• Nein, die Körperflüssigkeiten unterscheiden sich deutlich im pH-Wert.
  • Der pH-Wert des Blutes wird vom Körper sehr eng reguliert und liegt im Normalfall in dem sehr schmalen Bereich von pH 7.35 bis 7.45. Schon geringe Abweichungen führen zu Krankheitssymptomen.
  • Der pH-Wert des Urins schwankt dagegen stark und ist abhängig von Ernährung und Trinkmenge sowie natürlichen etlichen Stoffwechselsituationen und Krankheiten. Der pH-Wert kann üblicherweise Werte zwischen 4.5 und 8 annehmen, normalerweise sollte der Urin schwach sauer sein (pH 6).
  • Die esoterische "Säure-Base-Theorie der Ernährung" ist naturwissenschaftlicher Mumpitz und korreliert nicht mit tatsächlichen pH-Wert-Änderungen des Blutes oder Urins oder anderer Körperflüssigkeiten.
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  • Es kann zu einer Befruchtung kommen, wenn der Penis, Lusttropfen oder Samenflüssigkeit in Berührung mit der Scheide (Vaginaleingang oder innere Schamlippen) kommen.
  • Samenflüssigkeit auf dem Venushügel oder Bauch führt nicht zur Befruchtung.
  • Wenn ihr jetzt eure Sexualität zusammen entdecken wollt, dann solltest du dir zeitnah eine wirkungsvolle Verhütung zulegen, z.B. die Mikropille oder Gynefix.
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  • Ich halte es nicht ansatzweise für sinnvoll oder zielführend, deinen Freund zu belügen. Die Entscheidung für oder gegen das Kind liegt ganz bei dir und du musst erwachsen genug sein, für diese Entscheidung einzustehen.
  • Konkret zu deiner Frage: Eine frühe Abtreibung ist ein sehr harmloser Eingriff, der quasi immer durchgeführt werden kann. Da gibt es leider keine medizinisch glaubhafte Ausrede. Versuche das auch gar nicht erst. Es ergibt keinen Sinn, in so wichtigen, fundamentalen Dingen zu lügen. Lügen entziehen einer Partnerschaft das Vertrauen und damit die Grundlage.
  • Er muss sowieso für das Kind zahlen, ob er dich nun verlässt oder nicht. Daher ist es aus Männersicht unklug und wirklich selten, eine Frau zu verlassen, die das Kind austrägt. Es ist mit großer Wahrscheinlichkeit einfach eine leere Drohung aus Schock und Verzweiflung. Umgekehrt ist es sehr wahrscheinlich, dass er dich verlässt, wenn du jetzt abtreibst, denn die meisten jungen Partnerschaften überstehen den Stress gegenteiliger Meinungen zu ungewollten Schwangerschaften nicht. Du kannst also seine Drohung komplett ignorieren.
  • Ratschlag: Du hast dich bereits innerlich für das Kind entscheiden und freust dich darauf. Genau das musst du auch so offen deinem Freund sagen und fertig. Sage ihm, dass du ihn liebst und gerne mit ihm eine Familie gründen möchtest, aber es notfalls auch alleine durchziehst. Zahlen wird er für dich und das Kind ohnehin müssen. Auch das sollte ihm klar sein.
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FRÜHERE ABTREIBUNG

  • Prinzipiell würde ich davon abraten, einem neuen Partner von einer früheren Abtreibung aus einer anderen Beziehung zu erzählen. Das ist ja doch sehr intim und persönlich und hat Zeit. Wenn du weißt, dass er sehr dagegen ist, würde ich eher nicht davon erzählen. Wenn er auch eine positive Einstellung zu Abtreibungen hat, kann man es irgendwann mal erwähnen, wenn man auch andere sehr intime Dinge austauscht.

AKTUELLE BEZIEHUNG

  • Wenn sich beide Partner einig sind, dass sie in der aktuellen Situation keine Kinder wollen, dann kann eine einvernehmliche Abtreibung eine Partnerschaft auch festigen und muss sie nicht belasten. Gerade bei jungen Paaren sind gewiss auch die Männer sehr erleichtert, wenn eine ungewollte Schwangerschaft nicht ausgetragen wird.
