald, Wieso)

4 Antworten

Weil es billig ist und der Grossteil der Menschen nur profitorientiert handelt.

Palmöl ist schlecht für die Umwelt und den menschlichen Körper.

Seit Monaten wurde über die riesige Luftverschmutzung in Asien durch Brand-Rodungen für Ölpalmen und Soja-Plantagen berichtet. Tiere und Menschen leiden, alle sehen es und haben doch nichts mitbekommen?

"Palmöl" ist nicht nur ein minderwertiges Öl-Produkt und macht die Umwelt kaputt, es ist auch gesundheitsschädlich.

Bei der Klärung des Öl entstehen viel zu hohe Glycidol-Fettsäureester-Werte, was als krebserregend eingestuft wird. Besonders kleine Kinder sollten kein Palmöl bekommen. Da dieses Palm inzwischen in fast alle Fertignahrungsmittel eingefügt wird, ist die aktuelle und zukünftige Gesundheitsgefährdung wirklich ernst.

 

Allerdings braucht die "Wissenschaft" klare Beweisketten. Die wird es erst geben, wenn der eindeutige Zusammenhang von Erkrankungen und dem Konsum des Produktes nachgewiesen werden kann. Das kann bekanntlich Jahrzehnte dauern, wie z.B. bei Asbest, DDT, Contergan, Transfettsäuren usw.

 

Mehr dazu:

http://www.bfr.bund.de/de/a-z_index/glycidol_fettsaeureester-28929.html

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Weil es ein billiger "Zuschlagstoff"ist. So ein Hektar an Land im Regenwald ist nicht so teuer wie z.b. in der EU. Dort wächst es wie Unkraut und braucht nicht viele viele Maßnahmen um es aufzuziehen.
Und für die Produktion von Waren nimmt man eben immer das billigste.

Weil es nun einmal das billigste Pflanzenöl auf dem Markt ist. Und erlaube mir eine kleine Korrektur: Es wird zwar Lebensraum vernichtet, aber eben nicht der Lebensraum des Menschen.

lol. da hast du ja viel Ahnung davon. die Abholzung von Regenwald trifft auch uns! und zwar mit dem Klima...

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@DeepNquieT

Das Lachen kannst du dir sparen, ich habe mich garantiert mehr mit dem Thema beschäftigt als du.

Und ja, du hast Recht, das beeinflusst in der Tat das Klima, welches auch Auswirkungen auf unseren Lebensraum haben kann. Nur wird dieser dadurch nicht zerstört.

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trotzdem nicht der Lebensraum des Menschen...

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Meinst du das etwa ernst? Erkläre das mal bitte einem Stamm von Ureinwohnern auf Papua-Neuguinea, der zwangsumgesiedelt wird, weil sein Stück Regenwald einer Plantage weichen muss. Was sagst du diesen Menschen? Sagst du etwa:"Sorry Leute, das ist nicht euer Lebensraum, selbst eure Vorfahren hätten hier nicht leben dürfen".... Ich sage dir mal was: Wir Menschen werden die Auswirkungen der Umweltzerstörung auch merken, nur leider nicht so schnell wie jener Ureinwohner-Stamm. Umso mehr man als Mensch MIT der Natur lebt, umso schneller erkennt man die Auswirkungen der Umweltzerstörung. Wir "hochtechnisierten" Europäer werden diese Umstände nur zeitverzögert wahrnehmen, weil wir uns von der Natur abgewandt haben. ...nur irgendwann wirst auch du merken, dass es DEIN Lebensraum ist, welcher nun nicht mehr richtig funktioniert.

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@Aratinga

Es sind aber nicht die Ureinwohner, die ihren Lebensraum zerstören. Also ist der Begriff "den eigenen Lebensraum zerstören" falsch gewählt. Das andere Menschen für unseren Lebensstandard die Rechnung zahlen - ist zwar unschön, aber so funktioniert das nun mal. Dadurch wandelt sich die Welt weiter, wie sie es schon seit Urzeiten getan hat und ich bin mir sicher, daß sich die Menschheit den sich wandelnden Lebensumständen anpassen kann (so wie sie es auch in der Vergangenheit getan hat).

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@tryanswer

Sorry, aber dich kann ich nicht für voll nehmen. Du redest mal so und mal so, Hauptsache du widersprichst dir selbst und es kommt noch mehr Müll dabei raus. Unglaublich!

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Aratinga sehr gut! genau das wollte ich damit sagen! freut mich das es Leute gibt die so denken wie ich! Echt klasse wir brauchen aber immer noch mehr Menschen die diese Sichtweise und Problematik erkennen.

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@DeepNquieT

Solche Menschen wirst du leider nicht oft finden. Die meisten denken, dass der Schlüssel zu einem nachhaltigeren Handeln darin liegt sich von nun an vegetarisch oder vegan zu ernähren und weiterhin munter zu konsumieren. Diese Menschen sollten sich mit der Natur und deren Geschöpfen intensiver beschäftigen, ich meine damit die Tier- und Pflanzenarten. Sie sollten sich mit dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen, bereits ausgerotteten Tierarten etc. befassen. Das würde den Menschen die Augen öffnen  - und nicht einfach eine vegetarische Ernährung. Das ist vielleicht der einfachste, aber nicht der richtige Weg.

