Wird man durch das Lesen von Büchern intelligenter?

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25 Antworten

auf jeden fall wird man wenn man liest nicht dümmer. es stimmt schon das es bildet. der sprachstil wird besser, man kann sich besser ausdrücken. allerdimgs kommt es auch darauf an, was man liest. wenn man nur irgendwelchen erfundene sachen liest, lernt man weniger daraus als wenn man eine dokumentation oder so was liest, zum Beispiel über den 2. Weltkrieg. als schüler, denke ich, ist man noch nicht unten durch, wenn man nicht liest, wenn man aber erwachsen ist, sollte man schon ab und zu ein buch lesen

Beim Lesen werden einem Zusammenhänge klar die es vorher vielleicht nicht waren. Dies kann nur dann möglich sein wenn der Leser dafür intelligent genug ist, (dem folgen). Hat er was verstanden so wird ihm etwas bewusst was vorher nicht der Fall war. Alleine durch diesen bewussten Gedanken kann er andere Situationen in Frage stellen und weitere Wahrheiten entdecken. Tut er diese Gedankenspiele immer wieder und wieder während dem Lesen wird ihm vieles immer mehr bewusst, ja er wird sicher intelligenter.

Wenn man ein Satz liest dann muss man sich das selber vorstellen in Gegensatz zu fernsehen, da bekommst du alles gezeigt. Und wenn du viel liest wirst du auch kreativer. Wie Albert Einstein mal sagte : Phantasie ist Wichtiger als Wissen. Wissen ist begrenz, Phantasie aber umfaßt die ganze Welt.

das stimmt nicht so ganz. menschen die viel lesen haben automatisch auch die redewendungen und ausdrücke die sie gelesen haben im kopf und können sich vielleicht besser ausdrücken, aber schlauer macht das lesen einen nicht unbedingt. wenn man sich anders bildet ist man genauso schlau. jeder hat vorteile und defizite. und wenn du es wirklich wissen willst, dann lies doch mal ein jahr bücher. und schau ob sich bei deiner bildung etwas geändert hat.

Lesen bedeutet, sich in irgend einer Form mit Geschriebenem, also im Idealfall mit den Gedanken von jemand anders auseinander zu setzen. Das bedeutet nicht automatisch, dadurch intelligenter zu sein, aber es bedeutet, wieder im Idealfall, sein eigenes Bewusstsein um das, was vom "fremden" Gedanke angenommen und für gut befunden wird, zu erweitern.

Der Hinweis auf "Groschenromane" ist gut und wichtig. Das hat wenig mit Intelligenz zu tun, so wie es auch wenig mit Intelligenz zu tun hat, irgendwelche Philosophen repetieren oder zitieren zu können und dadurch intelligenter zu wirken, ohne wirklich verstanden zu haben, was sich hinter dem Wortlaut verbirgt. Trotzdem trainiert jedes Lesen die Sinne. Aber ob trainierte Sinne Intelligenz gleichzusetzen ist, weiß ich nicht und gehört in einen neuen Thread.

Um die eigentliche Frage zu beantworten: Ich denke, dass das Lesen als solches ebenso wenig intelligenter macht wie Vegetarismus langlebiger macht. Es ist wohl mehr so, dass Menschen, die viel lesen, sich generell mehr Zeit nehmen sich mit der Materie zu beschäftigen und verfügen allgemein über eine bessere Konzentration. Folglich sind Menschen, die viele Bücher lesen, weniger als Folge daraus intelligent, sondern waren es vorher auch schon. Häufiges Lesen hält einen Menschen jedoch mit Sicherheit mental fitter. Um auf den Vegetarier-Vergleich zurückzukommen: Vegetarier leben auch nur deshalb länger, weil sie sich tendenziell mehr mit der Ernährung beschäftigen - es hat nur wenig mit dem reinen Fleischverzicht zu tun.