  • In einer glücklichen Partnerschaft würde ich immer dazu raten, dem Partner von der ungewollten Schwangerschaft zu erzählen und mich mit ihm besprechen. Das sollte doch wohl selbstverständlich sein, oder? Solche zentralen Partnerschaftsfragen sollten man zusammen klären. Wenn beide gegenteilige Ansichten haben, kann das aber natürlich eine Partnerschaft belasten, bis hin zur Trennung. Aber so ist das eben mit Grundsatzfragen einer Partnerschaft.
  • Falls du deinem Partner eine ungewollte Schwangerschaft verheimlichst und auch heimlich abtreibst, dann kannst du dir sicher sein, dass das die Partnerschaft zerstört, falls es jemals doch noch herauskommt. Das wäre weit unter der Gürtellinie und inakzeptabel für eine intakte Partnerschaft.
  • Falls du keine dauerhafte Partnerschaft mit dem Freund planst, ist es aber natürlich in Ordnung, ihm nicht davon zu erzählen. Das läutet dann aber meist auch das Ende der Beziehung ein.
  • Sehr oft sind besonders junge Mädchen gut beraten, niemanden davon zu erzählen, weil es sich sonst immer doch in Schule und Freundeskreis herumspricht. Vertraulichkeit ist da empfehlenswert.

PSYCHISCHE BELASTUNG

  • Ob eine Frau durch einen Abbruch belastet wird oder nicht, hängt ganz entscheidend davon ab, wie sie selbst zum Thema steht und welche Moralvorstellungen sie selbst hat. 
  • In Ländern mit einer libertären Einstellung haben so gut wie keine Frauen nachträglich Probleme, sondern Erleichterung und Normalität kehren schnell wieder ein.
  • In Ländern, in denen die Moralapostel ach-so-viel Schuld einreden, haben die Frauen entsprechend öfter psychische Probleme.
  • Interessanterweise stellt kaum jemand die Frage, ob viele Mütter, die eine ungewollte Schwangerschaft ausgetragen haben, dies bereuen oder dadurch Probleme haben. Dies dürfte sehr oft der Fall sein, weil viele sich ihr ganzes Leben verpfuscht haben und viele Lebensziele nun nie mehr erreichen werden. Darüber wird selten berichtet und dieser Aspekt viel zu wenig diskutiert.
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  • Schon mal was von Empathie gehört? Mitgefühl? Verständnis?
  • Sie steht unter Schock und für sie ist die Schwangerschaft ungewollt. Da täte es sicherlich gut, wenn der Vater zu ihr steht und nachvollziehen kann, wie sie sich fühlt, aber das ist was anderes als Schock und Angst ausgerechnet mit unverhohlener Freude zu begegnen.
  • Immerhin ist sie es, die schwanger ist, die das Kind austragen muss, die die Leiden der Schwangerschaft und die Veränderungen des Körpers auf sich nehmen muss. Etwas mehr Verständnis wäre schon angebracht, würde ich meinen.
  • Die Frau könnte übrigens zum Beispiel in den Niederlanden noch bis zur 22. Woche die Schwangerschaft abbrechen lassen.
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  • Vaginalsex ist die mit großem Abstand verbreitetste Praktik. Quasi alle sexuell aktiven Pärchen in jedem Alter vollziehen Vaginalverkehr.
  • Oralverkehr ist in der jüngeren Hälfte der Bevölkerung zur Zeit weit verbreitet, in der älteren Bevölkerung aber seltener.
  • Selbst in der jüngeren Hälfte der Bevölkerung genießen aber nicht alle Pärchen Oralverkehr. Nicht alle Frauen lassen Cunnilingus zu, nicht alle bieten Fellatio und nicht alle Männer mögen gerne lecken.
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Ich würde nicht nackt rumlaufen, habe aber nichts gegen Andere.
  • Ganz grundsätzlich ist Nacktheit in Deutschland nicht verbunden, sondern abhängig davon, ob sich jemand belästigt fühlt. Nacktheit wird also nur verfolgt, falls Belästigung vorliegt und dich jemand anzeigt.
  • FKK ist an ausgewiesenen Abschnitten erlaubt. Ich finde es sehr gut, dass es in Deutschland an vielen Stränden auch FKK-Bereiche gibt und auf vielen Nordseeinseln und Ostseestränden Nacktheit völlig harmlos und nicht sexualisiert ist.
