Wieso gibt es so viele schwierige Hundehalter?

19 Antworten

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Das kenne ich auch. Frag einfach mal die Leute, ob die Hunde wenigstens mal schnüffeln dürfen, sonst kann man da auch nicht wirklich was machen. Unser Hund knurrt dann manchmal auch, das macht er aber nur wenn er nicht zum Hund hin darf, manche denken dann er wäre "gefährlich" und lassen die Hunde dann erst recht nicht schnüffeln. Du kannst ja auch mal nachfragen warum die Hunde nicht spielen/schnüffeln dürfen. Reden hilft oft.

Ich hoffe ich konnte wenigstens ein bisschen helfen:)

LG

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – haben einen Hund, eine Katze und ein Pferd

Endlich mal ein unverkrampfte, natürliche Antwort! Danke!

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Wenn man den Hund nicht ableinen kann (kein Rückruf, ängstlicher Hund, Läufigkeit, etc.), kann man auch nicht schnüffeln lassen!

Jeder seriöse Trainer wird dir erklären, dass Hundekontakt an der Leine eine SEHR schlechte Idee ist. Durch die leine wird automatisch nonverbale Kommunikation unterdrückt.

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Hi,

Also bei mir ist es genau umgekehrt 😂

Ich fühle mich genervt von Menschen die mir und meinen Hund sozialen Komtakt ohne unseren Willen aufdrängen möchten. Aus meiner Warte heraus belästigen wir niemand wenn wir unseres Weges laufen und erwarten von anderen im Grunde auch den gleichen Respekt.

Und ich habe eine gänzlich andere Sicht, Hunde sind sozial ja , aber auch das hat Grenzen. Schau dir in der Natur mal ein wolfsrudel an, das ist ein Familienverband , fremde Tiere sind nicht zum spielen da sondern um Ressourcen strittig zu machen. Es besteht keinerlei Notwendigkeit das ein Hund mit jeden anderen hund spielen muss, das wird seinen Wesen nicht gerecht. Und ich muss sagen das beobachtet man auch, so fremde Hunde tasten sich ab, das ist kein spielen sondern ein austesten, ist der test vorbei trennen sich die Wege häufig wieder, im Gegensatz zu befreundeten Hunden die tatsächlich auch über einen längeren Zeitraum hinweg tatsächlich spielen und Spass haben.

Schade, dass diese „Tests“ gar nicht mehr stattfinden dürfen. Also fehlt den Hunden auch die Übung mit den Fremdsozialkontakten. Deshalb gibt es meiner Meinung nach, auch immer mehr Probleme unter den Hunden…

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@zentangle

Auch wenn du dich grad ärgerst versuche mal etwas klarer zu denken, mein hund hätte keine freunde ohne testen, natürlich kann auch das stattfinden aber das nur wenn ich und mein hund auch einverstanden sind und es passt. Ich seh keine Notwendigkeit mein Opa mit athrose von ein halbstarken grossen Rüden überollen zu lassen, da weiss ich das das testen für mein hund schmerzhaft werden kann, bei grossen schwarzen Hunden weiss ich das mein hund schwäche zeigt er wurde zu oft im Ausland im Zwinger zusammengebisssen von Bardinos, mein hund würde Ängste durchstehen was die vertrauensarbeit zunichte machen würde. Und wo ich noch meine unkastrierte Hündin hatte hab ich das natürlich auch unterbunden ich wusste schließlich das sie läufig ist 🤨 ich gehe nun einfach davon aus das andere Hundehalter das nicht viel anders machen als ich, nur weil mir dir zu den Zeitpunkt, in der Situation kein Kontakt wollen heisst doch nicht das die hunde nix dürfen?

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@zentangle

Warum sollte ich tests mit fremden Hunden durchführen und riskieren, dass es Verletzte gibt? Vor allem wenn ich diesen anderen Hund nie wieder sehe?

Wir haben eine pubertierende, weibliche Malinois. Die kann super mit (bekannten) Hunden und kann sich auch unterordnen. Fremde Hunde kann sie nicht immer leiden (kannst du als Mensch alle Menschen gut leiden?), dein Gezeter will ich hören, wenn unsere mal deine zur Sau macht.

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Wenn mein Hund frei läuft und ich einen anderen Hund treffe, egal ob frei oder angeleint, leine ich an. Ich kann doch nicht wissen, ob der Kontakt erwünscht ist oder ob der Halter vielleicht weiter will/muss.

Auch kann ein Hund gerade im Training sein und dann ist Hundekontakt einfach ungünstig.

Und es gibt diverse andere Gründe, Läufigkeiten, Verletzungen, Erkrankungen, Alter, usw.