Gute Frage. ;) Das denke ich mir auch so manches Mal, bin aber zu dem Schluss gekommen, dass Bücher lesen nicht die Quelle der Intelligenz ist sondern nur ein Zeichen davon. Soll heißen: man liest nicht um intelligent zu werden, sondern weil man schon intelligent IST und sich für Thema X interessiert o.ä.

Ich selbst bin nur unter weniger belesenen Freunden aufgewachsen und das einzige was es änderte war, dass meine Wortwahl schon differenzierter und umfassender war als bei ihnen. Das würde ich schon aufs Lesen zurückführen, aber alles andere war die Förderung und Einstellung meiner Eltern. Und dabei konnte ich sogar ganz böse Rapmusik hören, ohne dass ich dadurch dumm geworden bin. Ganz im Gegenteil Rapmusik hat meinen Englischwortschatz nicht nur um Schimpfwörter erweitert. ;)

Nein wird man nicht. Du sammelst damit nur einen riesen Batzen an Informationen in deinem Hirn an. Wenn es dir an Intelligenz fehlt(Fähigkeit Informtionen zu erkennen und in Beziehungen zu setzen) kannst du mit dem ganzen wissen aus Büchern überhaupt nichts anfangen. Der Grund warum Leute glauben wenn jemand liest währe er auch intelligent hat glaube ich mehrere ursachen. 1) Dem Buch haftet immer noch etwas geheimnissvolles an. Lesen war nicht immer eine Fähigkeit die der Großteil der Bevölkerung beherscht hat. Relativ gesehen ist das sogar ein neues Phänomen. 2) Lesen kostet (geistige) Kraft. Viele Leute finden es ermüdent lange Stellen konzentriert zu lesen und Konzentration wird(nicht zu unrecht) mit Intelligenz gleichgesetzt. 3) Wenn dich jemand ein Buch lesen sieht, denke ich liegt die Annahme nahe, dass derjenige auch glaubt dass du mit den ganzen Infos etwas anfangen kannst, derjenige aber gleichzeitig weiß wie schwer ihm soetwas fällt.

Um im Wortbild zu bleiben: wer viel liest, der ist belesen. Das bedeutet, er hat Wissen angesammelt und sich auf diese Weise gebildet. Bildung bedeutet in diesem Sinne, die Fähigkeit, eine eigene Geisteskultur zu entwickeln und fortzubilden.

Das Gegenwort zu "belesen" ist ungebildet. – Wer ungebildet ist, der hat folglich kein Wissen und keine Bildung, er kann trotzdem ein schlaues Kerlchen sein.

Der Begriff Intelligenz wurde erstmals 1844 von Libelt als Bezeichnung für die Gesamtheit aller Gebildeten gebraucht. Aus dieser Ableitung folgt: Bildung und Intelligenz hängen eng zusammen.

Intelligenz ist in der Regel konstant, daher wird man durch das Lesen von Büchern nicht intelligenter. Da aber in unserer Gesellschaft intelligente Menschen i. d. R. mehr lesen als weniger intelligente, und weil manche Leute zwischen Intelligenz und einem großen Wissensschatz nicht differenzieren und letzterer durch die Lektüre von (manchen) Büchern tatsächlich steigt, wird es als Zeichen für Intelligenz gewertet, wenn man viel liest.

"Ein Buch ist ein Spiegel, wenn ein Affe hineinschaut, so kann kein Apostel herausgucken." (georg christoph lichtenberg)

nur das lesen von büchern macht einen also nicht intelligenter, höchstens belesener.

wenn man versteht, was man liest und darüber nachdenkt und es schafft verbindungen (zum leben, zu anderen büchern/theorien, usw) herzustellen, eigene gedanken entwickelt, das gelesene kritisch betrachtet und reflektiert, ja dann ... entwickelt man auf jedenfall seinen geist.

die definitionen von intelligenz sind übrigens auch sehr verschieden.

