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Der Anstieg ist multifaktoriell:

  • Früher sind Menschen früher in feste Beziehungen oder Ehen gegangen. Heute verschiebt sich das deutlich nach hinten. Das bedeutet: Mehr Menschen in ihren 20ern sind Single – und unter Singles ist Sexlosigkeit deutlich häufiger. Der Anstieg erklärt sich also über späteres Zusammenkommen in dauerhaften Beziehungen.
  • Gen Z hat insgesamt weniger Sex .Viele junge Leute haben keine Lust auf schnellen „Casual Sex“, sondern wollen lieber warten, bis es sich mit der richtigen Person ergibt
  • Nachwirkungen der Finanzkrise 2008: unsichere Jobs, längere Ausbildungszeiten, weniger finanzielle Unabhängigkeit. Manche Männer ziehen später von zuhause aus - weniger Möglichkeiten für Beziehungen. Jungfräulichkeit ist bei Männern höher, die bei ihren Eltern wohnen und/oder eine höhere Ausbildung haben
  • Mehrere Untersuchungen zeigen, dass die Pandemie zu einem Rückgang gelebter Sexualität führte – vor allem durch weniger romantische Kontakte, eine erhöhte Rückkehr ins Elternhaus, sinkenden Alkoholkonsum und reduzierte Dating-Aktivitäten. Immer mehr junge Männer verbringen mehr Zeit mit Gaming, Social Media oder Streaming. Digitale Medien und soziale Netzwerke vermindern direkte, persönliche Begegnungen, was sich negativ auf sexuelle Beziehungen auswirkt. Der große Sprung war schon vor COVID-19, aber die Pandemie könnte den Trend verstärkt haben.
  • Dating-Apps tragen dazu bei, weil ihre Algorithmen die Chancen ungleich verteilen: Auffällige oder aktive Profile bekommen viele Matches, weniger auffällige fast keine. Wer wenige Matches bekommt, verliert Motivation, zieht sich zurück. Frauen waren schon immer stärker selektiv in der Partnerwahl, durch Dating-Apps hat sich Intensität und Sichtbarkeit dieser Dynamik verstärkt.
  • Psychische Gesundheit & soziale Isolation: Anstieg von Depression, Angststörungen, Einsamkeit bei jungen Männern. Weniger soziales Selbstvertrauen, stärkerer Rückzug.

Halbrecht  31.08.2025, 16:40

Früher hießen sie "ewige Junggesellen" . Kann sein ,dass der Prozentanteil damals genau so hoch war .

Ab 2008 hat das Internet richtig fahrt aufgenommen, Social Media und das ganze Zeuch ist explodiert.

Desweiteren gibt es gesellschaftliche Veränderungen die ebenfalls miteinspielen.

Wer nicht das Haus verlässt und sich trifft, kann nicht entjungfert werden...

Internet, Smartphones und "Sozial Media" haben dafür gesorgt, dass sich Männer gegenseitig bestätigen konnten, dass die Frauen daran schuld sind, wenn Männer unfähig sind, Beziehungen zu Frauen aufzunehmen.

natürliche auslese.

wieso sollte ich mit einem weirdo das bett teilen wenn ich doch auswahl hab?


Takasha  27.08.2025, 13:39

dann ist jeder vierte schon ein weirdo. xD