Hundehaltung nur was für die nicht arbeitenden?

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Dann oute ich mich mal als Tierquäler.

Mein Hund ist regelmäßig durchschnittlich 6 Stunden alleine. Er randaliert nicht, hat nichts an der Blase und auch kein gestörtes Verhältnis zu mir, anderen Menschen oder irgendwelchen anderen Tieren.

Demgegenüber habe ich Nachbarn mit Hunden, die den ganzen Tag zu Hause sind. Trotzdem kümmern sie sich nicht um ihre Hunde, überlassen sie sich selbst den ganzen Tag draußen, wo sie vor lauter Langeweile und Verzweiflung tiefe Trampelpfade am Gartenzaun rauf und runter rennen und Passanten anpöbeln.

Es kommt also nicht darauf an, wie lange ich weg bin, sondern darauf, wie ich die verbleibende Zeit mit meinem Hund aktiv gestalte.

Boah dem himmel sei Dank!!!!! Hey Ralosaviv, du bist mir direkt Sympatisch. Biste dir sicher dass die nicht im haus ein Büro haben oder so und damit gleichzeitig ihre hunde ja gewissermassen mit zur arbeit genommen haben? Wäre ja möglich.... Auch meine Hunde sind täglich mehrere stunden alleine. Trotzdem sind sie kerngesund und haben auch keinen Psychischen schaden. sie kommen mit anderen hunden, Katzen, Vögeln und sogar mit wild klar ohne dass sie gleich den Jagdtrieb bekommen. Passanten, Jogger, Radfahrer alle sind sie für diese beiden recht uninteressant. Aber eines wollen sie gerne. Mit Kindern Fussball spielen und Frisbee. Wenn sie mit kindern umhertoben können sind sie richtig ausgeglichen und powern sich richtig aus.

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@verreisterNutzer

@Jogie

es ist aber auch ein unterschied ob ein hund ALLEINE im haus oder wohnung mehrere stunden sitzen muss oder ob es eben 2 oder mehr hunde sind.. im letzteren fall spricht man dann eben nicht mehr von "ohne rudel" und ist nicht zu vergleichen mit dem einzelhund der alleine irgendwo ausharren muss.

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@Kriegspandemie

Rudel ist die umgangssprachliche Bezeichnung für eine geschlossene und individualisierte Gruppe von Säugetieren. Ein Rudel ist eine geschlossene Gruppe, weil die Mitglieder eines Rudels nicht beliebig austauschbar sind und es ist eine individualisierte Gruppe, weil die Mitglieder der Gruppe sich untereinander erkennen.

In keiner Verhaltensbiologie wird behauptet, dass Rudelmitglieder einen Leidensdruck oder grds. Unwohlsein durch phasenweise Trennung von der Gruppe empfinden.

Der Sinn eines Rudels ist Sicherheit, nicht ständige Gesellschaft.

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@ralosaviv

falsch.

Soziale Tiere die im Rudel leben, müssen laut Gesetz auch in Gruppen gehalten werden, weil sehr wohl nachgewiesen ist, dass solche tiere in der einzelhaltung sowie auch der zeitweisen einzelhaltung leiden. Tatsächlich geht es genau um EINSAMKEIT. Auch bei der längeren stationären behandlung bei medizinischen angelegenheiten sollten verletzte soziale tiere nicht alleine gelassen werden, gut zu erkennen am beispiel von ratten die in einzelhaft durch krankheit kaum bis gar nicht genesen, sondern eingehen.