Ich selbst möchte auch oft keinen Hundekontakt, da mir andere Hunde meist zu unerzogen und aufgeregt sind. Ich habe selbst einen aufgeregten Hund, da ist das nicht sinnvoll.

Man kann doch über alles sprechen. Ich frage auch andere Halter oder werde gefragt, ob man die Hunde zusammen lassen möchte. Wenn nicht, wird das respektiert und fertig. Ist doch nichts dabei, einfach zu kommunizieren. Daran ist nichts "schwierig", wie Du es nennst.

Woher ich das weiß:Beruf – Ich bin u. A. Tierphysiotherapeutin u. Tierchiropraktikerin

Schwierig finde ich vorallem, wenn andere Hundebesitzer gar nicht kommunizieren wollen! Wenn ein Gefühl auftaucht, dass ausser ihre eigenen Hunde, kein anderer erwünscht ist…

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@JustASingle

Wie soll das gehen, wenn sie zum Teil umdrehen und in die entgegengesetzte Richtung laufen? Das heisst für mich doch: lass uns in Ruhe! Gesagt, aber auf unsympathische Weise, oder?
Ich respektiere ein Nein, verstehe aber trotzdem nicht, dass Hunde keinen natürlichen Sozialkontakt mehr ausleben dürfen!

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@zentangle

Es gibt Hunde, die gegenüber anderen Hunden kaum händelbar sind. Mein Hund gehört dazu, sie spult extrem hoch gegenüber anderen Hunden, ist keinesfalls böse, aber so aufgeregt, dass sie schwer zu halten ist. Manchmal haben Menschen darauf keine Lust. Ich persönlich suche diese Herausforderungen, weil sie sonst nichts lernt (wobei ein Teil des Ganzen bei uns krankheitsbedingt ist).

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@zentangle

Nur weil die Hunde auf Spaziergängen keinen Kontakt zu fremden Hunden haben, heißt es nicht, dass sie keine Sozialkontakte haben. Man trifft sich dann einfach mit befreundeten Hundehaltern, wo man weiß dass die Hunde sich verstehen.

Fremde Hunde spielen selten wirklich miteinander.

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HaKlo

Leider bin auch ich kein Unterstützer von dir.

Ich finde es unmöglich wenn Menschen mit Hunden auf uns zukommen und die hunde einfach so an meinen rankommen.

1 ) Mein hund läuft auch viel frei aber er hört aufs erste Wort und nicht erst aufs dritte.

2) hunde Kontakt findet nie an der Leine statt sondern nach vorheriger Absprache mit dem anderen halter auf einer Freiflächen .( ohne andere menschen oder autos)

3) mein hund will gar keinen Kontakt zu fremden Hunden.sie können ohne Leine stundenlang durch die Gegend laufen aber der andere wird bei Kontakt weggerissen.

4) er muss auch nicht jeden hund mögen. Ich mag auch nicht jeden fremden.

Und 5 ) das hat nichts mit schwierigen Hundehalter zu tun.

Such dir in der Nachbarschaft einen anderen hund mit dem du immer gehen kannst und belästige nicht andere.

Und hier noch eine Anekdote: wir treffen einen andere hund und sie fragt können die hunde miteinander spielen...Ich so : ja aber ohne Leine. Sie dann : das geht nicht ich kann ihn nicht los machen.!!!

Jetzt verstanden?

Wie immer meine Meinung

Liebe Grüße netti

Es gibt genug Gründe. Und ob dein Hund zu meinem Hund darf hast du nicht zu entscheiden sondern ich als Hundehalter. Dazu kommt dann oft die Aussage "ja mein Hund tut nichts" wenn man nicht möchte, dass der eigene Hund mit dem andern Hund interagiert. Meine eine Hündin ist zb. gerade läufig - ich habe sie also an der Schleppleine. Gerade vor 3 Tagen wieder so einen "ist mir doch egal" Besitzer gehabt. Dazu lies sich der Hund dann noch null abrufen und hat meine Hündin konstant belästigt.

Übrigens: fremde Hunde spielen meist nicht mitteinander, sondern mobben sich. Und meist sehe ich schon daran, wie der Hund angerannt kommt ob er erzogen ist und wirklich nur hallo sagen möchte oder eben meine Hunde gleich überfordert und "nervt". Mit letzterem lasse ich meine Hunde eher nicht interagieren, da vorallem meine kleine Hündin so einen "Stalker" Hund nicht ab kann.

