Wo liegt die Grenze einer Oma?

14 Antworten

Soweit ich weiß, haben auch Großeltern ein Umgangsrecht und da deine Geschichte im Zweifelsfall schwer zu beweisen sein wird, wirst du den Kontakt wohl nicht langfristig unterbinden können.

Ganz ehrlich, ich würde ihn seine Großmutter nach wie vor einmal in der Woche sehen lassen, aber dann bei euch zu Hause, unter euren Bedingungen und auch nur, wenn mindestens einer von euch dabei ist.

Hi, das wollte ich dir auch schreiben. Der Kleine soll nicht leiden, aber deine Mutter besser nicht mit ihm allein lassen. Da eine Aussprache mit ihr nichts bringt, den Kleinen mit ihr nicht allein lassen. Sie kann euch ja besuchen oder jemand ist dabei, wenn dein Sohn die Oma besucht. LG Korinna

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auch das ist rechtlich nicht durchsetzbar. oma hat umgangsrecht und wo sie dies ausführt ist ihre sache. im schlimmsten fall setzt sie es gerichtlich durch und in einem umfang, der mutti nicht passt.

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Ich denke, deine Frage sollte vielmehr lauten "wo ist meine Grenze?".
Denn, wo die Grenze der Oma ist, kann nur sie selbst beantworten.

Für mich ist es nicht verwunderlich, dass die Oma und dein Kind eine derart enge Beziehung haben.
Immerhin ist sie in seinem jungen Leben die Hauptbezugsperson.

Kinder müssen auch nicht "ständig" gewisse Personen sympathisch finden. Sie können auch ihre Meinung diesbezüglich ändern.

Was für mich allerdings nicht geht, dass die Oma von ihrem Enkel verlangt "Mama" zu ihr zu sagen.
Den Zahn würde ich ihr ziehen: "Ich weiß, dass du dich die meiste Zeit um ihn kümmerst, trotzdem bist du die Oma".

Ich konnte jetzt nicht heraus lesen, ob du immer noch Schichten fährst bzw. einen Job hast, der dir kaum Zeit für die Kinder lässt.

Ich denke, dein Sohn braucht mehr Mama und klare Verhältnisse, die ihn nicht in Loyalitätskonflikte stürzen.
Außerdem hilft ein Psychologe nicht viel, wenn nur nach dem Kind geschaut wird, das ja meistens ein Symptomträger für die ganze Familie ist.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Hobbylektorin - "unerzogen" ist eine Lebenseinstellung

Du musst Klartext mit Deiner Mutter reden:

Es ist schön, wenn Kinder eine Oma haben, die sie ein bisschen verwöhnt und im Notfall für sie da ist. Dafür sollten Eltern dankbar sein.

Nur Oma ist Oma und Mama ist Mama - das muss klar unterschieden werden! Auch geht es nicht an, wenn Oma die Eltern mit Geschenken zu übertrumpfen sucht und die Kinder gegen die Eltern aufhetzt. Die Eltern haben das Erziehungsrecht und Großeltern dürfen sich da nicht dazwischen drängen. Das Verhalten Deiner Mutter ist übergriffig!

Wenn mit ihr nicht zu reden ist, dann geh zu einer Familienberatung oder zum Jugendamt und bitte darum, dass ein Außenstehender mal Tacheles mit ihr redet.

Hallo Prinzessin,

erstmal möchte ich Dir sagen, das Du stolz auf Dich sein kannst.

Du hast nach der Geburt Deines ersten Sohnes noch voll gearbeitet, er hat Kontakt zu seinem leiblichen Vater, obwohl ihr kein Paar mehr seid und Du hast für eine liebevolle Betreuung für die Zeit gesorgt, in der Du Dich nicht selbst um Deinen Sohn kümmern konntest. Du liebst Deinen Sohn sehr.

Deshalb hast Du auch registriert, das Deine Mutter, indem sie ihren ersten Enkel zu vereinnahmen sucht, ganz deutlich eine Grenze überschritten hat und sich massiv übergriffig verhält. 

Nachdem Du Dich seit der Geburt Deines zweiten Kindes weniger arbeiten mußt, hast Du mehr Zeit, dich selbst um deine beiden Kinder kümmerst, was Du auch sehr gerne und mit großem Engagement tust.

Ich würde mit Deinem älteren Sohn so bald wie möglich einen Kinderpsychiater/-Psychologen aufsuchen. Die sind für die Behandlung von Kindern spezialisiert. Dein Kind befindet sich in einem massiven Loyalitätskonflikr, den Deine Mutter heraufbeschworen hat. 

Mit dem Arzt würde ich abklären, ob es unter den derzeitigen Umständen wirklich gut für den Jungen ist, wenn er weiterhin Kontakt zu Deiner Mutter hat, wenn diese ständig Anstrengungen unternimmt, ihn Dir und den anderen Mitgliedern Deiner Familie zu entfremden.

Deine Mutter hat in der Vergangenheit viel für Euch getan. Das gibt ihr aber nicht das Recht, ihren Enkel als eigenen Sohn zu betrachten. Für ihn bleibt sie die Oma. 

Wenn Sie das nicht lernt zu akzeptieren, darfst Du das Wohl Deines Sohnes mit gutem Gewissen über die Befindlichkeiten Deiner Mutter stellen. Diese Frau ist noch nicht zu alt, um ein eigenes Leben führen zu können.

Ich wünsche Dir und Deiner Familie alles Gute. Ihr könnt das zusammen schaffen!

Alles Liebe,

Giwalato 

Hallo giwaldo,
Vielen Dank für deine Worte.
Wir warten leider schon sehr lange auf einen Termin in einem Zentrum die sich auf Kinder spezialisieren. Ja ich bin meiner Mutter auch dankbar dafür das sie mich damals unterstützt hat. Nur lässt ihr verhalten davon auszugehen das sie das nicht für mich tat.
Einen Mann hat sie nur ist er nur noch ein nerviges Anhängsel der sie daran hintert nur für ihren Enkel zu leben.
Sie hat sich damals als ich 17 war für diesen Mann entschieden und damit gegen mich und jetzt hab ich das Gefühl das sie sich "ihr Kind" zurück holen will nur vergisst sie dabei das es ihr Enkel ist.
Auf jeden Fall danke ich dir für deine Worte sie geben mir Mut das das was ich tue der richtige Weg sein kann
Lg

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Auf jeden Fall würde ich da eine Oma Pause einlegen und dann keine Besuche mehr alleine bei der Oma erlauben.

Wenn die Oma nicht aufhört musst du den Kontakt abbrechen, es geht nicht, dass man ein Kind zum Seil eines Seilzugspiels macht. Die Oma gefährdet das Kindeswohl, das kann man einfach nicht zulassen.

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