Wieso finden viele das Fach Französisch nicht gut und diese Sprache so schwer?

... komplette Frage anzeigen

14 Antworten

Vorab: Ich mag Französisch. Sehr sogar. Als Schulfach mochte ich es nicht immer, aber die Sprache selbst fand ich schon von Anfang an sehr schön. 

Interessante Frage, die du da stellst. Ich denke, darauf gibt es keine universelle Antwort. Die Gründe, warum Französisch einen eher schlechten Ruf hat, könnten aber z.B. sein: 

1. Französisch wirkt nach Englisch eben erst mal schwierig 

Für die meisten Schüler ist die erste Fremdsprache Englisch, also eine Sprache, die eng mit der deutschen Sprache verwandt ist. Französisch ist jedoch eine romanische Sprache und wirkt auf viele erst mal fremd. Nach Englisch könnte Französisch für viele erst mal ein "Schock" sein. 

2. Französisch ist oftmals die erste romanische Sprache 

Das gehört auch zum ersten Punkt. Ich sehe hier immer wieder Schüler, die behaupten, Spanisch wäre einfacher als Französisch. Es handelt sich dabei meist um Schüler, die bereits Französischunterricht hatten. Schüler, die zuerst Spanisch und dann Französisch lernen, sind eher selten. Weil man mit Französisch bereits eine romanische Sprache kann, wirkt Spanisch danach einfacher, während Französisch immer noch den schlechten Ruf hat, eine unglaublich schwierige Sprache zu sein. 

Französisch steht manchmal auch neben Latein in einem schlechten Licht, weil man Latein nicht sprechen lernen muss. Viele Schüler haben Probleme mit der französischen Aussprache, solche Probleme gibt's im Lateinunterricht meist nicht. 

3. Französisch hat nicht denselben Ruf wie Englisch

Bei zwei oder mehr Fremdsprachen konzentrieren sich viele Schüler auf eine, und das ist meist Englisch. Gerade für jüngere Generationen ist Englisch (aufgrund der Musik- und Filmindustrie und späteren Berufsaussichten) viel wichtiger als Französisch. Und Englisch wirkt auf viele auch "cooler" und simpler. 

4. Schüler wissen meist weniger über die französische Kultur und haben daher mehr Vorurteile 

Die französische Kultur wird zwar im Unterricht behandelt, ist aber im Alltag bei weitem nicht so präsent wie die englische. Ich behaupte mal, die meisten Schüler verfügen nur über ein oberflächliches Wissen und kennen kaum Details. Hinzu kommen die ganzen Vorurteile gegenüber Franzosen. Der englischsprachige Raum genießt einen positiven Ruf, der französischsprachige eher weniger … eben weil die meisten nichts darüber wissen. 

5. Es gibt viele schlechte Französischlehrer 

Dies ist zwar eine persönliche Erfahrung und gilt selbstverständlich nicht für alle Lehrer, aber ich habe schon sehr viele Leute kennengelernt, die mir zugestimmt haben. Ich hatte während meiner gesamten Schulzeit 6 Französischlehrer und davon war genau EINE wirklich gut. Beim Rest habe ich fast nichts gelernt, bzw. die Dinge eher verlernt. Wir hatten viele Muttersprachler als Lehrer, und meist waren es Muttersprachler, die ihre Sprache nicht erklären konnten und keine Lust auf den Lehrerberuf hatten. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Clarissant
14.11.2015, 19:45

Merci beaucoup! :) 

0

Wenn ich die Frz-Kurse so sehe, dann fallen mir folgende Gründe ein, weshalb SuS (Schülerinnen und Schüler) Französisch nicht mögen und es ihnen oft nicht leicht fällt:

- Englisch begleitet die SuS quasi Tag und Nacht; Französisch gibt es oft nur im Frz-Unterricht.

- Ich kenne die Englisch-Lehrbücher nicht, aber die Französisch-Lehrbücher, die ich bisher gesehen habe, finde ich echt gruselig, sowohl die Aufmachung als auch die Inhalte. Ich empfinde ich sie als oberpolitisch korrekt und (jugend)weltfremd.

- Französisch ist meist 2. Fremdsprache. Der Stundenplan ist zu diesem Zeitpunkt schon ziemlich voll. Ich habe das Gefühl, dass die SuS nur noch in den Stoff eingetaucht werden, aber nicht mehr schwimmen lernen dürfen; dafür bleibt viel zu wenig Zeit. Ich kenne keinen Kurs, der nicht hinterhinkt.

