Wieso sind Menschen so übertrieben tolerant das sie auch Intolerante tolerieren?

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13 Antworten

Es sind nicht alle Menschen übertrieben tolerant, da irrst du.

Allerdings ist deine Aussage aber auch nicht abwegig, tatsächlich gibt es eine viel zu große Toleranz gegenüber Allem und Jedem. Das ist einfach Ausdruck unserer neoliberalen Gesellschaft, in der die Beliebigkeit obwaltet. Mit dieser Beliebigkeit hat dann nichts mehr eine wirkliche Bedeutung, Ziele werden nebensächlich, der Status Quo so quasi festgeklopft. Daher herrschen ja auch meist nur bloße Meinungen vor, Standpunkte und Gesinnung hingegen findet man selten. Wer aber nur eine Meinung hat, dem isses dann auch ziemlich Wurscht, ob nun diese vorherrscht oder jene, Hauptsache die eigne Subjektivität soll gewahrt bleiben, so wie ein Schrebergärtner ängstlich um seinen Schrebergärtchen besorgt iss, mehr ist es nicht. Doch halt, diese gesteigerten Toleranzheimer, dünken sich auch noch als fortschrittlich und human, nur weil sie in ihrer Lämmermentalität alles respektieren. Folglich ist so ein Gutwicht auch nicht entschieden für oder gen etwas, sondern ist ein wahrer Lauheimer. Es gibt dann auch keine A rschlöcher, Deppen und Idioten mehr, denn das sind ja alles auch MEEENSCHEN. Echt ein schlechter Witz, diese bekloppte Moral, die dahinter steckt.

Fazit: da haben wir sie mal wieder dieses dämliche Gutmenschentum, das in seiner Auswirkung den Herrschenden nutzt, denn diese bleiben ja dann ungeschoren, sind sie doch auch MEEENSCHEN! Der hiesige Kapitalismus wird mithin geschont. Wer genau leistet dafür die entsprechende Vorarbeit?

1. die Schule

2. die mainstream Medien

3. der Staatsapparat in seiner Ideologie, nicht jedoch in seinem konkreten Handeln!

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Kommentar von Kitharea
20.07.2016, 07:53

Auch du weißt nicht was Toleranz bedeutet

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Ich kann dir aus jahrelanger eigener Erfahrung sagen, dass Provokation nur bei Menschen was bringt, die man gut kennt. An allen Anderen prallt das ungesehen ab WEIL du ihnen egal bist und denen auch deine Meinung zu ihren Leben egal ist - Moment - sagtest du nicht dir ist das auch egal was die sagen? Warum sollte man von dir lernen wenn du das auch nicht willst ? Weil man toleranter ist als du ? Also erwartest du das im Prinzip von Anderen?
Achja - und doch - es gibt sehr wohl Möglichkeiten mit Menschen respektvoll umzugehen die einen beleidigen. Nur jemand, der sich dann selbst als den Schwächeren sieht kriegt das nicht hin weil er nicht verlieren will. Und dieser Gedankengang ist etwas, was man vielleicht als Kind oder Jugendlicher gelernt hat - er ist aber auch derjenige den man im Laufe des Alters irgendwann ablegen sollte. Weil man immer irgendwann verliert und weil es nicht um Gewinnen/Verlieren geht. Die Schwachen sind genau deswegen stärker, weil sie nicht an Problemen zugrunde gehen. Angeblich starke Menschen müssen ihre Umwelt kontrollieren weil sie mit kleinen Unstimmigkeiten nicht klar kommen. Schwache Menschen tun das nicht und können mit Allem Leben was ihnen entgegenschlägt - deswegen ist man auch fähig die Schwächen im Anderen zu sehen und diese zu akzeptieren. Beleidigend zu sein und Intolerant zu sein ist - was mich betrifft - eine Schwäche. Das mag man sehen wie man will. Aber es bedarf auf jeden Fall wesentlich mehr Kraft mit der Situation klarzukommen. Und man setzt sich ihr aus - also ist man Mutig.
Rumnölen und Andere verändern zu wollen ist schwach. Das ist der - was mich betrifft - Urtrieb der Toleranz. Man kann sie keinem beibringen und einreden. Entweder der Mensch spürt das - oder nicht. Entweder er hat die Kraft das durchzuziehen - oder nicht.