Wäre dem anders, würden nicht unzählige hunde die es naturgegeben gewöhnt sind mit teil oder vollmitgliedern zu sein bei fremden plötzlich das futter einstellen wenn sie mal 1-2 Tage allein sind. Natürlich ist jeder Hund ein Individuum und ein gewohnheitstier.. wenn ich meinen hund gewöhne jeden tag draußen angeleint vorm haus alleine zu schlafen, wird er es irgendwann nur mehr so machen wollen, weil ers nicht anders kennt. das beste ist es aber deswegen nicht^^

Du hast recht, dass es nicht schlimm ist wenn ein rudel variiert und mitglieder teilweise kurzzeitig verschwinden oder erneut dazu kommen.. es ist jedoch ein unterschied ob ein oder zwei mitglieder kurz weg sind oder auf einmal alle weg sind. es ist auch unterschied ob ein tier freiwillig sich ein zimmer weiter hinlegt weil ers gewohnt ist oder mal ruhe sucht oder zwangsweise alleine irgendwo zurückgelassen wird.Hunde sollten ständigen zugang zum rudel haben.

Ein rudel hat nicht nur die aufgabe von sicherheit, sondern sehr wohl auch gesellschaft. vor allem bei stark sozialen tieren wie hunden. im rudel wird zusammen gespielt, zusammen gejagt (spielen, fressen) und zusammen geruht. Das ausfallen eines rudelmitglieds kann starke trauer verursachen, auch wenn die sicherheit dadurch durhc andere mitglieder nicht gefährdet ist.

Ich sage nicht dass man seinen hund nicht alleine lassen darf oder soll.. sondern dass in meinen augen nicht die ideale haltungsform ist.

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@Kriegspandemie

Jaja...... Was bin ich doch froh, dass hier so superschlaue Leute unterwegs sind, die auch schonmal Hund waren und anderen so toll erklären können, was richtig, ideal und das alleinig seligmachende ist. Ich verlasse mich lieber auf Fachleute, die sich dazu nicht selbst ernennen mussten und vor allen Dingen bereit und in der Lage sind, ihre Meinung auch mal zu ändern wenn sie merken, dass sie auf dem Holzweg waren. Dieses fundamentalistische Gedankengut, dass hier verbreitet wird, ist letztlich auch keine Basis, für ein seriöses Gespräch.

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@ralosaviv

Meine Meinung basiert stets auf der Anschauung von Fachleuten die widerum sich am natürlichen lebensbild dieser Tiere orientieren. In dem fall ist es der Wolf. Nicht immer müssen Fachleute recht haben.. in dem Fall stimme ich ihnen aufgrund des Erfahrungswertes den ich bis jetzt gemacht habe, zu. Das ist mein gutes Recht und deswegen sind wir auch hier: Meinungsaustausch. Dabei habe ich weder gesagt dass ich eine Fachfrau in der Hundehaltung bin (selbst nach über 30 Jahren im Berufsfeld mit Tieren wage ich sowas nicht von mir zu behaupten) noch dass ich meine Meinung nie ändere.

Ich habe weiter unten gesagt, dass es natürlich klar ist, dass es im moment mehr hunde im tierheim gibt als angemessene plätze. bei der anzahl an tieren im heim kann man davon ausgehen dass die wenigsten einen platz bekommen, wie er sein soll.. daher ists klar dass es immer wieder hunde geben wird die man dran trainieren sich an das leben mit dem menschen anzupassen und mal einige stunden im haus zu hocken. allerdings muss einem klar sein, dass der hund sich hier an den menschen anpassen musste.. nicht der mensch dem hund entgegen gekommen ist, wie es bei einem haustier eigentlich sein soll.

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@ralosaviv

Lese Texte über Tschechischslowakischer Wolfshund...sag dem mal bin in 10min . Wieder da und stell vorher eine Kamera auf: Stress pur mit anschließendem Ausbruch.

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Für diese Antwort von mir ein dickes DH - von meinen Tierchen ein PH (Pfötchen hoch)!!! Lg, miniyukka

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BLESS THIS POST!

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6 stunden halte ich fuer die max. zeit, die ein hund alleine sein sollte - und wie gesagt, wer einen hund moechte -kann ein umfeld organisieren, wenn die abwesenheit laenger dauert!

wer das nicht schafft, sollte sich keine hund holen!