- Zu dem Zeitpunkt, an dem Frz einsetzt, haben die SuS schon mindestens 11 Jahre Erfahrung in ihrer Muttersprache und 4-5 Jahre Erfahrung in Englisch. Die Diskrepanz zwischen den Fähigkeiten in Deutsch oder auch bereits in Englisch zu denen in Französisch sind dann (natürlich) immens. Auch haben die SuS viel größere Ansprüche an sich selbst bzw. an das, was sie ausdrücken möchten. Das ist noch nicht so, wenn die SuS mit Englisch beginnen.

- Je später eine Sprache erworben bzw. erlernt wird, desto mühsamer ist es, insbesondere dann, wenn es um Laute geht, die nicht zum Inventar de Muttersprache gehören. Wie viele Menschen sagen "se", wo "the" steht; es ist nicht verwunderlich, wenn bspw. die Nasale des Französischen Schwierigkeiten bereiten.

- Ich persönlich stehe nicht sonderlich dahinter, schwerpunktmäßig Umgangssprache zu lehren. Wenn ich eine Sprache lerne, möchte ich nicht nur Chunks aneinander reihen wollen/können. In Deutsch wird auch nicht anhand der Umgangssprache gelehrt. Der heutige Fremdsprachenunterricht geht meines Erachtens zu sehr von expressiven Spracherwerbstypen aus, also von Menschen, denen Regeln nicht so wichtig sind, die sich mit Händen und Füßen verständigen würden, wenn sie nicht weiterkommen, die einfach drauflos plappern. Es gibt aber nicht nur expressive Spracherwerbstypen, sondern auch referentielle Spracherwerbstypen, die gerne verstehen wollen, was sie wie sagen; und ich gehe davon aus, dass es desto mehr referentielle Spracherwerbstypen gibt, je älter die Lerner werden. Zudem kann ich dann in schriftlichen Arbeiten nicht so auf Sprachrichtigkeit pochen, wenn ich im Unterricht quasi mit Spontansprachprotokollen arbeite (bpw. t'as pas statt tu n'as pas).

Säße ich an einer entsprechenden Schaltstelle der KMK, würde ich den Lehrplan verschlanken. Ich ließe bspw. das Gérondif, den Subjonctif, das participe présent, das futur antérieur weg und legte den Schwerpunkt bei der (Schrift)Sprachproduktion auf einfache, aber korrekte Sätze: SVO, dann ggf. eine Konjunktion mit SVO. Ebenso würde ich Wendungen oder "Rezepturen" für bestimmte Textsorten (bspw. Résumé) in den LK verschieben.

Was sinnvoll wäre, aber wahrscheinlich nicht machbar ist, wäre der Aufbau eines individuelleren Wortschatzes. Das bedeutete für mich, dass es zu einer Unterrichtseinheit einen Grundwortschatz gibt und darüber hinaus eine individuelle Erweiterung des semantischen Feldes, denn jeder hat seinen individuellen Schreibstil und viele Wege führen nach Rom (und zu einem guten Ausdruck). Dazu muss nicht jeder denselben Wortschatz haben. Und ganz ehrlich: Wozu müssen SuS bspw. "Zirkuszelt" wissen?

Wichtig wäre es, den Umgang mit Wörterbüchern zu erarbeiten... Wer Wörter nachschlägt, muss wissen, dass er nicht nach dem erstbesten, sondern nach dem richtigen Wort suchen muss (Stichwort Nebenbedeutungen, Mehrdeutigkeit).

In letzter Zeit gab es verschiedene französische Popsongs, die auch in Deutschland beliebt waren. Nutzen!

Letztlich denke ich, dass die Erwartungen an LuL und SuS zu hoch sind. Wenn SuS ins 4. Lernjahr kommen, dann haben sie zuvor nicht 3 Jahre Französisch gelernt, sondern knapp 600 Stunden (gerechnet 39 Wochen/Jahr à 5 Stunden Unterricht+Hausaufgaben). Das ist nicht viel, um eine Sprache zu lernen. Und das steht in keiner Relation zum Lehrplan, denke ich.

Das mal so als Anfang ;)))

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von adabei
07.11.2015, 12:59

DH!

1

Eine interessante Frage. Ich antworte jetzt nur, damit ich die Frage später wieder leichter finde und mir die Antworten anschauen kann.

Ich unterrichte Französisch an einer berufsbildenden Schule. Leider ist es wirklich so, dass Französisch inzwischen ein Negativ-Image hat. Viele Schüler kommen bereits mit einer vorgefassten Meinung zu diesem Fach zu uns an die Schule. Entweder haben sie selber bereits eine "Negativ-Karriere" in diesem Fach hinter sich, oder sie haben von Freunden oder Geschwistern gehört, dass Französisch furchtbar sei und die Franzosen sowieso, und, und, und, .....

