Woher kommt das gegenseitige Grüßen der Motorradfahrer?

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6 Antworten

als motorräder noch keine "funprodukte", sondern einfache transportmittel waren, gab es diese alberne grüßerei noch nicht. erst in den 1970er jahren, als sich das motorrad als freizeit-sportgerät etablierte, fing das an, weil man noch relativ selten auf andere motorisierte zweiradler traf. noch anfang der 60er jahre grüßten sich autofahrer per lichthupe, wenn ihnen ein gleiches auto begegnete.

soweit ich das von meinem vater übernommen habe waren es einfach früher weniger motorrad fahrer und man sah nicht so öft "gleichgesinnte" daher grüßte man sich halt. Weil es einen freute jemanden zu sehen der auch fährt und weil man mehr oder weniger "freundschaften" geschlossen hat. passiert mir auch noch. Wenn ich jeden morgen jemanden sehe grüß ich den auch nach einiger zeit.

Wen ich nicht grüße sind 50er roller. 125er sind was anderes aber die 50er roller kann ich nicht ab weil die nicht raffen wozu ne kombi da ist und die meistens sinnlose aktionen bringen müssen!! LG

"Biker sind eine große Gemeinschaft von rebellischen Sparkassenangestellten".

Ich kann nur raten, dass es damit zusammenhängt, dass Motorradfahrer früher nicht so hoch angesehen wurden wie Automobilisten.

Vielleicht rührte es daher, weil man auf dem Motorrad schneller schmutzig wurde als im (geschlossenen) Automobil. Zudem hat die "gehobenere Schicht" schon früh Fahrer gehabt, während Motorradfahrer schlecht vorn auf dem Tank einen James sitzen haben können, der ihnen den Blinker setzt.

Daher könnte es durchaus sein, dass die Begrüßung unter Motorradfahrern eine "vererbte" Solidarisierung ist, die Mut macht und sagt: "Wir sind auch wer."

Unter "bikern" gibt es ein Gemeinschaftsgefühl das durchaus auch verquere Ausmaße annimmt, etwa wenn die hohen Unfallzahlen heroisiert werden.

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Minderheiten im Verkehr, die sich etwas auch als "verschworene Gemeinschaft" begreifen, grüssen sich.

Klassich kenne ich das von Radtouren, wo alle "Tourenfahrer" sich grüssen oder von Fahrern seltener Automarken.

Logischerweise müssten sich Radler im Stadtverkehr nicht nur per Fingerzeichen grüßen, sondern absteigen, sich in die Arme fallen, und weinen, wg. Schicksalsgemeinschaft.

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Es stimmt, dass sich die Minderheiten grüßen.

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