Wird man wirklichso schnell erwachsen?

7 Antworten

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Irgendwie bist Du in der Teenagerzeit noch verharrt, hast den Übergang zur Eintönigkeit kaum richtig mitbekommen. Du hattest, bedingt durch die Schule sehr viele Menschen um Dich herum, demzufolge auch sehr viel Ablenkung. Hast Dich selten langweilen müssen, weil, wie Du selbst schreibst, immer Leute in Deiner Nähe waren und sehr viel Party mit eben sehr vielen Leuten, angesagt gewesen. Dann war irgendwann Deine Schulzeit zu ende und genau auf diesen, für Dich abrupt beendeten Zeitpunkt warst Du in keiner Weise vorbereitet. Für Dich sah es so aus, als ob alles sich an einem Tag vollzogen hatte. Jetzt, nachdem Du diese Deine derzeitige Welt in der Veränderung bewußt wahrgenommen hast, erkennst Du diesen an Dir vorbeigegangen Zeitpunkt und das Deine Freunde oder Leute mit denen Du jeden Tag das Leben in vollen Zügen genossen hast, ihren eigenen und von den anderen getrennten Weg gehen. Jeder hat zwar die gleiche Erkenntnis wie Du, jedoch kaum den gleichen Weg wie alle anderen Deiner Zeit der 16-18 . Der sogenannte Ernst des Lebens hat Euch alle eingeholt. Was also tun? Holt Euch die Zeit wenigstens zum Teil zurück, indem ihr Klassentreffen veranstaltet, Euch in Diskus trefft, gemeinsam wieder Partys veranstaltet. Nur muss einer den Anfang machen und darf dabei niemals aufgeben oder zögern. Es wird vielleicht nie mehr so sein wie früher, weil die jeweiligen Verhältnisse andere geworden sind, aber alles, wie diese Welt dies so gerne tut, sich selbst überlassen, kann nur in auf Dauer tödlicher Langeweile enden. Zeigt den Alltagstrottern, dass es auch noch eine andere als die scheinheilig, doppelmoralische Welt gibt. Ihr sitzt sonst alle irgendwann mit Mann und Kindern, nichts gegen diese Idylle, am Tisch in irgendeinem Haus und habt Euch ob der Gemeinsamkeit auch schon wieder getrennt mit der Zielrichtung Einsamkeit. Vergiss allerdings nie dabei, dass das Leben keinesfalls n u r aus Feiern besteht, jedoch auch kaum aus gähnender Langeweile, die irgendwann Euch einreiht in die 90 % der armen Depressiven. Wir hätten keine 90%, wenn wir gemeinsam dagegen angehen würden anstatt uns nur die heile Welt im Fernsehen anzusehen, die zu den 90% gehören.

Liebe Grüße

ich glaube du hast es auf den Punkt gebracht! Meine Ausbildungszeit war auch nie so. Wahrscheinlich bedingt durch die Berufsschule. Wenn ich wirklich mal nachdenke, begann dieses "langweilige" Leben echt erst, als ich ausgelernt war!

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Natürlich denke ich gerne an meine Jugendzeit zurück, aber ich glaube auch, dass es wichtig ist, sich weiterzuentwickeln. Das nennt man Erwachsenwerden bzw. reifer werden. Und ganz ehrlich: Ich möchte kein Teenie mehr sein und noch nicht mal mehr Anfang/Mitte 20. Ich bin im Leben angekommen und ruhe in mir selbst. Die chaotischen Tage meiner Jugend bzw. aus meinen 20ern vermisse ich kein bisschen, auch wenn ich mich gern daran erinnere. ;-)

Ja, und ich denke den meisten geht es so.

Aber denk mal noch weiter zurück: Als du 13 warst. da konnte es nicht schnell genug gehen mit dem Erwachsen sein.

genau so ist es....

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