Bei Französisch gibt es meist nur zwei Kategorien von Schülern: diejenigen, die das Fach lieben und die Sprache schön finden und natürlich die absoluten Französisch-Hasser. Dazwischen gibt es wenig.

Ich bin gespannt auf die Antworten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Also ich hab meine Fremdsprachen Pflicht mit französisch erfüllt und habe auf der neuen Schule nur zu spanisch gewechselt da nicht klar war ob überhaupt ein Kurs zu Stande kommt, da sich nur 8 Leute für französisch fortgeschritten angemeldet haben und meine alte Lehrerin wirklich echt gut war und auch die französischen austauschschüker gesagt haben dass sie besser französisch spricht als alle anderen Lehrer die französisch auf unserer Schule unterrichtet haben. Sie hat uns immer sehr unterstützt und somit konnte ich mir plötzlich auch nichtmehr vorstellen von wem anderes unterrichtet zu werden.

Aber das Fach an sich möchte ich eigentlich ich mag die Sprache und das Land aber in der Grammatik war ich ehrlich gesagt ne echte Niete was aber nicht zu schlimm war da ich das mit meine mündlichen Beteiligung wieder ausgeglichen hab. 

Mein Hauptproblem in französisch war die Rechtschreibung da in einem Vokabel Test ein Wort z.B. 1 Punkt zählt wird wenn man einen  Akzent vergisst gleich ein halber Punkt abgezogen usw. Und somit bleiben bei mir meist nicht sehr viele Punkte übrig. 

Meist waren es halt wirklich Kleinigkeiten und ich muss auch zugeben dass ich oftmals zu faul war zu lernen jedoch selbst wenn ich gelernt hab waren meine Ergebnisse eig. nicht besser als ohne lernen..

Also zusammen gefasst meine Schwierigkeit war die Rechtschreibung und ich war zu faul zum lernen, auch wenn ich schriftlich meist in Klausuren ne 4 hatte und auch in nem Vokabel Test zwischen 4-6 geschrieben hab konnte ich halt mündlich Punkten und kam immer auf die 3 im Zeugnis. Ich kann mich in französisch auch gut unterhalten und deshalb hätte ich normalerweise auch auf der neuen Schule Roth meiner schlechten schriftlichen Leistungen französisch erneut gewählt und somit sind die einzigen Punkte die mich auf meiner neuen Schule vom weitermachen abgehalten haben einmal der oder die neue Lehrer/-in (da ich nicht weiß wie der oder die drauf wäre) und die Unsicherheit ob überhaupt ein Kurs zu Stande kommt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich denke, dass sehr viele die Sprache so schwer finden, da sie zuerst Englisch hatten und Englisch sehr viel leichter ist. Im Französischen ist das konjugierte Verb z.B. immer anders. Generell hat das Ganze natürlich auch mit Begabung zu tun.;) Manche sind eher begabt in Sprachen (z.B. Französisch) und manche eher in anderen Fächern(Mathe, Bio etc.). Ein anderer Grund ist Vermutlich auch, dass man in Französisch sehr leicht den Anschluss verlieren kann. Ich lag Ende der 6. Klasse 2 Wochen lang im Krankenhaus und habe dadurch den Anschluss verloren und habe mich von einer 2+ auf eine 4 - verschlechtert. Inzwischen habe ich allerdings, mit sehr viel Mühe, den Anschluss wiedergefunden und bin jetzt wieder voll dabei.;D

Ich hoffe, ich habe dir ein wenig Klarheit geschaffen!

LG:D♥

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Meine Theorie:

Während man sich bei den meisten Fächern einfach durchmogeln kann, muss man für Fremdsprachen im Allgemeinen ein bisschen mehr tun, dazu gehören anfangs Vokabeln, Grammatik und Aussprache, die gelernt werden müssen.

Das ist den meisten Schülern aber zu viel Arbeit, und sie beschränken sich darauf, nur das Mindeste für dieses Fach zu tun. Dadurch kommt es am Ende zu der Situation, dass die Fremsprachenkenntnisse nicht ausreichen (da alles aufeinander aufbaut) um Lektüren, Analysen, etc. durchzuarbeiten und sich die Noten verschlechtern.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Also ich persönlich hätte gerne frazösisch gehabt gab leider nur italienisch. Generell denke ich das es zu viele Vorurteile gibt und teilweise auch das Lehrpersonal das schlecht rüber bringt. Ich war in einer anderen Schule um zu sehen wie es dort ist bevor ich mich entschieden habe und die Lehrereinn hat mich eher von französisch abgebracht als das ich gesagt hätte mach ich gerne.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von latricolore
06.11.2015, 20:32

