Wieso verdienen Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung 4000-5000 Euro Brutto im Monat?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn es um die Entwicklung von Produkten oder Ähnlichem geht, dann verdient man immer viel. Ist auch nicht unbedingt einfach etwas zu entwickeln.

Außerdem verdient man im IT-Bereich ohnehin sehr gut, das ändert sich so schnell auch nicht.


Tun sie nicht.

Ich bin Fachinformatiker für Systemintegration und verdiene deutlich weniger.

Kommt natürlich auf die Firma an, bei Siemens und VW verdienst du mehr als beim Metzger Müller in der Dorfgasse 8.

Zudem ist das ne komplexe Sache.

Ein Anwendungsentwickler braucht jede Menge Erfahrung um seine Arbeit richtig machen zu können. Wir haben ein bisschen Java in der Schule gelernt damals, ein ganzes Schuljahr und ich kann gerade mal ein Programm schreiben, dass dir zwei Zahlen zusammenaddiert (übertrieben gesagt)

In dem Job muss man einfach ein helles Köpfchen sein und eben abertausende Zeilen Code überblicken können, viel mit Logik arbeiten, Programmiersprachen auswendig lernen, ...

Das kann wirklich nicht jeder.

Ich habe eine ähnliche Ausbildung. Informationsverarbeitung. Wir haben auch recht wenig gelernt (html4, php,mysql, javascript, und etwas java), da muss man sich schon echt mit komplexen sachen befassen, um im Job gut bewaffnet zu sein. 

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@734PED12x

Mein Onkel ist IT-Systemelektroniker bei Ewe und er verdient ungefähr 4200 Euro Brutto

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@MomoIT999

Gut, EWE ist ne relativ große Firma, zudem ist das sicher kein Einstiegsgehalt. Ich wohne im ländlichen Bereich, ich bekomme hier auch ne große 3 Zimmer Wohnung für 370€ kalt, das relativiert sich unterm Strich wieder.

Naja, zurück zum Thema:

Wenn einer glaubt, dass man so zu einfach verdientem Geld kommt, kann er ja ohne weiteres eine Ausbildung im IT Bereich anfangen, die Anforderungen sind nicht besonders hoch, unser letzer Azubi hatte sogar nur nen Hauptschulabschluss.

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Das mit der Erfahrung halte ich für hinfällig. Auch Programmiersprachen muss man nicht auswendig können, man muss sie nur beherschen und verstehen. Wenn man mal einen Befehl nicht kennt googled man ihn. In der Regel dauert das eine Woche bis man anfangen kann in einer neuen Sprache zu programmieren.

Das schöne ist, kann man programmieren, fällt es auch leicht Code zu lesen und die Logik dahinter zu verstehen... insofern gebe ich dir aber Recht, ohne logisches Verständnis kommt man nicht sehr weit.

Dennoch gehört zur Entwicklung mehr als nur das schreiben von Code. Natürlich kann es sein, dass man irgendwann seine 4000 brutto als Fachinformatiker verdient, aber dafür braucht es schon Jahre an Erfahrung und eine gewisse Anerkennung vom Chef. Ebenfalls beschäftigen sich diese dann auch mehr mit der Gesamtentwicklung und der Architektur der Software als mit der reinen Entwicklung

In der Regel verdienen Fachinformatiker weniger als 4k brutto

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Tun sie schon. Ich bekomme 4833 brutto.

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Ich behaupte mal das ein Fachinformatiker deutlich weniger verdient. Die Gehaltsspanne, die du hier angibst trifft auf ein Einstiegsgehalt als Ingenieur im Nordwesten Deutschlands zu. Darunter fallen auch Softwareingenieure die unter anderem zwar auch Code schreiben aber das sind nur etwa 20 Prozent der Aufgaben.

Ein Fachinformatiker ist dagegen eher nur am Coden und Software testen ohne einen tiefen Einblick hinter dem haben zu müssen, was er da macht... quasi ein Inder im Softwarebereich. Er übersetzt menschliche Sprachen in Maschinensprache.

Du hast null Ahnung von Beruf des Fachinformatikers für Anwendungsentwicklung. Erstens mal bekomme ich knapp 5000 brutto, zweitens ist das hier in Bayern nicht ungewöhnlich und drittens mache ich bei uns in der Entwicklung das gleiche, wie Dpl.-Informatiker. Zumindest wie jene, die so wie ich auch nur Senior-Entwickler sind. Stures runterschreiben von Code gibt es in den meisten Fällen nicht mehr. Ohne das Ganze zu überblicken, kannst du in vielen Fällen nicht mit programmieren. Dafür ist Software meist zu komplex. Was du hier von dir gibst, ist Schwachsinn.

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Als Anwendungsentwickler habe ich die Erfahrung gemacht, dass der Auftraggeber meistens selber nicht genau weiß, was er will. Wenn man das so macht, wie er es haben möchte, dann funktioniert es nicht. Warum es nicht geht, interessiert dann keinen mehr, der Misserfolgt bleibt bei einem hängen. Ich habe darauf immer eigene Konzepte den Kunden mehr oder weniger aufgedrängt und dann das auch immer so hinbekommen, dass es gut funktioniert hat und der Kunde zur Einsicht gekommen ist. Oft folgten dann Folgeaufträge, wo ich freie Hand hatte.

Als Anwendungsentwickler muss man als erstes wissen, was geht und was nicht und wie groß der Aufwand sein wird. Und eine Anwendung muss dem Kunden Geld einbringen. Wenn der Kunde sich nicht mehr vorstellen kann, wie er früher das alles ohne meine Anwendung geschafft hat, ist er auch bereit was dafür hinzulegen.

Warum...nicht Wieso.... und weil Fachinformatiker das wissen bekommen sie ein gutes Gehalt

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