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Also jetzt mach mal Halblang. Alle die sich nur allzustark darüber aufregen haben entweder gar keinen Hund oder haben zumindest nicht die geringste Ahnung davon. Es gehört auch zum alleine lassen eine gewisse Erziehung des Hundes dazu. Oder stellt er dir jedesmal die Bude auf den kopf wenn du nach hause kommst. Ausserdem geht doch dein Vater zwischenzeitlich mal mit ihm in den Garten. Eine andere Sache ist aber ob er genügend auslauf bekommt. Auch das ist wiederum eine Frage um welche Rasse es sich handelt. Ein Husky z.B. braucht weitaus mehr Gelände als ein kleiner Yorkie. Ich kann es bald nicht mehr hören und lesen, immer werden gleich alle hundebesitzer die ihren Hund mal mehr als zwei std. alleine lassen als schlechte Halter tituliert. Man man man, auf welcher kranken welt leben wir denn? Grundsätzlich gehört hier auch dazu ob man sich auch anderweitig um seinen hund kümmert und ob es ihm gesundheitlich gut geht. Ist er verhaltensauffällig Depressiv oder gar manisch? Ich denke es gibt mehr Verhaltensgestörte Mitmenschen denen man auch so einiges nachsagen könnte. Zum Glück wird dies nicht Praktiziert. Ok, es ist immer besser wenn der Hund im großen und ganzen den ganzen Tag über jemanden um sich herum hat, aber in der zeit in der wir leben ist es doch meist nicht anders Möglich. wie soll man denn den lebensunterhalt bestreiten. Ok, es gibt genügend die sagen es gibt doch Hartz IV. Aber das sind zum glück die wenigsten. Ein Hund kann ohne schaden davon zu tragen ruhig ein paar stunden alleine bleiben. So, nun dürfen sich wieder die Hundehalterhetzer melden. Ps, ich hab ein dickes fell und vielleicht mehr Erfahrung mit Hunden und ihrer Psyche als manch einer von euch. also eure Komments prallen an mir ab.

Danke!! Du sprichst mir aus der Seele!! Leider kommen die anderen gar nicht mehr zu der Frage, wie es denn außerhalb der Arbeit aussieht mit dem Auslauf und der Beschäftigung mit dem Hund! Die hören nur Arbeiten und das Ding ist durch!

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@niemand22

Es Kotzt mich an wenn ich immer diese Fiesen Feindseligkeiten höre. Hat sich mal jemand überlegt was ein Hund im eigentlichen sinne ist???? Und wovon stammt er ab???? Nee, darüber haben sich mit sicherheit die wenigsten mal ihre gedanken gemacht. auch wenn sie selber einen hund haben oder sich gar als Pflegefamilie ausgeben. Aber auch bei diesen erfährt man dann so einiges an inkompetenz. Ich hatte vor kurzem den fall, ein Mischlingsrüde kam aus spanien in eine Pflegefamilie und wurde dort aufgepeppelt. Da der hund recht scheu war hat die Pflegeperson versucht mit dem hund einen Kontakt herzustellen und hat ihm beigebracht dass er mit ins Bett darf. Toll ein 60cm großer Rüde im Bett. ok, vielleicht der traum einer manchen frau, egal. Jedenfalls zeigt sich doch hier die inkompetenz in person. Wieso gewöhnt die Pflegeperson dem Hund solche Dinge an, die der neue besitzer dann ihm wieder Mühselig abgewöhnen muss. Ich kann auch mit dem " TIER" auf andere Weise eine Bindung herstellen ohne solche unsitten. So und jetzt darf wieder gelästert werden über die Ach so scheusslichen und grausamen Hundebesitzer.