  • Ich würde es begrüßen, wenn Nacktheit freizügiger und offener gehandhabt werden würde und mehr Menschen in Deutschland FKK nutzen würden. Deutschland (West) war in den 70iger und 80igern auf jeden Fall wesentlich weniger verklemmt und prüde als heutzutage. Das ist eine negative Entwicklung, die ich sehr bedauere. Die Medien sind hypersexualisiert, aber die Bürger immer verklemmter.
  • Realistisch gesehen kann man ja aber ohnehin nur wenige Tage im Jahr wirklich Nacktsein genießen. Die Hitzewelle dieses Jahr war besonders lang, aber dennoch ist schon alleine aus Gründen des Wetterschutzes Bekleidung fast immer angebracht.
  • Ich kann aber nicht nachvollziehen, welche internationalen Probleme sich durch Nacktheit lösen ließen. Kannst du das näher erläutern?
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  • Solche Objekte sind auch völlig ungeeignet zur Masturbation und können Verletzungen und Wundsein verursachen. Mache das nicht wieder! Wenn du masturbieren willst, dann besorge dir dafür geeignetes Sexspielzeug, z.B. über Amazon, wenn du da schon bestellen darfst.
  • Masturbation ist uneingeschränkt natürlich, gesund und normal. Fast ausnahmslos alle Menschen tun es seit ihrer Pubertät und bis ins hohe Alter. Es geben vielleicht nicht alle zu, aber es machen quasi alle. Selbstbefriedigung ist ein verbreitete und natürlicher Bestandteil des menschlichen Lebens.
  • Im Mittelpunkt der Masturbation sollte nicht die körperliche Stimulation stehen, sondern das Kopfkino -- ohne geht kaum etwas. Stelle Dir Szenarien und Situationen vor, die Dich sexuell erregen. Die Gedanken sind frei, nichts ist im Traum verboten. Träume Dich hinein, stell Dir alles detailliert vor, mit wem, wie, wann, warum, mit Liebe oder ohne, was immer dich gerade toll erregt und berühre Dich dann passend dazu. Du wirst sehen, mit dem passenden Kopfkino klappt auch die Selbstbefriedigung.
  • Die meisten Mädchen befriedigen sich durch Stimulation der Klitoris. Die meisten vermeiden dabei die direkte Berührung und reiben die Klitoris mit Hilfe der Klitorisvorhaut oder der inneren Schamlippen. Sie führen kreisende oder wippende Bewegung um die Klitoris herum oder über die Klitoris rüber aus. Spiele etwas herum mit verschiedenen, ruhigen, kreisende Bewegungen. Außerdem genießen es die meisten Mädchen, passend zum Kopfkino auch ihre erogenen Zonen wie Brüste, Venushügel und die Innenseiten der Oberschenkel zu berühren. Auch die Berührung von Damm, Scheideneingang oder inneren oder äußeren Schamlippen gehört dazu -- alles wie es Dir gefällt und gerade zum Kopfkino passt. Erforsche einfach Deine Intimzone, Deine erogenen Zonen und Deine körperlichen Reaktionen. Sieh es als Spiel und mach es aus Spaß, erzeuge keinen Druck, sondern lebe damit einfach Deine sexuellen Phantasien aus.
  • Die meisten Frauen stehen gar nicht so auf Fingern oder das Einführen von Objekten. Erst wenn man lange Zeit masturbiert und Abwechslung sucht, ist das vielleicht mal ganz nett, aber die meisten geben zu, dass die klassischen Fingertechniken um die Klitoris herum die besten Orgasmen ergeben. Du musst nicht enttäuscht sein, wenn das Einführen eines Fingers in die Vagina keine berauschenden Gefühle erzeugt. Das ist ganz normal. 
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  • Bitte versuche klar zu unterscheiden zwischen "schwärmen für" (toll finden, interessiert sein an, gerne kennenlernen wollen, oft an den anderen denken), "verliebt sein in" (Aufregung, Euphorie, rosa-rote Phase, Herzklopfen, Fixiertsein auf die Person, Ausblenden schlechter Eigenschaften, Überhöhung guter Eigenschaften) und "sich lieben" (tiefe Zuneigung, ein warmes Gefühl der Geborgenheit, Nähe und Vertrautheit). Unterscheide außerdem klar zu "begehren" (sexuell erregend finden, gerne Sex haben wollen, ins Bett wollen).
