Wieso verhindert man Suizide?

22 Antworten

Weil wir in einer Gesellschaft leben, in der viele Leute aus einer falschen und egoistischen "Liebe zum Leben" heraus sich über die Selbstbestimmung anderer Menschen hinwegsetzen und damit bislang leider Erfolg haben.

Das erkennt man daran, dass unheilbar kranke und nur noch leidende Menschen krampfhaft am Leben gehalten und sogar bereits Hirntote noch weiter künstlich beatmet werden - sofern das nicht zum Zweck des selbsterklärten Willens zur Organspende geschieht. In diesem Land (D) wird man zu einem unwürdigen Leben gezwungen anstatt in einen würdigen Tod gehen zu dürfen. Dies ist der einzige Punkt, an dem Tiere respektvoller behandelt werden als Menschen.

Ja, ich leide selber unter rezidivierenden Suizidgedanken. Trotzdem bin ich noch in der Lage zu unterscheiden, wann eine Suizidprävention noch Sinn macht und wann man einen Menschen einfach selbstbestimmt gehen lassen sollte. Ganz im Gegensatz zu Leuten, die nicht wissen, wie es ist, keine Perspektiven mehr für sich zu sehen.

Was denkst du denn? natürlich wegen dem ach so armen angehörigen und das Finanzamt ist am wichtigsten sonst bekommen die Ja kein schönes Geld mehr also zwingen die einen weiter zu leben ich meine wie können die Sich sonst finanzieren die Sind ja auch so schlecht dran und ohne und könnten die Sich auch keine Panzer kaufen ah ja die Sind ja noch zu billig deswegen wird man einfach gezwungen auch wenn man nicht will ich mein wie schlecht wären die Ohne uns dran. Man sollte echt Mitleid haben und wir sind ja in einem so freien Staat wo man sich nicht umbringen darf ohne andere mit einzubeziehen oder dass die Eltern sich wundern wieso der Sohn gegenüber am Baum hängt, richtig es ist einfach ein *****sstaat der einem zu etwas zwingt was viel zu schwer ist da sie nicht die Meinung anderer akzeptieren können (soll nicht beleidigend wirken) es ist einfach meine Meinung, jeder sollte sich eine eigene Meinung dazu bilden.

Woher ich das weiß:Hobby – Ich beschäftige mich gerne mit der menschlichen Psyche:)

Hallo,

ich sehe das nicht so wie Du und bin heute sehr froh, dass mir Leute gesagt haben, dass ich mich nicht umbringen soll.
Es gibt viele Gründe, warum es wichtig ist, Suizide zu verhindern:

  • Wert des Lebens
  • Behandelbare Probleme
  • Emotionale Unterstützung
  • Zukünftige Perspektiven
  • Nachwirkungen auf Hinterbliebene

P.s. Falls Du aktuell solche Gedanken hast, gibt es immer Notdienste und Hilfen.

Liebe Grüße
KleinFerkel

Die nachwirkungen auf hinterbliebene kannst du streichen. Ich finde es ist sehr egoistisch zu denken, ich liebe dich, und desshalb will ich das du lebst, egal wie scheiße es dir damit geht, weil es mir dann besser geht als wenn du tot wärst. Wenn ich jemanden liebe lasse ich ihn gehen, wenn uch weis er will das so und es ist das besste für ihn.

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@IsabellaDelRey

Wenn ich jemanden liebe, versuche ich ihm zu helfen, dass es ihm besser geht. In der Hoffnung, dass irgendjemand der Person, die mir wichtig ist, helfen kann. Es gibt extrem verschiedene Meinungen zu dem Thema.

Ich hoffe, es geht Dir gut. Liebe Grüße

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@KleinFerkel
Ich hoffe, es geht Dir gut.

tatsächlich macht die Person mit ihren Aussagen einen kritischen Eindruck auf mich

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@KleinFerkel

Klar wenn das geht ja. Aber wenn jemand bereits alles versucht hat um seine situation und gefühle zu ändern und sich seit jahren nur noch quelt, dann will ich nicht das er sich nur meinetwegen weitwrhin quält. Dann freue ich mich für die person wenn sie dann an einem besseren ort ist und nicht mehr leidet. Auch wenn uch mir natürlich gewünscht hätte die person hätte ein glückliches leben. Wenn dieses aber nunmal nicht machbar war, muss die person nicht meinetwegen ein schreckliches leben weiterführen.