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@verreisterNutzer

es ist nicht ganz so wie du sagst..

sicherlich gibt es rassen die mehr oder weniger bewegung brauchen und auch hunde die unterschiedliches leben gewohnt sind.. hunde sind ja doch auch gewohnheitstiere, wie du weiter unten angemerkt hast.

aber nur weil ein hund sich an etwas gewöhnt, heißt es nicht dass es das idealste ist. ein hund stammt vom wolf ab.. und ist immer noch eindeutig ein rudeltier, was die aktivzeit des tages (ich nehme an es ist tagsüber weil du als arbeitender mensch nachts wohl auch schlafen gehst und der hund keine aufmerksamkeit mehr bekommt) mit seinem rudel verbringen soll. Ob das nun eine hunderasse ist die mehr oder weniger bewegung braucht, tut hierbei nichts zur sache. Es geht um das gefühl der einsamkeit was hier viele tierhalter kritisieren, nicht der beschäftigungslosigkeit.

Dass man nach 8h alleine sein als hund dannach ausgiebige gassi runden bekommt, ist doch erstmal selbstverständlich bzw sollte es das sein und wird wohl auch jeder tierliebende arbeitende machen. Aber kein hund der welt der noch nicht aufs allein daheim sitzen geprägt ist die wahl hat, ist glücklicher von seinem rudel getrennt zu sein den ganzen tag über..

sicherlich gibt es viel schlimmere vergehen in sachen tierhaltung und sicherlich ist man deswegen kein schlechter mensch.. aber das sollte den gedanken nicht rechtfertigen dass ein hund es doch besser allein in einem schönen zuhause hat als im rudel in einem tierheim..

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Ganz deiner Meinung, Jogie!

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Alle die sich nur allzustark darüber aufregen haben entweder gar keinen Hund oder haben zumindest nicht die geringste Ahnung davon.

das ist schlicht dumm und frech!

der hund ist und bleibt ein rudeltier. du rechtfertigst deinen egoismus ganz primitiv damit, dass es anderen hunden noch schlechter geht.

bei all deinem gepolter schwingt allerdings ein schlechtes gewissen mit. das könnte man dir ja vielleicht noch anrechnen.

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@taigafee

Hallo taigafee. Also ich denke jetzt ist es gut. Ich habe dich nicht Persönlich angegriffen, aber du greifst mich jetzt persönlich an und ich würde dir jetzt raten den Bogen nicht zu überspannen. Ich lasse mich von dir nicht persönlich angreifen,

Zitat taigafee: **das ist schlicht dumm und frech!

der hund ist und bleibt ein rudeltier. du rechtfertigst deinen egoismus ganz primitiv damit, dass es anderen hunden noch schlechter geht.

bei all deinem gepolter schwingt allerdings ein schlechtes gewissen mit.**

Darum mein Rat an dich. Unterlasse es!!!! Ich habe lediglich geschrieben was man mitlerweile als Hundehalter so alles an den Kopfgeworfen bekommt. Aber ich habe NIEMANDEN Persönlich oder Namentlich angesprochen. Sollte sich daraufhin jemand diesen Schuh anziehen wollen, so ist das seine Sache. Aber hier Leute persönlich Angreifen ist schon sehr krass!!!

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Hallo,

es muss eben organisiert sein. Meiner Meinung nach sollte kein Hund regelmäßig (und oft) mehr als 5 Stunden alleine sein. Wenn sich die Lebensumstände plötzklich ändern ist dasss immer noch etwas anderes. Wenn er es gewöhnt ist und als Ausnahme oder selten länger alleine ist, wird ihn das auch nicht umbringen. Aber viele Berufstätige:

nehmen ihren Hund mit zur Arbeit

fahren in den Pausen nach Hause

haben Sitter

haben jemanden der den Hund in den Garten lässt/Gassi geht/sich mit ihm beschäftigt