  • Zu Anfang ist man verliebt und das ist von Euphorie bestimmt und all dem, was du in deiner Fragestellung schreibst. Dieses Gefühl der Verliebtheit hält nur wenige Wochen bis einige Monate an und vergeht dann wieder. Das würde doch auch niemand ewig aushalten!
  • Im Gegensatz dazu ist Liebe eher die Wichtigkeit, die jemand für uns hat. Liebe spürt man nicht ständig, sondern sie wird eher deutlich durch andere Gefühle wie Zuneigung, Geborgenheit, Vertrautheit.
  • Es ist also normal, dass man in einer dauerhaften Beziehung nicht dauerhaft verliebt ist, sondern sich die Verliebtheit in Liebe wandelt. Natürlich darf man sich auch für andere Menschen interessieren und sollte sogar eine gute Balance aus Zweisamkeit und eigenen Aktivitäten finden.
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Beim Geld hört die Freundschaft auf!

  • Für mich hat dieser Spruch sehr viel Wahres. Bei Freundschaft sollte es um Gemeinschaft, Füreinanderdasein, Freizeitgestaltung und dergleichen gehen, aber nicht um Finanzielles von Tragweite.
  • Im Gegenteil sollte man Finanzielles von Freundschaften trennen, denn dran können sie sehr schnell zerbrechen. Finanzielles sollte man mit dem Verstand entscheiden und nicht mit Gefühlen oder Verbundenheit. Freundschaft verpflichtet nicht zu wirtschaftlichen Risiken und wer so argumentiert, will andere nur ausnehmen oder missbrauchen. Wen ein Freund mich um substantielle Kredite bitten würde, würde ich die Freundschaft doch sehr in Frage stellen.
  • Man sollte sich unter Freunden niemals Geld von substantieller Tragweite leihen. Die Grundregel lautet: Verleihe niemals mehr Geld, als du bei Totalverlust ohne Einschränkungen verkraften könntest. Rechne immer mit Totalverlust, wenn du ohne Sicherheiten etwas verleihst.
  • Leihen von Geld auf kurzes Aushelfen beschränken, wenn jemand mal sein Geld vergessen hat, nicht aber weil er generell gerade zu wenig Geld hat. Man sollte nur Geld verleihen, wenn der Empfänger für Zuverlässigkeit bekannt ist oder die Summe weit unter der eigenen Grenze des Ärgerns liegt.
  • Wichtiger Punkt ist immer: Wer überhaupt Bonität besitzt, leiht sich das Geld von einer Bank. Wenn eine Bank schon nichts mehr verleihen will, dann erst recht keine Privatperson! Die Banken wissen ganz genau, warum sie es verweigern. Man sollte mit Krediten niemals Freunde belästigen, sondern zur Bank gehen.
  • Deine Frage ist auch dahingehend interessant, als dass der Übergang von Freundschaft zu Partnerschaft und das zumindest teilweise Eingehen einer Wirtschaftsgemeinschaft ja auch in Beziehungen immer wieder ein ganz wesentlicher Punkt ist und zu viel Streitigkeiten führt und klarer Regeln bedarf, um die sich viele eher drücken. In Partnerschaften kommt man natürlich kaum umhin, auch Finanzielles zumindest teilweise gemeinsam zu regeln.
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  • Sicherlich liegt es ursächlich an der christlichen Tradition der westlichen Welt. Da Religion heutzutage kaum noch eine praktische Rolle spielt, beachte bitte, dass ich "Tradition" geschrieben habe und nicht "Glauben".
  • Auf der anderen Seite ist der Mensch sicherlich auch aus biologischer Sicht seriell-monogam.
  • Pragmatisch gesehen hat Facebook das gewiss so gelöst, wie die überwältigende Mehrheit der Nutzer es sich wünscht.
  • Ein arabisches Äquivalent zu Facebook würde möglicherweise die Angabe von vier Ehefrauen erlauben.
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  • Was sollte daran unmoralisch sein? Wenn du oder deine Eltern das Geld dafür haben, dürft ihr es auch ausgeben.
  • Die Frage ist eher, wie gut du damit bei deinen Kommilitonen ankommst. Könnte etwas überheblich wirken und sich schlecht in die Gemeinschaft eingliedern.