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In einer Anarchie (von der du öfters mal erzählst) müsste es Leuten auch erlaubt sein, z.B. Andersgläubige, Homosexuelle oder Erdbeeren nicht zu mögen, solange sie niemanden damit wehtun. Meinungen sind nicht verboten. Genau daran scheitert eine Anarchie übrigens auch meistens - meine Freiheit endet dort, wo ich die Freiheit eines anderen einschränke, es wird aber immer Leute geben, die Freiheiten einschränken wollen. So wie dich z.B. bei dieser Frage hier.

Wenn es dir so viel Freude bereitet, Leute zu provozieren, dann musst du auch damit rechnen, dass diese Leute sich provozieren lassen und brauchst nicht rumheulen, wenn auf eine Aktion eine Reaktion folgt (wie auch immer diese Reaktion aussieht). Du wirkst eher unreif und scheinheilig. Ich finde die Frage lächerlich und bin nebenbei verwundert, mit welchen anderen Antwortenden ich hier einer Meinung bin... anderswo streite ich mit diesen Nutzern eher rum. :)))

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Kommentar von ManuTheMaiar
20.07.2016, 13:09

solange sie niemanden damit wehtun

Ist es auch und natürlich darf ich dann auf die Art auch meine Meinung sagen und das würde ich tun, provozieren würde ich erst wenn

So wie dich

Nein so bin ich nicht ich schränke niemals wen ein ich sage ja nur auch meine Meinung und wenn ich freiwillige Handlung mit jemand anderem als Trotzreaktion mache ist das unsere Freiheit und erlaubt

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Das ist das Problem heutzutage. Wenn Leute wie ihr keine Hetzjagd starten könnt, seid ihr todunglücklich. Lass sie doch einfach reden und zwing denen kein p-c auf, damit macht ihr euch nur selbst lächerlich (erinnert mich an die Zeugen Jehovas die am Sonntagmorgen den Fuß zwischen Tür und Schwelle setzen und auf mich einreden versuchen).

Lass die Menschen sich selbst entwickeln... warum möchte IMMER jemand seine Meinung anderen aufzwingen? Ihr und euer Kreischwort ,,tolerant". Man hat sich damals seinen Teil über eine Person gedacht und das wars... und damals gab es noch nicht so viel Zank wegen solchen Themen. Ich glaube, das Internet hat schon zu vielen das Hirn erweichen lassen (tja.. ein Fenster wo man nur das sieht, was man sehen möchte.... BLOSS NICHT DIE REALITÄT... und bloß nicht nach draußen gehen!!).

Kurz gesagt... diese Frage finde ich zutiefst lächerlich^^

MickyFinn

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Du hast ja soo Recht!

Ich habe in den letzten Monaten mal sehr aufmerksam Nachrichten und Co. verfolgt.

Hier mal ein Beispiel zur Hardcore-Toleranz:

Eine Freundin setzt sich für Flüchtlinge ein und wird zur Leiterin einer Gruppe. Sie achtet streng auf Korrektheit und Effektivität und hat dadurch einen 48-Stunden-Tag, um so vielen Bedürftigen wie möglich zu helfen. Der Gruppe hat sich sogar ein Vertreter der Stadt angenommen – so weit, dass meine Freundin rausgeekelt wurde und ihre Position mit einem anderen Mitglied besetzt wurde, welches jetzt politisch total korrekt ist, dafür aber inkompetent wie es überhaupt nur möglich ist.
Die Gruppe trifft sich weiter ... zum Kaffeeklatsch.