Langes Anhalten, kann bei Hunden zu Nierenschäden führen. Es geht nicht darum, dass der Hund den ganzen Tag über bespaßt werden muss, werden die "Bürohunde" ja auch nicht. Aber erstens ist ihre Bezugsperson anwresend und zweitens können sie mal eben kurz vor die Tür zum Pinkeln. Was mich aber noch viel mehr stört (und natürlich nicht auf alle, aber viele zutrifft), ist dass vor der arbeit eine Runde mit dem Hund gegangen wird und nach der Arbeit. Und dass wars. Wenn jemand nach einer 7/8/9/10 + Heimfahrt Stundenschicht, noch genug Elan und Energie aufbringt um sich mit seinem Hund zu beschäftigen und ihn artgerecht zu fördern und an freien Tagen sich mehr Zeit für ihn einräumt, erscheint alles noch einmal in einem ganz anderen Licht. (Hunde von Nichtberufstätigen,Freiberuflern) leiden darunter natürlich genauso oft)

Jaaaaaa, und was machste wenn du in deinem Job den Hund nicht mtnehmen kannst? Z.B. Als Krankenschwester oder Krankenpfleger??? He was machste dann? Nee, ich werde mich verabschieden sonst flipp ich hier noch aus und tipper etwas was ich eigentlich gar nicht möchte. Ich bin Hundetrainer seit 18 Jahren und ich hab erfahrung mit Hunden. Aber auf so etwas lass ich mich nicht länger ein. Ciao

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@verreisterNutzer

Die haben in den meisten Fällen wen, der den Hund mal zwischendruch kurz rauslässt?

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@verreisterNutzer

@Jogie -meine freundin sit krankenschwester im 3 schichtsythem.. sie "teilt" sich ihren hund mit einer kollegin die immer eine andere schicht hat.. der hund hat einen absolut geregelten tag und kommt prima mit seinen besitzerinnen aus... aber viele frage so nach dem motto ich will nen hund aber ich will keine zeit opfern oder bemuehungen machen...

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@inicio

Inicio mein post war ja auch mehr darauf ausgellegt dass es mittlerweile fast selbstverständlich ist, dass alle einen Bürojob haben und sichdann alles einfach handhaben lässt. Man nimmt ihn einfach mit zur arebit. Das regt mich auf., Es gibt auch GOTT SEI DANK Menschen die keinen Bürojob haben und ihren Hund nicht mit zur Arbeit nehmen können. Hierbei kommt sehr häufig eine Art von Arroganz mit rüber frei nach dem Motto wer keinen Bürojob hat der ist weniger wert. Ok, es wurde hier nicht so gesagt, aber mitschwingen tut es trotzdem und das Ärgert mich als Handwerker halt mal. Also eines ist doch Fakt: Wenn ich mir einen Hund zulege dann muss ich auch die Zeit investieren und mich um ihn kümmern. Auch wenn es Vor meiner schicht oder danach ist. Arbeite auch im Dreischichtsystem und bekomme das recht gut geregelt. Ohne Arrogant zu sein denke ich mal so mancher Bürohengst sollte sich mal im Handwerk versuchen und dann wären sie nicht mehr so Hochnäsig. So, ich bin weg. reg mich eh nur über den Unsinn hier auf.

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@verreisterNutzer

Ich fand ehrlich gesagt gar nicht, dass da Arroganz mitgeschwungen ist... und ich hab keinen Bürojob.

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@verreisterNutzer

wer keinen Bürojob hat der ist weniger wert.

da schwingen eher ganz starke komplexe bei dir mit. du wärst wohl gern was anderes.

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@verreisterNutzer

@Jogie24 Dann lässt man die Hundehaltung ganz einfach! Da s ist purer Egoismus. Egal welches Tier man anschafft es hat artspezifische Bedürfnisse und wenn man die nicht befriedigen kann, schafft man sich kein Tier an. Gilt übrigens auch für Kinder.

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@taigafee

Siehe meinen Post weiter unten zu deinen Persönlichen Angriffen zu meiner Person!

Zitat taigafee: da schwingen eher ganz starke komplexe bei dir mit. du wärst wohl gern was anderes.