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@GoodRuby

Welche person? Ich? Gerade ich weil ich es alles selber durch habe, kann das beurteilen. Und andere leute die keine ahnung vom thema haben sollten sich lieber raus halten. Ich habe niemandem gesagt das er sich umbringen soll. Ich sage nur das die leute es selber entscheiden sollen.

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@IsabellaDelRey

ja, du...

so wie du schreibst, ist klar, dass du psychisch eben krank bist oder zumindest warst...

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@GoodRuby

Ach so, jeder der der meinung ist das andere leute über ihr leben selber entscheiden können sollen, sind also krank? Dessegen sehrn es auch die aller meisten leute hier in diesem beitrag so wie ich... was ist so schwer oder so krank daran entscheidungen anderer leute, die ausschließöich ihr eigenes leben betreffen, zu akzeptieren und sich raus zu halten??? Die petson will sich nur selber umbringen. Anders siejt es aus wenn sie andere personen dabei absichtlich oder fahrlässig mit in den tot reißen will, z.b in dem sie im gegenverkehr fährt oder ein flugzeug gegen ein berg fliegen will,dann muss man sie aufhalten. Nicht wenn sie einfach nurihr eigenes leid beenden will. Aber ja, viele menschen sind leider egoistisch und besitzen 0 empathie.

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@IsabellaDelRey

Ich verstehe deine Gedankengänge. Aber hast du wirklich mal versucht dir vorzustellen, was es bedeutet, wenn du nicht mehr da bist?Ja, manchmal ist einem das egal und es geht einem so schlecht, dass man einfach nur nicht mehr da sein will. Trotzdem, du hast Menschen die dich lieben. Kinder vielleicht? Eltern, Geschwister, Freunde? Wenn du in einem Loch gefangen bist, ist dir das vielleicht alles nicht wichtig, aber du must wissen, du kannst da raus. Es wird dir wieder besser gehen.

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@Mimchen1969

Ich hab kein plan wovon du redest. Ich bin weder depressiv noch suizidal oder sonst was. Verstehe dein kommentar grad nicht. Sorry.

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@Mimchen1969

Auf welche gedankengänge beziehst du dich? Sorry, dieser beitrag ist ewig alt und ich weis nichtmal mehr worum es geht, aber du bringst scheinbar was durcheinander.

Also erstens, nein bei mir gibt es niemanden der mich vermissen würde wenn ich nicht mehr da wäre, ausser mein Hund vielleicht. Aber ich würde dafür sorgen das dieser dann gut untergebracht wäre. Wenn man als alleinerziehende person von kindern sich natürlich das leben nimmt, ohne dafür zu sorgen das die kinder vernünftig versorgt sind, ist es egoistisch. Weil die kinder können sich nicht alleine versorgen. Aber wenn man keine kinder hat bzw diese gut versorgt sind, bin ich einfach nur dafür das jeder selber enrscheiden kann ob er leben will oder nicht. Würde ich steeben wollen, würde ich diese entscheidubg gerne selber treffen. Und würde ich jemanden kennen der sterben möchte, würde ich dieser person auch die entscheidung selbst überlassen, anstatt noch weiter der person eomin schlechtes gewissen einreden zu wollen, nach dem motto "denk mal daran was du MIR damit antun würdest"... ich halte diesen gedanken für egoistisch. Das ist meine Meinung. Und Punkt.

Wer wirklich sterben will, wird es auch sowieso tun, wer hilfe will, wird welche finden. Wer keine Hilfe will, ausser vielleicht sterbehilfe, den kann man nicht zum überleben zwingen. Zumindest finde ich es dann nicht korrekt. Und schon garnicht dieses argument "denk mal an die menschen die dich lieben, was du denen damit antust". Würde ich einer suizidalen person niemals sagen.

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@Mimchen1969

Ich habe halt in keinem Kommentar behauptet das ICH aktuell sterben will. Mir wurde nur unterstellt ich sei psychisch krank oder so, weil ich dafür bin das man menschen die unbedingt sterben wollen, nicht aufhalten soll. Reisende soll man nicht aufhalten. Das ist nur meine Meinung dazu. Manche leute sind halt der meinung das man diese meinung als gesunder mensch nicht haben darf oder so und interpretieren gleich in meine kommentare rein das ich gerade auf der brückse stehe. Lol. Sorry. :-D

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@IsabellaDelRey

Sorry, ich weiss nicht wann du das gepostet hattest, ist nur bei mir in der Liste aufgetaucht. Du hast eine sehr klare Meinung und die finde ich auch ok. Trotzdem betrifft der Tod eines Menschen immer auch die Familie und die Freunde. Aber in bestimmten Situationen kann oder will man darauf auch keine Rücksicht nehmen, weil es einem selber schlecht geht. Weitermachen ist wohl das Motto, auch wenn man selber manchmal nicht mehr will.