Essen:
Ein 16-jähriger "Wiederholungstäter" überfällt mit seinem Kumpel auf einer Hauptstraße in den frühen Morgenstunden einen 43-jährigen Mann. Der Mann gibt sofort freiwillig seine Geldbörse und seine Zigaretten ab. Dafür schlägt der 16-Jährige so heftig zu, dass der Mann gleich zu Boden fällt. Dennoch wird mit aller Skrupellosigkeit auf den bewusstlos am Boden liegenden eingetreten. Der Mann verstirbt kurze Zeit später im Krankenhaus.
Der Junge wird verhaftet, es werden die Personalien festgestellt und er wird einige Stunden später nach Hause geschickt, da es sich um einen "Jugendlichen" handelt, der besonderen Schutzes bedarf.
Später im Prozess wird er zu 6 Jahren Jugendhaft verurteilt.

Bochum:
Ein älterer Mann bemerkt im Haus zwei Einbrecher. Die beiden wollen fliehen, werden aber von dem Rentner gestellt und der Polizei übergeben.
Die beiden Einbrecher kommen aus dem Osten und sind bereits mehrfach vorbestraft.
Da die Beiden gerade 18 Jahre alt sind, entschließt sich die zuständige Staatsanwältin, nach Jungendrecht zu entscheiden, da das Wohl von Jugendlichen gewichtiger sei und entlässt diese ohne Auflagen aus der Haft.
Inzwischen dürften die über alle Berge sein.

Duisburg:
Der Integrationsrat der Stadt Duisburg verfasst ein Pamphlet gegen die Armenien-Resolution des Bundestages.
Während dessen demonstrieren Türken die in Deutschland leben gegen diese Resolution und türkisch-stämmige Bundestagsabgeordnete werden mit dem Tode bedroht.
Inzwischen wird um Verständnis geworben.

Bremen:
Der Salafist René Marc Sepac – der in den Nachrichten aus Schutz-Gründen auch immer nur "René Marc S" genannt wird – wird 2012 zu 3,5 Jahren Haft wegen Terror-Propaganda und versuchter Teilnahme am sog. "Dschihad" verurteilt. In seiner Zeit im Gefängnis rekrutiert er weitere Häftlinge, die sich nach ihrer Entlassung der ISIS anschließen. 2 Monate nach seiner Entlassung wird er erneut verhaftet wegen Beteiligung an mehrfachen Mordversuchen.

Innensenator Ulrich Mäurer muss sich für eine Razzia im Islamischen Kulturzentrum Bremen verantworten, welches seit langer Zeit unter dem dringenden Tatverdacht der Anwerbung von Terroristen für den ISIS steht. Sämtliche beteiligten Sicherheitsorgane werden verhört wie Verbrecher. Inzwischen vermehren sich die Hinweise auf konkrete Verbindungen zum salafistischen Untergrund.

München:

Köln:

Hamburg:

usw., usw.


Tätern wird inzwischen mehr Rechte und Rücksichtnahme zugestanden als den Opfern.

Toleranz und Rücksichtnahme gehören inzwischen mehr zur "politischen Korrektheit", als gesunder Menschenverstand und maßvoller Schutz der Öffentlichkeit. 

Politisch korrekt ist eben noch lange nicht korrekt. Toleranz ist eben nicht immer vernünftig.

Und doch: die Prinzipien der Toleranz und Rücksichtnahme sind unabdingbar!
Aber es braucht schon mehr als nur hohle Toleranz, um auch gerecht zu sein.


Bitte, schreibt doch auch mal ein paar Beispiele für solche Fälle von "Toleranz" und "Rücksichtnahme"

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Denke es geht nicht darum welches Weltbild man hat und ob man das akzeptieren kann oder nicht sondern darum ob man trotzdem noch weiß dass man einen Menschen vor sich hat. Dass das Gegenüber das mitunter anders sieht ist halt so. Ich würde trotzdem vermuten mit etwas mehr entgegenkommen steigt das Bedürfnis nach Frieden und somit kann Toleranz, Akzeptanz und alles was dazugehört wachsen.
Und nur weil dir jemand seine Meinung kundtut mischt er sich noch nicht ein. Dass musst du auch zulassen. Du musst aber nicht zuhören. Es ist denke ich noch nicht intolerant jemandes Meinung zu ignorieren. Für mich zumindest geht es nur um den Aspekt - rede ich mit einem "Homophoben" oder rede ich mit einem Menschen. Letzteres trifft auf jeden zu - ersteres ist nur ein Teilbereich davon.

