Derzeit wird in Deutschland viel über die Zukunft der Bundeswehr diskutiert. Geplant ist eine neue Form des Wehrdienstes. Er soll offiziell freiwillig bleiben, aber alle 18-Jährigen müssen ab 2027 einen Wehrfragebogen ausfüllen und sich auf Wunsch auch körperlich untersuchen lassen. Ziel ist es, die Zahl der Soldatinnen und Soldaten deutlich zu erhöhen. Gleichzeitig will man die Möglichkeit offenhalten, die Wehrpflicht im Notfall wieder einzuführen.
Manche sehen darin einen pragmatischen Kompromiss. Die Freiwilligkeit bleibt bestehen, aber es entsteht eine Art Vorbereitung für den Ernstfall. Andere kritisieren, dass es wie eine versteckte Pflicht wirkt und gerade junge Menschen unter Druck setzen könnte.
Spannend ist auch, dass parallel über einen Nationalen Sicherheitsrat gesprochen wird, der die deutsche Sicherheitspolitik zentraler und langfristiger planen soll.
Wie seht ihr das. Ist dieser Weg ein moderner Mittelweg, um die Verteidigungsfähigkeit zu sichern, oder bedeutet er eher eine unterschwellige Wehrpflicht. Würdet ihr euch damit wohlfühlen, wenn ihr in der betroffenen Altersgruppe wärt. Und denkt ihr, das stärkt wirklich den Frieden und die Sicherheit oder belastet es junge Leute eher unnötig.