Für mich gehört Lesen zu einer Form des 'Weiterbildens', Themen die eher langweilig sind-können in gute Romane verpackt werden (nur als Beispiel)... Ob das etwas mit Intelligenz zu tun hat, dass weiß ich nicht. Ich kann zwar nicht nachvollziehen, wenn jemand nicht gerne liest, aber mit meinem Urteil über die Person hat das nichts zu tun.

Und als Anmerkung: Ich kann hundert Bücher lesen, und wenn ich keins davon verstehe macht es mich weder gebildet noch intelligenter ^^

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Kommt darauf an, ob man dabei seinen Kopf benutzt. Was aber mit Sicherheit mehr bringt ist Denksport.

Ich lese übrigens wenig, habs bis zum Abi und weiter geschafft und weiß viel (Frmdeinschätzung).

Es kommt vor allem auf das was an.

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Da gibt's keine Negation zu! Viel Lesen macht schon intelligent. Dabei ist natürlich wichtig, was man unter lesen und Literatur versteht? Lesen ist Verstehen der gelesenen Begriffe und Zusammenhänge, aber zumindestens der Kampf und das Ringen darum. Dann muß ich was drei mal lesen, wenn ich's nicht beim ersten bzw. zweiten Male nicht verstehe. Das Sprechen über das Gelesene gehört auch dazu. Also ist doch unbestreitbar, daß lesen bildet, daß es intelligent macht! Zumindest bildet das Lesen eine wirkungsvolle Grundlage für Intelligenz! Intelligenz ist aber viel, viel mehr als Lesen - das ist klar!

Würde ich nciht sagen. Ich selber lese echt nicht viel und bin ein Überflieger, 2 Klassen übersprungen, Abi 1.0 ... daher...nö, nö NÖ!

Es sei denn man liest Fachliteratur... aber das hat mehr mit Verstehen und Lernen als mit Lesen zu tun^^

Es gibt eben auch Hochbegabte, die alles, was ihnen vorgesetzt wird mustergültig bewältigen, dabei jedoch kaum intellektuelle Substanz haben. Ich kenn Dich nicht und will Dir auch nichts unterstellen...

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@HektorPedo

Ich bin immer noch die Meinung das man Intelligenz selbst nicht messen kann. Deswegen habe ich z.B. oft kein IQ Test gemacht, obwohl viele das wollten. Für mich ist jeder Mensch potenziell gleich intelligent.

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schau mich an ;) nein scherz. ich denke, es kommt ein bisschen darauf an, welche bücher man liest. es gibt bücher, die so niveaulos sind, dass man sicher nicht intelligenter wird. aber durch bücher wird einem allgemeinwissen übermittelt und das kann einem durchaus nützlich sein.

Naja, du hast hier den Spieß umgedreht...es ist nicht so, dass Menschen die Bücher lesen intellegenter sind, sondern viel mehr, das nur intelligente lernwillige Menschen Bücher lesen... lg

Das würde ich so nicht unterschreiben. Ob die Millionen Leser von Wildwestheften, Arztromanen, Kriegsgeschichten etc. lernwillig sind, wage ich mit Nachdruck zu bezweifeln.

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Wenn man "intelligente" Bücher liest, dann schon.

Wikipedia: Intelligenz (von lat. intellegere 'verstehen', wörtlich 'wählen zwischen...' von inter 'zwischen' und legere 'lesen, wählen')

In dieser Erklärung ist das Wort "lesen" auch drin enthalten.

so kann man sagen: lesen fördert die intelligenz.

den begriff intelligenz muss man aber eigentlich für sich selbst definieren. Es gibt sehr intelligente Wesen auf dieser Welt, die noch nie etwas gelesen haben.

Natürlich wird man da intelligenter solange man die richtigen bücher ließt =))

....und die deutsche Rechtsschreibung beherrscht! ;-) (nimms mir nicht übel, ist nicht böse gemeint) :)

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Was verstehst Du unter Intelligenz? Bücher lesen fördert die verbale Intelligenz. Und die ist Bestandteil vieler andere Intelligenzarten.

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