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@Aratinga

Keine Sorge, ich ernähre mich normal. Was nun Nachhaltigkeit angeht ist diese durch die Brundlandt-Kommission ausreichend definiert worden. Aber das ändert nichts an der Tatsache, daß wir durch unser Leben die Umwelt beeinflussen. Und auch nichts daran, daß der Mensch nun einmal kein altruistisches Wesen ist, sondern in erster Linie seinen persönlichen Vorteil sucht.

Was bedeutet Nachhaltigkeit nun für uns, die ihren Lebensraum nicht im indonesischen Urwald haben? - Solange wir bereit sind die Veränderungen unserer Umwelt (also unseres Lebensraumes) in Kauf zu nehmen. Bzw. die externen, negativen Effekte unseres Lebensstandards die positiven nicht übersteigen - die Nutzen-Kosten-Bilanz also ausgeglichen ist, bewegt sich unser Handeln im Rahmen der Nachhaltigkeit.

Wenn du nun meinst, das sei unfair, mag das sogar zutreffen. Ich habe jedoch keine Bewertung vorgenommen, sondern lediglich Zusammenhänge dargestellt. Auch das durch die Kultivierung von Urwäldern Arten zurückgedrängt werden oder sogar verschwinden habe ich nie abgestritten und erst recht nicht, daß dadurch ein Schaden entsteht. Dieser Umstand ist jedoch nun einmal Realität und wir werden uns damit abfinden müssen, da wir niemanden zwingen können seine Lebensführung zu ändern. Wir können lediglich auf die sich verändernden Bedingungen reagieren, dabei wird es uns aber weder gelingen die Natur des Menschen zu ändern noch sind wir in der Lage natürliche Prozesse auszuhebeln.

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@tryanswer

So wie du das schreibst ist das alles hinnehmbar für dich. Ganz ehrlich: Umso mehr du schreibst, umso unsympathischer wirst du mir. Du schreibst davon, dass der Mensch seinen persönlichen Vorteil sucht. Im Grunde genommen sucht jedes Lebewesen seinen persönlichen Vorteil, egal ob Mensch, Tier oder Pflanze. Der persönliche Vorteil sichert den Fortbestand der Art. Nur..... Tiere und Pflanzen praktizieren dies im Rahmen der Nachhaltigkeit, weil ihnen die "Intellgenz" zur Zerstörung der Natur fehlt. Das destruktive Verhalten unserer modernen Gesellschaft (nicht der Urvölker) wird unseren ganzen Planeten in den Abgrund reißen. Die "natürlichen Prozesse", ausgelöst durch den Menschen, sind deswegen unnatürlich, weil sie letztendlich der Mensch ausgelöst hat. Wir Menschen zerstören alles, was in Milliarden von Jahren durch die Evolution entstanden ist. Im Grunde genommen ist unsere Natur mit einem Kartenhaus vergleichbar. Entfernt man eine Karte stürzt das ganze Haus ein. So ist es auch mit der Natur.

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@Aratinga

Ich bemühe mich um eine sachlich, nüchterne Betrachtung, das ist sicher nicht jedermanns Sache. Ich sehe auch das Problem in der Palmölproduktion, aber um es zu lösen reicht es nicht aus, daß ich postuliere mir gefalle das nicht.

Du vergisst bei deiner Betrachtung, daß auch der Mensch ein Teil der Natur ist. Den nun folgenden Diskurs über die Stellung des Menschen, deren Verantwortung sowie gesamtgesellschaftliche Entscheidungsprozesse können wir aussparen - am Ende läuft es darauf hinaus, daß sich "der Mensch" entscheiden muß, was ihm wichtig(er) ist. Das ist zur Zeit offenbar günstiges Pflanzenöl.

Wenn es du nun versuchst den modernen Menschen umzuerziehen, wünsche ich dir viel Erfolg - auch wenn ich überzeugt bin, das dein Vorhaben scheitern wird. Ich persönlich halte es für zielführender, den Menschen eine Alternative - in diesem Fall für Palmöl - zu bieten, damit er seine individuellen Bedürfnisse befriedigen kann.

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@tryanswer

Aha, als der Mensch ist ein Teil der Natur.... um auf deine erste Antwort zurück zu kommen "Und erlaube mir eine kleine Korrektur: Es wird zwar Lebensraum vernichtet, aber eben nicht der Lebensraum des Menschen." Was ist denn nun richtig?

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@Aratinga

Wo ist in deinen Augen der Widerspruch? Ich versuche es aber gerne zu ergänzen: 

"Es wird zwar Lebensraum vernichtet (d.h. der Urwald wird gerodet und dafür Plantagen angelegt - sollte soweit unstrittig sein), aber eben nicht der Lebensraum des Menschen (der Lebensraum des Menschen ist die Kulturlandschaft, nicht der Urwald!)."

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@tryanswer

Wie ich eingangs schon schrieb gibt es Menschen, die im Regenwald leben. Also wird deren Lebensraum (Regenwald) zerstört und in Kulturlandschaft umgewandelt.  Somit zählt auch der Regenwald, von dir "Urwald" genannt, zum Lebensraum des Menschen. Ich selbst sitze momentan im meinem Haus in einem Wald, welcher weitestgehend der Natur überlassen ist. Somit ist dieser Wald mein Lebensraum, so sehe ich das zumindest.

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@Aratinga

Es sind aber andere Menschen! Aber das habe ich bereits erörtert.

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