Immer sind die Anderen die Bösen, Bösen…

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@zentangle

Wenn mein Hund angeleint ist und ich ihn zu mir nehme und dein Hund auf mein Hund zugestürzt kommt und mich dann gefühlt auch noch 10 Minuten lang verfolgt weil er nicht abrufbar ist, dann ja allerdings.

Meine Hunde haben übrigens beide die BHP und kümmern sich nicht um den anderen Hund. Ist immer lustig zu sehen, wie ein Hund der absolut unausgelastet und unerzogen ist meine Hunde dann verfolgt und die Besitzer sich entweder null kümmern oder panisch hinterher schreien. Aber mal wirklich den Hintern in bewegung setzen dafür sind sich diese Herrschaften dann zu schade. Merkt man aber wie gesagt bereits dran, dass sie sich auch für die Erziehung ihrer Hunde zu schade sind.

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@NoLies

Danke für deine Beschimpfungen! Mein Hund ist absolut abrufbar…

Es geht mir nicht darum, ob man einen unerzogenen, unausgelasteten Hund auf einen fremden Hund losstürzen lassen soll, sondern warum um Gottes Willen es nicht möglich ist, auf einem Spaziergang, Artgenossen miteinander Kontakt aufzunehmen zu lassen! Ist der Mensch dazu da, dem Hund der einzige Bezug für ihn zu sein?
Und übrigens verstehe ich Hunde, die hinter der Leine einen aggressiven Halter haben, dass sie keine andern Hunde vertragen…

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@zentangle

Dein Hund ist aber unausgelastet! Du schreibst selbst, dass er nur 3 Stunden am Tag spazieren geht und sonst nur rum liegt. Das ist kein ausgelastet Hund! Du hast weder Ahnung von artgerechter Hundehaltung, noch Erziehung oder Hundesprache.

Für Leute wie dich die keine Ahnung haben sieht es oft so aus als würden fremde Hunde miteinander spielen doch sie mobben sich meistens. Außerdem haben extrem viele Hundehalter Kontakt zu anderen Hundehaltern und treffen sich dann, damit die Hunde richtig spielen können.

Deine Art der Hundehaltung ist falsch.

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@zentangle

Du hast absolut keine Ahnung. Dein Hund tut mir leid.

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@zentangle

Warum fühlst du dich angesprochen? Wo habe ich geschrieben, dass meine Aussage(n) auf dich bezogen sind? Ich habe ein generelles Beispiel beschrieben.

Komisch ist, dass immer die Halter aggressiv werden, wenn man ihnen sagt, dass sie bitte ihren Pfiffi an die Leine nehmen sollen oder zumindest unter Kontrolle haben sollten. Wie gesagt, meine Hunde haben die BHP. Die wären selbst beim Weltuntergang ruhig.

Lies am besten meine Antwort nochmal. Es ist für Hunde auch immens wichtig die richtigen Hunde Kontakte zu haben. Und eben nicht mit jedem dahergelaufenen Hund. Weil das eben meist in mobbing ausartet und Hunde so erst recht unsozial werden. Was die meisten als Spiel interpretieren ist meist schon mobbing. Bist du in der Lage die zwei zu unterscheiden? Anscheinend ja eher nicht, sonst würdest du ja nicht wo über Halter lästern die ihre Tiere nicht zu bestimmten Hunden lassen. An deiner Stelle würde ich mal ein wenig reflektieren.

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@zentangle

Ja, es ist wahnsinnig schwierig kurz, mit etwas Abstand, stehen zu bleiben (oder langsamer zu werden) und zu fragen, ob die Hunde sich begrüßen dürfen, anstatt seinen Hund andere belästigen zu lassen...

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@Rubyyy0

Tue dir lieber selber leid! Du Armer, frustrierter Mensch...

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@Virgilia

Woher willst du wissen, dass mein Hund andere Hunde belästigt? Genau solche Vorurteile führen dazu, dass jeder Hundehalter, fremde Hunde als potentielle Gefahr für seinen eigenen Hund einstuft!

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@zentangle

Wenn ein fremder Hund unerwünscht zu einem kommt, werden mein Hund und ich belästigt. Gegen kontrollierte, abgesproche Begegnungen, in sicherer Umgebung, habe ich normalerweise nichts, gehe aber ggf. dazwischen, wenn es meiner Hündin zu viel wird. Wenn ich keine Interaktion möchte, habe ich dafür Gründe, die der andere Halter zu akzeptieren hat. Das geht von "wir befinde uns gerade im Training", über "es ist nicht mein Hund" und/oder "ich kann den Hund nicht ableinen", "mein Hund ist ängstlich oder unverträglich" bis zu "ich habe noch Termine und will nach Hause".