  • Eine E-Klasse hätte diesbezüglich keine Vorteile gegenüber der S-Klasse.
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  • Ein normal-dosierter, handelsüblicher Vitamin-B-Komplex ist ungefährlich und kann ohne Bedenken zur Vorbeugung von Mangelerscheinungen eingenommen werden.
  • Eine solche Supplementation ist nur dann sinnvoll, wenn ein Mangel vorliegt. Ansonsten ist es zwar unschädlich, aber verplempertes Geld.
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  • Ich weiß nicht, wie ihr das alle messt... Mit 19 cm wäre dein Penis länger als der von 99% aller anderen Männer. Das kann eigentlich kaum angehen.
  • Zum Vergleich: Die Normalgröße deutscher Männer liegt zwischen 11 cm und 16 cm (95% aller Männer fallen in diesen Bereich) mit einem Mittelwert von 13,5 cm im erigiertem Zustand (gemessen Oberkante bauchseitig; authentische Werte einer urologischen Studie).
  • Ein längerer Penis hat keinerlei Vorteil, da das Mädchen nicht die Länge, sondern das Hinein- und Herausgleiten spürt. Ein besonders langer Penis kann den Nachteil haben, dass du beim Verkehr vorsichtig sen musst und ihn nicht ganz einführen darfst, weil du sonst an den schmerzempfindlichen Muttermund stößt. Die Vagina der Frau ist nicht so lang.
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  • Ich empfinde den Ausdruck "soziale Gerechtigkeit" geradezu als Verballhornung und als völlig ungeeigneten linken Kampfbegriff. "Gerechtigkeit" selbst ist schon schwer zu definieren, aber "soziale Gerechtigkeit" missbraucht diesen Grundgedanken für Ideen der Umverteilung und Enteignung. Daran kann ich wenig "Gerechtes" entdecken.
  • Die Frage sollte eher sein, wie gering die Spreizung des Wohlstands einer Gesellschaft sein sollte, um Zusammenhalt und Frieden zu gewährleisten. Die Folgefrage ist dann natürlich, wie man den Wohlstand erhöhen kann und was Wohlstand innerhalb einer bestimmten Gesellschaft überhaupt ist.
  • Entscheidend für den Zusammenhalt sind zudem neben Wohlstand vor allem ähnliche kulturelle, zum Teil auch religiöse Werte und gemeinsame Ziele. So verbindet z.B. ein gemeinsamer Feind auch widerstrebende Teile einer Gesellschaft, ebenso wie gemeinsame Religion, die intensiv ausgeübt wird.
  • In bezug auf die deutsche Gesellschaft sehe ich das Hauptproblem im Prekariat, in der der Unterschicht. Hier mangelt es nicht primär an Wohlstand, sondern ursächlich an Bildung und Ausbildung, Sprachherrschung und gewissermaßen Chancen. Wäre Sprache und Bildung gegeben, würde sich der Rest von alleine erledigen. Wir müssen Ghettoisierung und Nebengesellschaften vermeiden, das ist wichtig. Soziale Gerechtigkeit ist dafür der völlig falsche Ausdruck.
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  • Sicherlich trifft das für die europäischen Zustände weitestgehend zu, was Lebensqualität, Sicherheit und Ordnung und Bildung angeht.
  • Die Kirche hat jahrhundertelang in Europa den Fortschritt blockiert. Erst durch die Aufklärung kam die Weiterentwicklung wieder in Gange.
  • Wenn man Infrastruktur, Bauwerke, öffentliche Ordnung und dergleichen vergleicht, dann hatten in der Tat Ägypten, Griechenland und Rom jeweils ihre Glanzzeiten.

Sagt der Papst zum Kaiser: Pass auf, du hältst sie arm, ich halt sie dumm.

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  • Gegenfrage: Was meinst du denn mit "schlechter behandelt"? Inwiefern fällt dir das auf?
  • Ich behandle Menschen nicht unterschiedlich gut nach ihrem Schulabschluss. Wenn ihre Gesellschaft angenehm ist, dann ist es mir völlig piepe, ob sie Abitur haben oder nicht, wenn ich mit ihnen Sport treiben will oder Brettspiele spiele. Mir persönlich gefällt aber gesunder Menschenverstand und Pfiffigkeit und sich auf Augenhöhe unterhalten und diskutieren zu können. Rein statistisch ist dies gewiss häufiger der Fall bei Menschen mit höherer formaler Bildung, aber keineswegs gibt es da einen geradlinigen Zusammenhang.