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@inicio

eine bekannte von mir ist OP schwester. die fuhr ihre beiden hunde jahrelang vor der arbeit in eine private hundepension. inzwischen arbeitet ihr partner von zu hause aus. die würde ihre hunde nie so lang allein lassen.

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@verreisterNutzer

Ich fand nicht dass da auch nur irgendwie arroganz im spiel war.. niemand hat gesagt dass ein bürojob besser oder schlechter ist als ein handwerk? wieso auch?

es geht einfach darum, dass (ich teile diese meinung) nicht jeder einen beruf hat, oder allgemein lebensumstände hat, wo er sich einen hund halten sollte... vollkommen egal ob bürojob, handwerk, verkäufer, student oder unternehmer! Es gibt schließlich auch büros wo der hund nicht mit kann.. und handwerker wo der hund mit dabei ist und eben sitzend im auto wartet :) (hab ich auch schon gesehen)

es gibt mittel und wege seinen hund versorgen zu lassen, wenn man ihn nicht mitnehmen kann, wie hier eben gesagt wurde. ich persönlich finde auch, dass die straßenhunde vieler street kids und obdachlosen es oft besser haben als viele 8h eingesperrten hunde in irgendwelchen top wohnungen.. denn keiner kann mir erzählen dass wenn man nach sovielen arbeitsstunden heim kommt, noch haushalt und co machen darf.. man sich auch noch mit dem hund mehrere stunden ausgiebig beschäftigt. darunter fällt aber nicht gemeinsam am sofa liegen und serien gugen ;)

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Es kommt immer auf die Situation, die Zeit und auch auf den Hund an.

Meine ältere Hundedame könnte ohne Probleme auch 5-6 Stunden alleine bleiben - sogar 8 Stunden. Sie würde es noch nicht einmal merken. Sie war ein Nothund - wurde im Keller gehalten - kam nie raus und war so abgemagert, dass keiner wußte, ob sie überlebt. Ihr wäre es überall besser gegangen als dort.

Aber sie braucht auch gar nicht den Auslauf und die Beschäftigung. Sie schläft auch sehr viel. Bei ihr wäre es kein Problem sie länger alleine zu lassen.

Mein 3jähriger Rüde allerdings ist ein extremes Rudeltierchen. Das ist eine Rasse, die sehr viele Probleme hat alleine zu sein. Ihn sollte man nicht wirklich lange alleine lassen. Man sollte sich aber vorher erkundigen und dann weiß man, dass dies keine Rasse ist, die man Tag täglich 6 Stunden alleine läßt.

Auch mein vorheriger Hund hätte ein Problem damit gehabt. Ein Dobi - der muß ausgepowert werden. Dem hätte es nur morgens und abends nicht ausgereicht.

6 Stunden finde ich jetzt nicht so schlimm (mit gewissen Ausnahmen) - wenn Hundi vorher richtig rauskommt und danach richtig rauskommt.

Es geht auch oft nicht nur darum, dass Frauchen/Herrchen mehrere Stunden weg sind, weil diese arbeiten. Bei vielen geht es auch nicht um 6 Stunden sondern um 8-10 Stunden und das ist schon extrem lange. Viele lassen ihre Hunde tagsüber stundenlang alleine und gehen dann abends noch alleine aus oder haben keine Lust vor und nach der Arbeit 2 Stunden raus zu gehen. Und das geht halt gar nicht.

Es kommt also wirklich darauf an.

Ich kenne viele, die ihre Hunde zwischen 4-6 Stunden alleine lassen und diese Hunde haben alle kein Problem. Die werden vorher und hinterher ausgepowert und schlafen dann halt in der Zeit. Wenn ein Hund das gewohnt ist, man es ihm vernünftig langsam beibringt, sehe ich da kein Problem.

