Wie viel % vom Bachelor zählen die ersten beiden Semester?

... komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Schau dafür am besten Mal in deine Prüfungsordnung und zähle die Leistungspunkte zusammen, die du bis jetzt über Prüfungen erworben hast. Das setzt du dann einfach ins Verhältnis zur Gesamtzahl der in deinem Bachelor zu erwerbenden Punkte.

Ich würde mal schätzen, dass sich das so um die 20% bewegt. Wenn die Noten hier am Anfang also noch nicht prickelnd sind, ist das kein Beinbruch.

Das ist außerdem ein ganz typisches Phänomen, dass die Studienleistungen am Anfang eher solala sind und sich dann mit zunehmender Studiendauer steigern. Man muss eben auch erstmal in das System Hochschule hineinkommen und andere Lern- und Arbeitsstrategien trainieren und anwenden, als noch in der Schule nötig waren.

Wichtig ist dann eher, dass die Bachelor-Arbeit sitzt. Da muss nicht unbedingt 'ne 1 vorm Komma stehen, aber sie sollte zumindest solide ausfallen, damit spätere Arbeitgeber auch sehen, dass du mit deinen Aufgaben gewachsen und in deinem Fach angekommen bist.

Um die Master-Bewerbung würde ich mir aber jetzt noch keine Gedanken machen. Die Zulassungshürden für die Masterstudiengänge sind in der Regel nicht ganz so hoch wie für den Bachelor. Ich habe mal ein paar Stichproben für verschiedene Ingenieurs-Master gemacht und bin dort auf geforderte Durchschnittsnoten im 2er-Bereich gestoßen. Das ist nichts, was sich nicht schaffen lässt (obwohl ich natürlich für deinen speziellen Bereich und die Situation in einigen Jahren keine Aussagen machen kann).

Also, ändere dein Lernverhalten (das Vorhaben hast du in einem Kommentar ja bereits beschrieben), such dir vielleicht ein paar Leute, mit denen du regelmäßig lernst oder dich zumindest fachlich austauschst und nimm - so sehr das eine Platitüde zu sein scheint - dein Studium etwas ernster. Du hast noch alle Chancen und bist auf den Weg in eine zukunftssichere Branche, es wäre blöd, das nur durch Faulheit aufs Spiel zu setzen.

Alles Gute und viel Erfolg!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Keehh
24.08.2016, 12:02

Hi, danke für die ausführliche und Aufmundernde Antwort. Jedoch versteh ich das System mit den CreditPoints nicht ganz.

Zu den Prüfungen die Credit Points geben gibt es nämlich noch "Praktika" also praktische Versuche beispielsweise in Chemie und Physik bei denen man entweder besteht oder halt nicht. Dafür bekommt man dann eben eine gewisse Anzahl an Credit Points, jedoch gibt es dort ja keine Note. Deshlab ist für mich nicht verstädnlich wie das eingerechnet wird.

Da ich an einer FH bin gibt es auch ein Praxissemester, was ebenfalls eine Menge Credit Points gibt. Ich mir aber auch nicht sicher bin wie dort eine Note entstehen soll...

In der Prüfungsordnung steht desweitern bei jeder Prüfung des 1./2. Semesters Gewichtung 0,5 ab dem 3. Semester bei jeder Prüfung Gewichtung 1 und Bachelorarbeit Gewichtung 2.

Das bedeuetet ja das das 3./4. Semester schonmal doppelt soviel Wert ist wie das 1./2. (Geben beide zusammen jeweils auch 60CP nur die Gewichtung scheint anders zu sein)

Alles recht kompliziert...

1

Studiere deinen Studiengang nur dann weiter, wenn dir Ingenieurswissenschaften  liegen und du Spaß in deinem Studium hast.

Wenn dich dein Studiengang interessiert lernst du leichter und schreibst auch leichter gute Noten! Und einen Master in Ingenieurswissenschaften  bekommt man nicht einfach geschenkt! Da wird viel von dir verlangt und ohne großes Interesse wirst du nicht weit kommen!

Schau dich mal nach anderen Studiengängen um. Vielleicht interessieren dich andere Fächer mehr. Die heutige Arbeitswelt ist in vielen Branchen "unterbesetzt". Schau dich einfach mal um;)

Zu deiner Frage: Fast jeder Studiengang verlang von dir Wissen das du dir in früheren Semestern angeeignet hast! In % kann ich 2 Semester nicht angeben. Das Wissen wirst du beim Master auch brauchen!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Keehh
24.08.2016, 01:04

Ne aufhören wollte ich eigentlich nicht.

Es interessiert mich schon. Nur war ich zu faul, dass muss man sich einfach mal eingestehen. ich hab mir zu wenig druck gemacht und auch fast nichts gelernt. Während des Semester kein bisschen nachgearbeitet kein bisschen gelernt. Nur vor den prüfungen jeweils 2 Tage power lernen also von frühs bis abends/nachts.

Dafür muss ich mir eigentlich auf die Schulter klopfen und sagen für sowenig aufwand ein ganzes jahr lang doch alles außer eines zu bestehen ist ne leistung. Die noten sehen aber halt dementsprechend aus.

Ich hab mir schon gesagt son mist werd ich nie wieder machen. Ich werd anfangen während des semester nachzubereiten anfangen zu lernen und vor den prüfungen schon Wochen vorher regelmäßig lernen.

Meine Faulheit kommt mir halt nun teuer zu stehen.

Hinschmeißen möchte ich nicht, da ich vorallem mal in dem Bereich arbeiten möchte und auch schon 1 Jahr investiert habe.

Ich bin einfach blöd gewesen und mir war auch garnicht bewusst was die noten eigentlich wert sind. Mir gings anfangs nur ums bestehn.

0

Steht doch in der Studienordnung und ist immer anders. Bei meinem Bachelor z.B. haben die ersten beiden Semester gar nicht reingezählt. Was zu meinem Nachteil eher war da ich da ein paar gute Noten hatte. Aber am Ende scheiß egal...Noten sind nicht alles und selbst um zum Master zugelassen zu werden gibt es meist Ausnahmereglungen, wenn man nicht die 2.0 hat die man da eben braucht.

Und später zählt das Auftreten viel Stärker. Und wie man sich "verkauft"...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Schau in deiner Studien- und Prüfungsordnung nach. Da wir die nicht kennen, können wir darauf auch keine Antwort geben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?