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Kommentar von MarkusGenervt
20.07.2016, 01:34

Prinzipiell richtig.

Was aber die meisten Toleristen in der "Differenzierung" vergessen, dass es sich nicht nur um einen "Hasser" sondern vorrangig um einen Menschen handelt, ist die Tatsache, dass dieser Mensch eben seinen Hass auslebt.

Hier wird also NICHT differenziert zwischen Mensch und Tat, sondern weil man tolerant mit Menschen sein soll, ist man dann auch tolerant mit ihren Taten.

DAS ist keine Toleranz sondern Ignoranz.

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Du kannst doch von Glück reden, dass wir hier so "übertrieben tolerant" sind und dich für DEINE Intoleranz nicht einfach wegsperren...

In der Bundesrepublik darf jeder sich weltanschaulich, politisch, religiös etc. bekennen, wie er möchte, ohne von staatlicher Verfolgung oder Gängelung bedroht zu werden. Das gilt erst recht für private Verfolgung und Gängelung.

Schluss mit lustig ist nur, wenn Strafgesetze verletzt werden.

Wie sähe denn deine totalitäre Alternative aus? Alle Salafisten und Homophobe wegsperren? Für wie lange? Oder gleich umbringen?

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Kommentar von MarkusGenervt
20.07.2016, 01:17

Zum Thema "Strafgesetze verletzen":
lies mal meine Antwort oben ...

Was das "Wegsperren" betrifft:
Was ist denn bitte mit denjenigen, die IMMER WIEDER Gewaltverbrechen begehen?
Wenn Du so tolerant bist, diese frei zu lassen, dann wird damit JEDE Haftstrafe/Strafverfolgung ad absurdum geführt! Dann wünsche ich Dir viel Glück beim Schutz Deines Eigentums, Deiner geliebten Menschen und Deiner eigenen Gesundheit und Lebens.

Einfach mal nachdenken, Du Tolerist!

Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit eines Anderen beschnitten wird.

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Kommentar von ManuTheMaiar
20.07.2016, 13:30

Du kannst doch von Glück reden, dass wir hier so "übertrieben tolerant"
sind und dich für DEINE Intoleranz nicht einfach wegsperren...

Ich bin nicht intolerant ich bin genau richtig tolerant, solchen Leuten sage ich meine Meinung ohne zu beleidigen, wenn es mir zu bunt wird zeige ich diesen Leuten das sie mich aushalten müssen genauso wie ich sie aushalten muss und mehr tu ich nicht weil es mir nicht zusteht

totalitäre Alternative

Kein totalitärer Schyce diesen Leuten einfach nur durch Ablehnung zeigen das ihre Meinung nicht gut ankommt und ihnen durch vorleben dessen was sie ablehnen zeigen das sie genauso aushalten müssen wie wir sie und auf keinen Fall Gewalt anfangen aber sich wenn nötig wehren (dann haben die anderen das verbotene Mittel eingesetzt)

So sollte man es in einer Anachie machen, da wir leider aber ein System haben könnte dieses ja nur Abwechslung mal etwas guten tun.

1. Jugendliche Salafisten in Therapie, denn bis 18 darf ja keiner frei über sich entscheiden, ich auch nicht, als warum sollte ein Salafist es dürfen

2. Ausländische Salafisten bekommen Auflagen und wer gewalttätig wird oder einen Jugendlichen für den Salafismus missioniert wird abgeschoben

3. Homophoben braucht man nur beibringen das sie ihre Einstellung nur friedlich äußern dürfen und Gewalt Tabu ist, wer dennoch Gewalt anwendet bekommt wegen Hassverbrechen immer die Maximalstrafe für die jeweilige Tat