LG

Nur weil wir mal Fehler machen sind wir nicht automatisch schlechte Menschen und ein Hundehalter, der seinen Hund mal alleine lässt kein Tierquäler. Dennoch, es ist doch so, dass man sich nicht EINEN Hund holt(geholt hat), sondern DEN Hund! Und man braucht Zeit ihn kennen zu lernen, sich auf ihn einzustellen.

Ich wage nicht eine Zahl in den Raum zu werfen und zu sagen: 4 Std. sind ok, 6 Stunden allein dagegen Tierquälerei.... ich hatte schon viele Hunde und alle waren unterschiedlich, der eine weicht einem nicht von der Seite, der andere liegt lieber allein auf seiner Decke auch, wenn alle da sind und auch andere Hunde zum spielen.... aber allein ist er dann ja nicht.... es ist eben so, dem einem Hund brichst du damit nach 4 Stunden das Herz, dem anderen fällt nach 6 Stunden kaum auf, dass du weg warst. Aber Einsamkeit ist Höchststrafe für einen Hund, das ist nicht zu leugnen.

Zudem,auch einem Hund, der "locker" mal 6 Std. wegsteckt, geht´s mal schlecht.... und sind wir doch mal ehrlich, wer sagt:" Mein Hund ist allein, wenn ich arbeite, dass sind zwischen 4-5 Std an den Werktagen.", der lügt sich doch meistens selbst in die Tasche....nicht böse gemeint, aber die Wahrheit sieht doch meist anders aus... da muss noch eingekauft werden, wm WE zu Ikea, abends essen und dann ins Kino, vllt noch tanzen .... völlig egal, was noch dazu kommt, aber die angegebenen Stunden sind es doch bei den wenigsten wirklich.... von daher finde ich man sollte einfach wissen, dass man einem Hund vllt , nicht gerecht wird, wenn man ehrlich ist. Das muss ja kein AUS für einen Hund heißen, aber man muss sich kümmern.... und sich in Familien abwechseln oder sich von Freunden helfen lassen. Bei mir ist beispielsweise jetzt jeden Werktag ein Nachbarshund von 7.30-13.00(kostenlos)

Wenn du mich also fragst, ob man einen Hund halten sollte, der auf jeden Fall mind. 6 Stunden am Tag alleine sein muss, dann spreche ich mich ganz klar dagegen aus. Und das GERADE bei den speziellen Fällen, die du nanntest: alt, krank, verhaltensauffällig oder gelistet etc.... GERADE diese Hunde sollten nicht alleine sein.

Und es geht nicht immer nur darum die Hunde auszupowern, kaputt zu kriegen und auszuführen und von einer Hundeschule in die nächste zu schleppen und mit Klicker zu nerven und mit Leckerlis vollzustopfen und nur noch Denker-Spiele zu machen... gerade heute ist Hundehalten so eine modische Sache geworden, dass manch ein Hund sogar definitiv ÜBERfordert wird und sich nach nichts mehr sehnt als nach seinem Lieblingsplatz und ENDLICH RUHE!... ich denke die meisten Hund wollen einfach nur dein Leben "lernen" , sie wollen dabei sein.... und wollen, dass du DA bist.

Ich sage nicht, dass es allen Hunden besser geht, wenn sie im Tierheim sitzen, aber ich sage, dass viele Hunde einsam sind.... auch in ihren Familien.

Aber ich sage auch, dass es nicht jedem Hund, mit dem ALLES gemacht wird von Agility über Barfen bis Zahnpflege und 24h Vollkontakt besser geht als einem Hund, der mal auf Herrchen warten muss - Meine Meinung. ;D Ich glaube jeder Hundehalter, der seinen Hund liebt und ehrlich, unbeschönigt beobachtet, der weiß, wann er leidet und wann er Spaß hat. Und dann kann man auch mal ehrlich sagen: " Meinem Hund geht´s prima. Wir sind ein tolles Team....nur leider ist er manchmal allein"

Schöne Antwort, Ernst! :-)

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