  • Wenn es bei "etwa Wert sein" um das Gehalt geht, dann ist der Zusammenhang natürlich recht geradlinig gegeben, denn schwierigere, seltenere Qualifikationen werden selbstverständlich höher bezahlt. Für Tätigkeiten, die man ggf. auch einfach selbst machen kann, gibt man logischerweise weniger aus.
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  • Sehr schwierige Frage, da es so viele verschiedene Lebensgebiete gibt! Vorteile im Beruf, bei der Partnerwahl, für die Lebenserwartungen... in unserer aktuellen Gesellschaft, im Krieg, in der Not... jung oder alt... es gibt sehr viele verschiedene Lebenssituationen und fast immer sind unterschiedliche Eigenschaften mit besonderen Vorteilen verbunden.
  • Dies vorausgeschickt denke ich, ist das auch der wesentlich Grund dafür, dass es so viele Eigenschaften und Persönlichkeitsmerkmale gibt, denn sie werden in verschiedenen Situationen gebraucht. Eine breite Streuung von Eigenschaften erhöht die Chance, dass von einer Population immer genug überleben.
  • In extremer Not kann blanker Überlebenswille gepaart mit Rücksichtslosigkeit entscheidend sein, in anderen Situationen eher gegenseitige Fürsorge und Warmherzigkeit.
  • Ganz generell ist Intelligenz sehr vorteilhaft, aber ganz vorne liegt meines Erachtens auch "gesunder Menschenverstand", der heutzutage leider eher selten geworden ist.
  • Für junge Frauen ist vor allem auch Schönheit ein sehr großer Vorteil. Hübsche Frauen haben es drastisch leichter im Leben.
  • Begeisterungsfähigkeit/Motivation und Selbstbewusstsein sind ebenfalls sehr vorteilhaft.
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Beim Geld hört die Freundschaft auf!

  • Für mich hat dieser Spruch sehr viel Wahres. Bei Freundschaft sollte es um Gemeinschaft, Füreinanderdasein, Freizeitgestaltung und dergleichen gehen, aber nicht um Finanzielles von Tragweite.
  • Im Gegenteil sollte man Finanzielles von Freundschaften trennen, denn dran können sie sehr schnell zerbrechen. Finanzielles sollte man mit dem Verstand entscheiden und nicht mit Gefühlen oder Verbundenheit. Freundschaft verpflichtet nicht zu wirtschaftlichen Risiken und wer so argumentiert, will andere nur ausnehmen oder missbrauchen.
  • Man sollte sich unter Freunden niemals Geld von substantieller Tragweite leihen. Die Grundregel lautet: Verleihe niemals mehr Geld, als du bei Totalverlust ohne Einschränkungen verkraften könntest. Rechne immer mit Totalverlust, wenn du ohne Sicherheiten etwas verleihst.
  • Damit sollte sich das Verleihen von Geld auf kurzes Aushelfen beschränken, wenn jemand mal sein Geld vergessen hat, nicht aber weil er generell gerade zu wenig Geld hat. Man sollte nur Geld verleihen, wenn der Empfänger für Zuverlässigkeit bekannt ist oder die Summe weit unter der eigenen Grenze des Ärgerns liegt.
  • Wichtiger Punkt ist immer: Wer überhaupt Bonität besitzt, leiht sich das Geld von einer Bank. Wenn eine Bank schon nichts mehr verleihen will, dann erst recht keine Privatperson! Die Banken wissen ganz genau, warum sie es verweigern. Man sollte mit Krediten niemals Freunde belästigen, sondern zur Bank gehen.
  • Deine Frage ist auch dahingehend interessant, als dass der Übergang von Freundschaft zu Partnerschaft und das zumindest teilweise Eingehen einer Wirtschaftsgemeinschaft ja auch in Beziehungen immer wieder ein ganz wesentlicher Punkt ist und zu viel Streitigkeiten führt und klarer Regeln bedarf, um die sich viele eher drücken. In Partnerschaften kommt man natürlich kaum umhin, auch Finanzielles zumindest teilweise gemeinsam zu regeln.
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