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@Mimchen1969

Das ist genau das selbe wie bei einem schwer kranken menschen der sich sterbehilfe wünscht oder nur noch an geräten überleben kann. Ich habe auch eine patientenverfügung in der ich klar sage das ich das nicht möchte. Gibt natürlich dann leute die so eine patientenverfügung verschwinden lassen weil sie den angehörigen gegen seinen ausdrücklichen willen nicht gehen lsssen wollen. Ist meiner meinung nach genau das selbe wie wenn jemand unheilbare und oder schwere psychische erkrankungen oder einfach heftige probleme im leben hat. Genau das selbe und für mich überhauptnicht in ordnung jemandem dann seinen eigenen willen aufzuzwingen.

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@IsabellaDelRey

Hallo, ja, das scheint dir sehr am Herzen zu liegen. Wie gesagt, sorrry, dass ich es falsch aufgenommen habe. Es ist ein sehr heikles und persönliches Thema, ich wollte dich nicht vor den Kopf stossen. Ich habe für mich schon mal einen Begräbnisvertrag gemacht. Eine Patientenverfügung oder (wie heisst das?) Organspendenverfügung? noch nicht.

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Nach jahrelanger Depression kann ich von mir aus sagen, dass das Leben meiner Meinung nach einen Dreck wert ist! Bin seit Jahren süchtig & zerstöre unter Anderem meine Leber durch Tabletten, aber es interessiert mich mittlerweile nicht mehr. Im Gegenteil: Ich hoffe, dass das meine Organe zerstört.

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@Mueppelchen1994

Hallo, wieso? Warum bist du so selbstzerstörerisch? Versteh mich nicht falsch, ich hab auch ein Alk-Problem, aber irgenwie versuche ich das in den Griff zu bekommen.

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Leider erst heute gesehen.

  1. Punkt: Ansichtssache
  2. Punkt: Schwierig bei nicht heilbaren chronischen Erkrankungen
  3. Punkt: Wie könnte die aussehen? Für mich habe ich da keine Idee.
  4. Punkt: Die sehe ich schon lange nicht mehr
  5. Punkt: Irrelevant. Solches Menschen gibt es bei mir nicht.
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Weil die Menschen der Meinung sind sich überall einzumischen zu müssen, natürlich kann man versuchen die Person durch verbale Kommunikation davon abzuhalten aber niemand hat das Recht dazu über das Leben anderer Menschen zu bestimmen.

Da habe ich eine andere Meinung. Du schreibst selbst, dass du froh bist, dass dein Suizidversuch gescheitert ist. Suizid ist eine Einbahnstraße. Wenn er gelingt, gibt es kein Zurück mehr. Wenn ich mich aber meinen Problemen stelle, einen konstruktiven Umgang mit unveränderbaren Dingen finde, dann lohnt sich das Leben allemal. Und wenn mir das nicht gelingt, kann ich mich immer noch (nachdem ich wirklich alles versucht habe) suizidieren.

Ich habe viel in meinem Leben gesehen, und weißt du wo ich die meiste Lebensfreude (und das halten am Leben) gesehen habe? Im Kinderhospiz, und in Pflegeheimen, wo auch Holocoustüberlebende waren. Sie haben die Hölle überlebt - und wollen nicht sterben. Ich habe auch Unfallopfer gesehen, die ihr Leben im Rollstuhl beenden werden. Ja, es gab auch unter ihnen welche, die vor lauter Selbstmitleid fast vergingen, aber auch solche, die sich Gedanken darüber gemacht haben, wie sie ihr weiteres Leben bestmöglich gestalten könnten - mit Lebensfreude (dass sie diesen Unfall überhaupt überlebt haben) und Optimismus.

Dafür lohnt sich zu leben, und jeden dazu zu ermutigen, das Kostbarste was sie haben, nämlich das Leben, nicht einfach so wegzuwerfen.