Wieso spürt der Mensch wenn ihn jemand anschaut? Oder nur Einbildung

10 Antworten

Ich denke das gibt es durchaus. Es gibt viele solche "sechsten Sinne", die statistisch Bewiesen sind. Zum Beispiel gibt es ein Experiment bei dem die Testperson raten muss ob sie angeschaut wird (in einem Isolierten Raum) und die Testperson hat zu ca. 60% recht, was statistisch Signifikant ist. Das hat jeder, ist aber bei jedem unterschiedlich stark.

  • Nein, das ist nur Einbildung und esoterischer Mumpitz.
  • Ein Mensch spürt NICHT, wenn ein anderer ihn anguckt.
  • Es ist wohl eher so, dass man einerseits unbewusst Reflexe oder Bewegungen im peripheren Sichtfeld wahrnimmt. Andererseits gibt es wohl auch Situationen, in denen man sicherstellen möchte, dass man nicht beobachtet wird und wenn man dann entdeckt, dass jemand zuschaut, sagt man "hab ich doch gemerkt".
  • Im übrigen sind es ja auch oft logische Situationen, in denen man angeschaut wird. Man denkt ja überhaupt erst, dass man eventuell angeschaut werden könnte, weil es eben auch so sein könnte. Kein Wunder, dass die Trefferquote ziemlich gut ist.

Dieses Phänomen wird auch als der ungeschriebene 7.Sinn bezeichnet (der 6. ist übrigens der Zeitsinn, der oberhalb der Nase im Gehirn sitzt). Auch wenn man sich mit einem Kraftwagen auf der Straße befindet, merkt man, dass sich jemand beispielsweise im toten Winkel befindet. Auch das geht auf diesen 7.Sinn zurück.

Warum das so ist, ist noch unklar. Es hat aber mit -->Paranormaler Empfindung zu tun.

Es gibt keine "paranormale Empfindung". Es gibt auch keinen 7. Sinn. Was du da beschreibst, ist reine Fantasie.

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Hi Tim,

genauso ist es, laß Dich nicht beirren, es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde die man nicht erklären kann.

Wie spürt man den Blick im Nacken?

Warum merken Menschen, dass sie von anderen Menschen beobachtet werden? "Manche merken, noch bevor wir sie observieren, dass sie beobachtet werden, und bei anderen könnte man sich direkt an den bekannten Rockzipfel hängen, bevor sie mitbekommen, dass wir an ihnen dran sind", resümiert der Detektiv Klaus Bouillon von A & B Detektive seine Erfahrungen zum Thema. Das Phänomen des gespürten Blicks im Nacken allerdings ist wohl unbestritten. Diese besondere Fähigkeit wird manchmal als siebter Sinn des Menschen bezeichnet.

Der Nacken scheint beim Spüren der Blicke von hinten eine Schlüsselrolle zu spielen.

Wie genau sich ein Blick anfühlt, welche Sinne beim Spüren beteiligt sind und was im Einzelnen dabei im Körper abläuft, konnte bis heute wissenschaftlich nicht geklärt werden. Der siebte Sinn, wie auch andere unerklärbare menschliche Fähigkeiten, werden deshalb oftmals als paranormal bezeichnet und in die nicht ernstzunehmende esoterische Ecke gestellt. Dennoch stößt man sogar im Alltag immer wieder auf Phänomene, die überraschen und vor allem mehr als nur Zufälle sind.

Der Psychotherapeut Theodor Itten sieht in dem sogenannten siebten Sinn einen Sammelsinn, der aus mehr als den fünf bekannten Wahrnehmungskanälen besteht. Besondere Fähigkeiten dieser Art dienten den Menschen am Anfang der Evolution als Schutz. "Damals, als wir noch Tierwesen waren, war es zum Schutz unbedingt erforderlich, seine Sinne so zu schärfen, dass man Gefahren von allen Seiten wahrnehmen konnte. Heute werden diese Fähigkeiten meist nicht mehr gebraucht und sind deshalb stark zurückgebildet", resümiert Itten. Alle freilebenden Tiere, die sich vor Futterkontrahenten oder Jägern schützen müssen, haben sich solche schützenden Fähigkeiten erhalten.

wenn Du mehr wissen willst, siehe Link

http://www.n-tv.de/wissen/frageantwort/Wie-spuert-man-den-Blick-im-Nacken-article5327221.html>

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@Pifendeckel

Nachtrag

Wir gewöhnlichen Sterblichen können uns damit begnügen, daß wir oft spüren, wenn uns jemand von hinten anstarrt. Wir merken sogar die Richtung, aus der wir beobachtet werden. Dabei taucht die Frage auf, womit dieser Sinn operiert. Sehen funktioniert mit Licht, Hören mit Schall und so weiter. Aber wodurch nehmen wir wahr, daß uns jemand ansieht, den wir nicht sehen?

Die traditionelle Wissenschaft schweigt hier beharrlich, was esoterisches Gemurmel zur Folge hat. Der Biologe Rupert Sheldrake versucht davon abzukommen. Er schlägt in seinem Buch "Der siebte Sinn des Menschen" vor, daß Sehen nicht nur in unserem Kopf stattfindet, sondern auch den Weg in die Welt finden kann - dorthin, wo wir etwas sehen. Es reicht nicht, wenn Licht nach innen kommt. Zum Sehen muß auch umgekehrt etwas nach außen laufen. Wer angestarrt wird, spürt diese Ausstrahlung, von der schon Platon spricht. Warum begreifen wir zuletzt, was wir zuerst gesehen haben?

Quelle

http://www.welt.de/print-welt/article203476/Der-siebte-Sinn-des-Menschen.html>

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@Pifendeckel

danke für die info mit dem nacken. danach ist es ganz einfach. überleg einfach, welche nervenzellen und bahnen darunter liegen und verlaufen, und ihre entwicklungsgeschichtliche funktion. dies als wahrnehmungsrahmen simulieren und los gehts. lg

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Es gibt keinen 7. Sinn und keine paranormalen Phänomene. Punkt.

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@Kajjo

paranormal = dinge, die parallel zum normalen existieren

normal = allgemeiner imperativ

.6. sinn = gleichgewichtssinn

.7. sinn = zeitsinn

...die liste hört hier nicht auf.

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