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Das Problem ist nicht dass die Menschen zu tolerant sind sondern dass die Menschen sich nicht mit solchen Themen befassen und solange es nicht ihre Umgebung betrifft es sie nicht interessiert ich meine das perfekte Beispiel waren die teroranschläge in Paris ich meine es gab schon tausende solcher Anschläge in anderen Länder und da wurde nichts dazu gesagt und als die teroranschläge näher zu Deutschland kamen wurden plötzlich alle aufmerksam und hab tausende von Veranstaltungen für dieses Ereignis es ist nicht die übertoleranz die die gesseschaft krank macht sondern der Egoismus 

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Kommentar von ManuTheMaiar
19.07.2016, 04:20

Für mich ist die Gesellschaft einfach nur heuchlerisch und krank, auf der einen Seite ist sie extrem tolerant und toleriert selbst Intolerante aber auf der anderen Seite bekommt jeder sofort einen auf den Deckel der es nur wagt mal frei und selbstbestimmt ein Tabu zu brechen

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Kommentar von Kitharea
20.07.2016, 07:57

Ich denke nicht, dass Terroranschläge "toleriert" werden. Sie werden halt als - kann ich nicht viel tun - akzeptiert. Was willst denn dagegen machen? Rechtsradikal werden? Denkst das bringt was? Also wenn man hier schon rumnölt dass alle viel zu tolerant sind dann wäre es vielleicht mal eine Idee, die Dinge auf den Tisch zu hauen die es besser machen würden, statt ständig nur auf irgendwas rumzureiten.
Und dass bei "tausenden Anschlägen" in andren Ländern und wasauchimmerdafürnMüll passiert woanders, keiner wie irre rumrennt und sich fürchtet liegt schlicht und einfach daran, dass das Ganze zu weit weg passiert und man sich selbst nicht in der Gefahrenzone sieht.
Und das ist nicht egoistisch das ist völlig menschlich - weil man sich als Mensch der vielleicht Familie und Arbeit hat - nicht mit Allem beschäftigen kann und auch nicht alle retten kann. Und auch wenn man weder Familie noch Arbeit hat kann es sein dass man erst einmal in der eigenen Welt klarkommen muss bevor man versucht irgendwelche Länder zu retten wo man ohnehin keinen kennt. Weiß nicht... was du dir da vorstellst was man machen sollte.

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"Mich interessiert nicht was sie tun, wenn sie in der Minderheit sind, sondern was sie tun würden wenn sie in der Mehrheit wären", Wolfgang Bosbach (CDU).

Das ist Toleranz und mit Verlaub, Recht hat er.

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Also wenn man den persönlich nach dem Grundsatz der Toleranz "lebt", dann muss man leider auch Intolerante tolerieren. Man muss ja nicht mit den Meinungen derer sein!

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Man sollte Desinteresse nicht mit Toleranz verwechseln. 

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Toleranz ist nicht gleich Akzeptanz. du musst dich nicht mit ihm angagieren sondern nur respektvoll sein.

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Kommentar von ManuTheMaiar
19.07.2016, 04:17

Wie soll ich zu jemandem respektvoll sein der meine Bekannte auf übelste Art beleidigt nur weil sie lesbisch ist, nee aber solchen Menschen muss ich meinen ganzen Trotz ins Gesicht klatschen, nächstes mal küss ich meinen Bruder vor seinen Augen und sag dem daran bist jetzt du schuld

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Zwischen tolerieren und arrangieren liegt ein himmelweiter Unterschied.

Toleranz definiert sich so: Etwas dulden, obwohl man es eigentlich ablehnt.

Beispiel: Mal angenommen du magst keine Moslems, erlebst aber daß sie sich in deinem Umfeld immer mehr ausbreiten. Du unternimmst nichts dagegen, also tolerierst du sie.

Akzeptieren würde bedeuten, daß du deren Ausbreitung ok findest, dies dich nicht stört, deren Treiben dich auch nicht sonderlich interessiert.

Arrangieren hieße, in deren Geschäften einzukaufen, mit ihnen Gespräche anzufangen, also mehr als sie nur zu akzeptieren.

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Kommentar von ManuTheMaiar
19.07.2016, 04:47

Ich unternehme ja etwas gegen Homophobe, ich provoziere und zerschlage ihnen ihre Tabus vor der Nase

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