Wenn dein Hund niemanden belästigt, wird es für dich doch kein Problem sein, das vorher kurz abzuklären, bevor du ihn laufen lässt . Oder du sorgst anderweitig dafür, dass dein Hund ausreichend Sozialkontakte hat, z.B. durch "Gassifreunde" (findest du notfalls über Social Media, wenn du nicht direkt mit Menschen reden kannst), Hunde aus deinem Umfeld oder durch Hundeschulen- oder sportvereine. Die bringen dem Hund auch mehr als Fremdhunde.

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fremde Hunde spielen meist nicht mitteinander, sondern mobben sich

Merkwürdig. Das kenne ich kaum. Meine Hündin läuft fast immer frei und sie mobbt niemanden und wird auch nicht gemobbt. Zugegeben, sie ist eine Frl. Rottenmeier. Sollte ein Jungspund angealoppiert kommen und sie ungebeten bestürmen, wird sie unangenehm. Sie knurrt und fletscht die Zähne und das heißt: "Benimm dich. Was sind das für Manieren?" und fast immer reicht das.
An den meisten Hunden läuft meine Hündin desinteressiert vorbei, einige findet sie nett und fordert sie zum Spiel auf. Und bei den Hunden. wo es Schwierigkeiten geben könnte, leine ich sie ab. Sie hat drei oder vier Feinde , und wie gesagt, da leine ich sie an oder biege sogar in einen Seitenweg ein.
Aber, wie gesagt, in 99% der Zeit, läuft sie abgeleint. Hunde, die ständig an der Leine laufen, tun mir leid. Natürlich leine ich meinen Hund sofort an, wenn mich ein anderer Hundebesitzer darum bittet, aber manchmal denke ich mir auch meinen Teil.

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@Dahika

Meine Hunde laufen auch sehr oft ohne Leine. Sie nicht mit fremden Hunden spielen zu lassen heißt nicht, dass man die immer an der Leine lassen muss. Meine sind gut erzogen also kann ich sie ab Leinen ohne, dass sie auf Fremde Hunfe zu stürmen.

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@Dahika

Bitte zitiere doch meine Aussagen richtig und nur zum Teil. Dann wäre dein kompletter Kommentar überflüssig.

Und was du beschreibst (anstürmen) ist ja schon der Anfang. Viele kapieren es auch nicht selbst wenn der andere Hund deutliche Signale sendet und bedrängeln weiter. Das ist dann eben mobbing. Oder unausgeglichenes jagen. Wo ein Hund konstant gejagt wird.

Wo ich wohne herrscht sowieso Leinenpflicht. Wir haben zwei Freilaufwege für Hunde wo natürlich viele Hunde unterwegs sind. Dort steht sogar, dass man seinen Hund unter Kontrolle haben muss. Die meisten haben ihren Hund dort aber nicht unter Kontrolle. Da ich das alles dort immer gebündelt sehe (wenn meine Hündinnen nicht läufig sind laufen wir so gut wie täglich die freien Wege) frage ich mich echt wie manche Menschen so schlecht drin sein können, die Körpersprache der Hunde zu lesen. Da manche Hunde da wirklich extrem gestresst sind und gehetzt werden, und die Besitzer es nichtmal merken.

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@NoLies

oh je. eure armen Hunde. Bei uns gibt es Gott sei Dank keine Anleinpflicht, nur innerhalb des Ortes. Und das verstehe ich völlig, denn ich wollte nicht das Risiko eingehen, dass mein Hund überfahren wird.

Viele kapieren es auch nicht selbst wenn der andere Hund deutliche Signale sendet und bedrängeln weiter. 

Dann brauchen sie vielleicht Kontakt zu meiner Frl. Rottenmeier. Die macht das den meist jungen Pöblern klar. Es gibt bei uns nur eine Ausnahme, und das ist eine junge dt. Dogge. Wenn die pöbelt, und das kann sie gut, meint die das auch nicht böse, aber allein größenmäßig gehe ich der aus dem Weg.

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@Dahika

Also arm sind die Hunde ganz sicher nicht, die Möglichkeiten des Freilaufs sind ja gegeben. Die Freilaufwege sind jeweils 4Km lang. Wenn man die also nutzt und hin und her läuft hat man locker 8Km Freilauf. Für die meisten Hunde mehr als genug.

Leider sehe ich eben hier bei uns immer wieder so pöbelnde Hunde die es nicht begreifen. Und die Besitzer es eben auch nicht begreifen und einschreiten. Für die ist das wohl nur spiel. Schade eigentlich zu sehen wie wenig manche Leute sich mit den Tieren ausseinandersetzen.

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