gab leider nur italienisch

:-((

2

Also ich bin in der 10. Klasse und lerne das 5. Jahr französisch ( gott sei dank das letzte Jahr, ich werde es nämlich in der Oberstufe abwählen )
Ich hasse diese Sprache sehr, aber nicht weil sie so schwer ist sondern ich mag sie einfach nicht. Das liegt auch an einem Lehrer den ich 3 Jahre lang in Französisch hatte ....
Für mich könnte man die Sprache nicht 'attraktiver' gestalten , denn ich Hass sie einfach und fertig .
Ich lerne und rede viel lieber englisch & Spanisch ;) die beiden Sprachen werde ich auch dann in der Oberstufe weiterführen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Neben dem, was LolleFee so zutreffend geschrieben hat:


1. Viele SuS sind nach herkömmlichen Maßstäben völlig ungeeignet für die GyO. Jeder über ein neues und intellektuell forderndes Fach hinzukommende Lernstoff wird so zuallererst zu einer Belastung.

Dies gilt umso mehr bei einer Sprache, die - etwa durch ihre relativ rigide Wortstellung - einen grammatikalisch-abstrakten Zugang beim Erlernen nahelegt.


2. Frz. hat ein anderen örtlichen Artikulationschwerpunkt im Mund-/ Rachenraum als das Deutsche oder das Englische (z. B. das durch das stets geschlossen gesprochene "i"). Dadurch ist die Einstiegsschwelle zum Sprechen relativ hoch, und die Sprache kommt uncool, unlässig rüber.
Insbesondere pubertierende Jungen können die Sprache für sich als unpassend feminin ("halbschwul") empfinden und so eine emotionale Aversion entwickeln.



Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Maxieu
07.11.2015, 11:05

...einen anderen...

0
Kommentar von LolleFee
07.11.2015, 11:56

zu 1: Woran denkst Du bei den "herkömmlichen Maßstäben"? Aber ganz davon ab: Auch in den IGSen, OSen, RSen und wie sie nun alle heißen gibt es das Schulfach Französisch ;))

Einfaches, korrektes Französisch ohne großartige syntaktische Konstruktionen halte ich für durchaus machbar, auch weil bspw. die Wortstellung so klar ist. Dazu müsste allerdings der Lehrplan verschlankt werden - um den SuS Zeit zu geben, das Erfahrene zu verstehen, einzuüben und zu automatisieren.

1

Englisch wird in den meisten Fälle ab ~2 Klasse gelernt und manchmal Französisch erst ab der 6. Klasse oder so. Einige werden bestimmt sagen, dass es schwer ist, weil sie sich nicht so viel mit der Sprache befassen, als mit Englisch z.B. Ich fande Französisch am Anfang auch nicht gerade leicht, aber nach einiger Zeit habe ich es verstanden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich finde/fand es auch sehr schwer weil ich manches nur schwer aussprechen konnte und es meist mit dem englischen verwechselt habe

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn man außer Deutsch jahrelang Englisch - also eine weitere germanische Sprache - gelernt hat, dann fällt die Umstellung auf eine romanische Sprache halt schwer.
Diejenigen, die vorher schon Latein hatten, sehen es meistens anders, ihnen fällt es naturgemäß leichter.

wie man das Fach attraktiver machen könnte

Alles Zaubern, also frz. Musik einbringen oder auch mal frz. Kochen, bringt nichts, wenn die Schüler bereits mit einer negativen Grundhaltung an die Sprache herangehen. Da kann sich der Lehrer sogar beide Beine rausreißen.
Manche Schulen bieten in den oberen Klassen Kursfahrten an - vielleicht könnte man das ja vorher machen, als eine Art Schnupperfahrt: Paris sehen und dann Französisch lernen wollen, weil es eine so wunderschöne Stadt ist! :-)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von cg1967
07.11.2015, 02:42

Paris sehen und dann Französisch lernen wollen, weil es eine so wunderschöne Stadt ist! :-)

Na eher, weil man ohne etwas, was zumindest nach Französisch klingt, in Frankreich nicht weiterkommt Und Nantes gefiel mir viel besser als Paris, ebenso wie die Dörfer im Val de Loire.

1

Das behaupten viele, weil es für sie schwierig ist.

Attraktiver machen,vielleicht zwischendurch auch mal französische Gerichte zubereiten ,wenn es im Zeitrahmen liegt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Lu sur dict.leo.org =

"A mon avis un Allemand a plus de facilités pour apprendre l'anglais. La sonorité de la langue est plus proche et ce sont 2 langues germaniques, par définition, plus proches."

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?