Wieso sind im Winter morgens unsere Fenster von innen nass?

7 Antworten

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Wenn die Fenster gekippt sind, werden sie nicht nass. Sie müssen also in einem gewissen Zeitraum geschlossen sein. Feuchtigkeit wird rund um die Uhr produziert. Wenn sich der Raum auf über 16° aufwärmt, nimmt die Luft diese Feuchtigkeit auf. Beim Lüften entweicht diese. Wenn Deine Räume ständig zu kalt sind, kann auch durch Lüften keine Feuchtigkeit hinaus.

richtig lüften heißt nicht: auf kipp - das ist total falsch.

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@guterwolf

Das ist jetzt wohl versehentlich unter meiner Antwort gelandet :-)

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das wirst du nicht ganz verhindern können. Das liegt an dem Taupunkt. Kalte Luft kann weniger Luftfeuchtigkeit "speichern" wie warme Luft. Wenn es außen sehr kalt ist und innen warm kondensiert das Wasser an der kälteren Scheibe. Wenn du 3 fach verglaste Fenster hast und zweifach verglaste (wie ich) wirst du den Unterschied deutlich merken. Es kommt also immer auf die Temperatur an der Scheibe an. Natürlich hilft da Stoßlüften damit die Feuchtigkeit in der Wohnung so gering wie möglich gehalten wird un feuchte Luft z.B. vom Wäschetrocknen und kochen abgeführt wird. Meiner Meinung nach liegt es größtenteils an der Qualität der Fenster. In unbeheizten Räumen sollte man möglichst die Türen schließen, da dort die Fenster kälter sind und die Scheiben schneller beschlagen wie in beheizten Räumen. Daher bringt man unter anderen die Heizung auch unter den Fenstern an. Das liegt aber auch an den Kältevorhang (herabfallenden Kälte) der sich bei schlecht isolierten Fenstern bildet. Ein großes Thema. Denke da kann man ein Buch schreiben.

Nicht gut isoliert oder nicht lange genug gelüftet. (Schocklüften ist besser als auf Kipp)

Dieses Problem hatte ich auch in meiner letzten Wohnung, die mit Nachtspeicheröfen beheitzt wurde. Da hast Du ein Problem mit viel zu hoher Luftfeuchtigkeit in der Wohung. Hast Du vielleicht ein Aquarium, oder zu viele Blumen auf der Fensterbank stehen? Das kann schon ein Grund dafür sein. Helfen können da auch diese Luftraumentfeuchter mit Granulat. Eine dauerhafte Lösung ist das aber nicht. Auf jeden Fall ausreichend Stoßlüften.

Elune lüftet offenbar antizyklisch: tagsüber und nachts sind die Fenster geschlossen. Im Prinzip ist das aber verkehrt herum. Tagsüber soll es in der Wohnung wärmer sein als nachts.

Die warme Luft am Tage kann auch mehr Feuchtigkeit (Wasserdampf) aufnehmen, woher die auch immer kommen mag (z.B. Kochen, Bewohner, Tiere und Pflanzen). Diese feuchte Luft muß durch Stoßlüften für 5 Minuten (Durchzug!) schnellstens aus der Wohnung, mehrmals am Tag. Dadurch kommt kalte Außenluft rein, die weniger feuchtigkeitsgesättigt ist. Wenn diese sich nun im Raum erwärmt, dann kann sie noch zusätzliche Raumfeuchtigkeit binden. Beim Stoßlüften kühlen auch die Wände, Möbel etc. nicht aus. Die Wärme bleibt dort gespeichert.

Die Türen zu wenig beheizten Räumen (Schlafzimmer) sollten tagsüber geschlossen bleiben. Dort sind die Wände kalt. Wenn ich dann warme Raumluft (mit höherer Feuchtigkeit) reinlasse, kondensiert die Feuchtigkeit an den Wänden und Scheiben; gerade so als wenn man die kalten Scheiben anhaucht!

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